Beiträge von Jason's - mama

    Teil drei


    Wir sind gleich morgens losgefahren ,waren um 9:00 in Hildesheim ,die Fahrt war eine Stunde.

    Bevor wir ins Krankenhaus durften mussten wir erstmal nen Corona Test machen.Im Nachhinein haben wir erfahren das wir beide den aufgrund dieser kritischen Situationen für Jason nicht hätten machen müssen.

    Es war schlimm ,ich hatte ja erst 24 std.vorher den Kaiserschnitt ,habe auch keine Tabletten genommen ,die am Tag davor waren ja runtergefallen.Und wir sind zu früh gefahren für neue.


    Wie kommen auf der Intensivstation an und werden gleich vom Chefarzt abgefangen.Wir mussten in einen seperaten Raum ,in dem hat er uns das schlimmste gesagt was man hören kann.

    Das Jason es wahrscheinlich nicht schaffen wird,sollte er es dennoch aus welchen Gründen auch immer überleben ,wäre er schwerst behindert.

    Und wir sollten uns überlegen,das wir die Entscheidung treffen sollten es zu beenden.

    ich habe sofort gesagt ,das mache ich nicht,niemals werde ich die Entscheidung treffen das mein Kind stirbt,ich war so geschockt,ich konnte das ganze nicht mehr glauben.

    Danach durften wir zu Jason ,und was wir da zu sehen bekamen ist noch schrecklicher als alles was ich bisher gehört und gesehen habe.

    Zweite Teil der Erinnerung


    An diesem Tag hatte ich mein zweites böses erwachen.

    Ich bin irgendwo im Flur wach geworden.An meinem Bett stand mein Mann,ich sage Mann weil wir damals noch zusammen waren.

    An meinem Fußende stand die Narkoseärztin die meinte ich muss auf die Intensivstation.Keine Ahnung was ich da sollte aber so weit kam es nie.


    Dann kam der Kinderarzt und meinte zu meinem Mann das er froh sein kann das ich noch lebe.

    Und dann hat er sich an mich gerichtet.Ich dachte ich falle in Ohnmacht ,er meinte Jason musste reanimiert werden und hat Blutkonserven bekommen und wird runter gekühlt.

    Er hat noch mehr gesagt aber das hab ich vergessen.Ich habe gar nicht das Ausmaß verstanden.Dann kam noch die Ärztin die mich operiert hat ,und sagte ,sie habe meine alte Kaiserschnitt Narben ausgeschnitten und wieder schön oder sowas in der Art gemacht.


    Die Ärzte hatten Probleme einen intensiv-Platz für Jason zu bekommen der ja schon voll beatmet wurde.Es stand im Raum das er nach Goslar geflogen wird.

    Am Ende konnte er nach Hildesheim und wurde von den Ärzten der Bult Kinderkrankenhaus Hannover dorthin gebracht.

    Vorher durfte ich ihn noch mal sehen,ich habe sofort angefangen zu weinen,es war ein furchtbarer Anblick,seine Augen haben immer geflattert ,später habe ich erfahren das das epileptischen Anfälle waren ,die nach dem Sauerstoffmangel im Bauch weiter sein Gehirn geschädigt haben.


    Mein Kind war also weg ,und ich wurde direkt auf ein Zimmer gebracht.

    Ich war so geschockt über alles ,ich kann gar nicht in Worte fassen wie es mir ging ,sowas hab ich noch nie erlebt.

    Sollte dann irgendwelche Tabletten nehmen,leider hab ich durch die Narkose so gezittert das alle runter gefallen sind.

    Dann hab ich meinen Mann losgeschickt,er soll nen Rollstuhl besorgen,gesagt und getan ,habe mich da rein gekrepelt und dann erstmal raus.


    Abends lag ich wieder im Bett und da kam die Nachtschwester ,sie hat mir erzählt das sie einen behindertes Kind hat und das es besser wäre wenn er jetzt stirbt.

    Ich habe so geweint ,sie meinte es nicht böse hat mich auch in den Arm genommen.Sie hat mir aber auch gesagt das ich gleich am nächsten Tag zu Jason fahren kann

    Muss mich halt selbst drum kümmern wie ich dahin komme.Und genau das habe ich getan.

