Posts by traurige Speedy

    wie ich ja schon erzählt hatte, ist es mir ins Kreuz gefahren ...

    aufgrund dessen war ich das 2. Mal bei meiner Osteopathin - sie hat mir erzählt, dass ihr Mann, am Anfang Ihrer Beziehung, immer wieder gesagt hat:

    "erzähl mir nicht was NICHT geht, sondern WAS GEHT!!

    sie meinte auch, ich solle mir die Frage stellen, warum mir das passiert ... ist

    der einzige gemeinsame Nenner für meine verstorbene Freundin und mich ist/war ihre destruktive Schwester!

    ... "ich solle die Schwester segnen und ihr ein schönes Leben wünschen" um den Hass auf sie loszuwerden ...

    meiner Freundin einen Brief schreiben, was ich ihr noch sagen möchte und diesen VERBRENNEN, um einen Abschluss zu finden

    ob ich DAS kann, weiß ich nicht aber sie hat damit irgendwo bei mir einen Knopf gedrückt

    ich habe mir Unterlagen zum "Priming" und "Positivem Denken" heruntergeladen, ausgedruckt und mich an ein Mantra erinnert ...

    DANN alles "ausgeräuchert", Schlecht raus, Gut rein!

    JETZT versuche ich ALLES von der anderen Seite zu betrachten: das Glas ist nicht halbleer, sondern halbvoll!

    Es hilft, es hilft tatsächlich, plötzlich geraten Dinge in Bewegung, welche über viele Monate brachlagen:

    Streitigkeiten wegen eines Onlinekaufes, positive, neue Ideen für die Firma, welche mir meine finanzielle Zukunft sichern können, da die Firma, in der ich arbeite, sonst wenig Chancen hat, als Firma 2021 zu erleben.

    Am nächsten Abend (nach dem Besuch bei meiner Osteopathin), habe ich einen Satz gehört, der mich wie ein Hammerschlag und wirklich VOLL ins Schwarze traf:

    !!! es ist nicht das Trauma, welches uns definiert - sondern - unsere Entscheidung, wie wir damit umgehen !!!


    alle um mich herum werden jetzt von mir "geprimt", damit "Schlecht" keine Chance mehr hat - es funzt !!!

    Die Dinge bewegen sich in die richtige Richtung!


    Spickzettel zum Umgang mit Trauernden


    DAS sollten sich Deine "Freunde u. Bekannten" mal ansehen:!:

    ähnliche dumme Sprüche haben hier wohl ALLE gehört, wenn auch in den meisten Fällen auf Menschen bezogen. Ein Hund ist kein Gegenstand, den man nach Belieben austauschen kann, sondern ein Familienmitglied und/oder Seelenverwandter - auch wenn die Gesetze das bei uns noch immer nicht widerspiegeln!

    In den USA ist das anders, da kann man 20 Jahre für die Misshandlung eines Hundes (Tieres) kriegen:!:dort scheint man begriffen zu haben, dass ein Hund ebenso fühlen kann, wie ein Mensch, Freude wie Schmerz oder Trauer. ICH weiß das schon lange:

    einen Tag nach dem Tod meiner biologischen Erzeugerin ist unser Wellensittich "Peter" tot von der Stange gefallen <X

    Ich kenne Dein Umfeld nicht aber da kommt ja vielleicht auch noch dazu, dass Männer nicht weinen - schon garnicht um einen Hund :95:

    Viele Mitglieder hier sind u.a. genau deshalb hier gelandet - weil sie nicht verstanden wurden, die Trauer für Andere nicht nachvollziehbar ist oder sie einfach nicht wissen, wie sie reagieren sollen und genau das Falsche tun/sagen

    :30::30:


    ich habe MIR geschworen, dass, falls ich jemals wieder einen Hund haben sollte (ich habe fast 90% meines Lebens mit Vierbeinern verbracht, davon ca. 45 Jahre mit unterschiedlichen Hunden) dann kann es nur einer sein, DER MICH AUSSUCHT und etwas an sich hat, was ich spüren kann, ohne ihn zu berühren ...

