mir ging und geht es ähnlich, aber es triggert mich zu sehr mehr davon zu erzählen. Verzeih.
Beiträge von Niobe
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Das dachte ich mir 😘
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verstehe.
Bei mir wars immer der Gesang. Hätte die Tosca geben wollen ....
Leider ist da nicht sehr viel draus geworden, aber das ist eine andere Geschichte ....
Lass dich nicht unterkriegen
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cooler Sound, Bettina. Warum ausgerechnet in dieser Instrumentalbesetzung? War deine Mutter Flötistin?
Was deinen Vertrag mit der Schule betrifft (auch wenn ich nicht weiß, ob ich auf dem richtigen Stand bin, da ich in letzter Zeit nicht mehr alles hier gelesen habe):
Warte erstmal ab! Du weißt: Die Schule bekommt ein Kontingent an Unterrichtsstunde entsprechend ihrem errechneten Bedarf vom Schulamt zugewiesen. Dieser Bedarf ist Schwankungen unterlegen und darf nicht übermäßig überschritten werden. So darf die Schulleitung nicht über Bedarf Personal beschäftigen. Natürlich werden erstmal die Festangestellten mit Stunden versorgt, aber manchmal müssen auch von ihnen Kolleginnen und Kollegen reduzieren oder andere Schulen versetzt werden.
Erfahrungsgemäß passiert in den Sommerferien noch sehr viel: Erkrankungen, Schwangerschaften etc. und es muss neu verteilt werden. Dann wird man gerne auf dich zurückgreifen.
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Liebe Luise,
freue mich wirklich sehr von dir zu hören. Hatte mir schon große Sorgen gemacht.
🪻🌷🌷🪻
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Für Ludwig van Beethoven (+ 26. März 1827)
Warum das denn?
Aus Dankbarkeit.
Vor einigen Wochen habe ich ja einen Beitrag über das hochgradige Risiko geschrieben, das mich daran hindert mich zu erinnern, wie weit das Glück einmal gehen konnte. Ich nahm einen absurden Umweg:
"Heute habe ich es zum ersten Mal geschafft, wieder Musik zu hören. Richtige Musik (bislang endeten alle Versuche in dieser Richtung in einem Desaster). In einem Film über Ludwig van Beethoven. Ich habe lange gezögert, ob ich mich DAS traue – diese Welt zu betreten, die so vollkommen SEINE war – und meine, und unsere. Nicht einen Fuß kann ich "normalerweise" dort mehr hineinsetzen, breche allein beim Gedanken daran innerlich zusammen.
Mittelmäßiger Film zwar, der von den Anfangsjahren in Bonn und den letzten Monaten in Wien erzählt. Und doch: ich finde (fand immer schon, auch DAVOR) beunruhigend viele Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Künstlerpersönlichkeiten, dass ich es also wagte, diese Brücke zu begehen.
Nach einer so langen Zeit der Klanglosigkeit haben mich die wenigen vertrauten und geliebten Akkorde bis ins Allerinnerste berührt.
Die Brücke trug. Der Abstand wurde kleiner, die Verbindung enger."
Seither gelingt es mir allmählich, unter sehr vorsichtigen kleinen Atemzügen emotional tiefer in mein glückliches DAVOR hinabzutauchen und die kostbaren Scherben zu bergen.
Musik und Persönlichkeit des geliebten Tonkünstlers helfen mir dabei - warum auch immer.
Zum Dank habe ich eine kitschige Collage (Musikologen und Videologen wären entsetzt) gebastelt, zusammengesetzt aus Eindrücken vom Persönlichsten, was mir von Mensch und Musiker zugänglich ist:
* eine seiner zahllosen Wohnungen
* sein Instrument, transparent und kraftvoll im Klang, vom besten Klavierbauer des Landes
* seine Töne, gespielt auf einem zumindest baugleichen Exemplar
* seine Notenschrift, filigran wie Sternenstaub
* sein Portrait als fotorealistische Rekonstruktion nach seiner zu Lebzeiten abgenommenen Gipsmaske.
Da das Video nur für private Zwecke taugt, habe ich es auf meiner Website "versteckt". Wer mag, findet den link dazu in meinem Thread.
*** Niobe
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Liebe Christine CHRISTINE B
Dank dir sehr für deine Worte. Ich stimme dir vollkommen zu und beglückwünsche dich zu deinem Weg. Ich finde es bewundernswert, wie du deinen Verlust so rasch und eigenständig verarbeiten und integrieren konntest.
Mir war das nicht gegeben. Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass die Umstände (für BEIDE) wirklich traumatisch waren. Gerade im Anfang konnte ich mich mit nichts anderem befassen als mit der Trauer und dem Verlust. Ich brauchte eine intensive geistige und handelnde Auseinandersetzung um überhaupt weiterleben zu können und habe sehr von den Impulsen profitiert, die ich in professioneller Trauerbegleitung erfahren durfte. Davon möchte ich gerne etwas weiter geben an diejenigen, denen es vielleicht ähnlich geht.
Jedem und jeder sei dabei ohne weiteres zugestanden, derlei Angebote für überflüssig zu halten.
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Liebe Alle,
Auf meiner Seite habe ich gerade einen Beitrag zur Würdigung der "Realitätsverweigerung" gepostet.
Vielleicht mag der eine oder die andere ja etwas damit anfangen.
