Beiträge von Nebelfrau

    Wie schön , ... ich hoffe ihr hattet ein feines Wochenende mit Momenten, die auch mal sorglos und schön waren...falls nicht hoffe ich, du hast Rückzugsmöglichkeiten und die Kraft, gut auf dich zu schauen.


    Und ich wünsche dir einen weiterhin erholsamen Schlaf! <3

    Liebe Claudia Amitola,


    ich mag deine Art zu denken, zu schreiben und zu inspirieren.

    Sie ist ganz anders oft als meine, und gerade das ist das Interessante.

    Ich mag das ganz spontane, unmittelbare...das "um die Ecke denken".

    Du sagst, nicht erleuchtet, dafür aber derzeit schön beleuchtet von der Mitternachtssonne ;-) sorry das musste jetzt sein! :)


    Ja, miteinander reden, über die Unterschiede, über das was anders ist , nicht zwingend mit einem Konsens...Erkennen ist ein Kontrasterlebnis sag ich immer :)


    Schuld in den Genen...glücklicherweise nicht, ich las mal etwas von Schuld- und Schamgesellschaft...dass letztere hat eben Tabus und da gibt es dann gar keine Entschuldigung mehr


    aber ich bevorzuge auch das Wort Achtsamkeit

    als Haltung , auch Authentizität


    Trauer und Schuld, sie gehen ja oft Hand in Hand...und wie befreiend ist es, so etwas abzulegen. Zu wissen, man hat genug getan. Ich habe genug getan.

    Es ist gut so.


    und gleichzeitig, weil wir ja auch diskutieren...Trauer und Verletzlichkeit

    das Gefühl am Anfang der Trauer das Leben, das Schicksal, die Welt schuldet uns

    den geliebten Menschen

    das schmerzhafte Spüren dass das nicht mitfühlen der Umwelt

    und als wäre man es der Umwelt schuldig, jetzt "ganz normal" zu sein


    oft ist man finde ich viel klarer, und kraftvoller

    in diesem dann ontologischen Zustand...spürt dass man es geschafft hat,

    das "finstere Tal" ...


    jetzt gerade...Freude schöner Götterfunken im TV

    sehr schön, ich denke auch an Dieter

    seine liebevollen Musikempfehlungen zu Rabelein

    ich mag ihn sehr gerne, und ich hoffe er weiß das.


    "Nichts ist so traurig wie das verfehlte" las ich einmal, und das stimmt.

    Das hat nichts mit Schuld zu tun, wohl aber mit der Einzigartigkeit des Lebens.

    Ich bin dafür sich zu trauen, über den Schatten zu springen.

    Ob und wie man diesen Schatten nennt, Trauer, Angst, Wut oder eben auch Schuld...

    darüber springen, ....

    das Herz voller Liebe


    so kann es vielleicht gelingen.

    Vielleicht mit verstauchtem Knöcheln, aber dafür gibts essigsaure Tonerde, zum Glück! :)


    Nächtlich lose-wirre Gedankenfäden Grüße


    deine m <3

    PS schön dass du eine Notfall-Therapeutin hast!

    Ich hatte / habe auch so eine wunderbare Frau in meinem Leben, und es gibt wirklich ein gutes Gefühl, ist etwas ganz Besonderes...und allein der Gedanke daran hilft mir oft, zu wissen, dass ich sie habe.


    Und Mist, ich habe schon wieder so viel geschrieben, wie so ein kaputter Tennis-ball Automat.

    Plopp. Plopp. Plopp. Plopp.


    Gute nacht und schöne Träume! <3

    Wie schön...dass dir meine Gedanken etwas Mut gemacht haben! <3


    So interessant Astrids Gedankenspiel ist, ich möchte eine andere Meinung dazu stellen.

    ich persönlich bin der Meinung, dass man den eigenen Tod nicht denken kann und vielleicht in ohnedies belasteten Situationen auch nicht unbedingt denken muss.


    Wozu sich das antun?

    Und ganz bestimmt hätte ich mir das in einer schwierigen Situation ,wie der Pflege eines kranken geliebten Menschen, bei mir meine Mutter, nicht angetan. Da braucht man jede Kraft zum Durchhalten, finde ich. Es ist schlimm genug auszuhalten zu wissen, dass der andere schwer krank ist, und kein Stein auf dem anderen bleibt.