    Ich hatte damals überlegt, ob ich an seinem Lieblingsbadeplatz eine Kerze aufstelle und immer wieder erneuere - ging aber leider nicht weil es in einem kleinen Wald und die Brandgefahr zu hoch war.


    hier findest Du ein Bild von meinem kleinen Liebling:

    Gemeinsame Aktionen / Aktivitäten

    ich spüre auch Deine Angst im Hintergrund, wieder rückfällig zu werden?

    Dein treuer Dusty hat Dein Leben verändert und Dich begleitet?

    Stimmt nicht so ganz:

    DU hast Dein Leben verändert, DU hast DICH verändert und Dusty hat dadurch den Weg zu Dir gefunden.

    Wie wäre es denn, wenn Du in einem Tierheim helfen würdest - viele liebe Hunde freuen sich ganz sicher über Deinen Besuch.

    Damit hättest Du eine Aufgabe, die Dich ausfüllen würde, den Verlust/die Trauer vielleicht etwas besser zu verarbeiten.

    es gibt Hunde, die Menschen wie Dich brauchen, so wie es Menschen wie Dich gibt, die Hunde wie Dusty brauchen

    hallo Ronny,

    MIR ist es völlig egal, ob Du Mensch oder Tier verloren hast - ich weiß, wie weh der Verlust eines über alles geliebten Vierbeiners wehtut!

    Meiner ist ganz elendig an den Nebenwirkungen des Medikaments "Metacam" zugrunde gegangen :13:

    Es gibt ein Trauerforum für Tiere, wo jemand gesucht wird, die/der die Seite weiterführt weil der ursprüngliche Betreiber selber schwer erkrankt ist - das wäre doch was - da könntest Du selber helfen, Dir und Anderen ...


    http://www.land-des-regenbogens.de/


    falls nicht, so schütt einfach Dein Herz hier aus - erzähl mir von Dusty

    und NEIN, es gibt KEINEN Hund wie Deinen Dusty, mit DER Vorgeschichte!

    Ich wurde gefragt, ob ich, falls meiner Freundin etwas passieren würde, wenn sie sich einen neuen Hund holt, ich den Hund nehmen würde und ich habe es verneint weil ich diesen Hund immer mit meinem Sunny vergleichen würde und diesem Vergleich würde kein anderer Hund standhalten!

    Es hat mich sogar aggressiv gemacht, diese Vorstellung.

    2 Jahre später ist sie von einer Sekunde zur nächsten einfach tot umgefallen, sodass ich Sunny und meine Freundin jeweils aus heiterem Himmel verloren habe - weder Vier- noch Zweibeiner, keine/r mehr hier - die Beiden waren alles, was ich hatte :33:

    hallo Cosma,

    :30:


    ich hätte mir SO SEHR gewünscht, ich hätte mich "vorbereiten und vollständig Abschied nehmen können"

    andererseits bin ich froh, dass meine Lebensgefährtin NICHT leiden musste, einfach tot umgefallen ist.

    Wenn ich Deine Geschichte so lese - wie froh bin ich, dass das keine/r von uns mitmachen musste.

    es ist so wurscht, wie schnell oder langsam - der Verlust eines geliebten Menschen ist schlichtweg SCH.....

    wie auch schon in anderen Themen auf dieser Plattform: wirklich vorbereiten kann man sich nicht weil man zu dieser Zeit garnicht weiß, was Trauer bedeutet, mit einem macht! Man weiß, DASS es passieren wird - früher oder später und steht hilflos daneben, muss mit ansehen, wie die Person leidet, leidet mit weil man nicht helfen kann, macht sich Vorwürfe weil man nicht helfen kann und fragt sich anschließend, was man DOCH hätte tun können/sollen oder auch nicht hätte tun können/sollen.

    Es gibt wohl keinen richtigen Weg, denn sonst würde nicht so ziemlich jede/r hier sich diesen (eigenen) Vorwürfen ausgesetzt sehen.

    Ja, der Tod ist ein heikles Thema für Lebende und wird immer weggeschoben, als würde es einen nicht betreffen, bis er dann erbarmungslos zuschlägt.

