Beiträge von mayatochter

    Meine Kasse, DAK, bezahlt auch alles für mein Herz, allein monatelang die Defi-Weste, die ich trug, den implantierten Schrittmacher/Defi und die Herzmedis, Reha bekäme ich auch, alles sehr teuer - aber diese Spritzen sind im Gesundheitswesen ein Politikum momentan, weil viele Leute in jedem Alter die wirklich als Abnehmspritze wollen, um Diät und Sport zu vermeiden. Darum heißt die ja mittlerweile auch verbreitet Abnehmspritze statt Diabetesmedikament.
    Außerdem ist sie relativ neu, da wehren KK ja immer erstmal ab - und es gibt sie in unterschiedlichen Qualitäten, die „nur“ gegen Diabetes wirken oder auch Gewicht reduzieren, letztere die teurere, die ich nehme und die eh nur Privatkassen bezahlen.


    Da man aber eine ärztliche Verschreibung braucht, auch wenn man privat zahlt, ist das Ganze ein dummes Hin und Her.


    Eine Abnehmspritzen-Monatsdosis der Qualität, die ich brauche, kostet bei höchster Dosierung ca 500 €. Die Anfangsdosierung ca monatlich 80€, da bin ich noch, aber wie hoch man muss bis zum Zielwert bei Diabetes und zum Normalgewicht, wie teuer es also wird, wie gut es wirkt, das weiß man nicht am Anfang.

    Aber in dem Zusammenhang auch nochmal ein Beispiel für das Schneckentempo 🐌 und Chaos im System! 🙄
    Der Klinikkardiologe sagte, er sei aus fachlicher Sicht sehr dafür, dass ich die Abnehmspritze nehme, obwohl ich noch nicht übergewichtig bin und noch nicht Diabetes habe, was es ja aber zu vermeiden gelte. Was für mein Herz wichtig sei, aber er als Kardiologe nicht verschreiben könne.


    Also ich zur Hausärztin, die meine Einnahme der Abnehmspritze von dem privat bezahlten Reservoir meines Mannes zwar unterstützt und begleitet, aber auch nicht meint, verschreiben zu können.


    Ich dann beim Diabetologen endlich durchgekommen, da nahm ich die gesundheitlich für mich so wichtige Spritze schon fast 2 Monate, um zu erfahren, nein, für Prädiabetes sei nicht der Diabetologe, sondern ein Endokrinologe zuständig, da werde ich aber wohl so schnell keinen finden trotz aller Unikliniken rundherum.


    Ich suche auch keinen mehr, das ist mir zu albern.

    Was heißt überhaupt: Nicht verschreiben können? Wenn es ärztlich empfohlen ist für mein Herz?

    Dass es meine Krankenkasse nicht übernehmen wird? Das weiß ich; das werde ich privat zahlen.

    Liebe CHRISTINE B , danke für deine schnelle Antwort!


    Bei mir ist die Herzschwäche auch angeboren, wenn sie auch erst mit 65 Jahren plötzlich eintrat. Das Plötzliche hat in den Generationen meiner Mutter und meiner Oma immer zum plötzlichen Herztod geführt, irgendwann in irgend einem frühen oder späteren Lebensjahrzehnt. Eine Schwester meiner Mutter ist in ihren 30er Jahren daran gestorben, ein Bruder in seinen 50er Jahren, meine Oma in ihren 70ern und viele weitere.

    Ohne Herzkrankheit zuvor.


    Ich bin die Erste, die noch rechtzeitig kurz vor dem Plötzlichen Herztod was merkte und zum Arzt ging. Und nicht gleich dran starb.


    Aber unheilbar und angeboren ist meine Herzschwäche auch und mit offener Prognose, aber ich habe einen Schrittmacher mit Defibrillator implantiert und alle hochwirksamen guten Medikamente.

    Man weiß aber nicht, welche meiner familiären Gene auf welche Weise aus heiterem Himmel

    meine Herzschwäche herstellen und so rasant verschlechtern, dass alle vor mir dran starben, bevor sie überhaupt herzkrank waren.

    Denn alle Untersuchungen am Herzen zeigten keine Ursachen.


    Dein Schwiegersohn lebt schon immer damit, für mich ist alles neu und ich muss mich daran gewöhnen.

    Meine Herzschwäche haben normalerweise Leute, die 20 Jahre älter sind, am Ende einer anderen Herzerkrankung.

    Darum fanden mich mit meinen 65 Jahren auch alle Fachleute in der Kardiologie zu jung dafür, was aber die Vorteile hat, überhaupt noch alle Herzmedikamente zu vertragen.


