Liebe Carmen
Kann den anderen nur beipflichten.
Ahnte nicht was du noch für Sorgen hast.
Und was du dir "anhören" musst 
Also bitte.
Zahnarztangst kenne ich noch wie erwähnt moderat.
Wenn ich etwas ausbreite:
Da gab es auch andere Zeiten.
Erfahrungen als Kind.
Bis auf einen einzigen Zahn fielen bei mir alle mit Karies aus.
(während bei meinem Sohn alle bis auf einen ohne Karies ausfielen, vier Zähne mit wenig Karies geflickt.
Seit Schulalter soweit alles OK, Zähne sind auch gerade)
Mit 15 habe ich dann nicht mehr den Mund aufgemacht beim letzten Termin.
Fast fünf Jahre nicht mehr beim Zahnarzt gewesen.
In meinem Mund zog es an vielen Stellen.
Natürlich machte sich meine Mutter auch Sorgen.
Aber wirklich erreichbar war ich in den jugendlichen Jahren nicht. Habe verdrängt.
Habe nach den Jahren einen sympathischen Zahnarzt gefunden (den meines Bruders) und alles flicken lassen. 13 Löcher.
Da war ich dann einige Jahre älter und wusste dass ich mal wirklich Probleme bekommen werde wenn ich nicht mehr zum Zahnarzt gehe.
(was bei extremen Angstpatienten nicht mehr funktioniert stelle ich mir vor. Wie eine Blockade)
Hatte Glück dass sich das damals nicht tiefer ausgebreitet hat.
Leider habe ich ca. alle zwei Jahre mindestens ein Loch. Ist geblieben.
Einmal Wurzelbehandlung. Leider bis hinein ausgebreitet.
Einzig vier Jahre lang hatte ich mal kein Karies.
Da habe ich fünf Mal pro Tag geputzt, fünf Mal Zahnseide, fünf Mal gespühlt. Extrem.
Das schaffe ich so auch nicht (mehr) wirklich.
Und die sauren Getränke sind eben auch so ein Punkt etc.
Mit Extra-Fluor putze ich regelmässig.
Meine Mutter hatte in meinem Alter (und jünger) kaum mehr Zähne.
Sie hatte auch keine guten Zähne und man hat gezogen.
Recht früh hatte sie dann ein künstliches Gebiss.
Bin jeweils sehr angespannt bis ein Zahnarzttermin fertig ist.
Aber so selten ist Zahnarztangst meine ich nicht.
Wenn auch extreme Angst noch eine andere Höhe ist.
Nicht so einfach.
Hoffe es klappt mit der Klinik und einem schnellen Termin.
LG
Simon