    Abends hatte das Krankenhaus von Jason angerufen,es müsste sofort ein Elternteil kommen ,es sieht sehr schlecht aus.Mein Mann konnte ohne mich nicht.

    Wir sind direkt morgens gefahren

    Genau die Gedanken ,wenn wir früher in der Klinik gewesen treiben mich in den Wahnsinn. Da kam auch diese Wut her ,sogar ne Art Rachsucht .Für mich sind diese zwei inkompetenten Mitarbeiter des Rettungsdienstes mit Schuld an dieser Tragödie.


    Nur bringt Wut mich nicht weiter, und macht mich zu einer verbitterten Frau ,das kann und darf nicht mein Ziel sein, für mein Leben ohne Jason.

    Ja, ein Insertio Valementosa + Vasa Preavia ist wenn es unentdeckt bleibt tödlich für das Baby .

    Ein Insertio Valementosa wird oft nach Geburten festgestellt ,hatte aber keine Konsequenzen weil die, eh nicht geschützen Gefäße nicht so weit unten waren. Zum Glück wissen die meiste Mütter nicht wie viel Glück sie hatten.

    Aber selbst mit dem heutigen Wissen hätte ich ihn wahrscheinlich nicht retten können.Damals habe ich Ärzten noch vertraut ,das ist heute ganz anders.Vorallem war ich ja bei der Feindiagnostik,da stand sicher nicht im Vordergrund Trisomien auszuschließen,da selbst bei einer bestehenden Trisomie oder anderen Erkrankungen keine Konsequenzen entstanden wären.Ich hätte ihn bekommen.Ich wollte einfach nur die Sicherheit um evtl.komplikationen vorzubeugen und natürlich auch wissen wie es ihm geht.Keiner hat seine Not gesehen !!


    Aber das hier kam so unerwartet und mit so einer Wucht.

    Das ist das schlimmste ,mein Mann war vor mir da.Unser Auto stand im Hof von einem Häuserblock den erreicht man vom Keller aus. Der Rettungswagen stand vorne.Mein Mann konnte nicht wissen das wir da noch so lange stehen.

    Ich Versuche jetzt mal meine persönlichen Erinnerungen nieder zu schreiben,nicht so wie am Anfang unter Schock und was weiß ich nicht alles


    Ich wache eines Morgens auf und denke ,ich habe das erste mal ,beim fünften Kind einen Blasensprung

    Es war nicht irgendein Tag ,es war auf dem Tag genau einen Monat vor seinem Entbindungstermin.Aber nicht nur das ,es ist auch der Geburtstag seines Opas (Vater)

    Ich suche mein Handy ,um die Taschenlampe an zu machen und was ich dann sehe verschlägt mir den Atem ,nach kurzem Sekunden des Schocks ,schreie ich nur das mein Kind stirbt.

    Mein Mann ruft den Rettungswagen ,sie sind auch relativ schnell da ,und ab da beginnt die Inkompetenz,sie stehen mit mir noch eine halbe Stunde vor der Tür ,die versicherten Karte ist das wichtigste.

    Fragen mich mehrmals wie oft ein Schwall Blut kam.

    Er redet von einem Babypass,noch nie von gehört, bis ich in meinem durcheinander verstehe das er den Mutterpass meint.

    Irgendwann sind wir los gefahren ,das war das letzte Mal das ich gespürt habe ,wie Jason sich bewegt.

    Die zwei Idioten bringen mich in die Notaufnahme weil laut ihrer Aussage ,dieses Krankenhaus nichts vor der 38ssw macht.

    Irgendwie bin ich dann mal im Kreissaal gelandet und bin auch sofort dran gekommen ,(eine super nette Hebamme ,bei dieser habe ich mich hinter her noch bedankt das sie so ruhig geblieben ist ,das hatte mir sehr geholfen ).

    Sie hat versucht ein CTG zu schreiben ,konnte keine Herztöne finden ,in dem Augenblick kam ein Arzt ,ob zufällig oder nicht weiß ich nicht.