Schau mal hier:
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Ja, das ist wahr, liebe Linchen Linchen1 ... und einen gewissen Abstand zum akuten Geschehen sowie ein etwas ruhigeres Herz braucht es schon.
Ich konnte ja anfangs gar nichts außer vor mich hinstarren, Schreien, im Forum sein und Bücher lesen. Eines nach dem anderen und ausschließlich welche mit Trauerthematik.
Ich fand diesen Zustand der Situation vollkommen angemessen.
Mein wohlmeinend aber ahnungsloses Umfeld aber hoffte verzweifelt, dass es mir möglichst schnell wieder "besser" ginge. Doch was hätte dieses "besser" bedeutet? Dass der Tod des Überallesgeliebten mir also nichts mehr ausmacht? Es konnte und SOLLTE mir ja gar nicht "besser" gehen...
Aber ich war auch emotional viel zu schwach, mich mit meinen Leuten sinnvoll auseinanderzusetzen, um mich verständlich zu machen.
Ein paar Formulierungshilfen von außen zur direkten Verwendung hätte ich da brauchen können.
Also habe ich mich heute mal darangesetzt und ein paar kurze passende Worte für Freunde und Angehörige zusammengestellt zum Download und Versenden.
Vielleicht kann der eine oder die andere damit etwas anfangen.
Schau mal hier:
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Beim Lesen von Beiträgen stoße ich immer wieder auf das Bedürfnis nach Rat und Hilfe für das Überleben des Unfassbaren. Ich finde es schade, dass dann so wertvolle Hinweise von Mitbetroffenen in den individuellen Threads - den "Wohnzimmern" einzelner Mitglieder - versteckt bleiben.
Nun möchte ich hier eine Art "Fundgrube" eröffnen mit Beiträgen von Trauererfahrenen im Umgang mit all den Widrigkeiten, die der Verlust eines oder DES einen geliebten Menschen mit sich bringt:
WIE KANN MAN IN DIESEM ALBTRAUM ÜBERLEBEN !!!
Da ich mich, wie einige von euch vielleicht wissen, auch selbst mit dem Thema Trauerbegleitung befasse und nach unfreiwilliger Pause hier wieder anknüpfen möchte, starte ich mal ganz ungeniert mit dem Link zu meinen überarbeiteten TrauerRäumen:
Schau mal hier: https://trauer-raeume.de/
Sobald ich gesundheitlich wieder hergestellt bin, schreibe ich hier bestimmt auch noch weiteres.
Ich hoffe auf regen Austausch
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Viel Vergnügen wünsche ich euch.
Für alle Fälle noch hier eine Karte mit "kühlen Orten" in Berlin 😎
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Ihr Lieben,
ich lese und schreibe hier ja auch schon seit einigen Jahren mit und immer wieder kommt es zu solchen Auseinandersetzungen über die Frage nach der Art und Weise eines möglichen Wiedersehens in der nächsten Welt. Ich denke, es wird immer dann problematisch, wenn jemand behauptet: "Ich WEISS es aber, glaubt mir."
Ich schlage vor, es mit Henry David Thoreau zu halten: One world at a time.
.... und jedem/r die eigenen Erfahrungen zu belassen. Vielleicht gibt es ja auch mehr als nur eine Wahrheit.
*** Niobe
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💐 das ging ja schnell 🙃
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Lieber Hartmut,
erst einmal mein tiefes Mitgefühl für deinen schweren Verlust!
Auch ich bin durch den ganzen Prozess von Krankn- und Arbeitslosengeld gegangen. Allerdings habe ich den "Vorteil", beim Staat beschäftigt zu sein (wenn auch nicht verbeamtet). Aus meiner Erfahrung kann ich sagen:
- auf keinen Fall selbst kündigen, dann verlierst du anteilig Ansprüche auf Arbeitslosengeld.
- nach Möglichkeit nicht unbedingt alleine in ein solches Gespräch gehen. Gibt es einen Personalrat?
- auch die Gewerkschaften bieten Beratungen an.
- wie schon gesagt wurde, erhältst du für 1,5 Jahre Krankengeld von der Krankenkasse, sofern dein Arbeitsvertrag bestehen bleibt (andernfalls bist du über die Arbeitsagentur versichert). Danach kannst du Arbeitslosengeld beantragen, auch wenn du nicht arbeitsfähig bist (dazu wird ein medizisches Gutachten erstellt)
Arbeitslosengeld bekommst du ebenfalls für 1,5 Jahre. Dann sehen wir weiter.
Ist ein riesen schrecklicher Haufen Bürokratie, aber machbar.
Wünsche dir viel Kraft
*** Niobe
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Liebe Bettinalein,
Bleib zuversichtlich. Aus Erfahrung wissen wir, dass an einer Schule in den Sommerferien viel an Veränderung passieren kann. Sehr viel ... !
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Ja, Hankas Verhalten ist zutiefst verletzend und untragbar für dich Carmen und es ist absolut nicht deine Aufgabe, ihre Beweggründe nachzuvollziehen und zu verstehen, denn es geht hier um DICH und DEINE Trauer um DEINEN Sohn. Ob diese Trauer schwerer wiegt als die Trauer einer Frau um ihren Mann und den Vater ihrer Kinder, das möchte ich mir nicht anmaßen zu beurteilen.
10 Monate. Das ist GAR NICHTS! Ihr steht alle noch unter Schock, auch Hanka. Sie wählt offenbar die Fluchtoption um zu überleben.
Gebt euch Zeit!
Herzlich
Niobe