Du brauchst kein schlechtes Gewissen haben wenn Du eine Zeit lang den Kontakt zu ihr nicht zulässt. Wichtig ist jetzt dass Du zur Ruhe kommst.
Deine Schwester hat ihren Sohn wenn sie Hilfe braucht. Du kannst absolut nichts für ihre Krankheit.
Du brauchst kein schlechtes Gewissen haben wenn Du eine Zeit lang den Kontakt zu ihr nicht zulässt. Wichtig ist jetzt dass Du zur Ruhe kommst.
Deine Schwester hat ihren Sohn wenn sie Hilfe braucht. Du kannst absolut nichts für ihre Krankheit.
Hallo Beate Stocker,
Alles anzeigenHallo Ihr Lieben,
jetzt hab' ich mich doch entschlossen Euch von einer Begebenheit zu erzählen die mir widerfahren ist. Anfang April bemerkte ich an meinem Küchenfenster außen eine Biene, die wahrscheinlich wegen der Kälte etwas lahm war und länger dort blieb. Dabei fiel mir ein dass ich Ursel am Anfang unserer Beziehung öfter Honigbiene nannte. Bei unserem nächsten abendlichen Gespräch bat ich sie mir als Zeichen eine Biene zu schicken.Zwei Tage später bemerkte ich beim Zeitung lesen ein Brummen, und tatsächlich flog eine Biene ins Wohnzimmer und machte sich gleich am Ikea-Regal zu schaffen. Diese Regale haben hunderte Löcher für die Metallstifte die die Bretter halten. Sie inspizierte viele davon, flog dann ständig raus und kam eine Minute später wieder um jedesmal in eines dieser Löcher zu kriechen. Natürlich hab' ich dieses Verhalten gegoogelt und erfahren dass es sich um eine sogenannte Solitärbiene handelt. Das sind allein lebende Bienen die in diese Löcher ihre Brut zusammen mit Blütenstaub legen und dann versiegeln. Die Brut verpuppt sich in den kleinen Höhlen bis sie sich im Frühjahr durchnagen und ausfliegen. Seit einer Woche macht sie das jetzt jeden Tag stundenlang, ihr Brummen beim Anflug ist mir mittlerweile richtig vertraut. Diese Bienen sind völlig unaggressiv, wenn ich mal im Weg stehe fliegt sie einfach um mich rum.
Ich hab' mich am Abend dann bei Ursel bedankt und freue mich unendlich über dieses Geschenk.
Liebe Grüße von Dieter
PS: ein Screenshot bei einem ihrer unzähligen Anflüge
Liebe Bettinalein,
dieses auf und ab ist schrecklich. Trauer ist leider kein linearer Prozess, wir müssen immer damit rechnen dass es plötzlich steil bergab geht in die tiefe Verzweiflung. Und dann kommen wieder Stunden, Tage an denen man fröhlich sein und lachen kann, wie zum Beispiel als Du kürzlich so einen tollen Tag mit Deinen Schülern hattest. Von solchen Momenten zehren, das ist schwierig. Früher war doch alles unbeschwert und gut, danach sehnen wir uns, aber wir wissen auch dass es NIE wieder so sein wird.
Ich weiß nicht ob Du einen Balkon hast, bei diesem Wetter bietet es sich ja an Kaffee oder Tee zu kochen und draußen ein Buch zu lesen, was heiteres, was nicht triggert.
Liebe Bettinalein, ich wünsch' Dir dass Du bald wieder leichtere Gedanken hast.![]()
Liebe Christine, ich wünsch' Dir auch einen wundervollen Tag. "Meine" Biene ist sowas von fleissig, ständig raus und rein. So ein Regal hat ja auch viele Löcher, da hat sie noch eine Weile zu tun.
Liebe Grüße von Dieter
Hallo Ihr Lieben,
jetzt hab' ich mich doch entschlossen Euch von einer Begebenheit zu erzählen die mir widerfahren ist. Anfang April bemerkte ich an meinem Küchenfenster außen eine Biene, die wahrscheinlich wegen der Kälte etwas lahm war und länger dort blieb. Dabei fiel mir ein dass ich Ursel am Anfang unserer Beziehung öfter Honigbiene nannte. Bei unserem nächsten abendlichen Gespräch bat ich sie mir als Zeichen eine Biene zu schicken.
