Meine Trauerzeit nach dem Tod meiner Mutter

  • Oh je, jetzt ist Grandma, meine Schwiegermutter in Irland, im Krankenhaus mit Lungeninfektion und sie ist sowieso schon seit Jahren im letzten Stadium mit COPD.
    Mein Mann fliegt gleich nach Irland und Sohni ist völlig durch den Wind wegen seiner heiß geliebten Grandma. 🥲 Mutti und Pape, bittet da oben im Himmel für sie.
    Sie war seit 9 Jahren plötzlich nach einem verdeckten Schlaganfall pflegebedürftig, aber kurzfristig immer noch die Altbekannte und saß meist lesend am Küchentisch und wir alle sind froh, sie noch zu haben, auch wenn sie still und nur kurz ansprechbar geworden ist. Aber sie ist noch da.

  • Liebe myatochter. Das ist sehr traurig mit der Oma in Irland. Mein Enkel hat mich doch auch so gerne. Er sagt schon immer, :"Oma,du hast noch auf Erden zu tun und willst doch noch miterleben ,welchen Beruf ich mal ergreifen nach meinem Studium ".Ich werde nun bald 82..Da rückt das Ende näher. Man will es nicht glauben, aber so ist der Lauf des Lebens. Heute habe ich wieder mehr Schmerzen als gestern, manchmal ist es so.Man weiß oft gar nicht warum. Ich hoffe, dir geht es wieder besser mit deinem Nacken. Ganz liebe Grüße von Christine.

  • Liebe Mayatochter,


    das tut mir sehr leid. Jetzt hast Du zu Deinen eigenen gesundheitlichen Problemen auch noch die Sorge um die Schwiegermutter.

    Es ist wirklich verrückt, manchmal kommt alles auf einmal. Langsam glaub' ich an die Theorie dass wir in diesem Leben Prüfungen bestehen müssen um im nächsten eine Ebene höher rutschen zu dürfen.


    Alles Gute für Schwiegermama, Sohni und natürlich Dich, liebe Grüße von Dieter.

  • Liebe myatochter. Das ist sehr traurig mit der Oma in Irland. Mein Enkel hat mich doch auch so gerne. Er sagt schon immer, :"Oma,du hast noch auf Erden zu tun und willst doch noch miterleben ,welchen Beruf ich mal ergreifen nach meinem Studium ".Ich werde nun bald 82..Da rückt das Ende näher. Man will es nicht glauben, aber so ist der Lauf des Lebens. Heute habe ich wieder mehr Schmerzen als gestern, manchmal ist es so.Man weiß oft gar nicht warum. Ich hoffe, dir geht es wieder besser mit deinem Nacken. Ganz liebe Grüße von Christine.

    Liebe Christine,

    meine Mutter ist trotz diverser Krankheiten 92 geworden. Du hast bestimmt auch noch einige schöne Jahre vor Dir, ich wünsch' es Dir jedenfalls.

    Liebe Grüße von Dieter

  • Oh je, jetzt ist Grandma, meine Schwiegermutter in Irland, im Krankenhaus mit Lungeninfektion und sie ist sowieso schon seit Jahren im letzten Stadium mit COPD.
    Mein Mann fliegt gleich nach Irland und Sohni ist völlig durch den Wind wegen seiner heiß geliebten Grandma. 🥲 Mutti und Pape, bittet da oben im Himmel für sie.
    Sie war seit 9 Jahren plötzlich nach einem verdeckten Schlaganfall pflegebedürftig, aber kurzfristig immer noch die Altbekannte und saß meist lesend am Küchentisch und wir alle sind froh, sie noch zu haben, auch wenn sie still und nur kurz ansprechbar geworden ist. Aber sie ist noch da.

