Liebe Bettinalein,
meiner Meinung nach musst du das auch nicht ertragen. Auch du kannst nichts dafür, dass sie so krank wurde und sich sich so sehr verändert hat. Ihr böse zu sein macht keinen Sinn, das weißt du ja selber. Aber wenn du ihr schon nicht helfen kannst, dann hilf dir wenigstens selbst. Auch du hast Frieden verdient. Würde sie dich konkret brauchen, dann wärst du ja sicher für sie da. Aber das musst du dir nicht wöchentlich gefallen lassen, finde ich.
Vielleicht schreibst du ihr einen Brief. Weiß sie denn, dass sie krankheitsbedingt übermäßig aggressiv ist? Vielleicht macht ihr einmal im Monat aus, oder so ähnlich. Ich weiß natürlich nicht, ob solche Absprachen mit ihr möglich sind. Aber, Bettinalein: du DARFST auf dich selbst achten!
Beiträge von Elster
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Oh, jetzt bin aber erschrocken. Das klingt ja wie das Fell über die Ohren ziehen
Nach Carmens früheren Berichten ist das sehr ähnlich. Ist halt ein echt tolles Zottelmonster.
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Das war ja jetzt auch zu viel! Ganz klar: Stress macht viel mit dem Körper. Ich hoffe, du kommst bald wieder runter. Vielleicht beim Hundi entfellen. Wobei, das hört sich auch nicht so nach Entspannung an. Ich drücke DIR die Daumen, dass du eine Möglichkeit findest, die Stresshormone zu zügeln!
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Liebe Carmen,
bei mir lag starker Haarausfall an der Schilddrüse. Ich wurde mit Hashimoto diagnostiziert. Aber erst beim Radiologen. Der Wert, den die Hausärzte prüfen kann lang "normal" sein. Ich hatte das wahrscheinlich schon an die 15 Jahre bevor es entdeckt wurde. Ich verlor am Schluss fast büschelweise Haare.
Daumen gedrückt für die OP! -
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'Irgendwann lernt man, die Trauer in der einen Hand zu tragen
und das Leben in der anderen.'
Ein Satz aus einem Podcast für trauernde Mütter. Ein schöner Er-Satz für das generische 'es wird anders'. -
.das alles was wir bringen sofort entfernt wird ...furchtbar....
Das ist für mich an Lieblosigkeit kaum zu überbieten. Irgendwie sieht der Platz sowieso ein bisschen nullachtfuffzehn aus. Deiner ist mit Sicherheit schöner und wärmer. Man kann, darf und soll Trauer nicht vorschreiben. Aber diese Art Lars' Herkunftsfamilie und sein erstes Kind so deutlich auszuklammern ist schon heftig. Da ist mir auch herzlichst egal, ob man selbst lieblos aufgezogen wurde. Es braucht keinen spirituellen Empathen um zu begreifen, dass eine Mutter trauert. Man kann auch gern mal das Gehirn zuschalten, wenn man schon kein Herz hat.
Ich hab mich sehr über das Foto gefreut. So schöne bunte Seifenblasen! Zum Glück ist Lars nicht dort gebunden. Er kann mit dir sein, wo immer ihr es möchtet. Nach nun bald vier Jahren spielt Feechens Platz für mich nun eine andere Rolle. Bisher war es der Ort, wo sie "komplett" war. Das fühle ich nun nicht mehr.Es ist ein Ort der Stille. Der einzige Ort in der Natur, den ich gut tolerieren kann. Ich bin dort mehr bei mir, als bei ihr. Du kannst ja nicht oft an Lars' Platz sein. Das ist vielleicht sehr schwer für dich. Ich weiß es nicht. Jedenfalls wünsche ich dir immer den Mut und die Kraft dein Leben zu meistern. Du bist eine sehr tapfere Frau!
Ganz liebe Grüße
Elster (ohne Fräulein) -
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Ich glaub, es war Elster hier im Forum, die durch ihre liebe Tochter aus der Ewigkeit erfuhr, dass sie dort alles wie gehabt weitermachen können, aber dass dies immer mehr an Bedeutung verliert in allem Himmlischen.
Liebe mayatochter, ja das stimmt so. Die Erinnerung an diesen Ausflug ist glasklar. Da du es dir gemerkt hast, scheint es dir auch etwas zu bedeuten oder etwas in dir geriet ins Schwingen und nun weißt du es auch? So vieles läuft ganz im Hintergrund unseres Seins ab. Deshalb können wir manchmal etwas erkennen, was wir vermeintlich noch nie gesehen oder erlebt haben. Oder etwas wissen, was wir 'eigentlich' gar nicht wissen können. Der Mensch (sehr verallgemeinert) möchte immer Beweise und wiederholbare Messdaten, damit er etwas als wahr bezeichnen kann. Ich und viele viele andere brauchen das bereits nicht mehr. Beweise können wir nicht liefern. Wie beweist man einem von Geburt an Blinden, dass der Himmel blau ist? Es bleibt in diesem Dasein beim Glauben, wenn man nicht schon selber weiß. Aber das ist doch auch schön so.
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Schön, dass du wieder zu dem Platz fahren kannst. Fährst du denn den Samstag darauf nochmal hin?
Ich bin richtig traurig für dich, dass du Linchens Hochzeit nicht miterleben wirst. Ginge denn nicht mal die Zeremonie allein? Und dann gehst du halt wieder?
Dass sie dir keine Begleitung zugesteht ist sehr sehr traurig.
