Mein allerliebster Mann ist nicht mehr hier!

  • liebe Maria,


    wie ich deine "Schilderung" gelesen habe, ist mir einesteils etwas die Luft weggeblieben , andernteils kam ein sehr gutes Gefühl in mir hoch, welchen "starken " Weg ihr gemeinsam gegangen seit..

    ja auch durchlitten habt...

    für mich ist es auch wirklich bewunderswert , wenn du schreibst


    So jetzt hab ich mich wieder mal ausgesprochen (ausgeschrieben), ich hoffe ich nerv euch nicht, aber ich muss es immer wieder durchleben,

    Es ist einfach so schlimm für mich, das Allerschlimmste was kommen konnte.

    NERVEN ... das passiert nicht... Schreibe dir das immer wieder von der Seele ... Wie Hedi<3 richtig schrieb, je tiefer man in die Gefühle hineingeht , umso leichter wird irgendwann das Leben... so ähnlich hat sie es ja ausgedrückt...


    Bei so einer langen, langen belastenden Schicksalszeit braucht es einfach eine lange Zeit .... und jaaaah, viel sehr viel schreibens, meiner Meinung nach...

    Deswegen ist dieses Forum ja aufgemacht worden<3


    Ich habe seit meinem 20 .ten Lebensjahr viele Freundinnen an Leukämie verabschieden müssen und durch Burkard<3<3 ja auch Bestrahlungen, Chemotherapien, Medikamente für das und leider dann durch die entstandenen Nebenwirkungen "dieses" dann behandeln müssen und andere Freunde aus dem HT-Forum verabschieden müssen, viel gesehen ...erlebt...


    Mit der Zeit ist dieser gewaltige Schmerz , diese Trauer doch zu einer wirklichen , sehr sanften "Stärke " geworden...

    Ich bin ja " hier" ins ASPETOS, erst nach gut einem Jahr durch eine liebe Freundin hineingekommen,

    die 13 Jahre ihren Mann durch seine Krebserkrankung begleitet hat...


    Ich schreibe dir das, weil ich dir sooooo gerne damit zeigen möchte, dass deine Gefühle, deine jetzigen Gefühle auch sehr , sehr von ganz vielen nachvollziehbar sind....

    Aus dieser Gemeinsamkeit entwickelt sich ja das FUER-EIN-ANDER <3DASEIN<3:30:<3:30:<3

    mich sehr verbunden fühlend ... zu dir , liebe Maria<3 grüsse ich dich

    jetzt ... mit einer sanften Trauer im Leben

    deine Claudia Amitola

  • Liebe Claudia Amitola,

    Vielen lieben Dank für deine einfühlsame Antwort.

    Hab noch vergessen zu schreiben, dass er ziemlich am Ende noch einige chemos bekommen hatte und die leber Biopsie ergab, dass es letztendlich eine Medikamentenvergiftung war. Ich bin mir aber nicht sicher, ob die leber auch durch den Tumor schon angegriffen war. Ich hrüb immer noch, was hätte man noch tun können, aber es gab keine Lösung und keine Rettung mehr.


    Heute und morgen ist bei uns bürgerfest. wir sind jedes Jahr zusammen hingegangen. Mich haben schon einige gefragt, ob ich mit ihnen hingehen will. Ich kann aber nicht alleine dort hingehen. Hab gar keine Lust dazu. Will lieber allein zu hause trauern.

    Wünsche dir und euch allen noch einen schönen aben und eine gute Nacht.

  • guten Morgen , liebe Maria<3:30:<3


    eine Nacht mehr hast du jetzt zu verzeichnen... Ich hoffe , sie hat dir wenigstens eine kurze Zeit etwas Ruhe und damit Kraft gegeben..

    oder

    du bist jetzt bei deinen Enkeln?


    Ich möchte auch noch etwas zu lebensnotwendigen Medikamenten schreiben ...und zu Chemos...