    Er hat sofort ein Ultraschall gemacht,was gefühlt nur 3 sec gedauert hat.Sagt minimale Herztöne,kickt das Ultraschgerat weg und rennt raus mit dem Wort "Notsectio"

    Ich habe gar nicht verstanden was gerade abgeht ,sofort musste ich nur einen Raum weiter.Leider haben die Sanitäter oder was auch immer sie waren,mir nicht mal einen Zugang gelegt.Ich erinner mich noch das mit jemand ne ganze Flasche Jod über den Bauch geschüttet hat. Wo zur Hölle kamen diese ganzen Menschen her.Der OP war voll und das innerhalb von einer Minute.

    Bis zum Einschlafen hatte ich meinen Mann im Kopf der wegen Corona noch immer vor der Notaufnahme stand.


    So das reicht für's erste schön wäre es wenn die Geschichte hier zu Ende wäre natürlich mit einem lebenden Kind

    Ich schreibe hier einfach mal meine Gedanken auf ,also nicht unbedingt beachten.

    hier kann ich halt jederzeit darauf zurück greifen.


    Als mein Sohn gestorben ist ,lief eigentlich alles noch normal ab.Die Schockstarre ,das tiefste entsetzen.

    Dann kam die Trauer ,und ich glaube ab da bin ich falsch abgebogen und zwar in eine Einbahnstraße.

    Ich war nur damit beschäftigt irgendwie zu überleben.Dann kam eine Zeit wo Ablenkung das A & O war.

    Ich habe mich nie wirklich damit auseinander gesetzt ,ich hab es hingenommen ,klar war soll man sonst machen.

    Seit fast einem Jahr hänge ich fest und es wird immer schlimmer.Aber ich mache schon wieder den gleichen Fehler ,ich lerne es einfach nicht!!!

    Ich bin krank geschrieben schon seit Monaten,aber im Prinzip arbeite ich.Ich gehe drei mal am Tag mit dem Hund meiner Nachbarin gassi aber noch besser ist ,ich habe seit Dezember auch einen Hund hier,zwar nur vorübergehend weil sein Herrchen im Krankenhaus war und erstmal fit werden musste.Jetzt Ende des Monats ist seine Zeit bei mir vorbei.

    Genau das passiert weil es bequemer ist als sich mit der Realität auseinander zu setzten.


    Ich ernte was ich gesät habe.Und war das ich wieder nur im Überlebensmodus bin.In diesem stecke ich so fest das ein "normales " leben nicht mehr möglich ist.

    Nach wie vor würden Außenstehende im Traum nicht daran denken welche kämpfe ich kämpfe.

    Ich muss und das erhoffe ich mir von der Traumatherapie aus diesem Fluchtmodus raus ,ansonsten wird mein Körper irgendwann aufgeben.

    Ich kann nicht trauern weil ich einfach damit beschäftigt bin den Tag ohne größeren Schaden zu überstehen.

    Heute scheint die Sonne ,aber sie dringt nicht zu mir durch.

    Guten Morgen

    Ja ich habe Gefühle, sie werden aber die meiste Zeit von gefühlskälte überlagert.

    Ich hatte letzten Monat Geburtstag,es war einfach nur furchtbar,ich hab mich so unglaublich schlecht und schuldig gefühlt, weil ich 41 werden muss ,und mein Sohn nicht einmal ein Jahr,oder eine Woche.Er hätte soviele Jahrzehnte vor sich gehabt mit Lebensfreude.Alles Sachen von denen ich keine Ahnung mehr habe.

    Auch schuld ,meine Schuld daran ist ein großes Thema für mich.Rational gesehen hab ich alles gemacht aber sie ist trotzdem da.

    All das sind Gefühle,aber die will ich nicht ,ich brauche postive Gefühle, nur die kommen ja nicht einfach so.

    Zumindest eine Sache ist besser geworden ,meine Rachsucht gegenüber den in meinem Augen ,anderen Schuldigen.


    Ich wünsche euch eine schönen Samstag

    Danke für eure Antworten .

    Genau ,wer bin ich eigentlich diese Frage stelle ich mir fast jeden Tag ,ich bin irgendwo dazwischen.

    So verhält es sich mit meinem ganzen "leben" obwohl leben das ganze beschönigen würde.

