Ein wunderschönes Lied: Wolken von Johannes Oerding, in dem er nachdenkt was wohl kommt, wenn wir hinüber gehen. Leider verstehe ich den Text nicht immer, deshalb hab' ich ihn gegoogelt. Es ist nicht das erste Lied von ihm über das Leben nach dem Tod.
Beiträge von Trommlerin
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Hallo Ihr Lieben,
heute habe ich zufällig einen ehemaligen Nachbarn getroffen. Er erzählte mir dass im Mai 2025 seine Frau verstorben ist. Sein Sohn, um die vierzig Jahre alt,
hat das überhaupt nicht verkraftet und ist ihr im November mit einem Broken Heart Syndrom gefolgt. In einem Jahr Frau und Sohn verloren. Das hat mich total erschüttert. Demnächst werden wir mal zusammen ein Bier trinken.
Liebe Grüße von Dieter
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Liebe Carmen,
es tut mir furchtbar leid was Eure Familie gerade durchmacht. Nur so viel, ich weiß was es bedeutet, wenn ein Angehöriger im Krankenhaus ein Delir bekommt.
Wenn ihr Mann jetzt im Krankenhaus ist, könnte sie doch etwas durchschnaufen und zur Ruhe kommen. Das ist leicht gesagt, ich weiß, aber es bringt niemandem
etwas wenn sie dann auch noch krank wird.
Liebe Grüße von Dieter
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Siehst Du, liebe Pull, Deine Tante ist Dir näher als Du denkst. Das war eine eindeutige Botschaft. Pass gut auf Dich auf.
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Man sieht wie sehr er sein Muttchen liebt, schönes Foto.
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Da war die Welt noch in Ordnung. Unser letzter Besuch in Hamburg 2023 bei unseren Freunden Artur und Oliver.
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Freut mich sehr das zu lesen, endlich mal gute Nachrichten.
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Liebe Christine,
oh ja, Trauer ist Schwerstarbeit für den Körper. Seelischer Stress ist ungeheuer anstrengend. Vitamine und Mineralien sind auf jeden Fall gut. Ich hatte zwischendurch immer wieder mal einen gefährlichen Natriummangel. Durch das viele weinen verliert der Körper Salz. Meine Hausärztin verschrieb mir
dann Salztabletten. Genug trinken nicht vergessen.
Liebe Grüße von Dieter
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Liebe Carmen,
da kommt auch bei mir Ursels 7-monatiger Kampf im Krankenhaus wieder hoch und ihre letzten 10 Tage zuhause, als ein Organ nach dem anderen abschaltete.
Ich wünsche Euch dass sich alles zum Guten wendet. Ich umarme Dich ganz lieb.
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Liebe Mayatochter,
danke für Deine guten Wünsche, die Schmerzen waren nach vier Tagen von selber wieder weg. Ich hoffe, das bleibt so.
Liebe Grüße von Dieter
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Liebe Elster, Carmen und Christine,
so mach ich das, ich muss niemandem gegenüber etwas vormachen. Meine engsten Menschen respektieren meine Trauer. Mit Sandra oder meinem Freund Artur aus Hamburg kann ich stundenlang telefonieren. Die wissen wie es mir geht, die mochten Ursel sehr. Die Gesellschaft "meiner" Tiere tut mir gut. Eben machte ich einen Rundgang durch den Hofgarten, weil die Minimini, meine alte Lady, heute noch nicht da war. Ganz hinten, wo sie momentan ihren Kobel hat sah ich sie auch nicht. Wieder zurück schaute ich die Kamera durch, die ich laufen hatte: kaum dass ich aus der Wohnung war erschien sie, futterte und nahm sich noch was für den Weg mit. So erleichtert wird der Abend sicher entspannter.
Euch auch einen entspannten Abend
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Hallo Ihr Lieben,
kennt Ihr das auch? Seit Ursel nicht mehr hier ist hab' ich keinerlei Bedürfnis mehr unter Menschen zu gehen. Schon einkaufen ist mir lästig, das hab' ich früher
gerne gemacht. Gesellige Abende mit ehemaligen Kollegen sind mir ein Grauen. Im Mai war ich bei der Geburtstagsfeier von Sandra's Mann Michi, da waren circa 50 Menschen da. Es war schön die beiden zu treffen, aber ich fühlte mich unwohl und bin dann schon gegen 20:00 die 30 km mit dem Taxi heimgefahren.