    Jede/r muss seinen eigenen Weg finden und gehen, damit umzugehen, damit irgendwie fertig zu werden - die Einen schweigen alles in sich hinein, die Anderen wollen darüber reden und es wird nicht zugehört oder man wird ausgebremst, zum Schweigen verurteilt!

    Es gibt hier ein "Umgang mit Trauernden", darauf können/sollen auch Außenstehende zugreifen, damit sie sich informieren können, wie man sich (nicht) verhalten sollte ...

    Jedenfalls bist Du hier IMMER herzlichst willkommen:!:

    HIER BIST DU NIEMALS ALLEIN:!:

    es gibt Menschen, die glauben an NICHTS und werden durch eine solche Erfahrung völlig aus dem Gleichgewicht gebracht und/oder vielleicht "bekehrt".

    Andere Menschen glauben daran und erleben eine solche Situation nicht (muss man ja auch nicht wirklich)

    Dadurch, dass meine biologischen Erzeuger mir keinerlei "Recht oder Unrecht, Schwarz oder Weiss" beigebracht haben (stattdessen, dass man bereits mit 7 Jahren Bier trinken könnte und mir dieses angeboten wurde, ich trinken MUSSTE <X8|:cursing::4::4::4:), bin ich völlig vorurteilsfrei aufgewachsen.

    Dadurch war ich auf eigene Erfahrungen angewiesen aber eben auch nicht voreingenommen, was es geben könnte und was nicht oder ob Menschen aus anderen Ländern oder mit anderer Hautfarbe, tatsächlich minderwertig sein könnten. Im zarten Alter von 7 hatte ich bereits klar Stellung bezogen und einem vermeintlich ausländischen Jungen beigestanden, als dieser von 2 "deutschen Jungen" traktiert wurde ...

    Gewalt war in meiner Kindheit an der Tagesordnung aber ich konnte und wollte das so nicht hinnehmen, hatte mir damals schon meine Meinung dazu gebildet!

    Als ich mit Anfang 20 ein Nahtoderlebnis hatte und "ganz alltäglich" darüber geredet habe, bzw. wollte, wurde ich als Spinnerin abgetan - durch die nicht vorhandene, geistige "Erziehung", stufte ich das als möglich und nicht "unnormal" ein, schließlich war es MEINE EIGENE Erfahrung:!:

    Ich denke, ich war damals auch noch "zwischen den Welten" aber es hätte nicht viel gefehlt und ich wäre nicht zurück gekommen: wenn sich Seele/Astralkörper und Körper trennen, man sich tatsächlich selbst regungslos liegen sieht und jemand den vermeintlich leblosen Körper zu schütteln anfängt, dieser "schlagartig" erwachen soll, kann es sein, dass der Zusammenschluss von Beiden nicht mehr möglich ist weil die Zeit nicht ausreicht ... Meine damalige Freundin wusste ja nicht, wie sollte sie auch:?:

    Ich denke, nichts ist unmöglich, sofern man es nicht von vornherein blockiert; ein Mathematiker würde dies niemals zulassen, also sich entweder einreden, geträumt zu haben oder den Verstand verlieren weil es nicht logisch erklärbar ist.

    leider leider konnte ich die Urne nicht mitnehmen :13:

    ich wusste schon damals, dass es mir guttun würde ...

    es tut mir noch immer sehr weh und macht mich jeden Tag wieder traurig - all die Dinge, die wir nicht mehr ZUSAMMEN erleben können - bei 100%tiger Übereinstimmung der Interessen ist es schwer, etwas zu tun, was NICHT an sie erinnert und mich NICHT paralysiert <X

    ich weiß aber auch, dass ihr Vieles, was sie niemals hätte erleben wollen, durch ihren plötzlichen Tod erspart geblieben ist - für SIE bin ich froh, MIR tut es trotzdem weh :33:

    die Gefühle neutralisieren sich oft, sodass ich dann eigentlich nichts fühle - allerdings bin ich in diesen Momenten auch handlungsunfähig weil da einfach nur Leere ist

    manchmal reagiert dann mein Körper, so wie vor 3 Wochen:

