Posts by Tereschkowa

    Meine Lieben,

    Narren überall ... Masel tov!

    Ich wünsche uns Kraft und Mut mit einem Lied.


    Leon Wolke André Heller




    Ach was haben meine Augen,

    Nicht schon Wolken ziehen sehen,

    Auf den Himmeln meiner Reisen,

    Von Timbuktu nach Athen,

    Solche die einen Glück verheißen,

    Andere von Unheil schwer,

    Manche sahen aus wie Chaplin,

    Andere wie ein Jagdgewehr,

    Und doch unter allen Wolken,

    Ist mir keine halb so lieb,

    Wie der alte Leon Wolke,

    Aus dem zweiten Wiener Hieb,

    Klein und blass und immer aufrecht,

    Sieht er jeden ins Gesicht,

    Wer Treblinka überlebt hat,

    Fürchtet sich auf Erden nicht,

    Nicht vor Krankheit nicht vorm Sterben,

    Nicht vor Dummheit jeder Form,

    Und will ihm wer imponieren,

    Sagt er, sie sind sicherlich enorm

    Nur hab ich einen anderen Maßstab,

    Vor dem wirkt fast alles klein,

    Wirklich groß ist nur die Trauer,

    Und das viele Kinderschreien,

    Wo ich bin, sind auch die Geister,

    Aus der schwarzen Aschenluft,

    Und sogar die Parma-Veilchen,

    Haben für mich einen bitteren Duft,
    Weil doch, eine schöne Mame

    Veilchen liebte und auch Mohn,

    Und weil sie mich immer nannte,

    Du, mein Parma-Veilchensohn,
    Weil ich hab ja blaue Augen,

    Aber das war wert ein Dreck,

    Nichts kannst du dir davon kaufen,

    Nichts zu Essen, kein Versteck,
    Auch nicht Ruhe vor Banditen,

    Mame ging trotzdem ins Gas,

    Und seitdem ist jede Stunde,

    Brennessel und Scherbenglas,
    Und des Nachts kommen Hyänen,

    Wühlen sich in meinen Traum,

    Und ich träum zu meist vom Flüchten,

    Angenehmes träum ich kaum,
    Und doch, gibt es Augenblicke,

    Da denk ich, die Welt ist gut,

    Nur gehen solche Augenblicke,

    Leicht in einen Fingerhut,
    Herrschaften ich will nicht stören,

    Wünsche allseits guten dank,

    Mir ist Masel tov zu wünschen,

    Das mich endlich trifft der Schlag
    Ja so redet Leon Wolke,

    Und ich will das ihr es wisst,

    Denn man kann nur lehren ziehen,

    Aus dem was man nicht vergisst.

    Liebe Sturm,

    Aber es lässt sich so schwer kontrollieren, ein Teil meines Gehirnes beschäftigt sich mit nichts anderem als damit und noch habe ich keinen Weg gefunden, besser damit umzugehen oder mehr Kontrolle darüber zu erlangen.

    Mir geht es genau so ein Teil meins Gehirns ist ständig mit diesen Fragen und Gedanken beschäftigt.

    Auch ich habe auch noch keinen Weg gefunden.

    Aber ich suche, suche, suche ... daher mein Ziel: Frieden im Herzen und im Kopf.

    Herzlichst,

    Tereschkowa

    Warum eigentlich nicht, falls ich das fragen darf? Es ist sehr intim, wobei die Frage sich gar nicht explizit an dich richtet, denn ich habe sie mir schon oft allgemein gestellt, weil ich auch oft so denke: "Hör auf in Selbstmitleid zu versinken!" oder "Du hast kein Recht auf Selbstmitleid", etc.pp.

    Manchmal frage ich mich, wo das Leid, das wir jeden Tag zu tragen haben aufhört, und Selbstmitleid, was offenbar nicht nur in meinem Kopf irgendwie verpönt und falsch empfunden wird, anfängt. Jedenfalls ist es sehr intim und dein Thread vielleicht auch gar nicht der Rahmen für so eine Frage. Dann kann ich sie löschen oder du lässt sie einfach so stehen.

    Liebe Sturm,

    danke für Deine Anteilnahme.

    Ohne Ankündigung Eure Wohnung zu betreten ist immer eine Grenzüberschreitung, aber in unserer Situation

    ist es ein Desaster.

    Ich verstehe Dich sehr gut.