    BEIDE ... für mich gar keine Frage, sind durchaus lebensverlängernd... für eine gewisse Zeit gut verträglich , aber ab einem gewissen Stadium treten eben halt doch Nebenwirkungen auf...

    Bei Chemotherapien können diese Wirkungen... es ist nun einmal ein Gift... zu solch massiven Erkrankungen führen , dass man nicht an dem Krebs

    stirbt , sondern eben an den durchaus lebensgefährlichen Erkrankungen...


    Schon soooo immens viel geschrieben... bei vielen Krebserkrankungen und auch anderen nicht heilbaren Erkrankungen...

    es gibt keinen "goldenen Weg"...

    Burkard und viele , die einen aggressiven Hirntumor hatten sind auch nicht an dem Tumor gestorben...


    Liebe Maria<3


    BITTE, führe dir immer vor Augen, dass ihr alles gemacht habt , was euch möglich war...

    und

    von unschätzbarem Wert <3<3

    ihr habt euch LIEBE geschenkt...


    Ich wünsche dir , dass die Tränen weiter fliessen , wenn sie kommen, dass auch manchmal deine Lieben um dich herum, dir ein wenig Freude ins Leben bringen... dass du nicht NUR funktionierst ...


    und ja , obwohl es bei meinem jüngsten Enkel 8 Jahre her ist...

    dieses sooooo berührende Gefühl der sehr speziellen Liebe zu einem kleinen , neuen Erdenbewohner, dem man auch MIT-helfen kann diese Welt zu erleben... ist ein Geschenk ... meine ich...


    Das ist mein Sonntagswunsch an dich

    deine Claudia Amitola

  • Liebe Maria,

    ich habe lange mit meiner Antwort gewartet, weil mir irgendwie die Worte fehlen - sie fehlen mir noch. Es ist so vieles ähnlich bei meinem Mann und mir gewesen! Am Ende war bei ihm auch nicht sicher, was genau das Organversagen ausgelöst hat und manchmal kreisen meine Gedanken auch darum, ob wir an irgendeiner Stelle einen Fehler gemacht haben - jeder Arzt hat eh etwas anderes gesagt und ständig wurde die Therapie umgestellt. Inzwischen kann ich mich meistens (immer gelingt es nicht) damit beruhigen, dass wir versucht haben, die bestmöglichen Entscheidungen zu treffen. Wenn wir etwas zu seinem Nachteil entschieden haben, dann war das nicht unsere Absicht und ich im Nachhinein kann ich es leider, leider sowieso nie wieder ändern.

    Ich glaube, durch diese lange Krankheit wächst man noch intensiver zusammen, zumindest habe ich das so empfunden - und daher ist der Verlust auch so gewaltig und unfassbar!

    Ich hoffe, die Geburt deines Enkels kann ein bisschen Sonne in dein Leben zurück bringen!

    Ganz liebe Grüße

    Tina


    PS: bei uns ist gerade Mittelalterfest, da ist mein Schatz immer sehr gerne hingegangen. Und ich habe es gestern geschafft, einmal durch den Trubel zu laufen und eine Lampe zu kaufen, von der ich sicher bin, dass sie ihm gefallen hätte - bin sehr stolz auf mich - auch wenn es mir nicht wirklich Spaß gemacht hat - aber dadurch, dass es ihm dort immer so gefallen hat, fühlte ich mich ihm irgendwie verbunden dort.

  • Liebe Claudia Amitola, liebe Tina,

    ja die Chemo und auch die anderen starken Medikamente sind ein Teufelszeug, aber man hat ja

    eigentlich keine Wahl. Das ist mir erst bewusst geworden als mein Mann "daran" gestorben ist.

    Ich dachte immer Chemo hilft vielen bei Krebs. Dem ist nicht so. Aber warum hab ich mich nicht

    erkundigt, wie es enden kann, ich hab soviel gelesen über seine Krankheit und über die Behandlungen

    aber nie, wie man daran letztendlich stirbt. Ich dacht wirklich immer, dass er es schafft.