    Wozu sich selbst destabilisieren?


    Ich kann jetzt , zwei Jahre danach, auch über solche Dinge nachdenken weil ich wieder die Kraft dazu habe.


    Yaloms Frage (er bietet ganz guten Trost, ich erwähne ihn halt immer wieder) bei existenziellen Krisen...was würden sie in 5 Jahren bereuen nicht getan zu haben, finde ich persönlich freundlicher. Aber, das ist Geschmackssache.


    Ich bin auch der Meinung das Leben trägt, so wie eben immer Sauerstoff oder die Schwerkraft da ist. Wo Leben ist, kann der Tod nicht sein.


    Ich glaube wenn es mich einmal erwischt, dann ist das ein natürlicher Prozess, darauf vertraue ich. Das war auch bei meiner lieben Mutter so, sie hat es mir gezeigt.

    Derzeit freue ich mich dass ich mit meinen geliebten Menschen zusammen sein kann und empfinde das Leben intensiver, bin sehr dankbar dafür.


    Das war aber bevor meine Mutter gegangen ist, viel viel schmerzhafter. Diesen Frieden bekam ich erst mit der Trauer.


    Dass so ein möglicher Abschied sich wie ein Abgrund anfühlt, kann ich sehr sehr gut verstehen. Ich hatte dieses Gefühl auch, wie gesagt für mich war es das klassische "Damoklesschwert" - oft kaum auszuhalten. Immer zu denken...wie wird das in einem Jahr sein...was soll ich noch tun, werden wir das nochmal machen...ich habe solche Gedanken bewusst auch weg geschoben und habe versucht einfach zu genießen, einen gemeinsamen Kuchen mit Kaffee...eine Blume, einen kleinen Spaziergang, eine ruhige Nacht.

    Kannst du dir irgendwie merken was du genießen kannst?


    Also, was deine Offenheit angelangt: bitte mein Versuch einer Erklärung soll dich bitte nicht abhalten. Ich hab einfach versucht versöhnlich zu sein, weil mir das am Herzen liegt.

    Ich denke du hast eine wichtige Information gegeben: dass du oft das Gefühl hattest zu schweigen, bzw. schweigen zu müssen um jmd. anders nicht zu belasten.

    Das ist hier nicht so. Die Leute schreien natürlich "au" und "stopp" aber deshalb kann man - nach einer Auseinandersetzung - die passieren kann, doch trotzdem oder gerade jetzt befreit sagen, was man fühlt. Vergiss das blöde Wort "triggern" bitte.


    Garantie für heftige Reaktions-prävention gibt es keine. Das Forum ist offen, wir wissen nie wer was wie liesst. Aber wenn du schreibst: ich halt es nicht mehr aus und würd am liebsten davonlaufen ... ja, das ist nachvollziehbar.

    Oder was auch immer du schreiben willst.

    Dass auch Menschen da sind die dich stärken, das weißt du ja jetzt.


    Ich finde es schön dass ihr nach Prag eine gute Zeit hattet.

    Und ja, ihn zu beeinflussen, das ist schwer...das reibt auch auf...zu wissen was dir gut tut, das fest zu halten und zu nützen, das kannst du tun. Schau du gut auf dich...bei Rudi, allein dass du da bist ist schon genug...und wenn du kraft tankst dann kannst du auch so da sein, dass ihr beide eine Freude dabei habt...und das soll es doch auch sein, oder?


    Und , das Buch ist wirklich besser als der Film. Wirklich!


    Hast du schon eine Idee woran du spürst dass dich das Leben trägt oder wie du es definierst... ein Netz an Beziehungen...ein vertrauter Ort der dir Kraft gibt (Prag)....die Freude an deiner Arbeit, Kreativität....?


    Ich wünsche dir weiterhin alles Gute

    und viel Kraft


    Liebe Grüße!

    <3

    ...

    Liebe Monika Aldriane, Kapitänin <3


    deine Schilderungen von deinen Blumen, welche hast du denn in deiner Wohnung?

    Magst du ein wenig erzählen, welches deine Lieblingsblumen sind, wo du sie her hast und wie du sie aussuchst?