    Denn gerade in Moment des absoluten Kontrollverlusts über das eigene Leben ( das ist der Tod eines geliebten Menschen für den Trauernden fürwahr) ist man meiner Einschätzung nach darauf bedacht zumindest über alles was von diesem Menschen und dem gemeinsamen

    Leben blieb die Kontrolle zu behalten.

    Bei mir macht sich das durch einen regelrechten neurotischen Kontrollzwang bemerkbar.

    Ich fasse nach wie vor so gut wie nichts an. Lasse niemanden ins Haus, außer die notwendigen Überprüfungen.

    (Den Gasableser verfolge ich wie einen Einbrecher bei jedem Schritt.....)

    Das "gönne" ich mir, denn der plötzliche und unerwartete Tod meines Geliebten hat meine Psyche in eine nachvollziehbare Ohnmacht gestürzt,

    dass jede Form der erfolgreichen Kontrolle über Teilbereiche des eigenen Lebens nur heilsam wirken kann, um diesen Schock

    zu überwinden.


    "Selbstmitleid"

    Natürlich ist die Frage sehr intim - aber das ist fast alles worüber wir schreiben. Lass es daher ruhig stehen.

    Für mich persönlich - und deshalb schrieb ich es gestern - hat es damit zu tun, dass ich mich für den Tod meines Geliebten verantwortlich

    fühle. (Das schaffe ich heute wirklich nicht im Detail zu schreiben - dann das ist zusätzlich zur Trauer um den Verlust wirklich das Schlimmste für mich.)

    Bei mir gibt es daher diese Rückkopplung - so bald es richtig weh tut, denke ich selbstverantwortlich zu sein, weil ich mein Glück zerstört habe.


    Ganz grundsätzlich ist die Frage nach Selbstmitleid eine spannende Frage:

    Die meisten Menschen reden über Selbstmitleid in Form einer Floskel vor sich hin ( auch ich gestern in meiner Aufgelöstheit)

    und statt von Mitleid zu sprechen ist es immer besser von Mitgefühl zu sprechen.


    Für mich ist Selbstmitleid bzw. Mitgefühl mit sich selbst nicht verpönt - schon gar nicht bei Menschen, die trauern.

    Denn wenn der Tod eines geliebten Menschen kein Grund ist für "Selbstmitleid" ist, dann weiß ich es auch nicht...


    Mir scheint der Begriff "Selbstmitleid" nach einer sehr einfachen Formel wahrgenommen zu werden:

    - wer mit sich selbst Mitleid hat, der braucht kein Mitleid von anderen mehr

    - wer mit sich selbst Mitleid hat, ist nicht in der Lage Mitleid mit anderen zu haben

    - wer mit sich selbst Mitleid hat, tut nichts anderes als Mitleid mit sich selbst zu haben und ist daher gelähmt


    Das sind die Assoziationen mit denen wir zumindest in unserer Gesellschaft zu diesem Begriff konditioniert

    und sozialisiert wurden.


    Alle drei Sätze sind insofern falsch, da es keinen beweisbaren kausalen Zusammenhang mit der Empfindung

    und der Folgeaussage gibt. Natürlich können Menschen die mit sich selbst Mitleid haben auch gelähmt sein, kein Mitleid

    mit anderen haben und unempfänglich für Mitleid von anderen sein.

    Aber nicht WEIL sie Selbstmitleid haben ... das ist eine mutwillige Verknüpfung von Ursache und Wirkung.


    Dies sind aber drei Verknüpfungen, die - zumindest unbewusst - mit Selbstmitleid (ohne tatsächlichen Beweis) in Verbindung gebracht werden und die negative Besetzung dieser Empfindung erklären.


    Ich habe mir angewöhnt in meiner persönlichen Situation, wenn ich gezielt nachdenke - nicht wie gestern - statt über "Selbstmitleid" über den Begriff "Gnade mit sich selbst" nachzudenken.

    Denn bei allen gerechtfertigten und auch ungerechtfertigten Vorwürfen und Schuldgefühlen,

    die sich nach dem Tod eines geliebten Menschen einstellen muss man sehr aufpassen, dass man nicht im "Tunnel der (Selbst)Rechtfertigungen"

    landet.

    Tunnel auch deshalb, weil dadurch ganz leicht passiert, dass man u.U. die ganze Beziehung, die Liebe zu dem Verstorbenen, den Verstorbenen und sich selbst einer nachträglichen von der Trauer verzerrten "Umbewertung" unterzieht....