    🙏


    Es tut mir leid dass ihr grosse Sorgen habt,


    LG

    Simon

  • Danke, ihr Lieben, für euren Zuspruch wegen der Krankheit meiner Schwiegermutter. Ja, sie ist auch fast Mitte 80 und ist schon fast 10 Jahre sehr krank, aber auf einem Foto, das mein Mann schickte, saß sie lesend im Bett mit nur noch ganz leichter Sauerstoffunterstützung statt Atemmaske, das machte Mut!
    Dass sie schon solange schwer krank ist, ist da viel mehr die Bedrohung als ihr Alter, denn tatsächlich werden ja viele heute 90 Jahre oder fast 100 Jahre wie schon sogar mein lebenslang herzkranker geliebter Großvater nach 2 Kriegen 95 Jahre alt wurde und mein liebster Vater, der als Minderjähriger im Krieg war und seine Heimat verlor, 98 Jahre alt wurde und beide sind dem Tode öfter im Leben von der Schippe gesprungen und hatten Herzinfarkte und Schlaganfälle und erholten sich gut, waren erst in ihren Neunzigern dauerhaft pflegebedürftig. Das macht viel Mut, liebe @ChristineB, auch noch gut durch die 80er zu gehen!
    Meine Nackenbescherden verschwinden schneller wieder als die Magenbeschwerden und deren Folgeschwächen zum Glück. Sie waren wohl hauptsächlich muskulär im Nacken und Schulterdurchbewegen half hauptsächlich, die Schmerzen ließen das auch zu. Wie geht es mit deinem Hexenschuss?


    Lieber Dieter Trommlerin , ja, Prüfungen oder was auch immer stellt unser Leben, sonst wäre es nicht so schwer.
    Lieber Simon King , danke auch für dein Mitgefühl. Wenn man die Todesjahre meiner Eltern, 2022 und 2023 nimmt und dann war nur 2024 ein Jahr ohne das Thema Sterben und Tod in meiner Familie. 2025 wurde ich wider Erwarten selber so schwer krank und nun Grandma, das ist einfach viel.
    Daneben noch die ganzen Zeitenwenden mit Corona, Kriegen, verrückten Politikern und Erschütterungen lange gültiger Friedensregeln, das sind sehr harte Weltzeiten sowieso.


  • Liebe myatochter. Es geht immer ein kleines bißchen besser. Ich muss nur aufpassen, daß ich nicht gleich wieder soviel rumrenne.Pass auf dich auf. Manchmal ist das Leben wie ein Lotteriespiel.Es gibt Nieten und Gewinne. Und beides wechselt sich ab.Lassen wir uns nicht entmutigen, es kommen auch wieder bessere Tage. Ganz liebe Grüße von Christine.

  • Für alle Alltagsschritte meines Lebens gilt doch immer:


    Vorsicht, enthält Spuren von Mamaliebe, Papeliebe, Ommaliebe, Oppaliebe, Omiliebe, Geschwisterliebe.


    Das alles ist so durch euch durchprägt, dass ich ja jetzt schon zum Teil in meiner eigenen Gedenkstätte lebe, voller Büchern und Handschriften, die sich selber schon überlebt haben.


    Boah, früher war doch eine Brockhausreihe Bildungsgut vom Feinsten, heute kichert doch da Wikipaedia nur.

  • Ich habe noch einen Duden aus dem Jahre 1964. Wenn man da wieder mal blättert,muß man schmunzeln. Der Duden war ja gemacht, um die deutsche Sprache zu lernen. Das Internet geht ja viel viel weiter. Ich behaupte, umfangreicher kann man die Welt nicht darstellen. Brockhaus war was für betuchte Leute. Bei manch einem stand die Reihe im Wohnzimmerschrank,damit jeder sehen sollte, wie klug man ist.So ändern sich die Zeiten.

  • Ja, so ändern sich die Zeiten, liebe CHRISTINE B und das, was mal als umfassend galt, ist mittlerweile nur noch antiquarisch, lieber Dieter Trommlerin und zum Schmunzeln beim Durchblättern wie es dir ergeht, Christine, mit dem Duden von 1964.


    Und mein Opa, der Buchdruckermeister war und noch mit Setzkasten und so vor Existenz von Druckereien gelernt hat, der hat Bücherwert noch ganz anders beschrieben, als ich Kind war. Bücher wie kostbare Familienstücke, die über die Generationen vererbt Bestand haben und Altpapier war für ihn gar kein Begriff.

    Ich selber lese ja Zeitungsartikel und Bücher nur noch online und meine alten Bücher im Haus umgeben mich auch immer mehr wie Gedenkstättenzeitzeugen.