    Ich bin nur ein Soldat ,der macht was man von ihm erwartet ,ja nicht hinterfragen das könnte für beide Seiten unbequem werden.

    Diese Traumatherapie ist meine letzte Hoffnung,ansonsten sieht es schlecht aus.

    Permanent in diesem unerträglichen Zustand schaffe ich nicht .

    Ich bin ja noch nicht mal mehr ein Mensch ,sehe nur noch so aus.Diese Gefühlskälte die ich verbreite ,muss schlimm für andere sein. Empathie kenne ich auch nur noch aus dem Duden.

    Hallo

    Wollte mich mal wieder melden.

    Es war ja abzusehen das dieses Trauma mich einholen wird, selbstverständlich ist dieses auch passiert.Posttraumatische Belastungsstörung,klar warum auch nicht, Glück ist ja auch nur für die anderen da.

    Naja wie dem auch sei ,ich bin dann endlich mal in Behandlung und stehe jetzt vor der Entscheidung welche Art von Traumatherapie und in welchem Umfang ich machen soll/kann.

    Habe viele Stunden gebraucht um zu merken wie kaputt ich wirklich bin,so dachte ich doch immer ,man müsste es doch nur genug wollen dann klappt das alles schon.

    Tatsache ,hier klappt gar nichts,es fängt schon mit den normalsten Dingen an wie seine Periode bekommen,es ist Blut.

    Blut war der Grund weshalb Jason sterben müsste.Ein Piepen bringt mich im Bruchteil von Sekunden auf die Intensivstation.

    Aber am schlimmsten ist das schlafen,also das nicht schlafen.Ich kann nur noch mit Tabletten schlafen,hab ich einfach verlernt zu schlafen oder habe ich die seelischen Kapazitäten dafür nicht mehr?

    Ansonsten hat sich ja nicht viel verändert,nach wie vor keinen Kinderwunsch oder ähnliches.Allerdings bin ich nicht frei von dem Gedanken ob ein weiteres Kind mir nicht helfen könnte,aber ab da verwerfe ich jeden weiteren Gedanken daran,das ist nicht fair jeden weiteren potentiellen Kind gegenüber.Noch immer denke ich ,es wäre ein billiger Ersatz für das einzige Kind was ich haben möchte.


    Und am Ende ,bleibt genau das was vorher auch schon war.Ein kaltes nichts ,einfach nichts.


    Liebe Grüße Melanie

    Liebe Moni

    Es tut mir unglaublich leid das deine Tochter vor dir gehen musste.

    Auch ich musste meinen Sohn gehen lassen.

    Es ist so unfassbar falsch ,nichts anderes als das auf der Welt ,fühlt sich falscher an, das eine Mutter und auch Väter ihre Kinder beerdigen müssen.

    Ja ,das Wort HORROR beschreibt das ganz perfekt.

    Die innere Machtlosigkeit ,rein gar nichts dagegen machen zu können macht das ganze nicht besser.Hätte mir vor ein paar Jahren jemand gesagt das mein Leben mal so aussieht ,ich hätte ihm nicht ein Wort geglaubt weil es so absurd ist.

    Sicher wusste ich immer das auch der Tod zum Leben dazu gehört aber doch nicht so.Am Ende bleibt die Sprachlosigkeit darüber ,weil es dafür keine Worte gibt.

    Zum Glück vertrete ich immer noch die Meinung das ich mich mal für alle meine Kinder entschieden habe.Auch wenn die Statistiken gegen mich oder wenn man es anders rum sieht für mich sprechen.


    Wie lächerlich meine Angst am Anfang war ,ich könnte ihn vergessen.Niemals wird das passieren er ist mein erster und letzter Gedanke am Tag.

    Er ist in meinem Herzen ,solange ich lebe

    In fünf Tagen würde Jason seinen zweiten Geburtstag feiern ,ich hätte ihm selbstverständlich viele Geschenke gekauft ,so wie es eine Mutter macht.