    Das Begriff und die Empfindung der "Gnade" scheint mir persönlich im Zusammenhang mit dem Tod daher angebrachter zu sein.

    Zumindest um das "Ziel" zu erreichen, das ich mir gesteckt habe:

    Wieder "Frieden in meinem Herzen und Kopf" finden zu dürfen.

    Auch das klingt zunächst kindisch und kitschig nach einem Allgemeinplatz...

    doch für mich ist das der Wunsch und vielleicht die einzige Motivation, die mich jeden Tag auf den Beinen hält.


    Herzlichst,

    Tereschkowa

    Ihr Lieben,

    ganz, ganz herzlichen Dank für Eure Anteilnahme.

    Damit Ihr eine Vorstellung habt ein Beispiel für vorher und nachher.... so sieht jetzt der ganze Garten aus.

    Ich schaffe es gerade nicht mehr in den Garten zu gehen... ich weiß, dass das kindisch ist.

    Denn es ist auch lächerlich, dass es mich so aufregt.

    Seit zwei Tagen sage ich mir den Satz:

    Das Schlimmste in meinem Leben ist am 27.8.2018 passiert.

    Alles was jetzt noch kommen kann ist eigentlich nicht schlimm.

    Aber irgendwie tut es trotzdem weh. Auch zu merken, dass es Menschen gibt die meine Situation der Schwäche ausnutzen.

    Manchmal wäre auch gerne tot.

    Andererseits steht mir Selbstmitleid nicht zu.


    Ich wünsche uns allen Kraft, Mut und ein bisschen Frieden im Herzen für den kommenden Sonntag,

    herzlichst,

    Tereschkowa




    forum.aspetos.com/attachment/4454/


    forum.aspetos.com/attachment/4455/

    Liebe Gabi,

    Claire und Yvan Goll. Darf ich Ihnen in Deinem Thread ein kleines (besserwisserisches) "Denkmal" setzen?

    Wenn nicht verschiebe ich es zu mir.

    Mit Claire Goll und ihrer Liebe zu Yvan habe ich mich viel beschäftigt.


    Eine Liebe. Eine sehr große Liebe.

    Yvan verstarb im Alter von 58 Jahren.

    27 Jahre (!) vor Claire Goll.


    Das Grab der beiden.

    Es hat ein Bronzeprägung mit einer Zeichnung von Marc Chagall, die die beiden zeigt.

    Sie hat als Inschrift für sein Grab folgenden Gedichtsauszug von Jean Sans Terre bzw. Johann Ohne Land gewählt:


    Je n’aurais pas duré plus que l’écume

    aux levres de la vague sur le sable

    ne sous aucune étoile un soir sans lune

    mon nom ne fut q’un sanglot périssable.


    Ich hätte nicht länger sein sollen als der Schaum

    einer Welle auf dem Sand

    unter irgendeinem Stern in einer mondlosen Nacht

    war mein Name nichts als ein vergänglicher Seufzer.


    Claire Goll kann man ohne Zögern als Schrecken der Literaturwissenschaft bezeichnen.

    Nach dem Tod von Yvan veränderte, korrigierte und verbesserte sie sein Werk.

    Was aus wissenschaftlicher Sicht verheerend klingt (und natürlich auch ist),

    kann unter dem Blickwinkel der Liebe und der Trauer um eine Liebe auch ganz anders

    gesehen werde:

    Claire und Yvan Goll arbeiteten zu seinen Lebzeiten gemeinsam an ihrer beiden Texten.

    Sie waren sich Liebes- und Geistesgefährten.

    (Jenseits des Klischees von Muse und "Muserich".)

    Ihre Werke (und ihre Köpfe und Herzen) waren eins - verschmolzen. Untrennbar.

    Hätte Claire Goll sein Werk ab dem Zeitpunkt seines Todes zurück lassen sollen?

    (Aus wissenschaftlicher Sicht natürlich.)

    Aus Sicht der Liebe, aber auch aus künstlerischer Sicht sehe ich das etwas anders.

    Denn womöglich war es Claire Goll nur möglich ihr eigenes Werk - unter Umständen der einzige Anker

    in ihrer Trauer - fortzuführen in dem sie ihrer beider Werk fortführte?


    Ich denke aus persönlichen Gründen viel darüber nach.

    P. und meine Arbeit sind untrennbar miteinander verbunden.

    Es steckt ein ebenso großer Anteil von ihm, von seiner Liebe, seinen Gedanken in meinen Arbeiten wie von mir selbst.