    Auch dein Genuss bei Schrippe und Zeitschrift - oh das kenne ich :-) am liebsten eine Cosmopolitan, die Vogue oder die Wienerin in der heißen Badewanne, ein Traum. Alleine der Kauf ist schon ein Genuss, und dann das rituelle Durchblättern. Oder doch lieber ein paar Trasch- u. Klatschblätter die ja angeblich keiiiiiner liest? ;-)

    Was liest denn du gerne!

    Ich freue mich auch sehr zu lesen dass du auch Freude am Kräutertee und Kräuterbeet hast!

    und dass der Tee dir Kraft gibt!


    Dass es manchmal schwer fällt wenn einer nett zu einem ist, kann ich nachfühlen, ich will dich auch nicht traurig machen. Du berührst mich einfach und es ist schön wenn ich dir über all die Kilometer weg ein wenig Freude machen kann. Ich liebe ja Berlin, das ist so ein wenig meine Sehnsuchtsstadt...das Monat dass ich hier verbracht habe war ein sehr schönes, und aufregendes...und ich habe es sehr genossen...ich bin mit der U-Bahn herumgefahren und irgendwo ausgestiegen manchmal, bin auf einen Spielplatz gegangen und hab etwas geschaukelt und dann wieder zurück ...und die Berliner liebe ich einfach! Ich mag diese herbe charmante Art, da kriege ich weiche Knie - bei dem Akzent! :)


    Dass man in einer traurigen Stimmung in einer vielleicht depressiven Stimmung schwer genießen kann, kenne ich. Manchmal ist es wirklich etwas ganz Kleines. Sprichst du eigentlich mit deinen Pflanzen? Ich habe kürzlich von einem Philosophen gehört, der meint wir Menschen wären eigentlich gänzlich unwichtig und die Pflanzen sind das Zentrum seiner Betrachtung. Er sagt die Pflanzen sind das, was sie gestalten, ganz unmittelbar weil sie keine Hände haben und sich kaum bewegen können. Also ich kann das jetzt nicht so wieder geben aber es war faszinierend...


    Ja, gut gemacht...für mich ist es manchmal wichtig mir das selbst zu sagen, man kann sich nicht darauf verlassen dass es jemand anders tut.

    Ich weiß nicht was dich interessiert, was du gerne tun würdest, wenn du den Elan hättest?


    Mit Gedankenbriefe meinte ich, dass, wenn gar nichts mehr geht, du ja in Gedanken Briefe an liebe Menschen schreiben kannst...und vielleicht dann -- wie sagt Amitola - sanfte Energiegrüße zurück bekommst...


    ganz herzliche Grüße, Ahoi! <3


    bald mehr, heute bin ich schon recht müde

    alles Liebe

    m

    Liebe Monika Aldriane, Cafe-Mama und Chefin, Kapitänen auf dem kleinen Boot in hoffentlich sanften Gewässern...:30:


    es macht mich traurig zu lesen, dass es dir nicht gut geht.

    Ganz spontan denke ich ich möchte gerne einen Garten beim Café anlegen mit Heilkräutern. Wir bauen ein Hochbeet, und ein kleines Glashaus und pflanzen Johanniskraut, Thymian, Salbei, Melisse, Baldrian, an...natürlich die wunderbare Passionsblume ...und kochen uns aus den Blättern einen guten Seelenheile-Tee...


    mit süßem Kandiszucker oder feinem Honig?


    ich weiß nicht ob das viele Schlafen die depressive Stimmung nicht verstärkt, kannst du eventuell deinen Therapeuten noch einmal kontaktieren, deine Gedanken klingen schon recht traurig gefärbt? Ich kann es natürlich nicht sagen aber ich kenne das wenn ich ein paar Tage frei habe und zu viel schlafe, ich mag es aber es tut mir nicht immer gut.


    Gehst du denn manchmal hinaus? Ein wenig in die Sonne? Oder den Regen?

    Ich finde dein Leben sehr interessant und spannend, deine Zeit beim Gemüsehandel wo du deine Frau gestanden bist, deine schwere Kindheit die du tapfer überwunden hast, deine Lieben, deine Blumen, deine Häkelarbeiten, deine Phantasie, dein Café, dein Boot.


    Ich frage mich wie es gelingen könnte, dich ein wenig zu öffnen für etwas, das dir Freude machen kann... eine ganz kleine, klitzekleine Aktivität?