    Aber man überlegt immer wieder, ob wir was anders machen hätten sollen, dass er jetzt noch

    leben könnte. Das Grübeln nimmt einfach Besitz ein.


    Liebe Tina, schön dass du es geschafft hast zu dem Mittelalterfest zu gehen. Es ist schön, dass du

    dich dadurch verbunden mit deinem Mann gefühlt hast.

    Ich hab und wollte es auch nicht schaffen, heute zum Bürgerfest zu gehen. Ich weiß auch nicht

    warum, irgendwie auch zu trotzen, weil viele immer sagen, du musst unter die Leute gehen,

    dann wird's schneller besser. Es wird nicht besser für mich.

    Dafür war ich heute mit meinen Töchtern m. Anhang, beim baden in unserem Weiher am Ort.

    Da sind wir schon immer gewesen, letztes Jahr noch mit meinem Mann, auch wenn er wegen

    seiner Haut nicht mehr so oft ins Wasser konnte, aber ab und zu war er trotzdem noch drin.

    Ich musste ihn dann sofort nach dem duschen, mit seiner speziellen Creme eincremen, sonst

    hielt er es gar nicht mehr aus. Aber das mussten wir jeden Tag nach dem Aufstehen machen,

    da seine Haut trocken war wie Staub und juckte und brannte.


    Wünsche euch allen wieder mal eine gute Nacht.


    Lg Maria

  • Liebe Mariab,


    ich kenne ähnliche Gefühle, wie du sie hast. Quälende Fragen...ein unerträgliches Vermissen...


    Und diese Überlegungen, ob man nicht irgendwo etwas anders hätte machen können, sind glaube ich immer da, wenn jemand stirbt. Bei Krebs, bei einem Unfall, ... es ist immer eine Katastrophe...

    Es ist für mich - so sehe ich es heute - einfach Ausdruck einer Sehnsucht dass ich mir klar wünsche, meine Mutter wäre nicht gestorben.


    Bei mir ist es drei Jahre her, und ich möchte ein wenig dazu sagen, wobei ich hier keine Prinzipiendiskussion Überzeugungen betreffend anfangen möchte - aber vielleicht macht meine Sicht der Dinge es doch dir auch ein wenig einfacher für dich diese Fragen auszuhalten.

    Ansonsten fühle dich einfach verstanden, und umarmt wenn du magst. <3


    Als meine Mutter die Diagnose bekam, erkundigte ich mich und es war bald klar dass ihr Krebs in diesem Stadium einfach nur mehr eine begrenzte Zeit des Zusammenseins ermöglichte. Ich überlegte kurz meine Mutter irgendwo hin nach Deutschland zu schicken, weil dort eine Studie lief - das Gegenteil davon war eine Anthroposophische Klinik in der Schweiz - beides zogen wir in Betracht.

    Schlussendlich entschied sich meine Mutter für einen Onkologen, der ihr die Chemo immer in der Dosis gab, dass sie es gut vertragen konnte. Es war von Anfang an eine Palliative Therapie, also nicht mehr auf Heilung ausgerichtet bzw. es war so gut wie unmöglich.

    Wir haben das nie ausgesprochen, und ich glaube es war uns allen ein Bedürfnis bis zum Schluss Hoffnung zu haben. Es hat einfach das Zusammensein viel schöner gemacht.

    Meine Mutter war sogar einmal "krebsfrei" - aber leider werden eben Krebszellen immun gegen die Chemo, und es gibt leider Krebs der besser behandelt und geheilt werden kann - und anderer, über den man noch zu wenig weiß.

    Die Schmerzmedikation habe ich, als meine Mutter sie akzeptiert hat, als Geschenk empfunden. Angeblich ist Knochenschmerz der schlimmste Schmerz überhaupt.