    Ich schaffe es außer meiner tägliche Zeichnung für P. seit dem 27.8.2018 nicht zu arbeiten.

    Zu viele Fragen. Zu viel Verzweiflung. Zu viel Fehlen.

    Wie werde ich P. Anteil gerecht ohne ihn enden zu lassen?

    Wie führe ich ihn fort ohne in zu verfälschen?

    Meine Arbeit ist nicht mehr meine Arbeit ohne P.

    So wie ich nicht mehr ich bin ohne P.

    Natürlich kann man sich wie in allen anderen Bereichen die Frage stellen:

    Was würde mein Geliebter oder Geliebte dazu sagen?

    Das funktioniert.

    Noch.

    Doch wir leben weiter. (Ob wir wollen oder nicht.)

    In zehn Jahren sind wir um zehn Jahre Erfahrung reicher.

    Wir altern.

    Müssen wir daher nicht tunlichst darauf achten, dass wir unsere Geliebten mit uns gemeinsam weiter entwickeln?

    Altern lassen?

    Das klingt - rein theoretisch - leicht. Aber....


    In Bezug auf mein künstlerisches Werk sind diese Fragen konkret, drängend, existenziell

    und sie erlauben keine Grauzonen. Denn Grauzonen verderben jede Qualität.

    Klarheit trotz Schmerz und Tränen. Doch wie?


    Mein Text ist bewusst eine Art Plädoyer für Claire Goll.

    Für die ihr vorgeworfene nachträglich "Manipulation" des Werkes von Yvan Goll

    zahlte sie einen hohen Preis.

    Der Groll der Wissenschaft drängte und drängt bis heute ihr und auch das Werk von Yvan

    in den Schatten. "Unzuverlässige Quellenangabe. Eingeschränkte Zitierfähigkeit."


    Liebe?

    Ja.

    Untrennbar über den Tod hinaus?

    Ja.


    Trägt die Autobiografie von Claire Goll zu recht den Titel "Ich verzeihe keinem"?

    Vielleicht.


    Fest steht:

    Die Literaturwissenschaft wird IHR nie verzeihen.

    Die Liebe sicher.

    Ich auch.


    Während wir einschlafen Claire Goll

    Während wir einschlafen wird Frühling:

    Blüht Goldlack aus deinen Augen,

    Versucht ein Vogel sein Nachtgebet:

    Ich möchte noch schluchzen,

    Aber ich schlafe schon.


    Es ist warm wie in Italien in deinem Arm.

    Deine Augen sind Datteln, braun und süss,

    Und dein Mund schmeckt noch östlicher

    Nach Feigen von Smyrna.

    In rosa Lorbeerhainen

    Geht der neue Orpheus spazieren

    Mit seinem Dackel.


    Von deinem Traum zu meinem

    Führen Palmenalleen;

    Denn wir träumen ein und denselben Traum,

    Ein und dasselbe Leben,

    Ein und denselben Tod.


    Herzlichst,

    Tereschkowa

    Meine Lieben,

    heute war ein sehr harter Tag für mich:

    Unser Garten wurde "zwangsabgeholzt"

    - die Vermieter hat im vergangenen Jahr ihre "Chance" erkannt

    und den neuen Vertrag unter der Bezeichnung "Verlängerung" wissend, dass ich nicht in der Verfassung bin

    diesen Vertrag sorgfältig zu prüfen (und leider auch zu vertrauensselig) dahingehend verändert, dass sie

    nun jedes Jahr einen Gärtner ihrer Wahl auf meine Kosten beauftragen kann und in Auftrag geben kann was

    sie möchte.

    Sie hat alles, alles radikal schneiden lassen.

    Der Kirschbaum ist um mehr als 2/3 gekappt, vom riesigen Haselnussstrauch ist nichts mehr zu erkennen

    und meine Stauden und die bereits blühenden Schneeglöckchen sind zertreten, weil sie von diesen Gärtnern nicht erkannt

    wurden.

    Ich fürchte mich davor, wenn ich morgen zu ersten Mal mit dieser Veränderung erwache.


    Ich fühle mich wie die Bäume und Sträucher oder die Schneeglöckchen.


    Das folgende Lied ist irgendwie unser aller Lied.

    Herzlichst,

    Tereschkowa



    How Did I Get Through the Day? - Har Mar Superstar





    How did I get through the day?
    How did I get through that may?
    Oh when you took your love away

    How did I sit through that pain?
    Oh, how did I get through that day?
    How did I?