    Du bist für mich wie eine wunderschöne Blume, die im Verborgenen blüht...


    Oder einen kleinen Hund? Ich denke immer daran weil ich erlebt habe wie glücklich er meine Mutter gemacht hat...als es ihr so schlecht ging nach dem Tod meiner Tante.

    Nicht dass das für mich auch gelten muss, aber ich würde mich so freuen wenn wir etwas finden könnten, dass dir ein wenig Freude bereitet.


    Was meinst denn du?


    Gedanken-Briefe...vielleicht gelingt das für den Anfang?


    Und ich lasse eine große Kanne mit heißem Seelenheile-Tee da....

    und eine Umarmung! die geht immer - oder?


    deine m <3 Matrosin :24:

    PS ein Gedanke an den meine Mutter mich immer wieder erinnert hat, aus dem Film "Momo" - einer den wir gemeinsam im Kino gesehen haben.


    Das fällt mir noch ein zu dieser großen Frage, getragen zu werden, durch das Leben.

    Vielleicht gefällt es dir ja, oder du bekommst Lust auf Spaghetti, oder beides :)



    Liebe Still Crazy,


    das freut mich dass meine Worte positiv angekommen sind bei dir, so war das auch gemeint. :) Dann wage ich mich einfach ein paar Schritte weiter und du schreist "stopp" wenn es nervt, ok?


    Das "Bezugspersonen Problem" hab ich auch erlebt, meine beste Freundin die mir wie eine Schwester ist hatte einen schweren Krankheitsfall - ihre Tochter, die konnte ich nicht belasten, meine zweite beste Freundin hat ihren Vater auf tragische Art verloren u. ebenso meine dritte beste Freundin deren Mutter Brustkrebs hat - insofern war mein Thema - verstorbene Mutter einfach ein großes Angst-Thema für dir beiden.


    Ich habe mir dann angesehen, was für uns passt, wo wir uns "treffen" und stärken können, und habe auch neue Kontakte geknüpft. Es lag auch an mir mich dann wieder mehr zu öffnen, während der Zeit der Pflege und der ersten Trauer war ich sehr gereizt, und brauchte auch alle Kraft für mich. Ich hätte mir z.B. für mich damals im Vergleich banale Beziehungs- oder Jobprobleme nicht anhören können (heute wieder sehr gerne).

    Ich musste erst lernen die Freundschaft neu zu definieren.


    Ich glaube aber dass du das besser kannst - offen sein, direkt, und auf die Menschen zugehen. Dir auch das zu holen, was du brauchst? Oder bist du eher lieber in der Rolle der Stärkeren? Tust dir manchmal schwer um Hilfe zu bitten?

    Hast du jemanden in eurem/deinem Freundeskreis den du einweihen kannst, und wie hat deine Freundin aus dem Chor weiter reagiert? Das klang doch ganz gut, finde ich?


    Ja überhaupt - ein Netz an Beziehungen, das klingt doch gut - oder? :-)

    Wie eine Honigbiene die ihre Pollen sammelt ...der heilsame Honig dann das Ergebnis...Schutz für die Wunden an der Seele?


    Ja, blödes Bild, die späte Stunde ist hier anzuschuldigen ;-)

    Bitte erzähle doch einfach weiter.


    Zu dem Satz von Claudia Amitola ... ihr seid ja beide schon groß und könnt das miteinander ausmachen. Ein wenig war es für mich so dass ihr zwei euch eigentlich zu Beginn ja gut verstanden habt, beides sehr eigenständige, unkonventionelle Frauen, jede auf ihre Art.

    Claudia hat dann - und hier bitte ich Dich um Verständnis und darum, es nicht - persönlich zu nehmen den "Elefanten der im Raum stand angesprochen" für mich, nämlich dass deine - sehr nachvollziehbaren Berichte - einige Frauen hier die schon ihre Männer bis in den Tod begleitet haben und/oder trauern, sehr aufgewühlt hat, und womöglich auch verletzt hat.

    Wie gesagt, das hat ja Lilo schon gesagt, es liegt an der Situation, nicht an dir.

    Ich bin sicher dass Claudia dich nicht verletzen wollte, ein Wort hat das Andere gegeben ... wie auch immer, du bist hier sicher, aber ich denke das weißt du, natürlich lassen Krisen und Trauer auch die Gefühle hoch kochen ... aber im Großen und Ganzen gehen hier alle sehr achtsam mitsammen um.