    Bei Herzschwäche schwächeln ja in deren Folge alle anderen Organe, besonders Lunge, Leber und Nieren, auch und so hatte ich auch bei den vielen neuen Herzmedikamenten die ersten Monate damit zu tun, deren Nebenwirkungen auf die anderen Organe auszubalancieren.


    Besonders Diabetes gilt es zu vermeiden und neuerdings zeigte sich bei mir Prädiabetes und ich nahm durch die vielen Medikamente und den Krankheitsschwäche-Bewegungsmangel einfach so an Gewicht zu, obwohl mein Herz nicht viel Gewicht tragen kann.
    Also habe ich mit der Abnehmspritze begonnen, die mein Mann aus gesundheitlichen Gründen ärztlich verschrieben nimmt, und habe vorher in der Klinik in der Herzinsuffizienzambulanz meinen Kardiologen gefragt und der hat das sehr unterstützt, sogar im Arztbrief.

    Denn die Abnehmspritze ist ja in erster Wirkung gegen Diabetes und in zweiter Wirkung zum Abnehmen.

    Zum Glück nehme ich nicht mehr zu, nehme die Spritze einmal wöchentlich seit 10 Wochen und habe dreieinhalb Kilo verloren.





    Liebe CHRISTINE B , jetzt habe ich doch gerade noch gegen alles Übliche 2 normale Bücher zum Anfassen mir schicken lassen, weil es die als e-books, die ich eigentlich nur noch lese, nicht gibt.


    Die gibt es nur als Taschenbücher, aber diese Taschenbücher sind so groß, dass es für mich gar nicht mehr unter Taschenbücher fällt. Zum Glück, so dass ich sie gut lesen kann.

    Darum bevorzuge ich ja mittlerweile e-books, weil ich da Schrift und Helligkeit einstellen kann.


    Die beiden Bücher betreffen übrigens mein Thema Herzschwäche!
    Du hast doch mal geschrieben, liebe Christine, dass dein Schwiegersohn auch wie ich eine Herzinsuffizienz mit eingeschränkter Herzpumpfunktion hat!
    Hatte er nicht eine Pumpfunktion von nur noch 38 Prozent? Da hätte ich einige Fragen an dich!


    Ich hatte ja erst eine Pumpfunktion plötzlich nur noch von 20% letzten Sommer und jetzt durch Schrittmacher und Medikamente gesteigert auf 37%, aber mehr wird es nicht mehr laut Ärzten und die Krankheit ist auch eine sich verschlechternde, in welchem Tempo wird man sehen.

    Bei EF 37% (Kürzel für Auswurffraktion, Pumpfunktion) bin ich dankbar für die Verbesserungen, aber mein Alltag hat auch noch damit deutliche Belastungsgrenzen.


    Ist das bei deinem Schwiegersohn auch so?


    Trifft ihn auch jede Erkältung und Infektion doppelt schwer, weil der Kreislauf und das Herz nicht mehr mitspielen?


    Braucht er auch viel mehr Wärme und verträgt trotzdem keine stickige Luft und Hitze mehr?

    Ich traue mich ja gar nicht mehr, zu verreisen!


    Dann müsste Berlin ja sehr hohe Regresszahlungen bekommen, wenn Stadt und Privatleute Straßen und Gehsteige nicht räumen und streuen? Denn da gibt es doch klare gesetzliche Regeln. Unfall- und Unfallfolgekosten!

    Nun, damit ist Unserereins, die erst gar nicht fallen dürfen, nicht geholfen, aber immerhin. . .

    Gut, dass dein Hexenschuss weg ist, liebe @ChristineB.


    Ich glaube ja auch, dass mit neuer Hüfte, Knie, Schulter oft geschwindelt wird, denn Orthopäden sagen ja immer, so gut wie gesunde eigene Gelenke wird es nie.

    Noch einen guten Sonntagnachmittag wünsche ich dir! <3

    Ja, so ändern sich die Zeiten, liebe CHRISTINE B und das, was mal als umfassend galt, ist mittlerweile nur noch antiquarisch, lieber Dieter Trommlerin und zum Schmunzeln beim Durchblättern wie es dir ergeht, Christine, mit dem Duden von 1964.


    Und mein Opa, der Buchdruckermeister war und noch mit Setzkasten und so vor Existenz von Druckereien gelernt hat, der hat Bücherwert noch ganz anders beschrieben, als ich Kind war. Bücher wie kostbare Familienstücke, die über die Generationen vererbt Bestand haben und Altpapier war für ihn gar kein Begriff.

    Ich selber lese ja Zeitungsartikel und Bücher nur noch online und meine alten Bücher im Haus umgeben mich auch immer mehr wie Gedenkstättenzeitzeugen.

