Von einer sehr lieben Mittrauernden habe ich ein Gedicht bekommen daß unsere Situation sehr genau beschreibt, und das möchte ich gerne mit euch teilen:
Mascha Kaléko schreibt in ihrem Gedicht Memento
Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang,
Nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?
Allein im Nebel tast ich todentlang
Und lass mich willig in das Dunkel treiben.
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.
Der weiß es wohl, dem gleiches widerfuhr;
– Und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur,
Doch mit dem Tod der andern muss man leben.
Ich wünsche euch ein möglichst ruhiges Restwochenende
Lilifee