    Und , deine Worte sind wirklich - nicht hart - aber sehr direkt - auch auf eine spannende, interessante Art und - eben treffend. Bulls-eye-wording :)


    So, ich wünsche dir für heute einfach mal einen guten Abend

    mit Zeit für dich, etwas Schönem


    noch einmal als Buchtipp

    "das Schicksal ist ein mieser Verräter"

    eigentlich für Teenager, hat mir sehr gut gefallen als es diese o.g. Gefühle hatte

    aber wie gesagt, jeder "tickt" anders


    bitte erzähle doch weiter, wie du tickst.


    Wie kannst du spüren, dass das Leben dich trägt?


    Liebe Grüße! <3

    m

    Viele Dinge, die vor der Trauer funktioniert haben und selbstverständlich waren, verändern sich in ihrer Bedeutung.


    Ein Land mit neuer Landkarte. Der Kompass spielt - verrückt.



    Ich denke auch dass Verletzungen zu Entwicklung führen können, auch ein Todesfall - und es - wenn ich die Kraft dazu habe, in meiner Hand liegt wie ich damit umgehe.


    Ich vermisse und denke an dich, Mami.

    Ich hätte gerne zugesehen wie deine Haare grau und weiß werden

    wie weitere Falten in dein Gesicht gezeichnet werden vom Leben

    vor allem deine Lachfalten

    ich höre deine Stimme nahe meiner inneren Stimme

    du bist mir ein ganz sicherer Ort

    friedvoll, versöhnlich

    ...sagst mir eigentlich immer... schätze das Leben...

    ..du hast das Leben immer so schön gefunden, mit all seinen kleinen Großartigkeiten, seinen großartigen Kleinigkeiten.



    <3

    Weil unsere Cafe-Mama, Chefin, Kapitänin ausgefahren ist


    putze ich kurz durch, lüfte und lege auf alle Tische meerblaue Tischdecken und stelle maritime Dekorationen auf - Steuerräder, Kompasse, Taue mit allen möglichen Knoten...


    ich zünde auf der Terrasse die Fackeln und Feuerschalen an, und schüttle die Kissen auf.

    Es gibt gute Cocktails, mit und ohne Alkohol.

    Obst und eine italienische Jause, wer mag.


    Gute Bücher,

    und einen freien Blick aufs Meer.


    Wir verständigen uns mit Leuchtsignalen...liebe Cafe-Mama ... hier ist alles in Ordnung...aber ... du fehlst....



    <3

    Liebe Monika Aldriane,


    das tut mir sehr leid dass du so einen schlimmen Tag hattest, ja bei manchen Tagen kann man einfach nur froh sein, dass sie vorbei sind, du kannst stolz sein dass du ihn durchgestanden hast. Ich wünsche dir einen ruhigeren Wellengang, ich kenne das auch sehr gut wie es sich anfühlt wenn man sich verloren fühlt, und gar keine Worte findet für das was weh tut, oder eine Adresse dafür. Vielleicht kannst du doch hier erzählen, oder einfach in Gedanken einen Brief an die Menschen (zB auch mir) die dich hier mögen, schreiben.

    Bestimmt kommt dann etwas positive Energie zu dir, und etwas Kraft...


    vielleicht magst du es versuchen?


    Alles Liebe ruhigen Wellengang und viel Kraft dir

    ich stelle dir einen Korb mit frischem Obst auf dein Schiff,

    eine Kanne heißen Tee

    und ein Licht, das jeden Sturm aushält. <3


    alles Liebe!

    Liebe Sunset,


    schön von dir zu lesen...und ich wünsche dir Zeit und Ort für Erholung, dafür gut auf dich zu schauen...ich drücke die Daumen für die "Reha" und viell<3eicht kannst du ja hie und da berichten von dir, du hast gefehlt!


    Alles Liebe!

    Liebe Still Crazy,


    ich weiß nie ganz ob es ok für dich ist wenn ich hier schreibe, ...

    deine Gedanken sind für mich nicht wirr, ich kenne solche Gefühle, vergleichbare Gefühle, also solche Momente wo man versucht sich eine Zukunft ohne einen geliebten Menschen vorzustellen, Gefühle das Damoklesschwert zu spüren, aber auch die Dankbarkeit über ein gutes ( therapeutisches ) Gespräch... das Wechselbad der Gefühle, dass das Leben einfach "Kopf steht".