Der Geburtstag unserer Kinder, die wir nur noch in der Erinnerung umarmen können wirft seine Schatten voraus. Aber das kann er nur, weil der Tag selbst ein strahlend helles Licht ist. Wir schaffen das wieder. -
Ich finde es faszinierend, wie du sie alle auseinanderkennst! Ich bin da völlig "gesichtsblind".
ja, die Eingebungen. Ein sehr geläufiges Wort. Wenige denken darüber nach, dass es tatsächliche Eingebungen sind/sein können. Nicht einfache "Blitzgedanken" die auch aus einem selbst kommen. Eine Eingebung wie deine heute kann nicht aus innerem Wissen kommen. Das wurde eingegeben. Von einer Energie, die mehr Überblick hat als wir Menschen hier in diesem Dasein.
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Weiterhin gute Besserung für Petra! Es dauert erwig, bis man sich bewegen kann, wenn der Prolaps entsprechend heftig ist. Und so wie ich damals schont sie sich evtl nich ausreichend oder steht unter Strom weil sie alles möchte und kaum etwas kann. Physiotherapie ist hier das Beste gewesen. Die Übungen brav daheim nach Anleitung weitermachen und es wird langsam langsam langsam bestimmt besser.
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Seufz...hoffentlich kann sie wenigstens einen Physiotherapeuten konsultieren. Unbedachte Bewegungen können schlimme Folgen haben, wie völligen Kontrollverlust über die Blase oder eine Gehbehinderung.
Die elende Kratzerei hat hoffentlich bald ein Ende. Ich bin ja froh um jede kalte Nacht, weil unser Haus ganz modern gedämmt ist und auch ohne Heizung das Schlafzimmer nie unter 19 Grad hat. Viel zu warm für mich. Wir schlafen auch bei minus 10 Grad mit Fenster gekippt...(ich erzähl das nur, weil ich mal ein Luxusproblem haben wollte)
Hab einen guten Tag! -
Statt Sitzwürfel, den ich mir niemals hätte leisten können, nahm ich einen Getränkekasten mit Decken drauf. Ich hatte einen sehr komplizierten Vorfall und es dauerte Monate, bis ich wieder schmerzfrei gehen konnte. Alle Ärzte sagten: unbedingt operieren! Ich sagte: Auf keinen Fall. Ich hab drei kleine Kinder und bin allein. Es musste so gehen. Und es ging. Nur einen halb tauben Zeh und leicht geminderte Sensorik im linken Bein hab ich zurückbehalten.
Auf Ärzte hören ist bestimmt wichtig, aber man sollte nicht aufhören mitzudenken und nicht die Verantwortung für den eigenen Körper komplett abgeben.
Oft aber, ist man ausgeliefert. Ärzte können richtig bockig werden, wenn man nicht gehorcht. Und was macht man dann?
Einfach gute Besserung! Egal wie! -
Oh, das tut mir leid, dass es so weh tut. Aber ihr Körper will wohl, dass sie liegen bleibt und sich zur Abwechslung mal versorgen lässt. Wenn dazu Schmerz nötig ist, dann halt so. Ich hoffe sehr, dass sie um eine OP herumkommt. Deutschlands Ärzte schnippeln gar zu gern, was am Vergütungssystem der Krankenkassen liegt.
Also das wäre ja toll, wenn Franzi (deine Schiegertochter, oder?) mit dir arbeiten könnte. Du erzählst ja so oft von furchtbaren Kollegen un Kolleginnen. -
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Trauer ist nichts Starres, Vorgeschriebenes. In und mit ihr gibt es Bewegung, Entwicklung. Deine innere und äußere Entwicklung ist der - ja, lebende Beweis dafür.
Es nimmt die Trauer nicht weg, wenn man sich weiterentwickelt. Es verändert manchmal den Blickwinkel. Vielleicht bleibt der Blickwinkel auch gleich und man arrangiert sich damit. "Das Leben geht weiter". Ein Spruch, der in der Trauer wie Hohn klingt. Denn es geht ja nicht einfach so weiter. Das Leben um einen herum schon. Das eigene Leben sucht erst noch einen neuen Weg und das kann dauern. Wenn dann das hier im Zitat passiert, bzw. sich entwickelt.......Vor allem, was für mich am wichtigsten ist, ich kann jetzt verstehen, warum meine Familie mit meinem Verlust so schlecht umgehen konnten, wir haben viel darüber gesprochen. Ich sehe vieles jetzt anders und kann verzeihen.
.... dann kann das eigene Leben vielleicht auch wieder Land sehen. Wenn von außen Verständnis kommuniziert wird, dann ist man plötzlich nicht mehr allein.
Liebe Karin, Trauer entwickelt sich meiner Meinung nach immer weiter. Bis wir dann selbst den Weg hier beenden. Besondere Zeiten, wie die anstehende Silberhochzeit z.B. können uns kurz zurückwerfen. Du hast deine Geschwister sozusagen zurückbekommen und das wird dir bestimmt auf irgendeiner Ebene helfen. Du wirst es weiter tragen...er-tragen. Weil da doch viele Menschen sind, die dich um sich haben wollen und dich lieben. -
Tatsächlich dachte ich direkt ans Bildungsministerium. So was kann doch nicht zulässig sein. Die sind übrigend sehr freundlich bei der Staatsregierung. Ich hab mich schon mal mit dem Gesundheitsministerium unterhalten.