    Für alle Alltagsschritte meines Lebens gilt doch immer:


    Vorsicht, enthält Spuren von Mamaliebe, Papeliebe, Ommaliebe, Oppaliebe, Omiliebe, Geschwisterliebe.


    Das alles ist so durch euch durchprägt, dass ich ja jetzt schon zum Teil in meiner eigenen Gedenkstätte lebe, voller Büchern und Handschriften, die sich selber schon überlebt haben.


    Boah, früher war doch eine Brockhausreihe Bildungsgut vom Feinsten, heute kichert doch da Wikipaedia nur.

    Wenn jemand die komplette Gottverlassenheit und Ohnmacht im Sterben und Tod erlebte, dann war das Jesus, Gottes Sohn.
    Damit Gott und Jesus in uns, wenn wir wollen, wohnt. Und uns im Leiden nahe ist und uns durchhilft. Aber Leiden Vermeiden hilft er nicht, er hilft hindurch. Und je nachdem wie erschüttert unser Glaube ist, spüren wir Gottesnähe oder nicht. Und haben eine Zuversicht auf ein himmlisches Wiedersehen mit unseren liebsten Verstorbenen.


    Wenn ich so etwa christlichen Glauben beschreiben darf, widersprechen sich hier die unterschiedlichen Positionen gar nicht und braucht es gar keinen Streit. :5:<3

    Danke, ihr Lieben, für euren Zuspruch wegen der Krankheit meiner Schwiegermutter. Ja, sie ist auch fast Mitte 80 und ist schon fast 10 Jahre sehr krank, aber auf einem Foto, das mein Mann schickte, saß sie lesend im Bett mit nur noch ganz leichter Sauerstoffunterstützung statt Atemmaske, das machte Mut!
    Dass sie schon solange schwer krank ist, ist da viel mehr die Bedrohung als ihr Alter, denn tatsächlich werden ja viele heute 90 Jahre oder fast 100 Jahre wie schon sogar mein lebenslang herzkranker geliebter Großvater nach 2 Kriegen 95 Jahre alt wurde und mein liebster Vater, der als Minderjähriger im Krieg war und seine Heimat verlor, 98 Jahre alt wurde und beide sind dem Tode öfter im Leben von der Schippe gesprungen und hatten Herzinfarkte und Schlaganfälle und erholten sich gut, waren erst in ihren Neunzigern dauerhaft pflegebedürftig. Das macht viel Mut, liebe @ChristineB, auch noch gut durch die 80er zu gehen!
    Meine Nackenbescherden verschwinden schneller wieder als die Magenbeschwerden und deren Folgeschwächen zum Glück. Sie waren wohl hauptsächlich muskulär im Nacken und Schulterdurchbewegen half hauptsächlich, die Schmerzen ließen das auch zu. Wie geht es mit deinem Hexenschuss?


    Lieber Dieter Trommlerin , ja, Prüfungen oder was auch immer stellt unser Leben, sonst wäre es nicht so schwer.
    Lieber Simon King , danke auch für dein Mitgefühl. Wenn man die Todesjahre meiner Eltern, 2022 und 2023 nimmt und dann war nur 2024 ein Jahr ohne das Thema Sterben und Tod in meiner Familie. 2025 wurde ich wider Erwarten selber so schwer krank und nun Grandma, das ist einfach viel.
    Daneben noch die ganzen Zeitenwenden mit Corona, Kriegen, verrückten Politikern und Erschütterungen lange gültiger Friedensregeln, das sind sehr harte Weltzeiten sowieso.


    Oh je, jetzt ist Grandma, meine Schwiegermutter in Irland, im Krankenhaus mit Lungeninfektion und sie ist sowieso schon seit Jahren im letzten Stadium mit COPD.
    Mein Mann fliegt gleich nach Irland und Sohni ist völlig durch den Wind wegen seiner heiß geliebten Grandma. 🥲 Mutti und Pape, bittet da oben im Himmel für sie.
    Sie war seit 9 Jahren plötzlich nach einem verdeckten Schlaganfall pflegebedürftig, aber kurzfristig immer noch die Altbekannte und saß meist lesend am Küchentisch und wir alle sind froh, sie noch zu haben, auch wenn sie still und nur kurz ansprechbar geworden ist. Aber sie ist noch da.

    Ja, so machst du das richtig, liebe CHRISTINE B ! Hexenschuss ist schon eine Tortur! Gute Besserung! ❤️‍🩹


    Ich bin meine schlimmste Magen-Darm-Grippe los von letzter Woche, aber Kreislauf, Herz und Magen erholen sich im Schneckentempo, das ist jetzt mit der Herzschwäche ja was ganz anderes.
    Und dann hab ich mir noch den Hals irgendwie verrenkt, alles kein Spaß momentan!