    Ich denke du solltest einfach weiter erzählen, wenn ich das sagen darf.

    Wie es sein wird, wenn es soweit sein sollte, das weißt du eh, das siehst du erst dann.

    Bei mir z.B. war es dann nicht so schrecklich wie befürchtet.

    Und nicht so schrecklich wie das Gehen geliebter Menschen davor, und das obwohl ich mich so gefürchtet hatte. Aber das Leben an sich benötigte einen gänzlich neuen Entwurf...


    Ich weiß nicht wie es für dich und Rudi weiter geht und ich wünsche euch zwei, jedem für sich, ganz viel Kraft und Stärke.


    Für dich - darüber nach zu denken was dir jetzt und auch in Zukunft stärkt, und dir das auch aktiv zu suchen ich finde dafür hast du eine "Spürnase" bzw. das macht doch Sinn. Dass du gute Momente zulassen und genießen kannst, dir Auszeiten suchst und findest.


    Dass du hier Schultern zum Anlehnen hast, wenn du dich mal ganz verlassen fühlst, und dann doch auch real wie bei der Freundin die du zufällig getroffen hast.


    Wie gesagt, ich wünsche dir einfach weiterhin viel Kraft

    und Schultern zum Anlehnen auch hier

    auch wenn es manchmal weiche und manchmal harte Schultern sind

    anlehnen kann man sich dran....


    alles Liebe!



    <3m.

    Liebe Hedi,


    ich kennen das nur zu gut, dass man etwas Schönes wiederholen will und dann kommt genau das heraus, was man nicht wollte. Dass du auch noch Sorgen mit deiner Mama hast, kommt ja dazu. Lichtblick ist finde ich dieses Überraschungskonzert, dieser Abend wo du ganz glücklich warst, ganz du selbst. Das gibt dann finde ich auch Kraft wieder das auszuhalten, was mühsam ist und schmerzhaft. Ein Licht- und Schattenspiel?


    Ich wünsche dir einen guten Start in einen schönen Sommer,

    uns allen hier <3

    das "unzurechnungsfähig" meinte ich etwas ironisch, aber ich denke das ist auch so verstanden worden.


    Zu der Verwundbarkeit / Verletzlichkeit...


    der Tod an sich ist ja die große Verwundung, bzw. stellt dieses Leben, das ja so allumfassend und selbstverständlich ist, eben auch das eigene Leben, aber auch alles, worauf man sich verlässt, in Frage, finde ich. Der Tod zeigt die Fragilität des Lebens, bzw. dass eben alles sehr schnell anders sein kann. Und, wie unsagbar kostbar es ist.


    Ich sehe es nicht so dass man nach jedem Strohhalm greift in der Trauer.

    Das klingt - für mich - zu sehr nach Wahllosigkeit und einem erbärmlichen Zustand. Es ist aber sicher eine Zeit, wo es gut tut nachsichtig und achtsam im Umgang mit sich zu sein. Und sich vertrauten Menschen zuzuwenden, denen man von Herzen vertraut. Denn natürlich ist man viel verletzlicher als sonst, und auch offener...


    Viele Dinge, die vor der Trauer funktioniert haben und selbstverständlich waren, verändern sich in ihrer Bedeutung.


    Ein Land mit neuer Landkarte. Der Kompass spielt - verrückt.


    Es ist sehr hilfreich Bücher zu haben, einem guten Buch kann man immer vertrauen ;-) finde ich ...


    In meinem Fall nun 2 Jahre danach, kann ich sagen dass ich wieder Kraft zum Leben, auch Genießen, Lieben habe. Ich habe die Kraft weiter zu gehen, und es auszuhalten dass es - noch immer - weh tut und gleichzeitig offen dafür zu sein, dass mein Leben nun ganz anders ist, als erwartet.

    Weil ein geliebter Mensch mir unsagbar fehlt, aber auch weil ich eine andere geworden bin.


    Ich weiß es ist im Sinn meiner gegangenen Lieben dass ich mein Leben ganz bewusst und freudvoll wertschätze.


    m