Beiträge von Niobe
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puh ... 🙏
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sie hat ein bestimmtes Kleid an (was wir am tag ihres Todes leider nicht mehr gefunden haben)
... vielleicht hat sie es mitgenommen ...
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Liebe Kikiro .... 🙏🫂
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Unmöglich... finde ich auch... aber Toilettenpapier bräuchte ich tatsächlich

Ich auch ... und es fällt mir ohnehin schon mehr als schwer, mich um alles zu kümmern, was nach "Lebenserhalt" aussieht (Essen kaufen z.B.) Ich kann jetzt unmöglich noch nach Klopapier rumrennen. Wie unnötig 😡
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Ich raste mit dir aus... Musste mir gerade Luft machen,das ist unfassbar... 🤮
Wir haben den gleichen Bericht gesehen
Ich hab es nicht gesehen, aber ich kann es mir vorstellen (habe Geschichte studiert und glaube schon seit meinen 20ern nicht mehr an eine jemals bessere Welt - aber auch nicht an eine schlechtere)
Als der eiserne Vorhang fiel, sagte mein Vater, der ganz sicher kein Kommunist war: "Jetzt wird der Kapitalismus wieder sein wahres Gesicht zeigen."
Der Teufel sch...t immer auf den größten Haufen und keinesfalls nur auf russische. Diese Haufen sind nur jetzt in den Medien präsent, die anderen sehen wir im Moment nicht so deutlich.
Ach Pia1962 ... Was machst du jetzt mit deiner Wut ... Holz hacken?
Ganz herzlich *** Niobe
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oh Pia1962 ... du schreibst kein bisschen wirr, sondern mutig und klar mit offenen Augen in den Abgrund blickend.
Sehr sehr stark ... wie nur das Unaushaltbare aushalten *** Niobe
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möchte ich dir schreiben das ich das " das Weltgeschehen macht mich gleichermaßen zornig wie es mich kalt lässt" nicht ganz "verstehe". Auch die gefühlvollen Empfjndungsgefühle die du danach geschrieben hasf "erklären" mir nicht das "kalt"
Liebe Sverja,
schwer in Worte zu fassen.... das politische und militärische Geschehen erzürnt mich, doch erreicht dieser Zorn mein Herz nicht - das war früher anders: ich ging zwar nicht mit auf jede Barrikade, doch habe ich mich politisch immer emotional sehr engagiert.
Am Ende des Wahnsinns stehen die Toten und Trauernden sowie die Todesangst derer, die außerhalb einer gewissen "natürlichen Ordnung" (außerhalb derer der Tod eben nicht zum Leben gehört) um ihr eigenes Leben fürchten müssen und um das ihrer geliebten Menschen - seien dies Ukrainer oder Russen, Syrer, Afghanen, Opfer von Terror, Gewalt, Naturkatastrophen, heimtückischen Krankheiten - gleich welcher Generation oder Profession (welcher Tod und welche Trauer ist "schlimmer": eines russischen Gefallenen oder einer ukrainischen Mutter...) Dieser Schmerz und diese Angst berühren mich tiefer als früher, aber ich teile sie persönlich nicht, in dem Sinne, dass ich um mein eigenes Leben nicht mehr fürchte und das Liebste mir bereits genommen wurde.
Also: geopolitisch in emotionslosem Zorn, humanitär in wahrem Mitgefühl, persönlich in gewisser Sorge doch frei von Todesangst - so ließe sich meine Gefühlswelt hinsichtlich des Weltgeschehens vielleicht zusammenfassen.
Zur A-Bedrohung habe ich keine eindeutige Position ... wir haben es mit einem Imperialisten zu tun - über welches Imperium wollte er dann herrschen? Was soll dann in den Geschichtsbüchern stehen und in welchen Geschichtsbüchern....
*** Niobe
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Das Weltgeschehen macht mich gleichermaßen zornig wie es mich kalt lässt. Der Wahnsinn regt mich auf und das Ausmaß der Trauer derer, die ihre geliebten Menschen verlieren sowie die Todesangst derer, die ein Leben zu verlieren haben, an dem sie hängen, berührt mich tief - und es gibt mir zu denken, dass ich um mich selbst nicht wirklich Angst habe
*** Niobe
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Liebe, liebe Blume94,
Mein tiefstes Mitgefühl zu deinem grausamen Verlust. Ein solcher Anblick ist mir zwar erspart geblieben, doch spüre ich deinen Schock und dein Entsetzen!
Dein Kopf versucht, das Unfassbare einzuordnen, zu verstehen und sucht verzweifelt nach einer "Lösung", die Katastrophe ungeschehen zu machen...
Meinst du, du schaffst das allein, oder magst du an professionelle Unterstützung denken ...
Ist jemand bei dir, mit dem du reden kannst?
Den Anblick tabulos beschreiben, aufmalen .... ?
Kannst du schlafen (Lavendeltee wirkt, oder bekommst du Medikamente?)
Sei sanft zu dir, pass auf dich auf und schreib hier, wann du willst, es wird dich immer jemand hören
*** Niobe
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nein, meine eigene Trauerfeier werde ich nicht planen. Das mit der Grabstelle habe ich in erster Linie deshalb gemacht, weil es die Nachbarstelle meines 🖤 ist. Ich hab wegen der Exfrau und dem Sohn keine Rechte an seiner Stelle...
Mit meiner Freundin sprach ich mal über diese Fragen. Ihre Eltern haben anonyme Bestattungen gewünscht, aber meiner Freundin fehlt es sehr, keinen persönlichen Ort zu haben. So entwickelten wir im Gespräch den Gedanken, dass eigentlich die Angehörigen so entscheiden dürfen sollten, wie es für sie am besten ist.
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... ja, die Berichte sind unerträglich. Was reitet ihn? Wiederherstellung der Grenzen von 1795 oder von 1919? Kränkt es sein Ego, dass er das "Filetstück" des alten Reiches nicht kontrolliert? Blutvergießen für ein gekränktes Ego? Kann das wirklich sein?
*** Niobe
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ich verstehe das, Ameliea.
Bin zur Zeit dabei, meine Papiere zu ordnen ... Jedes Blatt aus meinem "Leben davor" verursacht unerträglichste Schnerzen. Ich schaffe dies nur mit dem Gedanken ans "Koffer packen" wie du es treffend nennst.
Eine Grabstelle habe ich auch bereits gepachtet
*** Niobe
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Liebe Yogi,
stille verstehende Grüße
Fühle dich im Schmerz gehalten
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Ach je, wenn man so ein Bild sieht ist es einfach unvorstellbar, daß sie nicht mehr da sind 💔
Ich glaube, liebe Pia1962 ,dies ist ein Grund, weshalb ich es nicht schaffe Fotos anzuschauen von DAVOR. Und zwar gar keine.
Der Widerspruch ist unaushaltbar
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Verständlich.