Wie lebt man damit?

  • Wie lebt man damit?? Das ist immer die Frage, die ich mir stelle!


    Mein geliebter Mann verstarb am 29.10. mit 46 Jahren.
    Zurückgeblieben ist meine Tochter (6) und ich 38 Jahre.
    Es geht nicht um das Finanzielle. Es geht um die Trauer seine Liebe in den Armen machtlos verloren zu haben und die Qual der Verwürfe.
    Vorwürfe, weil ich keine ernsthafte Krankheit erkannt hatte.


    Jetzt muss ich mein Lebenlang damit leben!!!

  • Liebe Raisa,
    herzlich willkommen hier im Forum. Ich darf Dir meine aufrichtige Anteilnahme aussprechen und will Dir viel viel Kraft wünschen für die ach so schwere Zeit.
    Liebe Grüße Josef

  • Guten Tag und mein HERZLICHES BEILEID, und herzlich Willkommen hier im Forum. Möchtest Du uns erzählen was passiert ist,


    hier findest Du viele die zuhören, die Dir was schreiben.


    Bis bald, mit lieben Grüssen Petra

  • Liebe Raisa!


    Ein liebes Willkommen hier im Forum und herzliche Anteilnahme am Tode deines geliebten Mannes!


    Du hast die ernsthafte Krankheit deines Mannes nicht erkannt? Wie meinst du das? War er depressiv? Willst uns davon erzählen??



    Wir hier begleiten dich gerne ein Stück in deiner Trauer. Wir werden dich verstehen, fühl dich bei uns gut aufgehoben!


    Geht eure Tochter schon zur Schule?


    Liebe Raisa, vielleicht hilft dir das Schreiben ein wenig, teile dein Leid mit uns.


    Alles, alles Liebe


    Linda

  • Mein herzlichstes Beileid, liebe Raisa.
    Wenn man einen lieben Menschen verliert, reißt es uns den Boden unter den Füßen weg.
    Magst Du uns ein wenig mehr erzählen?

    Eine Stimme die so vertraut war, schweigt.


    Ein Mensch, der immer da war, ist nicht mehr


    Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen,


    die niemand nehmen kann.




    Susanne

  • Hallo Liebe Raisa!
    ein stilles Willkommen im Forum
    meine Anteilnahme zum gehen deines Mannes
    magst erzähln was geschehen ist???


    auf deine frage wie lebt man damit?? kann dir sagen man lernt damit zu leben
    es gibt die tiefs und die hochs einer Welle
    es ist eine schwere zeit für euch beide
    deine tochter ist noch so klein
    braucht dich
    diese schuldgefühle und die vorwürfe die kennen wir hier alle
    wäre ich doch.... hätte ich doch....


    hab geduld es wird mal leichter und ganz viiiiiiiiiiel Kraft, maki

  • Liebe Raisa,


    ein liebes Willkommen hier im Forum.
    Meine herzliche Anteilnahme zum Heimgehen deines geliebten Mannes.


    Ich möchte mich Maki anschließen - man lernt damit zu leben, lernt, auch nach den höchsten und stärksten Wellen, die uns von den Füßen reißen, irgendwann doch wieder auch den Boden unter den Füßen zu spüren.
    Und vielleicht hilft dir eines: sich schuldig fühlen, heißt nicht, auch automatisch schuld zu sein.
    Versuche, dir keine Vorwürfe zu machen, man kann nicht immer alles sehen, nicht alles erkennen, nicht alles wissen.


    Wenn du uns etwas erzählen möchtest - hier ist immer jemand zum "zuhören". Und oft fühlt man sich ein klein bissel besser, wenn man sich etwas, das "quält", von der Seele schreiben kann.


    Viel Kraft und alles Liebe
    Jutta

    Der Tod eines geliebten Menschen ist wie
    das Zurückgeben einer Kostbarkeit,
    die uns Gott geliehen hat.