Ihr Lieben, beim lesen der vielen Beiträge bin ich gerade auf eure gestoßen, die Ihr seit dem 28.11. geführt habt. Alleine das mitlesen hat mir selbst so gut getan, da an sich alles geschrieben wurde, was die eigene momentane Situation betrifft. Ich Zweifel oft selbst an mir, ob das was ich gerade empfinde überhaupt normal ist, fühle mich aber durch eure Beiträge bestätigt. Die Trauer hat auch mich sehr verändert, es fällt mir schwer mich auf andere Menschen einzulassen, ich hinterfrage alles, ich bin misstrauisch geworden, brauche Nähe, möchte aber nicht eingeengt werden usw. usw. Die Liste könnte ich ohne Ende weiterführen. Dieses alles verwirrt mich total und ich denke immer wieder das bin doch nicht ich. Ich bin mir selbst fremd geworden. Diese Veränderungen merke ich jetzt seitdem mein Mann vor 8 Monaten von mir ging und frage mich oft, wo führt mein Leben mich jetzt eigentlich hin. Irgendwie macht es mir Angst.
Liebe Grüße Karin