Liebe
Puzzle,
die
Betrügereien werden leider nie aufhören, weil die Opfer nicht
ausgehen. Weil Betrüger sehr kreativ darin sind neue Maschen zu
entwickeln wenn die bisherigen zu bekannt werden. Bis die neuen
Maschen dann bekannt sind, hat es schon wieder etliche Menschen
erwischt. Und trotz aller Warnungen wird es immer wieder Menschen
geben, die diese nicht mitbekommen oder vielleicht auch nicht
glauben. Trotzdem ist es natürlich eminent wichtig zu warnen, damit
der Kreis der Opfer möglichst klein bleibt. Aber Lug und Betrug hat
es schon vom Anbeginn der Welt an gegeben, und läßt sich leider
nicht ausrotten.
Betrug
egal welcher Art ist allerdings mit das Schlimmste was man anderen
Menschen antun kann. Weil das Grundvertrauen erschüttert wird, weil
manche Menschen nach einem Betrug nur noch mißtrauisch durchs Leben
gehen können, weil großer finanzieller Schaden entstehen kann, weil
Opfer seelisch zerbrechen können. Betrug durch den Partner fällt
genauso darunter wie professioneller Betrug. Wobei Betrug durch den
Partner manchmal sogar als noch schlimmer empfunden wird. Weil er von
einem Menschen begangen wurde, von dem man glaubte daß er einen
liebt. Und das kann noch tiefere Narben hinterlassen. Erschreckend
viele Menschen sind schon mit Betrug oder Betrugsversuchen
irgendeiner Art in Berührung gekommen. Heutzutage läßt sich das
wohl auch kaum noch vermeiden. Leider.
Leider
funktioniert das mit dem Ausschließen nicht immer so. Mein Universum
ist auch nicht sehr groß. Ich lebe aber nicht auf einer Insel der
Seeligen. Es gibt immer noch Menschen die mir etwas bedeuten, und an
deren Schicksal ich Anteil nehme. Ich kämpfe auch nicht gegen
Windmühlenflügel und sehe nicht nur das Böse, möchte aber schon
wissen was um mich herum geschieht. Sich ein Plätzchen suchen das
einem guttut ist völlig in Ordnung. Das möchte und habe ich auch,
mich in einen Kokon einspinnen will ich aber nicht. Jeder darf und
muß für sich selbst entscheiden inwieweit man sich aus dem Leben
zurückzieht. Es ist aber nicht verwerflich unangenehmen Dingen
möglichst aus dem Weg zu gehen. Das versuche ich natürlich auch. 
Hobbys
sind immer gut, ob in Gesellschaft oder alleine. Du hast jetzt also
Lampenfieber? Deine Lampe finde ich sehr schön und gemütlich. Du
hattest sie bei einer anderen Gelegenheit schon mal eingestellt,
glaube ich. Und da war sie noch besser zu sehen. Knurrt die Lampe
wirklich, oder ist es mehr ein Fauchen oder Knattern? Jedenfalls
klingt es sehr lustig, aber ich bin sicher Du wirst es schaffen sie
zu zähmen. Das Wissen das Du Dir gerade aneignest würde in meinen
Kopf leider nicht hinein gehen. Es gibt da natürliche Grenzen, die
sich nicht so einfach überspringen lassen. Ich finde es aber
faszinierend wenn jemand so etwas kann, und ein Feuerlöscher ist
sicher eine gute Anschaffung. In dem Fall leider habe ich kein Haus
sondern nur eine kleine Wohnung, und es gibt keine gute
Stellmöglichkeit für eine Tischlampe. Sonst hätte ich so eine.
Solche Lampen verbreiten bestimmt ein schönes weiches Licht. Aber
man kann halt nicht alles haben, und eine kleine Wohnung, die ich ja
auch wollte, hat durchaus Vorteile. Ich möchte nämlich nicht ein
ganzes Haus putzen und in Ordnung halten müssen. Also mußte ich
Prioritäten setzen, und die liegen ganz eindeutig nicht beim Putzen
und Aufräumen.

Unsere
Urgroßeltern- und Großelterngeneration hatte diese Lampen natürlich
nicht weil sie so schön nostalgisch sind, sondern weil wie Du
schreibst Strom Luxus und nicht immer und überall verfügbar war. Es
war eine ganz andere Zeit. Der Bericht
über die Frau Rosine Winkler ist wirklich lustig. Man kann es sich
lebhaft vorstellen. Milchverkauf direkt vom Lieferanten. Frisch und
nachhaltig. Genau das, was die heutigen Ökofuzzis immer fordern. Was
waren unsere Altvorderen manchmal schon fortschrittlich und ihrer
Zeit voraus. Ich frage mich nur, wohinein hat Frau Rosine die Milch
abgefüllt? Oder ging es vom Euter direkt in den Mund?
Aber es gab ja
die guten alten
Milchkannen.
Die
Menschen damals konnten noch Handwerk. Sie stellten möglichst
langlebige Sachen her, keine Wegwerfartikel wie es heute oft der Fall
ist. Trotzdem wird sich vermutlich niemand groß Gedanken gemacht
haben, ob Dinge auch über
100 Jahre später noch da
sind, und sogar funktionieren. Warum
hat Deine Großmutter nie ausprobiert ob die Lampe noch brennt?
Das
hast Du aber nun getan, und wie ich in einem Beitrag nach dieser
Antwort gelesen habe, hast Du die knurrende Lampe zur Raison
gebracht. Und es war so einfach. Trotzdem muß man erst einmal darauf
kommen. Sich mit Dingen zu beschäftigen die einem Freude machen ist
immer eine gute Strategie. Ich sehe wie
bereits gesagt nicht
nur das Böse, aber allzu viel Freude habe ich nach Andreas` Tod noch
nicht wiedergefunden. Kleine Freuden gibt es aber doch ab und an, und
man muß auch dafür dankbar sein. 
Hast
Du auch gelesen, daß SONNENSCHEIN57
sich wünscht, daß wir immer wieder neue „Reibepunkte“ finden
mögen? Also strengen wir uns mal an. Ich bin sicher, es wird noch welche geben. 

Ich
wünsche Dir auch daß ihr Dein Haus behalten könnt. So wie Du es
beschreibst wäre es sehr schade, wenn es einfach abgerissen würde.
Und die schöne Gartenhütte müßte ja auch dran glauben.
Die kleine
Möglichkeit die Du siehst ist vielleicht nicht nur Wunschdenken. Wo
bleibt Dein unwiderstehlicher Optimismus?
Es gibt doch auch Yhprums
Gesetz, ich schrieb es schon mal. Wie wäre es damit das mal
auszuprobieren und
anzuwenden?
Und
wie oft muß ich es eigentlich noch schreiben? In meinem Wohnzimmer
dürfen alle die es möchten
nach Herzenslust tratschen. Ich freue mich über jeden der
kommt.





Es besteht tatsächlich die Chance, liebe Pia, dass mir auf meine alten Tage noch ein Licht aufgeht
Das
gilt hoffentlich für uns alle. Daß es immer eine Chance gibt noch Erleuchtung zu erlangen wo bislang nur Dunkelheit war.
Hoffe
Du erwischst das Sandmännchen auch heute Abend wieder und wünsche
eine angenehme Nacht. 
Lilifee