Beiträge von CHRISTINE B

    Es ist so, wie es ist. Der Vater ist, glaube ich, auch jünger als du.Das Alter spielt im Leben bei allen Dingen, die einem begegnen, immer eine große Rolle. Und es gibt Menschen, die können ganz schwer alleine sein.Als meine Schwester verstarb, versank mein Schwager in schwere Depressionen und nahm sich das Leben. Für ihn hatte das Leben keinen Sinn mehr. Bei mir ist es genau umgekehrt, ich könnte nicht mehr mit einem Mann zusammen leben. Auch das gibt es.Ich habe lernen müssen nach meinen gescheiterten Ehen ,daß ich mit mir nun auskommen muss. Und es hat funktioniert. Jeder Mensch hat doch seine ganz individuellen Wünsche im Leben. Im Forum wird das auch sehr deutlich. Und das Schicksal spielt auch noch eine große Rolle. Viele Berühmtheiten haben über den Sinn des Lebens philosophiert. Aber es gibt keine allgemeingültige Antwort. Jeder Mensch ist doch einzigartig. Liebe Grüße von Christine.

    Hallo, Dieter. Ich habe mir soeben den Film angesehen. Ich finde, das ist ein guter Film. Er ist ehrlich und klug. Er beschreibt die Trauer in all ihrer Vielfalt. Ich habe mich darin auch gefunden. Vor allem der Vater hat mich beeindruckt. Er weint um seine Frau. Aber er hat einen Neuanfang gemacht. Das Verständnis für den Tod, daß er zum Leben dazugehört, ist und war schon immer meine Sicht. Anders ist der Tod auch nicht zu begreifen. Ich musste auch an dich und deine Ursel denken. Dem Leben eine Struktur zu geben, auch das ist mein Bestreben, auch wenn es manchmal schwer ist.Lieber Dieter, danke für den Film. Liebe Grüße von Christine.

    Danke Linchen für deine lieben Worte. Ich sehe auch das Positive in den Schwierigkeiten , denn jede Medaille hat bekanntlich 2 Seiten. Auf den Fahrstuhl freue ich mich. Dann kann ich mal wieder selbst einkaufen,weil ich doch dann nicht die Treppe steigen muss mit dem Einkauf.Und genauso ist es ,wie du sagst mit dem Umzug. Wenn ich zurückkomme ist alles schick .Das Bad wird komplett neu gemacht. Außerdem werde ich unnötiges an Sachen wegwerfen, die man nicht braucht. (Zum Beispiel Geschirr)Das mit meiner Hüfte gehe ich in Ruhe nochmal an, wenn alles vorbei ist. Ich wünsche dir auch alles erdenklich Gute. Ist dein Problem eigentlich gelöst.?Du weißt, was ich meine.

    Lieber Simon. Ich freue mich wieder sehr, von dir so ausführliche Nachrichten zu bekommen. Es ist immer etwas heilsam,wenn ich weiß, da hat auch noch jemand kleine oder größere Sorgen. Ich denke aber,daß deine und auch meine einfach zum Leben dazugehörigen. Du bist doch ein sehr optimistischer Mensch. Das höre ich aus deinen Worten heraus. Der Umzug in die Ausweichwohnung verzögert sich.Noch kann ich hier bleiben. Gebaut wird im Aufgang nebenan.Das ist ja alles eine einmalige Angelegenheit. Wenn alles vorbei ist,dann ha be ich Ruhe bis ans Lebensende. Und die Schmerzen in der Hüfte gehen auch irgendwann vorbei. Ich muss eben Geduld haben. Sonst geht es mir aber gut.Mein lieber Sohn passt auf mich auf.Du hast bestimmt schon gemerkt, daß ich nicht sehr spirituell veranlagt bin. Ich habe meine eigene kleine Welt und da bin ich gerne alleine. Nur bei meinem Sohn konnte ich mich öffnen. Er hat mich immer verstanden. Das bleibt bis in die Ewigkeit. Das kann mir durch niemanden und nichts genommen werden. Ich wünsche dir eine gute Zeit. Der Frühling steht vor der Tür. LG.Christine.

    Liebe Bettinalein. Das kann man kaum glauben ,was du da schreibst. Mit 56 neu irgendwo anfangen ,ist sehr schwierig in unserer Gesellschaft. Vor allem dann, wenn du keinen kennst in diesem Betrieb. Was bleibt dir denn, wenn du nichts findest?Ich will dir nicht zu nahe treten. Ich habe mit 59 Jahren aufgehört. Da gab es noch die Regelung für Frauen ab 58,die dann in die Arbeitslosigkeit gehen konnten. Jetzt ist alles anders. Gibt es denn eine Möglichkeit vom Jobcenter aus,den Arbeitsmarkt in deiner Stadt zu erkunden?Vielleicht können die dir helfen? Ich wünsche dir alles erdenklich Gute. Mit lieben Grüßen von Christine.

    Lieber Simon. Und wieder stelle ich fest,daß du eine treue Seele bist. Bei uns scheint auch die Sonne ,aber es ist kalt. Ich habe zurzeit etwas Stress. Unser Haus bzw. alle Häuser in meiner Straße werden modernisiert. Wir müssen alle in eine Ausweichwohnung. Aber die Umzugsfirma macht alles, packt auch die Kartons ein.Trotzdem ist es alles eine Belastung. Ich bekomme vorübergehend eine Wohnung mit Fahrstuhl, das ist natürlich super. Ich habe immer noch Schmerzen beim Treppen steigen. Das ganze geht so bis Mitte Juni. Dann wird aber alles schön. Dann ziehe ich wieder zurück. Neues Bad,schöne Holzfenster, Fernwärme, E Herd......Ich kaufe mir dann für alle Zimmer neue Auslegeware und nutze die Gelegenheit, um mal unnötigen Ballast zu entsorgen. Bis dahin klappt es vielleicht auch besser mit dem Treppen steigen. Einen Fahrstuhl gibt es ja bei uns im Haus nicht. Aber so bleibe ich immer in Bewegung .Dein Sohn wird bestimmt immer ein Problem sein. Aber er wird älter und da kann sich vieles zum Guten ändern. Lieber Simon. Ich weiß, daß in vielen Familien nicht alles rosig ist.Ich habe neulich einen schönen Film gesehen mit dem Titel:"Zwischen uns stand das Leben" Du verstehst bestimmt, was das heißt. Auch bei mir ist nicht alles so, wie man es sich wünscht. Nur gehe ich mittlerweile anders damit um.Was ich nicht ändern kann, akzeptiere ich. Akzeptieren heißt ja nicht gutheißen. Nur darf man in der Auseinandersetzung nicht soviel unnötige Energie verschwenden. Ich betrachte vieles mit Abstand. Das ist nicht leicht, aber man kann es lernen. Immer wieder üben und sich sagen: Wem nützt das ganze. Dann stellt man immer fest : niemandem. Ich habe auch keine Kraft mehr für große Dramen.Ich komme alleine ja gut zurecht. Wie alt ist denn dein Sohn?Nun habe ich doch mehr geschrieben ,als ich eigentlich wollte. Eure Fußballer waren nicht schlecht .Und hätten wir den tollen Florian Wirtz nicht,wer weiß.... Ich wünsche dir ein angenehmes Wochenende. Bis bald mal wieder. Christine.

    Lieber Simon. Du ahnst natürlich, warum ich dir gerade jetzt schreibe. Bist du vielleicht in Basel im Stadion? Ich sitze vor dem Fernseher und freue mich auf unsere Jungs. Ich hoffe, daß wir gewinnen. Wie geht's denn dir? Du schreibst ja nicht allzu oft. Ich auch relativ selten .Das ist meistens eine gutes Zeichen. Liebe Grüße von Christine.

    Liebe Linchen. Daß mit dem tränenden Herz ist doch anders entstanden. Ich habe gegoogelt. Da war ich wohl zu sehr in meiner Kindheit unterwegs.Wir haben das damals so interpretiert. Bestimmt aus der Phantasie eines Kindes entstanden. Wir wollten vielleicht eine Träne sehen.<3Ist ja auch egal. Auf die Liebe kommt es an .

    Für alle im Forum. Ich stelle mal ein Foto rein. Ich habe doch einen Enkel, der schon 23 Jahre ist.Er hilft mir sehr die Lücke zu füllen ,die durch den Verlust meines Sohnes entstanden ist.. Mein Sohn hatte eine sehr liebevoll eingerichtete Wohnung. Das war sein Hobby. Und mein Enkel hat sich viel von ihm abgeschaut. Gestern schickte er mir das Foto mit der Bemerkung: " Guck mal Oma ,das würde Silvio bestimmt auch gefallen "Er hatte sich einen Bonsai gekauft.

    Liebe Carmen. Du hast eine große Familie und damit sind leider auch größere Sorgen verbunden. So ein Bandscheibenvorfall ist eine eklige Angelegenheit. Bestimmt muss sie operiert werden. Wie geht's denn dir bei dem Stress?

    Pass auf dich auf. Irgendwann ist wieder Ruhe. Ich habe zur Zeit auch Stress. Unserer Wohnungen werden modernisiert und da müssen wir für 4 Wochen in eine Ausweichwohnung. Und ich bin immer noch nicht so richtig fit. Ich habe immer noch Schmerzen im Bein. Wenn hier alles vorbei ist und es mir immer noch nicht besser geht, muss ich noch mal zur Untersuchung. Manchmal ist auch Mist auf der ganzen Linie. Es soll einem nie zu gut gehen. Ich wünsche dir eine erträgliche Zeit. Wir halten durch. Liebe Grüße von Christine aus der Hauptstadt.

    Liebe Karin. Ich finde es schön , daß du dein Leben als Dankbarkeit empfindest.Ich sehe es genauso.Man hat doch auch eine Verantwortung für die ,mit denen wir zusammen leben. Ich habe ja auch 3 Enkelkinder und 2 Töchter. Zusammen sind wir durch das tiefe Tal gegangen. Nun geht jeder wieder seinen Weg. Mein Sohn ist immer in Gedanken bei uns.Er würde auch sagen ,lebt weiter wie ihr es möchtet. So ehren wir sein Andenken .Wir haben ja ein kleines Urnengrab. Da gehen wir immer hin und gestalten es ein wenig. Das ist immer ein schöner Augenblick. Ich wünsche dir alles erdenklich Gute für die Zukunft. Liebe Grüße von Christine.

    Liebe Carmen. Danke für das Foto. Ich musste sofort an deine kleine Lucie denken. Diese wunderschönen Haare. So etwas wird vererbt. Fotos sind immer eine schöne Erinnerung. Ich wünsche dir ein angenehmes Wochenende..Liebe Grüße von Christine.

    Liebe Karin. Auch ich bin angekommen. Es ist wie eine Reise in eine andere Welt. Der Verlust meines geliebten Sohnes hat viel bei mir bewirkt. Neben dem großen Schmerz bin ich in vielen Dingen des täglichen Lebens demütiger geworden .Die meisten Probleme, die man hat ,sind doch hausgemacht. Ich werde bald 82. Die letzten Jahre meines Lebens will ich in Ruhe und Frieden verbringen. Meine Kinder und Enkelkinder sind versorgt. Sie führen ein anständiges Leben. Ich brauche mich nur noch um mich kümmern. Da habe ich auch zu tun. Die Krankheiten machen auch um mich keinen Bogen. Wenn dann noch ein paar schöne Erlebnisse im Alltag kommen, werde ich sie genießen. Ich glaube, das habe ich mir verdient. Ich wünsche dir auch einen angenehmen Lebensabend. Liebe Grüße von Christine.

    Liebe Beate. Ich habe auch eine Geschichte, die bestimmt in dein Buch passen würde. Mein Sohn ist vor anderthalb Jahren ganz unerwartet gestorben an einem plötzlichen Herztod. Ich habe eine schwere Zeit hinter mir. Aber so wie auch du,versucht man auf eine ganz eigene Art damit weiterzuleben. Ich habe im Forum schon viel von den Zeichen gelesen. Anfangs konnte ich damit nichts anfangen. Bis ich eines Tages folgendes erlebte.Ich habe eine kleine gemütliche Loggia. Da halte ich mich im Sommer gerne auf. Mein Sohn wusste das.Wir haben auch von da viel miteinander telefoniert. Eines Tages im letzten Sommer, als ich früh in die Loggia ging um zu lesen, entdeckte ich auf dem Fußboden eine kleine braunweise Feder.Sie lag ganz alleine neben meinem Sessel. Ich war richtig erschrocken. Ich habe noch nie so eine schöne Feder gefunden. Jetzt liegt sie auf dem kleinen Altar meines Sohnes neben seinem Bild. Nun ist sie für mich ein Zeichen und gibt mir ein schönes Gefühl der Verbundenheit.

    Liebe Herzschmerz. Genauso ist es.Ich hatte ja so eine sehr innige Verbindung mit meinem Sohn .Das fällt mir jetzt immer auf,wenn mal irgendwas besonderes passiert ist. Dann habe ich ihn immer angerufen. Ich war mal sehr krank, ihm konnte ich alles sagen. In seiner Nachtschicht habe ich ihn oft angerufen und mein Herz ausgeschüttet. Dann hat er mich getröstet. Mit meinen Töchtern ist das anders. Das kann man mit Worten nicht ausdrücken. Mein Sohn und ich sind durch dick und dünn gegangen. Etwas ist geblieben. Er ist zwar nicht mehr da,aber ich weiß, was er sagen würde ,wenn ich einen Rat brauche. Es ist eine innere Stimme, die nie verstummt. Liebe Grüße von Christine.

    Liebe Linchen. Zur Zeit bin ich wieder sehr traurig .Es kommen immer so Tage , da wird man schwermütig. Es ist nun schon eineinhalb Jahre her.Ich habe kein Zeitgefühl,wenn ich zurückdenke.Manchmal ist es,als wäre es gestern passiert und dann wieder , als würde er leben. Ich vermisse ihn so sehr. Liebe Grüße von Christine.