    Am Ende der Erkrankung wollte meine Mutter und auch ich dann an die Klinik zurück, die Maximaltherapie angeboten hat, ich glaube einfach weil wir noch um jeden Preis kämpfen wollten.

    Zu diesem Zeitpunkt war der Krebs schon sehr weit fort geschritten. Diese Therapie war meiner Mutter zu viel, aber es war auch der Krebs der ihren Körper sehr geschwächt hatte. Die Ärzte sagten auch dass es entweder noch hilft, oder eben nicht mehr. Wie es ohne die Therapie gelaufen wäre, ob wir noch einige Wochen gehabt hätten, unter welchen Umständen - das weiß ich nicht.

    Es wäre immer furchtbar und traurig und nahezu unerträglich für mich gewesen auszuhalten, einfach da zu sein, das "wie" zu gestalten, aber gegen das Sterben meiner Mutter selbst nichts tun zu können.



    Entscheidend für mich war, das sehe ich auch heute ganz klar ....dass ich bei ihr sein konnte, das war auch in der Klinik so und dass wir dann im Hospiz auch noch zusammen waren, und dass es vorher fast drei Jahre lang so war, das die Zeit zwischen der Chemo und den Untersuchungen schön war.<3

    Für diese Zeit bin ich heute noch so dankbar, und trage sie für immer in meinem Herzen <3


    Ich denke es ist schwierig wofür man sich entscheidet - sicher sind es sehr starke Medikamente mit entsprechenden Nebenwirkungen- sie können das Leben verlängern - manchmal nur um einige Wochen und Monate, sie können auch schon oft heilen, aber eben leider nicht immer.


    Und das genau ist bitter, das war bitter für mich.

    Aber, die Medikamente haben uns Zeit geschenkt. Meine Mutter wäre ohne sie früher gestorben.


    Noch heute denke ich - hätte ich meine Mutter doch zu einer OP überreden sollen? obwohl ich weiß, es wäre ihr nicht gut bekommen. Sie wollte es nicht. Hätten wir diese letzte Therapie nicht gewählt, dann würde ich auch heute damit hadern, genauso wie ich einfach noch immer damit in manchen Momenten damit hadere, dass sie gestorben ist und dass ich sie so leiden sehen musste.

    Das ist einfach nicht fair.



    Ich weiß nicht, ob dir das hilft - aber wir sind ja gezwungen, Entscheidungen zu treffen.

    Das einzig Gute am Krebs war, dass wir wussten, wir haben Zeit die wir nützen sollten.

    Das habe ich auch manchmal wie ein Geschenk empfunden <3


    Gestorben ist meine Mutter schlussendlich am Krebs, das ist für mich schon klar.

    Ich hätte sie nie retten können, oder niemand hätte sie bei dieser Erkrankung retten können.


    Wir haben uns das gerettet was zu retten war, unsere Liebe.

    Und das rette ich auch heute jeden Tag indem ich das Leben genieße und sie im Herzen lebendig bei mir habe, so wie sie es gewollt hat. <3 Das ist das, was mir möglich ist.


    Vielleicht magst du es anders sehen, das ist natürlich auch ok.

    Du bist ganz am Anfang der Trauer, da ist das, was ich schreibe bestimmt absurd für dich.

    Vielleicht hilft dir aber auch meine Sicht der Dinge ein wenig, darum schreibe ich hier.


    Suche dir einfach raus, was für dich passt, was dir Frieden gibt...oder Atempausen...

    dafür sind wir alle hier da...


    Ich kenne das Phänomen dass am Anfang der Trauer diese quälenden, bohrenden Fragen, diese Erinnerungen so intensiv und unerträglich sind. Für mich war es ein Prozess der Akzeptanz, auch zu wissen meine Mutter wollte nicht dass ich gut weiter lebe.