Sandra hat im Dezember Geburtstag, aber sie hat vollstes Verständnis dass ich nicht komme. Ich fühle mich zuhause am wohlsten, fühle auch keinerlei Einsamkeit.
Genauso fühlte ich mich als ich von ehemaligen Kollegen zu einer Boule-Gruppe eingeladen wurde. Ich erklärte warum ich absagte, die Kollegen hatten Verständnis.
Ab und zu gehe ich mit ganz engen Freunden essen, das ist dann auch schön, aber ich bin froh wenn ich wieder daheim bin. Ich habe definitiv keine Depression,
aber my home is my castle.
Ich wünsche allen ein angenehmes Wochenende mit lieben Grüßen von Dieter
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Guter Tipp Christine, ich nehme ASS 100 zur Blutverdünnung ein, rein profilaktisch, hat mir mein früherer Hausarzt empfohlen. Er meinte, die meisten Ärzte nehmen das als Lebensversicherung ein. Dann steig' ich jetzt auf Paracetamol als Schmerzmittel um, das beißt sich nicht.
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Es ist nur der Fuß, genauer der Mittelfuß. Es ist auf jeden Fall kein Ermüdungsbruch, dann müsste es geschwollen sein. Mit einer Ibuprofen ging die Arbeit heute ganz gut.
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Liebe Christine, Dein Silvio war ein stattlicher Mann und Deine Tochter sieht Dir sehr ähnlich.
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Liebe Carmen, danke für die guten Wünsche!
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Liebe Elster,
solange die Schmerzen nicht unerträglich werden, gehe ich nicht zum Arzt. Ich will keinen Marathon laufen oder ähnliches, wenn ich so meinen Alltag bewältigen
kann, ist das für mich okay. Ursel hatte eine Spinalkanalstenose und hat sich nicht operieren lassen. Sie hat tapfer diese Rückenschmerzen ausgehalten. Dann kann ich diese Fußschmerzen auch aushalten. Ich sag' ihr eh' oft dass ich tapfer bin und dieses Sch....leben ohne sie durchhalte und auch versuche schönes und positives zu erkennen.Das Gleichnis, ohne unsere Liebsten weiterzugehen und dabei Schmerzen zu haben trifft es auf den Punkt.
Ja, wir sind dankbar sie neben uns zu wissen. Nein, das reicht in diesem Leben absolut nicht, aber zu wissen sie sind da, tröstet etwas.
Liebe Elster, ich wünsche Dir von Herzen gut aus dieser Phase herauszukommen, Dein Feechen wird Dir dabei helfen.
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Guten Morgen Ihr Lieben,
seit ein paar Tagen schmerzt mein linker Fuß sehr, beim Laufen oder auch manchmal in Ruhe. Ich hab' keine Lust auf Hausärztin, Orthopäde usw.
Vor der Arbeit nehm' ich eine Ibu und ansonsten lauf' ich nicht viel rum. So langsam ahne ich, dass es nicht von selber weggeht. In solchen Zeiten vermisse ich
Ursel noch ein klein wenig mehr, wir haben uns immer gegenseitig unterstützt wenn es einem nicht gut ging. Einer der Brüder von Ursel ist Physiotherapeut,
aber leider in Konstanz, der gibt mir telefonische Tipps. Das waren mal 8 Geschwister und in den letzten 5 Jahren sind fünf von ihnen gegangen.
Ich merke, ich schweife ab und muss mich jetzt vor einer depressiven Stimmung schützen. Jedenfalls habe ich beschlossen erst einmal abzuwarten mit dem
doofen Fuß, ich hab' so selten Schmerztabletten genommen, da wird mir das für eine Zeit lang schon nicht schaden.
Schmerzvolle Grüße von Dieter
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Solange ich lebe, werde ich nichts von Ursel aussortieren oder wegwerfen. Darüber wurde ich schon belächelt, aber das macht mir nichts.
Als meine Mutter vor 13 Jahren starb, mussten wir ihr Appartement im betreuten wohnen in aller Schnelle räumen, ein paar wenige Dinge habe ich heute noch,
aber es war so traurig, all die Sachen die sie geliebt hatte, wegzuwerfen. Einiges hat das Rote Kreuz genommen, meine Geschwister fast nichts, so ging das
meiste in den Müll.
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Ich bin froh, meinen Mann auf anderer Ebene spüren zu können und spüre es wie Elster, dass unsere Lieben uns begleiten. Das finde ich wunderbar…
So geht es mir auch. Ursel ist immer noch da...nur wo anders, dort wo wir alle mal hingehen werden...