Zwei Tage später bemerkte ich beim Zeitung lesen ein Brummen, und tatsächlich flog eine Biene ins Wohnzimmer und machte sich gleich am Ikea-Regal zu schaffen. Diese Regale haben hunderte Löcher für die Metallstifte die die Bretter halten. Sie inspizierte viele davon, flog dann ständig raus und kam eine Minute später wieder um jedesmal in eines dieser Löcher zu kriechen. Natürlich hab' ich dieses Verhalten gegoogelt und erfahren dass es sich um eine sogenannte Solitärbiene handelt. Das sind allein lebende Bienen die in diese Löcher ihre Brut zusammen mit Blütenstaub legen und dann versiegeln. Die Brut verpuppt sich in den kleinen Höhlen bis sie sich im Frühjahr durchnagen und ausfliegen. Seit einer Woche macht sie das jetzt jeden Tag stundenlang, ihr Brummen beim Anflug ist mir mittlerweile richtig vertraut. Diese Bienen sind völlig unaggressiv, wenn ich mal im Weg stehe fliegt sie einfach um mich rum.
Ich hab' mich am Abend dann bei Ursel bedankt und freue mich unendlich über dieses Geschenk.
Liebe Grüße von Dieter
PS: ein Screenshot bei einem ihrer unzähligen Anflüge
Liebe Luise,
ich kann sehr gut nachvollziehen wie Du Dich fühlst. Gerade an Feiertagen an denen man mit dem verstorbenen Partner schöne Dinge unternahm ist der Schmerz besonders groß. Dass Dich das fröhliche Treiben der Nachbarn neidisch und traurig macht ist nur menschlich. Auch ich habe eine Art Krankenhausphobie entwickelt, allerdings durch den siebenmonatigen Klinikaufenthalt meiner Frau Ursel, die letztendlich an Krankenhauskeimen verstarb.
Dass es hier still geworden ist liegt hauptsächlich am Betreiber der Seite. Es ist niemand mehr da der sich um die Freischaltung von neuen Mitgliedern kümmert, so habe ich das verstanden.
Ich bin mit Deinem Schicksal nicht so vertraut, hast Du keine Verwandten oder Freunde die Dich in dieser Zeit etwas auffangen könnten? Nach Deinem Avatar zu schließen ist Amy ein Hund. Tiere spüren oft wie es ihren Menschen geht, kann Amy Dich ein bisschen trösten?
Ich nehm' Dich in Gedanken in den Arm und drück' Dich sanft.
Liebe Grüße von Dieter
Liebe Turicum,
hier gibt es schon noch Austausch, aber da sich keine neuen Mitglieder anmelden können, wird das alles langsam weniger.
Liebe Sonnenente,
ich finde das auch schrecklich, dass so wenig Menschen stehen bleiben und was tun wenn es um verletzte oder von der Mutter getrennte Tiere geht. Vielleicht liegt es bei vielen auch am Alltagsstress, irgendeiner wird sich schon kümmern. Bei Jungtieren geht es oft um Minuten. Was ist schon dabei so ein kleines Würmchen - egal ob Vogel, Igel oder was auch immer - zu sichern und erstmal Wärme zu geben, das geht da ganz schnell mit der Auskühlung. Dann ins Smartphone schauen, wo ist die nächste Auffangstation, die sagen was zu tun ist. Angst vor Tollwut braucht in Deutschland auch keiner haben, die gibt es hier nicht mehr. Gerade kleine Eichhörnchen laufen Menschen nach und auch die Beine hoch, wenn sie in allerhöchster Not sind. Meistens ist die Mama überfahren worden und die Kleinen schon tagelang alleine unterwegs. Das sind die einzigen Wildtiere die sich dann an den Menschen wenden, eigentlich sind das Fluchttiere. In dem Alter können sie noch nicht mal alleine pinkeln, da stimuliert die Mama die Blase. Genauso schlimm sind aber auch die, die meinen sie könnten selber ein Eichhörnchen aufziehen, ohne jegliche Sachkunde. Da sind schon so viele Tiere totgepflegt worden. Als anerkannte Aufzuchtstation benötigt man eine bestandene Sachkundeprüfung durch das Veterinäramt.
Liebe Sonnenente, schön dass Du einem hilflosen Tier helfen würdest, ganz liebe Grüße von Dieter
Liebe Christine,
Ronald und ich wünschen Dir alles Gute! Dass Du Dich in der neuen Wohnung wohl fühlst und die Hüfte Ruhe gibt.
Das ist allerdings ein Teddybär. Aus der Wolle kannst Du wahrscheinlich Pullover stricken. Scheint ein netter Kerl zu sein.
Vielleicht beim Hundi entfellen.