    Am Ende findet gar nichts statt ,kein Kind was sich über seine Geschenke freut und ich bin keine Mutter die viele Geschenke kauft.Zwar bin ich Mutter ,aber nur von einem Kind was in meiner Erinnerung existiert und auf wenigen Fotos.Niemals werden mehr Fotos gemacht werden weil es diese Zukunft nicht mehr gibt.Es gibt gar keine Zukunft mehr,zumindest keine die mich erfüllen würde,ich werde niemals seine erste Freundin kennenlernen niemals auf seiner Hochzeit sein und niemals werde ich Enkelkinder von Jason bekommen.Er hat alles mit genommen,und nur Schmerz hier gelassen,über das nicht gelebte Leben von ihm aber auch von mir.

    Wie auch im letzten Jahr kann ich nur sagen ,es wird niemals besser werden oder vergehen.Täglich stehe ich an seinem Grab und muss das unfassbare lesen, dort auf seinem Grabstein steht der unendliche Horror geschrieben ,diese unfassbare Tragödie,mein persönliches Trauma.Wie auch im letzten Jahr frage ich mich wie es dazu kommen konnte,was habe ich getan um diese lebenslange Strafe zu erhalten? Niemals werde ich darauf eine Antwort bekommen ,ich darf nur das Resultat der nie enden Frage sehen und ertragen.

    Liebe Gisa

    Es tut mir unendlich leid das auch du diesen schweren Verlust hast.

    Es ist so unfassbar und entsetzlich.

    Hier sind Menschen die wissen wie es dir geht ,gerade am Anfang ist es der absolute Alptraum. Ich erinnere mich noch zu gut an die ersten Monate wo ich gar nicht realisiert habe was geschehen ist ,dachte echt das kann nur das Leben von wem anderen sein.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft

    So heute ist wieder ein Sonntag ,schreckliche Tage ,meinen wöchentlichen Wein Anfall hatte ich gestern am Grab ,heute war ich auch wieder da und in mir ist wieder alles erstarrt , innerlich tot.

    In ein paar Tagen werde ich 40 Jahre ,ein Jahr näher das ich zu Jason darf,wann auch immer das sein wird...

    Dieses auf und ab ist ein absolutes Unding ,


    Vor ein paar Monaten habe ich eine Mutter von einem anderen Babygrab getroffen und gefragt ob sich das Gefühl am Grab sich ändern wird (ihre Tochter ist 15 Jahre tot) sie meinte es ändert sich.Nach den aktuellen zwei Tagen fällt es mir schwer das so zu glauben,ich bin auch die einzige bei den sechs Babygräbern die regelmäßig da ist bzw auch das Grab pflegt .

    Lässt das wirklich nach ?

    Ich habe das Gefühl ich bin zu schwach für dieses Leben,für das was ich ertragen muss.

    Ich gebe immer mein bestes ,auch im Hinblick auf Jason aber der Schmerz bin ich also es fühlt sich so an als wäre ich mein persönlicher Schmerz und deshalb schaffe ich es nicht.Ich will wieder glücklich werden ,kann es aber nicht weil ich es anscheinend nicht wirklich will oder kann ,ich will nicht mehr trauern um etwas was ich nicht ändern kann ,aber es sitzt so tief das ich es nicht abschütteln kann .Die Trauer und der unerträglich Schmerz erinnern mich daran das Jason wirklich da war.


    Lasse ich den Schmerz und die Trauer gehen ,lasse ich auch Jason gehen.


    Ach und die Haare sind aber gefärbt habe ich sie nicht sehe nicht ein für alles zusammen 150 Euro zu bezahlen,das zeigt wie lange ich nicht mehr beim Friseur war.

    Hallo.


    Das tut mir unglaublich leid,ich kann ungefähr verstehen wie du dich fühlst ,auch wenn ich zu dem Vater meiner ältesten(22J) keinen Kontakt mehr hatte.

    Er ist im Januar 2022 gestorben.

    Ich wusste das es passieren würde von meiner Tochter, die Kontakt zu ihm hatte.

    Es war ein Schock ,gerade weil man diesen Menschen mal geliebt hat ,und dann ist er einfach nicht mehr da ,vieles wurde nicht gesagt und getan.


    Das ganze wurde in dem Jahr von etwas überschattet was mir jede Kraft nimmt und genommen hat.Aber ich denke oft an ihn.


    Ich wünsche dir ganz viel Kraft