  • Liebe myatochter. Ich lese immer noch in Büchern. Meine Bücher sind meine Freunde. Sie haben eine Seele. Weder Hörbücher noch e books haben bei mir eine Chance. Ich muss in Seiten blättern und den Umschlag sehen. Alleine der Umschlag sagt viel über das Buch aus. Als Kinder hatten wir die herrlichen Märchenbücher. Ein paar habe ich noch .Ich gehöre ja nun schon der Generation an , die langsam ausstirbt. Mein Enkel kauft sich aber auch noch Bücher. Ich glaube, daran habe ich einen kleinen Anteil.Heute lese ich auch wieder. Im Winter ist das eine sehr schöne Beschäftigung. Zur Zeit lese ich von der Reise der Belcgica in die Antarktis,mit Originalfotos. Ich lese gerne historische Romane. Da bin ich mal weit weg von der Gegenwart ,was manchmal guttut. Liebe Grüße von Christine.

  • Liebe CHRISTINE B , jetzt habe ich doch gerade noch gegen alles Übliche 2 normale Bücher zum Anfassen mir schicken lassen, weil es die als e-books, die ich eigentlich nur noch lese, nicht gibt.


    Die gibt es nur als Taschenbücher, aber diese Taschenbücher sind so groß, dass es für mich gar nicht mehr unter Taschenbücher fällt. Zum Glück, so dass ich sie gut lesen kann.

    Darum bevorzuge ich ja mittlerweile e-books, weil ich da Schrift und Helligkeit einstellen kann.


    Die beiden Bücher betreffen übrigens mein Thema Herzschwäche!
    Du hast doch mal geschrieben, liebe Christine, dass dein Schwiegersohn auch wie ich eine Herzinsuffizienz mit eingeschränkter Herzpumpfunktion hat!
    Hatte er nicht eine Pumpfunktion von nur noch 38 Prozent? Da hätte ich einige Fragen an dich!


    Ich hatte ja erst eine Pumpfunktion plötzlich nur noch von 20% letzten Sommer und jetzt durch Schrittmacher und Medikamente gesteigert auf 37%, aber mehr wird es nicht mehr laut Ärzten und die Krankheit ist auch eine sich verschlechternde, in welchem Tempo wird man sehen.

    Bei EF 37% (Kürzel für Auswurffraktion, Pumpfunktion) bin ich dankbar für die Verbesserungen, aber mein Alltag hat auch noch damit deutliche Belastungsgrenzen.


    Ist das bei deinem Schwiegersohn auch so?


    Trifft ihn auch jede Erkältung und Infektion doppelt schwer, weil der Kreislauf und das Herz nicht mehr mitspielen?


    Braucht er auch viel mehr Wärme und verträgt trotzdem keine stickige Luft und Hitze mehr?

    Ich traue mich ja gar nicht mehr, zu verreisen!


  • Liebe myatochter. Mein Schwiegersohn hat eine angeborene Autoimmunkrankheit, die das Herz angreift.Das ist nicht heilbar. Er bekommt aber sehr gute Medikamente, die das in Schach halten. Er hat ja dazu noch Diabetes und Asthma. Er ist aber noch jung (51) und groß und kräftig. Er ist schwerbeschädigt und arbeitet nur von zu Hause aus. Seine Firma unterstützt ihn sehr.Er ist regelmäßig in ärztlicher Kontrolle, fährt alle 2 Jahre zur Reha. Meine Tochter ist mit ihm dadurch extra von Hamburg nach Warnemünde gezogen. Da ist die Luft sauberer.In die Sonne legt er sich nicht mehr. Kleine Spaziergänge macht er. Erkältungen treffen ihn auch mehr als andere.

    Das Immunsystem ist ja auch belastet. .Zum Thema verreisen: Sie fahren jedes Jahr immer in die gleiche Ferienwohnung nach Griechenland. Das kennt er.Stress ist Gift. Man merkt es ihm an , das ihn das belastet .Sie machen viele schöne Sachen, die noch gehen. Sie wissen ja nicht, wie hoch die Lebenserwartung sein wird. Das kann auch kein Arzt sagen.Liebe Cathrin. Kopf hoch. Die innere Einstellung spielt auch eine Rolle. Ist ja bei allen Krankheiten so.Ich wünsche dir von Herzen alles Gute. Liebe Grüße von Christine.