    Bestimmt wünscht dir dein Mann das doch auch...?


    und darum wünsche ich dir nicht jetzt, sondern dann wenn es für dich passt

    dass du sagen kannst "es ist gut" - es war richtig so

    und bis dahin ganz viel Kraft für deinen Weg der Trauer...



    alles Liebe...

    m <3

    Die Wahrheit triumphiert nie, nur ihre Gegner sterben aus (Max Planck)


    rilke.de/briefe/160703.htm


    VORÜBUNG FÜR EIN WUNDER


    Vor dem leeren Baugrund
    mit geschlossenen Augen warten
    bis das alte Haus
    wieder dasteht und offen ist

    Die stillstehende Uhr
    so lange ansehen
    bis der Sekundenzeiger
    sich wieder bewegt

    An dich denken
    bis die Liebe
    zu dir
    wieder glücklich sein darf

    Das Wiedererwecken
    von Toten
    ist dann
    ganz einfach

    (Erich Fried)

  • jetzt wieder einmal euch GERNE zusammenschreibend<3<3


    Liebe Maria <3 liebe Tina<3


    da bei uns hier viel zu erledigen ist ... eine relativ kurze Antwort... und eben durchau auch Wiederholung


    BITTE... ihr habt ALLES richtig gemacht ....ALLES getan, was möglich war ...ALLES

    wie auch schon geschrieben....

    natürlich hofft man immer, das man die Ausnahme ist...

    die Spontanheilung

    oder

    das war bei einer Freundin von mir so .... nach einer Knochenmarkstransplantation ... noch eine sehr gute Zeit habend...

    unsere Nebelfrau hat euch auch sehr vieles geschrieben, was euch ebenfalls, das finde ich... Bewältigungsmöglichkeiten und ein Aufzeigen , wie sie es nach drei Jahren:!: sehen kann... aufgezeigt , beschrieben...

    und ihr

    ihr seid ja auch schon in der "lage" einiges zu beschreiben , was ihr jetzt als gut empfindet...

    was ihr geschafft habt<3<3

    das ist doch wieder ein SCHRITT...und dann kommt der nächste SCHRITT...


    Viele Schritte wünsche ich euch und hoffentlich die Kraft in kleinen Auszeiten euch zu holen

    Alles Liebe euch <3<3

    sehr verbunden durch ein ähnlich langes Schicksal des Lebensweges und des leider schmerzlichen kurzes Zeitraumes des Todes eurer lieben Maenner

    eure Claudia Amitola

  • liebe Maria<3:30:<3

    ich hoffe einfach , dass du voll und ganz in der Kinderbetreuung bist...

    und

    man ist ja doch immer besorgt...

    dass die Geburt , wenn sie schon war, gut verlaufen ist..


    Ich "lasse " dir liebe Gedanken und Gefühle "hier

    deine Claudia Amitola

  • Hallo,

    Wollte euch kurz schreiben, dass heute Nacht unser Enkelsohn geboren wurde. Nachdem ich das erste Bild geschickt bekam, musste ich erstmal weinen. Wie wunderbar wäre es gewesen, wenn wir dieses Glück zusammen erleben hätten können. Er ist sehr groß 4.920 gramm 56 cm. Dadurch hat die Mama bisschen Schwierigkeiten mit den unteren Knochen. Symphe. Aber soweit ist alles gut verlaufen. Habe auch heute Nacht das erste Mal von meinem Karl-Heinz geträumt, zwar nicht so intensiv, aber es kam mir im Laufe des Tages wieder. Und zwar: er war auf einmal wieder hier und ich gab zu ihm gesagt, hast du das mitbekommen, dass du gestorben warst und bleibst du jetzt wieder bei mir. Da hat er mir versprochen, dass er jetzt wieder bei mir ist. Vielleicht hab ich das so geträumt, weil ich es mir so wünsche, dass er wieder bei mir ist, oder er will sagen, er ist immer bei mir aber warum erst ab jetzt??? Der Traum war aber nur sehr kurz und ich konnte mich auch nicht gleich nach den erwachen daran erinnern. Es kam mir erst im laufe des Vormittags.