    How did I get through the day?
    And I would wait around for you
    Waiting there like a dog would do
    How did I get through the day?
    How did I get through that may?
    Oh when you took your love away?
    How did I?
    How did I sit through the pain?

    You are my soul
    Yeah my jelly roll
    I'm all alone
    Watching the phone
    But you ain't comin' home
    How did I get through the day?
    Oh how did I?
    How did I get get get...

    How did I?
    How did I?
    How did I?
    Get through the day?

    Lieber Uwe, auch ich denke heute an Rosi und Dich.

    Es ist der zweite Geburtstag von Rosi an dem ich an Eurer Seite bin.

    Nicht zuletzt Dein Text zum Geburtstag des vergangenen Jahres im Vergleich zu Deinen gestrigen Worten führte mir nur allzu deutlich vor Augen

    wie wenig wir tatsächlich wissen, was diese verdammte Trauer aus und mit uns macht.

    Nur eines ist mir inzwischen mehr als klar:

    Trauer ist keine Rundreise, bei der man irgendwann wieder ins Leben "zurückkehrt".

    An dem Bahnhof an den wir in den Trauerzug eingestiegen sind werden, wir nie wieder vorbei kommen.

    Das ist - zumindest für mich - wohl einer der größten Irrtümer zu Beginn dieser miesen Reise und derer die diesen Zug noch nie betreten haben.

    Danke, dass ich bei Dir im Abteil sitzen darf.

    Danke, dass es Dich im Forum gibt.

    Herzlichst,

    Tereschkowa

    einer muss immer zuerst gehen

    Liebe Adi,

    ich denke an Dich.

    Der Satz von den Menschen, die Eure Freunde waren (!) ist unter all den wirren Sätzen, die wir uns im vergangenen Jahr anhören

    mussten besonders "weise".

    Wirr sind die anderen - nicht Du.

    Herzlichst,

    Tereschkowa

    Meine Lieben,

    heute war ich auf einem Konzert: Ernst Molden.

    Ich habe fast das ganze Konzert über geweint, aber es war trotzdem gut.

    Versteht Ihr wienerisch?

    Ich weiß. Aber es macht nichts.

    Ich möchte dieses Lied trotzdem mit Euch teilen.


    Ich wünsche uns allen viel, viel Kraft in dieser Welt. Wir haben nur diese. Egal was wir von ihr halten.

    Herzlichst,

    Tereschkowa



    DmAwarakadawara wo san meine Hawara?
    AWo san meine Freind wann die Sonn net scheint?
    DmHokuspokus fidibus i foa mitn swoazn Autobus.
    AWo san die Kollegn wann i ausse muaß in' Regn?

    DmAwarakadawara wo san meine Hawara?
    AWo san meine Freind wann die Sonn net scheint?
    DmHokuspokus fidibus i foa mitn swoazn Autobus.
    AWo san die Kollegn wann i ausse muaß in' Regn?

    [Verse]
    Gm I hob a schwers PCinkerl zum trogn, Gm I schlof auf'd Nocht im Stroßngrobn I hob an usch und i suach den jond woat auf eich, so bin i'sgwohnt.

    [Chorus]
    Awarakadawara wo san meine Hawara?
    Wo san meine Freind wann die SDmonn net scheint?
    Hokuspokus fidibus i foa mitn swoazn Autobus.
    Wo san die Kollegn wann i ausse muaß in' Regn?

    Awarakadawara wo san meine Hawara?
    Wo san meine Freind wann die SDmonn net scheint?
    Hokuspokus fidibus i foa mitn swoazn Autobus.
    Wo san die Kollegn wann i Dmausse muaß in' Regn?

    [Verse]
    Woa auf da Wiedn und inBradmnlee
    I woa ganz unt und in da Heh woa in DCornbach und Stadlau
    Ka spur von euch wohin i cha

    [Chorus]

    Awarakadawara wo san meine Hawara?
    Wo san meine Freind wann die SDmonn net scheint?
    Hokuspokus fidibus i foa mitn swoazn Autobus.
    Wo san die Kollegn wann i ausse muaß in' Regn?

    Awarakadawara wo san meine Hawara?
    Wo san meine Freind wann die SDmonn net scheint?
    Hokuspokus fidibus i foa mitn swoazn Autobus.
    Wo san die Kollegn wann i ausse muaß in' Regn?