  • Liebe CHRISTINE B , danke für deine schnelle Antwort!


    Bei mir ist die Herzschwäche auch angeboren, wenn sie auch erst mit 65 Jahren plötzlich eintrat. Das Plötzliche hat in den Generationen meiner Mutter und meiner Oma immer zum plötzlichen Herztod geführt, irgendwann in irgend einem frühen oder späteren Lebensjahrzehnt. Eine Schwester meiner Mutter ist in ihren 30er Jahren daran gestorben, ein Bruder in seinen 50er Jahren, meine Oma in ihren 70ern und viele weitere.

    Ohne Herzkrankheit zuvor.


    Ich bin die Erste, die noch rechtzeitig kurz vor dem Plötzlichen Herztod was merkte und zum Arzt ging. Und nicht gleich dran starb.


    Aber unheilbar und angeboren ist meine Herzschwäche auch und mit offener Prognose, aber ich habe einen Schrittmacher mit Defibrillator implantiert und alle hochwirksamen guten Medikamente.

    Man weiß aber nicht, welche meiner familiären Gene auf welche Weise aus heiterem Himmel

    meine Herzschwäche herstellen und so rasant verschlechtern, dass alle vor mir dran starben, bevor sie überhaupt herzkrank waren.

    Denn alle Untersuchungen am Herzen zeigten keine Ursachen.


    Dein Schwiegersohn lebt schon immer damit, für mich ist alles neu und ich muss mich daran gewöhnen.

    Meine Herzschwäche haben normalerweise Leute, die 20 Jahre älter sind, am Ende einer anderen Herzerkrankung.

    Darum fanden mich mit meinen 65 Jahren auch alle Fachleute in der Kardiologie zu jung dafür, was aber die Vorteile hat, überhaupt noch alle Herzmedikamente zu vertragen.


    Bei Herzschwäche schwächeln ja in deren Folge alle anderen Organe, besonders Lunge, Leber und Nieren, auch und so hatte ich auch bei den vielen neuen Herzmedikamenten die ersten Monate damit zu tun, deren Nebenwirkungen auf die anderen Organe auszubalancieren.


    Besonders Diabetes gilt es zu vermeiden und neuerdings zeigte sich bei mir Prädiabetes und ich nahm durch die vielen Medikamente und den Krankheitsschwäche-Bewegungsmangel einfach so an Gewicht zu, obwohl mein Herz nicht viel Gewicht tragen kann.
    Also habe ich mit der Abnehmspritze begonnen, die mein Mann aus gesundheitlichen Gründen ärztlich verschrieben nimmt, und habe vorher in der Klinik in der Herzinsuffizienzambulanz meinen Kardiologen gefragt und der hat das sehr unterstützt, sogar im Arztbrief.

    Denn die Abnehmspritze ist ja in erster Wirkung gegen Diabetes und in zweiter Wirkung zum Abnehmen.

    Zum Glück nehme ich nicht mehr zu, nehme die Spritze einmal wöchentlich seit 10 Wochen und habe dreieinhalb Kilo verloren.





  • Das sind doch gute Nachrichten mit der Spritze. Meine andere Tochter hat einen Herzschrittmacher.Sie hat AV Block dritten Grades.Kommt aber gut damit zurecht. Nimmt gegen Rhythmusstörungen wie ich Medikamente. Weißt du, mein Sohn ist am plötzlichen Herztod gestorben und hatte vorher nichts. Ich habe 4 Ablationen wegen Vorhofflimmern , nichts hat geholfen .Dann bekam ich ein Medikament und seitdem schlägt es wieder im richtigen Takt.Unser aller <3.ist ein hochsensibles Organ.Ich bin nun bald 82.So lange schlägt es immer noch fleißig. Ich habe aber mein Leben ab meinem Rentenalter umgekrempelt. Ich kann jetzt sagen ,daß ich innere und äußere Ordnung geschaffen habe. Das war kein leichter Weg, so wie Xavier Naidoo so schön singt,dieser Weg war steinig und schwer. Daß mein Sohn so plötzlich starb ,das hätte ich früher, glaube ich nicht verkraftet. Der Mensch braucht eine innere Kraft, um mit den Widrigkeiten des Lebens umzugehen.