    ich habe UNSEREN Chilisamen gesetzt und konnte plötzlich kaum noch gehen - höllische Schmerzen - eine Entzündung der seitlichen Wirbelgelenke, innerhalb von 2 Stunden - den Kopf hatte ich vorher versucht abzuschalten, damit ich keine Panne beim Einpflanzen der Samen bekomme - da meinte mein Körper wohl, er müsse sich ein anderes Ventil suchen :4:


    es wird wahrscheinlich immer wieder irgendwelche Trigger geben, viele nehmen wir nur un(ter)bewusst war und wundern uns, warum wir, wie aus heiterem Himmel, todtraurig sind, urplotzlich anfangen zu weinen, es uns schlecht geht, wir total durcheinander sind oder unruhig oder wütend oder oder oder .....

    auch nach fast 2 Jahren ist es bei mir ein ewiges Auf und Ab - immer wieder sage ich mir, es muss doch mal ein Punkt kommen, an dem es mir ein Wenig besser geht - WENN ICH meine, einen solchen Punkt erreicht zu haben, dreht sich das Ganze wieder - als solle es garnicht sein X(


    es gibt der Möglichkeiten, wie es Dir ergehen kann, also soooo soooo viele

    aber sicher findest Du irgendwen hier, die/der tatsächlich das Gleiche oder annähernd das Gleiche, erlebt/gefühlt/nicht gefühlt hat

    etliche hier haben sich nicht zuletzt deswegen angemeldet, um zu erfahren, ob sie bescheuert oder verrückt sind, mit dem, was sie fühlen oder nicht fühlen.

    Glücklicherweise gibt es hier NICHTS, was es NCIHT WENIGSTENS EIN 2. MAL GIBT

    DESHALB: immer fragen oder einfach Herz ausschütten :30:

    "Ich sehne mich nach einem Menschen, der zu mir gehört... nach Verstehen... nach Zärtlichkeit... nach Vertrauen... nach Lachen... nach allem, was mir nun fehlt."

    ich bin seit dem Tod meiner Lebensgefährtin auch öfter krank als jemals zuvor - ihr Dasein gab mir die Kraft u. Stärke, gegen alles Mögliche anzukämpfen, es garnicht erst zuzulassen oder aber blitzschnell hinter mir zu lassen :13:

    bevor ich sie kannte, war ich gern allein, fühlte mich niemals einsam - und jetzt? Leb ich irgendwie vor mich hin, keine/r, die/der mich mal knuddelt, mich im Arm hält und einfach versteht - ohne Worte. Ich hab auch keine Familie, bzw. Menschen, welche mir so nahestehen, dass mir eine Umarmung recht wäre.

    Seit ihrem Tod weiss auch ich, was Einsamkeit bedeutet - es so deutlich vor mir zu lesen, was wahrscheinlich jede/r hier fühlt <X =O:33::33::33:

    :30::30:

    Liebe Anerevka, :30:


    nun, vielleicht kann Dir die 1. Trauerphase auch etwas helfen - Du weisst, was kommen könnte ... und kannst VERSUCHEN, Dich entsprechend darauf einstellen oder versuchen, etwas anders zu machen als 2016 ... vielleicht

    Du hast ja noch Glück, dass er nicht obduziert wurde, Du ihn nochmal sehen konntest - und - bei sich so ähnelnden Todesfällen nicht noch unter Verdacht geraten bist - wie nennt man das dann - Glück im Unglück - <X

    Mir hat schon der plötzl. Herztod meiner Lebensgefährtin gereicht, das Ganze 2x innerhalb von ein paar Jahren?

    BRAUCHT KEIN MENSCH :!:

    ja, das zeigt auch immer wieder hier im Forum, dass unheilbar Kranke genau DEN Moment wählen, wenn die Liebsten nicht mehr anwesend sind - um ihnen nicht noch mehr Schmerz zuzufügen und den Schmerz Derer, die zurückbleiben, nicht ansehen zu müssen - wichtig ist halt, dass er weiss, dass ER KEIN schlechtes Gewissen haben muss, wenn ER loslässt, es für die Zurückbleibenden okay ist, dass ER entscheiden KANN/DARF, wann er geht :24: