Beiträge von mayatochter

    TRAUER



    Heute vor 1 Jahr hatte ich eine fette Tsunamiwelle der Trauer um meine Mutter, aber eine friedliche.



    Und ich bin heute vor 1 Jahr in diesem Trauerforum beigetreten, weil es rund um mich herum wie gehabt und ohne Trauer weiterging im Leben und ich was anderes brauchte.



    Wenn ich nochmal alles angelesen habe von letztem Jahr, dann sind die Monate des Sterbens meiner Mutter in meinem Nähetrigger zu ihr, als ich noch nicht wusste, dass sie starb und dachte, sie könne noch wieder heim kommen, in meinen TBworten beißend triggernd.

    Als Korrektiv dazu erlebte ich aber die große Freundschaft und Liebe und das Miteinander mit vielen FreundInnen und mit meinen Geschwistern.



    Dann im Wissen ums Sterben meiner Mutter waren alle Altlasten zwischen uns weg und viel zärtliche innige Liebe zwischen uns.



    Nun 1 Jahr später hat sich wirklich die Trauer verändert mit dem Ende des Trauerjahres am 17. August. Am Beerdigungsjahrestag und gleichzeitig Muttis 2. Himmelsgeburtstag war direkt eine Abwehr in mir, noch so tief zu trauern, es war genug. Es war im Frieden.



    Erstaunlicherweise trat dann die Trauer um meinen Vater in den Vordergrund und ich spürte und spüre das Bedürfnis, sein Trauerjahr mit Inhalt zu füllen, während das meiner Mutter zurücktritt.



    Ich erlebe, dass ich meinen Vater noch nicht so loslassen w i l l wie meine Mutter.



    Ich teile ihm auf seiner Gedenkseite mich mit wie vor 1 Jahr meiner Mutter, ich schwinge mit ihm in unserer verbundenen Familienliebe und Vater-Tochterliebe. Und die Trauer schmerzt auch noch mehr als die um meine Mutter.



    Es ist wirklich ganz offensichtlich eine tiefe Weisheit in der Tradition des Trauerjahres.

    :2:Ihr Lieben, Linchen1   Pia1962   Bettinalein   King und Kathi57 - <3 ich danke Euch so sehr für eure Anteilnahme von Herzen und so warm in Wort und Bild am 1. Todestag meiner lieben Mutti! Ich habe Euch an dem Tag gespürt und das tat mir so gut, aber ich konnte nicht mehr als ein Danke klicken, ihr versteht das ja bestimmt. Wer nicht, wenn ihr! :5:


    Am 8. September war dann Muttis Beerdigungsgedenktag und gleichzeitig ihr 2. Himmelsgeburtstag und der war einfacher und friedlicher. Obwohl auch der 1. Todestag eng zusammen mit einer von Muttis liebsten Freundinnen an dem Elterngrab und gemeinsam beim Mittagessen so innig und traurig aber auch besinnlich und miteinander geborgen war, denn Freundin Anke, die nur wenige Jahre jünger als ich ist, hat meine Mutti 35 Jahre in ihrem Leben begleitet und weiß so vieles, eine zusätzliche Schwester und dann mal eine, die auch trauert.


    An Muttis Himmelsgeburtstag hatte zum Beispiel meine ältere Schwester gar nicht mehr gedacht. Wie geht sowas? :huh:


    Doch dass es schon Muttis 2. Himmelsgeburtstag war, war wie ein liebevoller Schubs von ihr vom Himmel aus, dass es genug war mit der tiefen Trauer, war eine Art Abschluss der tiefsten Trauer. :24:

    Liebe Mutti, heute vor 1 Jahr bist du von uns gegangen und heute Früh schwebten die Häuser hier im Nebel wie auf Himmelfahrt zu dir! Alle meine Liebe ist heute bei dir! Trauer und Frieden! Liebe und Schmerz! Lachen und Weinen! Und viele gelbe Rosen wie von dir gewünscht! Es gab sogar eine an den Frühstückstischen! Wie ein Zeichen der Mutterliebe!

    Das war nicht rein irdisch dort. Da wurde ich durch etwas Größeres durch die schweren Monate und Aufgaben getragen. Sonst könnte ich das doch selber immer wieder überall herstellen, solch eine Fülle und solch einen Frieden.



    Wenn ich denke, April bis August dein Sterben, Mutti, Frühling, Sommer, soviel Innigkeit bei aller Schwere, soviel Stütze zwischen allen gegenseitig, soviel gemeinsame Liebe.


    Da kam mir vieles zur Hilfe, was sonst gar nicht so einfach da ist.




    Weiter nach deinem Tod, Herbst, Winter, Neujahr, viel Trauer und Verlust, aber auch viel Liebe und Innigkeit, besonders auch mit Pape.




    Papes Tod, die unerträgliche Trauer, aber in eurer Wohnung war ich immer in Liebe und Licht gebadet.

    Und bin im Sommer ausgezogen.

    Und nun wird es allmählich wieder Herbst.

    Und bald ist dein 1. Todestag, Mutti, und die Zeit ist trotzdem vorbeigerauscht wie nichts.






    Doch, ihr müsst das gesandt haben und Jesus, Gott, anders kann das doch gar nicht sein. Das war so viel Licht. Und auch die Innigkeit mit den Freundinnen und Geschwistern. Soviel Liebe.




    Dann, als der Frühling wiederkam, da zog I. unten aus dem Haus aus, das ja verkauft werden soll und auch eure Wohnung wurde immer leerer. Und verlor trotzdem nie ihre Wirkung.




    Bis zuletzt nicht. Alles war gemacht und empfing mich. In solcher Liebe.




    Und als ich dann endgültig auszog, kreiste hoch am Himmel einer deiner geliebten Turmfalken, Mutti, zum Gruß.

    Kann man eine Wohnung so vermissen ?

    Ja, kann man.


    Ich habe immer gedacht, dass sowas zu erleben an lichtvoller Geborgenheit, nur mit den unschuldigen Augen und Gefühlen eines Kindes geht, wie ich eure Sonnenwohnung erlebte, als ihr nicht mehr drin gewohnt habt.

    Denn als ihr noch drin gewohnt habt, empfand ich sie auch als schön, aber die Stimmung von euch und uns allen war meistens nicht entspannt und ich fühlte mich nicht so geborgen und geschätzt als nur ich wie als Kind bei Oma&Opa.


    Aber als du so sterbenskrank die Wohnung verlassen hast, Mutti, und nach deinem Tod, als alles so herzzerreißend und überfordernd und grässlich äußerlich war, da war mir eure Wohnung der reinste Frieden, die reinste Schönheit, die absolute Fürsorge, Liebe und Geborgenheit und die absolute Annahme so wie ich bin.


    Meine Wahrnehmung und mein Denken und meine Emotionen und mein Erleben sind ja von selber gar nicht mehr so heil und ganz wie ich es dort bei euch erlebte.

    Als ob die ganze Wohnung gar nicht mehr irdisch gewesen wäre. Alles war dort in Ordnung und im ganzen Haus.


    Es war wie bei Oma&Opa paradiesisch dort. Solange ich nichts ausräumen und mitnehmen musste, das war herzzerreißend im April.


    Wo sind die ganzen Monate geblieben, wo ist das ganze Jahr bald seit deinem Tod?


    Es war Verlust und Fülle gleichzeitig, geborgen an eurem Wohnort, bei den Freundinnen, in der Wohnung, sogar bei all den Kontakten, die euch alle so gut kannten, überall im Ort. Keiner vergaß euch. Mehr als 35 Jahre lang habt ihr dort gelebt.


    Empfangen, Willkommen, Behütet war ich dort ohne jeglichen Ballast zwischen uns wie früher immer.


    Es war die Familienessenz aus meiner Kindheit dort, unserer jungen Familie voller Zuversicht und Liebe und Helligkeit.


    Und soviel Geborgenheit und Fürsorge und annehmende Liebe.


    Die brauche ich doch weiter, wie konnte ich da nur ausziehen aus dieser Wunderwelt?


    Aber es war Zeit.

    Oh ja, liebe LittleM , das ist viel wert für dich. So viele Tanten und Schwestern und Schwägerin auch für deine Mutter und Dorfbekannte, das hilft sehr. Auch dir als AnsprechpartnerInnen!

    Liebe LittleM , gut, dass deine Mutter noch ihre Schwester hat, das hilft bestimmt sehr! Dass deine Mutter sich um deine Belastbarkeit Sorgen macht, ist genauso klar wie umgekehrt, dass du dich um sie sorgst!

    Wenn du dir unsicher bist, was deine Mutter wirklich braucht, dann frage doch mal deine Tante, ihre Schwester, sie kennt sie ja auch gut und noch länger als du.


    Liebe Sternenstaub, ich bin hier mit größeren Unterbrechungen im Forum und darum habe ich deine Beiträge erst jetzt entdeckt und werde sie nach und nach alle lesen.

    Ich möchte dich aber auch hier mit einem Herzlichen Willkommen im Forum begrüßen und dir mein tiefes Mitgefühl und Beileid zum frühen Tode deiner Mutter aussprechen!

    Ich weiß, wie das ist, wenn auch meine Mutter mit 86 Jahren viel älter als deine Mutter war, aber es ist immer zu früh und da mein Vater noch 11 Jahre älter war als Mutti und noch lebte damals, als Mutti starb, und da auch ihr Vater 95 Jahre alt geworden war, dachten meine Geschwister und ich niemals, dass Mutti vor meinem Vater sterben würde.

    Du hast es schon selber geschrieben, es ist absolut richtig und hilfreich, dass du hier ins Forum gekommen bist! Mir tat und tut das auch so gut hier!


    Ich wünsche dir und deinem Vater und allen Nahestehenden viel Kraft und Geduld in eurer Trauer und gute Unterstützung wie hier im Forum! Seid nachsichtig mit euch und lasst euch Zeit!


    Herzliche Grüße von mayatochter <3



    P.S.: Jetzt habe ich deine Beiträge alle gelesen und drücke dir und deinem Vater alle Daumen für seine Knie-OP! Viel Kraft und Liebe sei um Euch! Seid behütet! :24:

    Liebe Mutti, weißt du was? Ich habe vor 2 Woche, als dein Enkel seine große Weisheitszähne-OP in der Zahnklinik hatte und danach, so deine Anwesenheit gespürt und mit einem Zeichen gesehen. :2:<3 Vorher hatte ich noch gedacht, dass ich Familienneuigkeiten euch doch gar nicht mehr mitzuteilen brauche, als nähmet ihr keinen Anteil.

    Aber dann merkte ich, oh doch, natürlich nehmt ihr Anteil.


    Du hattest doch dieses schöne Kissen mit dem festlichen Kerzen- und Kerzenlicht-Kissenumschlag auf dem Sofa im Wohnzimmer!


    Erst habe ich das, als ich es in unserer Sonnenwohnung letztes Jahr entdeckte, immer auf die Bettabdeckung gelegt, wenn ich wieder heimfuhr, als Abschied, Behütung der Wohnung und als Willkommen, wenn ich wiederkam, wusste ich doch, wie oft du Kerzenlicht und Gebete praktiziertest!


    Dann habe ich bei Wohnungsauflösung dieses liebe Kissen mit zu mir mitgenommen und hatte es hier mit in meinem Bett.


    Und eurer Enkel schreckte Trauer um euch ja eher ab, er wollte nicht viel davon wissen.


    Als er aber so angeschlagen nach der OP war, fragte ich ihn intuitiv, ob er dein Kerzenkissen mit in seinem Bett haben wolle, denn er durfte ja in den ersten Nächten nicht mit dem Kopf tief gelagert schlafen, sondern brauchte einige Kissen im Rücken.


    Und nun, seitdem er wieder gesund ist, habe ich entdeckt, dass dein Kerzenkissen auf seinem Schreibtischstuhl lehnt an der Stuhllehne und leuchtet wie noch nie!

    Darauf angesprochen sagte Sohni, dass er es sooo schön finde und behalten wolle. <3:saint:


    Und du, Mutti, die du die allerbeste Krankenversorgerin schon immer warst, wenn meine Geschwister oder ich als Kinder krank waren, hast dich so ganz unauffällig mit deiner Liebe und Fürsorge und Wacht zu Sohni geschlichen, das tut ihm und mir so gut. :*

    Hallo ihr Lieben,


    Mein Papa ist gestern völlig unerwartet nach dem Mittagsschlaf mit 66 nicht mehr aufgewacht. Seit dem kreisen so unglaublich viele Gedanken durch meinen Kopf. Trauern kann ich irgendwie noch nicht so richtig. Ich war gestern Abend bei meiner Mama und heute ab Mittag, um sie zum Bestatter zu begleiten. Der erste Moment wo ich wirklich geweint habe, als wir seine Urne ausgesucht haben. Nun habe ich Angst um meine Mama. Ich wohne mit meinem Partner ca. 40 Minuten autobahnfahrt entfernt. Sie hat uns gestern Abend nach Hause geschickt und auch heute, als sie merkte, dass ich total müde bin (Mein Freund fährt die kompletten Strecken immer). Ich hab angst, dass sie uns nur mir zu liebe nach hause schickt. Ich mag sie in dem Moment eigentlich nicht allein lassen. Sie ist jetzt allein in meinem Elternhaus auf dem Dorf. Sie weint auch mehr als ich, was vollkommen okay ist. Hab einfach nur Angst, dass sie für mich stark sein will, obwohl sie das nicht muss. Biete ihr auch immer an noch zu bleiben oder das sie anrufen kann, was sie aber wahrscheinlich auch nicht machen würde. Vielleicht versteht ihr mein durcheinander. Es drehen sich einfach so viele Gedanken gerade.

    Hallo liebe LittleM und mein tiefstes Mitgefühl für dich und deine Mutter und alle Nahestehenden zum plötzlichen und völlig unerwarteten Verlust deines Vaters, der ja noch gar nicht alt war. :30: Gut, dass du gleich in dieses Forum gekommen bist, das ist eine wichtige Selbstfürsorge, ein ganz ganz Herzliches Willkommen! Dass du erstmal vor Schreck starr bist und dann erst das Weinen später kommt und auch aber wieder aufhört und wiederkommt in Wellen, kann ich so gut nachvollziehen. Bei mir kam das Weinen auch erst später und erstmal bin ich in einen Aktionismus verfallen mit all dem, was nach dem Tode von Angehörigen schnell zu tun ist. Das war auch gut so und, wie du ja auch schreibst, etwas Handfestes zu sehen, z.B. bei der Urnenauswahl, auch wenn es schwer ist.

    Entscheide damit gerade auch nach deinem Burnout, wie und wie lange du bei deiner Mutter im Haus bleiben willst und kannst, bitte ganz nach dem, was jetzt für dich erträglich und Herzensbedürfnis ist, denn die Trauerzeit ist ja lang und du kannst nicht jetzt gleich alle Kräfte verpulvern.

    Jede trauert anders und wie oft passiert es, dass im Nachhinein beide merken, dass sie Fantasien hatten, was die andere in ihrer Trauer brauchte, aber das eben nur die eigenen Fantasien waren.

    Deine Mutter ist älter als du, lebenserfahrener, eine um dich besorgte Mutter, das richtige Maß an Nähe und Distanz richtet sich auch danach, was in eurer Familie an Nähe und Distanz üblich ist. Manche, das merkst du ja auch schon hier in den Antworten, würden pausenlos bei ihrer Mutter bleiben, andere, wie ich, brauchen klar auch ihr Alleinsein zum Trauern.

    Als meine Mutter im letzten Jahr starb, kam ich meinem Vater näher als je zuvor und das war gut, aber pausenlos anwesend wäre sowohl meinem Vater wie auch mir auf den Wecker gefallen.


    Deine Selbstfürsorge mit diesem Forum und der Therapeutin ist wichtig und richtig! Dein Vater würde das auch so sehen.

    Die Sorgen deiner Mutter, dass du dich üernimmst, sind ja richtig.


    Wir sind für dich da hier im Forum und verstehen dich sehr gut! Hier schreiben tut gut, das habe ich im letzten und in diesem Jahr hautnah so erfahren!


    Liebe Grüße und viel Kraft und Liebe sei mit dir und um dich! mayatochter :24:

    An jeden, der hier älter ist, viele viele gemeinsame Jahre mit seinem geliebten Partner / seiner geliebten Partnerin verbracht hat, welcher / welche auch ein - ich sage mal - "normales" Alter erreichte: Eurer Verlust ist ebenso tragisch, traurig, schmerzhaft. Auch ihr habt alle mein tiefes Mitgefühl.


    Aber, ist das nur mir aufgefallen, oder kommt nur mir das so vor? Hier in diesem Forum finden sich verhäuft viele Jung Gestorbene, junge Hinterbliebene, teils mit schwerer und langer Krankheit, teils unerwartet...


    Ist das nur mein subjektiver Eindruck? Woran liegt das? Oder ist es einfach nur so, dass viele Ältere Hinterbliebene nicht "ins Forum finden"...

    Ältere Hinterbliebene wie ich sind auch oft wegen des Todes ihrer Eltern hier. Liebe Grüße! mayatochter

    :5:Halbjahres-Gedenktag, lieber Pape <3


    Ein halbes Jahr nur

    Das ist doch ein Nichts,

    wenn wir fast 63 Jahre miteinander gelebt haben.

    Auch wenn bald Muttis 1. Todestag ist,

    das ist doch genauso ein Nichts,

    gemessen an unseren gemeinsamen Jahrzehnten.

    Ein absolutes Nichts. . . . :*:24:


    :2: dass gerade du mir während deines Sterbens,

    während deines Himmelsflugs

    und seitdem eine weit offene <3<3-Verbindung

    nicht hast abreißen lassen!

    Wie erstaunlich, gerade du.

    Und wie gar nicht erstaunlich,

    so nah und innig wir miteinander gerade zuletzt waren. :love:


    Nun habe ich eure Eltern-Sonnenwohnung aufgegeben Ende Juli.

