• Hallo.

    Ist jemand von euch recht kurz nach dem Suizid eines Familienmitgliedes weggegangen und hat sein ehemaliges zu Hause zurück gelassen? War das gut zur Aufarbeitung?


    Hattet ihr die kraft neben dem Tod eines geliebten Menschen auch den Verlust eurer Wurzeln zu verkraften? Oder wars eine Erleichterung in der Genesung?


    Ich stehe vor der Wahl meine alte wg aufzugeben und in ein Haus zu ziehen. Nicht weit weg von Wien aber doch... Weit genug.


    Was meint ihr. Weggehen kann eine Flucht sein oder aber ein heilsamer Neubeginn.


    Hat jemand von euch Erfahrung damit?


    Glg andrea

  • Liebe Andrea,


    ich habe keine eigene Erfahrung aber grundsätzlich sind Entscheidungen, die nicht mehr zur Gänze rückgängig zu machen

    sind genau zu überlegen.

    Denn nach einem Schock ist man nicht wirklich in der Verfassung langfristige bzw. eigentlich nicht mal mittelfristige Entscheidungen

    zu treffen.

    Mir hat meine Psychiaterin dringend davon abgeraten innerhalb des ersten Jahres schnelle Entscheidungen mit langfristiger Wirkung zu treffen.

    Warst Du denn seither schon ein Mal für zumindest für eine Woche oder länger nicht in Deiner jetzigen Wohnung?

    Wenn ich an Deiner Stelle wäre, dann würde ich zunächst mal einen "Abstand auf Probe" üben.

    Herzlichst,

    Tereschkowa