    Lg und gute nacht

    Maria

  • und speziell für den kleinen


    "Hütet euch vor falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind. " (Mt 7,15)

    Nicht jede Geschichte,die im Internet erzählt wird, ist wahr.Trauernde haben oft sehr viel Mitgefühl für andere .Passt gut auf euch auf.

  • Liebe Maria!

    Ich gratuliere dir auch zum neuen kleinen Erdenbürger (ist ja wirklich schon ein stattlicher kleiner Mann!).

    Ich sehe es wie Monika, dein Mann ist da, ich bin mir sicher.

    Dass wir das manchmal spüren und manchmal leider gar nicht, liegt einzig und allein bei uns, denke ich.

    Manchmal hat man alle Kanäle offen und ist sensibler, manchmal gelingt das nicht.

    Aber er ist trotzdem immer bei dir.

    Alles Liebe für dich!

    Hedi

  • Liebe wieder Oma Maria<3:24::30:<3

    Ich weiss , dass dein Enkelsohn kein kleines Pferd ist;) aber ich mag den Text von diesem Lied... und meine Enkel auch



  • Liebe Maria<3

    es kann gar nicht anders sein, dass du dir gewünscht hast , dass dein Mann dieses Erlebniss real mit dir /euch teilt... und dass die Tränen geflossen sind

    Wie schön<3<3

    Du hast von deinem Mann geträumt... und zu einem Zeitpunkt , wo der Junge kam... Dass zeigt für mich durchaus die Verbindung , ...

    Ich glaube an Verbindungen...

    Dein Enkel ist gro gross und schwer , wie mein Sohn bei der Geburt gewesen ist.

    Ich wünsche dir und euren Kindern und Enkeln schöne Zeiten miteinander

    und ja

    lass die Tränen laufen...

    es sind ja auch ein paar Glückstränen dabei , denke ich mir

    Allles LIEBE<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3

    deine Claudia Amitola

  • Liebe Maria,


    bei mir war es auch so. Meine jüngste Enkeltochter ist im Dezember letzten Jahres geboren und als ich die ersten Fotos geschickt bekam, fing ich fürchterlich an zu weinen. Ich konnte es einfach nicht begreifen, dass mein Mann dies nicht mehr erleben durfte.

    Als ich dann wieder zu Hause war ( bin beruflich sehr viel unterwegs ) hatte ich auch einen Traum , solch einen Traum hatte ich nie wieder.

    Und ich spürte ganz doll die Anwesenheit meines Mannes. Das war ein unbeschreibliches Gefühl...

    Ich erzählte das dann am nächsten Tag meinem Sohn und der sagte zu mir, dass sie dasselbe gespürt haben. Es war einfach unglaublich.


    Auch durch meine Trauerbegleiterin ( sie ist ein wahrer Engel und nur mein Mann hat mich zu ihr geschickt) , zu ihr gehe ich seit Januar sehr regelmäßig, bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass unsere Lieben immer bei uns sind. Ich spüre es desöfteren ganz ganz deutlich.

    Es gab danach immer mal wieder Situationen, wo wir immer wieder gespürt haben, dass mein Mann nach unserer kleinen Jette schaut.


    Alles Gute <3


    Liebe Grüße

    michaela

  • Herzliche Gratulation zu deinem Enkel.

    Wow, das ist ja wirklich stattlich. Kein Wunder dass seine Mama noch Schwierigkeiten hat. Ihr eine gute Erholung

    und dir ein Spüren der Freude und das Spüren deiner Verbindung zu deinem Mann. Dieser Traum ist vielleicht Zeichen dafür, dass eure Liebe über den Tod bestehen bleibt und die Geburt eures Enkels dir das nochmal gezeigt hat. Auf jeden Fall eines der wunderschönen Zeichen.


    Lg. Astrid.

  • Vielen lieben Dank an euch alle für eure lieben Wünsche.