    Du wohntest ja schon seit Jahren im Pflegestift.

    Und Mutti verließ sie im letzten April 2022.

    Es musste nun ein Ende haben,

    auch wenn ich jetzt unserer Wohnung nachtrauere.

    Gut, dass das allermeiste daraus jetzt weiterlebt

    bei Geschwistern, mir, bei FreundInnen. <3


    Aber ihr seid physisch weg, wenn auch ganz <3nah.

    Und doch, vor allem fehlen mir so eure liebenden Hände,

    euer Duft, eure typischen Stimmen, Töne, Bewegungen,

    ooooh, euer Lachen, dein Temperament und deine Witze

    deine Wachheit und Lebendigkeit und Lebensfreude und Neugier

    die Elternpersonen physisch reißen an meiner Trauer

    der Mangel, die Sehnsucht auch <3<3


    Das normale Alltagsleben geht schon wieder viel zu sehr weiter

    als sei nichts geschehen.

    Aber eine Lebenswelt ohne eure Anwesenheit erscheint mir falsch.

    Ist auch falsch. Das ist einer der klaren Strickfehler dieses Lebens.

    Euer Grab ist ja wunderschön geworden

    Und das hilft mir auch und ich spüre auch eure Freude darüber.

    Und es wird 30 Jahre noch da sein, das ist sehr sehr richtig und wichtig. <3:!:

    Samstag, 17. Juni 2023



    Heute vor 10 Monaten ist meine Mutter gestorben.



    Und wie bei ihr in den Monaten danach merkte ich,



    dass es für mein Inneres Kind auch Liebeskummer war.



    Das kommt jetzt auch zu meinem Vater hervor in mir, nach 4 Monaten.



    Darum spricht mir der song GOODBYE MY LOVER auch so aus der Seele (abzüglich aller romantischen und sinnlichen Inhalte),



    denn für mich als Kind w a r mein Vater the one and only, meine Mutter auch.



    Für mein inneres Kind waren und sind meine Eltern d i e zuerst Geliebten, die, denen ich zuerst symbiotisch mit Herz und allen Sinnen verbunden war. Die ich als Erste roch, schmeckte, sah, hörte, zu denen ich zuerst sprach, auf die ich zuerst zulief, von denen ich komplett abhängig war und nach denen ich mein Leben lang SEHNSÜCHTIG war.



    Nun kann ich mir diese Liebe und diesen Liebeskummer und die innere Trauerleere eingestehen und zugestehen ohne jede Gefahr der Konflikte mit ihnen.

    JAMES BLUNT: GOODBYE MY LOVER


    Did I disappoint you or let you down?

    Should I be feeling guilty or let the judges frown?


    'Cause I saw the end, before we'd begun

    Yes, I saw you were blind and I knew I had won

    So I took what's mine by eternal right

    Took your soul out into the night


    It may be over but it won't stop there

    I am here for you if you'd only care

    You touched my heart, you touched my soul

    Changed my life and all my goals

    And love is blind, and that I knew when

    My heart was blinded by you


    (I've kissed your lips and held your head

    Shared your dreams and shared your bed)

    I know you well, I know your smell

    I've been addicted to you


    Goodbye my lover

    Goodbye my friend

    You have been the one

    You have been the one for me


    Goodbye my lover

    Goodbye my friend

    You have been the one

    You have been the one for me

    I am a dreamer and when I wake

    You can't break my spirit,

    it's my dreams you take

    And as you move on, remember me

    Remember us and all we used to be


    I've seen you cry, I've seen you smile

    I've watched you sleeping for a while

    (I'd be the father of your child)


    I'd spend a lifetime with you


    I know your fears and you know mine

    We've had our doubts but now we're fine

    And I love you, I swear that's true

    I cannot live without you


    Goodbye my lover

    Goodbye my friend

    You have been the one

    You have been the one for me

    Goodbye my lover

    Goodbye my friend

    You have been the one

    You have been the one for me

    And I still hold your hand in mine

    In mine when I'm asleep

    And I will bear my soul in time

    When I'm kneeling at your feet


    Goodbye my lover

    Goodbye my friend

    You have been the one

    You have been the one for me

    Goodbye my lover

    Goodbye my friend

    You have been the one

    You have been the one for me


    I'm so hollow,( baby,)

    I'm so hollow

    I'm so, I'm so, I'm so hollow

    I'm so hollow, baby, I'm so hollow

    I'm so, I'm so, I'm so hollow


    Songschreiber: James Blount, Sasha Scarbeck.

    (Daten von: Musixmatch)


    (Hervorhebungen von mir)