Oh, jetzt bin aber erschrocken. Das klingt ja wie das Fell über die Ohren ziehen.![]()
Ich habe gerade etwas sehr schönes gelesen:
Aus meinen Augen
Ich stehe am Meeresufer. Neben mir spreizt eine Jolle ihre weißen Segel im Wind und macht sich auf in den blauen Ozean.
Sie ist schön und stark. Ich stehe da und schaue ihr nach, bis sie schließlich wie eine kleine weiße Wolke dort hängt, wo Meer und Himmel sich mischen.
Dann sagt jemand neben mir: " Sie ist verschwunden." Wohin verschwunden? Aus meinen Augen. Das ist alles. Sie ist mit Mast und Rumpf und Takelage
genauso groß wie damals, als sie von meiner Seite wich. Und sie ist genauso in der Lage, ihre lebende Fracht zum Zielhafen zu bringen.
Dass sie kleiner wird, liegt an mir - nicht an ihr.
Und genau in dem Moment, in dem jemand sagt: " Sie ist verschwunden ", sehen andere Augen, wie sie ankommt, und andere Stimmen machen sich bereit
für den freudigen Ruf: " Da kommt sie! "
Das ist Sterben.
Henry von Dyke
Liebe Elster,
das sind schöne Sätze von Henry Scott Holland. Teile davon lese ich immer mal in Traueranzeigen. Ansatzweise kann ich danach leben, wenn dann nicht immer wieder die tiefe Verzweiflung käme.
Liebe Grüße von Dieter
Liebe Linchen,
ich habe gerade erfahren, dass es der Kleine nicht geschafft hat. War schon zu lange allein unterwegs, dadurch ausgezehrt und voller Parasiten im Körper. Am schlimmsten sind die Clostridien, da hatte der kleine Körper keine Chance. Ich werde ihn auf meinem geheimen Hörnchenfriedhof hier im Hof bestatten.
Traurige Grüße von Dieter
Baumhasel sind mit den Haselnüssen verwandt. Die Bäume werden bis zu 30 meter hoch. Die normalen Haselnüsse wachsen in Sträuchern. Google mal Baumhasel, das sind interessante Bäume, vor allem im hinblick auf den Klimawandel.
Liebe Christine,
das hab' ich hier wahrscheinlich noch nicht erwähnt. Jakob lebt in Leipzig und ist Gefängnispsychologe in Torgau. Opa bin und werde ich nicht, denn Kinder will er keine. Wir Hörnchenfreunde sind sehr gut vernetzt in Deutschland, da hilft man sich untereinander. Ich bekomme zum Beispiel immer mal ein Paket aus Frankfurt mit Baumhaseln, die gibt's hier kaum, aber in Frankfurt ganze Baumhasel-Alleen. Nach dem Fernsehbericht haben mich tatsächlich Leute auf der Straße angesprochen - Sie sind doch der Eichhörnchenmann. Vier Wochen Kenia müssen ein ganz tolles Erlebnis gewesen sein.
Liebe Grüße von Dieter
Schau mal Bettinalein, das ist mein Sohn Jakob aus erster Ehe auf dem Westfriedhof. Der ist inzwischen 36 Jahre alt.
Danke Bettinalein, Daumen drücken hilft immer! ![]()
Heute mal wieder Hörnchen-Einsatz. Notruf kam, allein umherirrendes Baby in der Grolandstraße. Das ist bei mir gleich um die Ecke. Spindeldürrer Fünfwöchner mit Durchfall. Der kleine Kerl jetzt heißt Ice, weil er so kalte Füße hatte und ist jetzt in der Päppelstation.
Liebe Elster, liebe Lilifee, die Hörnchen haben alle individuelle Merkmale. Fellfarbe, kleine Verletzungen z.B. an den Ohren - haben meistens die Jungs durch Streitigkeiten um die Mädels - Farbe der Krallen von durchsichtig bis schwarz usw. Das größte Unterscheidungsmerkmal ist aber das Verhalten von Draufgänger bis ängstlich. Wenn ein Hörnchen durchgehend 6 Wochen zu mir kommt, dann bekommt es einen Namen.
Liebe Christine, mir ging es genauso. Ich hab' mich auch immer Mal darin gesehen. Dass der Tod zum Leben gehört hab' ich lange verdrängt, jetzt hab' ich da keine Berührungsängste mehr. Ich kann den Vater verstehen, er sagt er möchte noch einiges erleben, für mich kann ich mir eine neue Beziehung allerdings nicht vorstellen. Ich fühle mich nicht einsam, ich vermisse diesen einen Mensch.
Liebe Grüße von Dieter