    Es ist sehr schön, dass ihr auch daran glaubt, dass unsere Lieben bei uns sind, dass sie alles mitbekommen, was weiter bei uns läuft und dass wir uns vor allem einmal wiedersehen und wieder genau so lieben werden wir es war. Ich glaube daran und wünsche es mir auch, dass es so ist.

    Liebe Michaela, wie kommt man denn zu einer Trauerbegleiterin. Ich wohne in einem kleinen Ort und wüsste nicht, wo man sich dahinwenden soll?


    LG Maria

  • Liebe Maria,


    zu deiner Frage bzgl. der Trauerbegleitung. Das war im Januar. Ich habe gemerkt, dass ich selbst aus diesem Trauerloch nicht mehr rauskomme.

    Das war der erste Schritt eigentlich. Ich wohne selbst auf dem Land im Norden bei Cuxhaven. Beruflich bin ich sehr viel unterwegs, d.h. ich hatte nicht wirklich Hoffnung, dass es da jemanden für mich gibt, der mir profesionell helfen kann, schon allein wegen der Termine.

    Aber irgendwie war da so eine innere Stimme, die mir sagte, was ich tun soll. Kann es wirklich nicht anders erklären.

    Also habe ich einfach bei Google eingegeben : Seelischer Schmerz, brauche Hilfe und den Wohnort.

    Die erste Adresse, die sich auftat, war eine Praxis " Hilfe im Leben " Sternenhaus. Es war schon spät an diesem Abend, ich konnte mal wieder nicht einschlafen. Ich habe dann wirklich noch so spät dort angerufen, es war sofort eine sehr nette Frau am Telefon, sie meldete sich und ich hab unter Tränen nur den einzigen Satz gesagt " Hallo, ich brauche Hilfe, können sie mir helfen? Schnell, ich weiß nicht, was ich noch machen soll"

    Sie sagte ganz lieb zu mir " Natürlich helfe ich Ihnen, kommen sie gleich morgen zu mir, ich nehme mir Zeit "

    Die Adresse hatte ich ja, nur 4 km weg von mir zu Hause. Also prima für mich zu erreichen. Ich habe vorher nicht gewusst, dass es derartiges bei uns gibt.

    Ich bin den nächsten Tag dort hin gefahren, sie nahm mich sofort fest in ihre Arme und dann hab ich erstmal sicher eine halbe Stunde bitterlich geweint. Und dann fing sie zu Reden an und ich kann dir gar nicht sagen, wie sie spricht, es ist einfach wunderbar. Danach bekomme ich jedesmal eine sehr lange energetische Massage.

    Lange Geschichte, aber diese Frau hat mich aus diesem so großen schwarzen Loch wieder rausgeholt, jedenfalls rückt sie mir immer die Leiter so hin, damit ich auch mal wieder drüber gucken kann.

    Natürlich bin ich noch lange nicht darüber hinweg, das möchte ich auch gar nicht, aber ich lerne mit ihrer Hilfe, dieses Leben anzunehmen, meinen Mann immer an meiner Seite wissend und viele Dinge in seinem Sinne fortzuführen.


    Deshalb ist diese Frau für mich ein wahrer Engel und mein Mann hat mich zu ihr geschickt, als es mir ganz ganz schlecht ging.



    Noch eine kurze Frage? Weiß wer warum ich in meinem Profil Minuspunkte habe und warum plötzlich soviel.

    Kann ich mir auch nicht erklären....:/


    Alles Liebe


    Michaela

  • Liebe Michaela,


    leider ist bei mir nix rechtes gekommen, als ich deinen Tipp eingegeben habe.

    Da hast du Glück gehabt mit deiner Trauerbegleiterin. Ich lass es mal laufen,

    vielleicht ergibt sich was.


    LG Maria

  • Das ist schade. Ja ich sehe es auch so, dass ich mit meiner Yvonne großes Glück hatte...

    Das wünsche ich dir auch....


    Alles Liebe