Beiträge von CHRISTINE B

    Liebe Ines. Ich wohne in Berlin und komme aus der ehemaligen DDR, habe 25 Jahre in Rostock gelebt und 15 Jahre in Wetzlar ( Hessen)Vor 20 Jahren bin ich dann nach Berlin gezogen.Ich bin etwas früher in Rente gegangen. In Berlin habe ich dann die Kinder meiner Töchter oft betreut.Nun sind die aber auch groß. Mein Enkel steht mir sehr nah. Er ist ein lieber Kerl. Er hilft mir beim Einkaufen. Ich bin aber körperlich noch ganz gut in Schuss, wie man zu sagen pflegt, aber 38 Stufen mit dem Einkauf bewältigen, fällt mir schon schwer. Ich habe in Berlin eine schöne kleine Altbauwohnung, wunderschön am Stadtrand gelegen. Zum Thema Friedhof möchte ich noch sagen, daß hier in Berlin mein Neffe begraben liegt und niemanden hat,der mal kommt. Ich war immer mit meinem Sohn da,wenn er mich besucht hat.Nun gehe ich dann zu meinen Männern, werde ich sagen. Ich setze mich dort auf eine Bank und dann bin ich ganz nah bei ihnen.

    Liebe Ines. Ich bins nochmal. Ich finde mich immer noch nicht zurecht im Forum. Da steckt doch ein System dahinter. Was bedeuten zum Beispiel die Zahlen hinter den Namen. Wenn du mal etwas Zeit hast, kannst du mir vielleicht mal ein bisschen das Forum erklären. Ich muss dazu sagen, daß ich alles nur über das Smartphone abwickle. Ich frage aber auch noch meinen Enkel. Er ist 21 und Profi auf dem Gebiet. Liebe Grüße von Christine.

    Liebe Ines. Es ist gut, daß du mir geantwortet hast. Mir geht es heute wieder nicht gut. Meine Tochter schickte mir ein Foto von der Urne. Das ist gar nicht zu erfassen, wenn ich daran denke, daß das die Asche meines Sohnes ist. Ein bißchen tröstet es mich,dass wir alle mal zu Erde werden. So ist die Natur. Wir alle werden irgendwann zu Erde. Ich bin ja nun schon 80 Jahre. Das Leben ist manchmal gnadenlos. Ich habe 2 Töchter. Die eine hat vor 4 Jahren den Kontakt zu mir abgebrochen. Wir hatten immer schon kein gutes Verhältnis. Deshalb ist mir mein Sohn auch so ans Herz gewachsen, weil wir uns so gut verstanden haben. Er hatte nie eine Familie und ich habe manchmal gesagt:" Ach ,für mich ist das schön, dann können wir beide zusammen viel unternehmen "So war es dann auch. Ich habe nach 2 Ehen es aufgegeben ,nach einem Mann zu suchen. Vielleicht bin ich für eine Ehe untauglich. Alles im Leben hat zwei Seiten. Manchmal überwiegt die gute und manchmal die andere Seite,die schlechte. Es ist sehr wichtig, daß man das im Leben macht,was einem guttut und von dem einen niemand abbringen kann. Und das ist eine Lebensaufgabe,die niemals aufhört. Was wir zurzeit durchmachen, haben wir uns nicht ausgesucht. Mir gibt dabei Kraft, dass ich weiß, daß mein Sohn sehr unglücklich wäre , wenn ich nicht wieder etwas Freude am Leben finde.Ich werde mich auch anstrengen. Trauerarbeit ist Arbeit hat mir jemand gesagt.Ich wünsche uns ,dass wir es schaffen .Ich freue mich immer, wenn du schreibst. Liebe Grüße von Christine.

    Lieber Ron.Danke für die Antwort. Es tut gut, wenn ich hier im Forum schreiben kann und vor allem, wenn man Zuspruch bekommt. Ich habe mal gelesen, daß der Mensch immer etwas braucht, auf das er sich freuen kann. Sonst wird er krank .Bei dir ist es zum Beispiel dein Hund. Bei mir ist es mein Zuhause und mein Enkel. Er kommt am Mittwoch wieder und kauft für mich ein.Das ist derzeit ziemlich viel, weil ich nicht mehr raus konnte. Ich hatte doch zu allem Unglück auch noch Corona...Mein Enkel hat einen Schlüssel zur Wohnung und da haben wir ausgemacht, dass er nicht klingelt .Ich freue mich dann auf das Geräusch, wenn der Schlüssel im Schloss sich bewegt. Es ist nur eine kleine Freude. Aber es tut mir gut. Liebe Grüße von Christine.

    Lieber Ron .Ich habe kein Tier. Ich habe meine Musik und meine Bücher. Beides beruhigt meine Seele ein wenig. Bücher und Musik habe ich immer gemocht.Auch habe ich ein schönes Zuhause. Mein Sohn hat ja nicht bei mir gewohnt. Ich kann mich deshalb ganz auf mein Zuhause einlassen. Das brauche ich jetzt. Einen kleinen Altar habe ich eingerichtet. Da sehe ich immer sein Bild und dann bin ich nicht so sehr alleine. Wir alle haben das gleiche Schicksal und gehen doch verschiedene Wege. So ist das Leben. Wenn es einen Gott gibt ,so wird er uns helfen. Der Glaube ist dafür doch da,die Welt ein besser zu machen, als sie manchmal ist .Liebe Grüße von Christine.

    Liebe Elisabeth. Ich lese hier zum ersten Mal über dein Schicksal. Mein Sohn ist vor drei Wochen gestorben, während seiner Nachtschicht. Plötzlicher Herztod. Keine Anzeichen, daß es ihm schlecht ging. Ich habe mit ihm noch gesprochen am Telefon. Wir haben uns über Fußball unterhalten. Wir alle wissen, daß wir einmal sterben müssen. Nur zu Lebzeiten denkt man kaum daran. Meine Eltern sind nicht sehr alt geworden. Sie waren beide sehr krank. Da kann man sich vorbereiten. Aber so mitten aus dem Leben?Ich bin erst am Anfang dessen, was das für mich nun bedeutet. Es ist einfach nur grausam und das kann man sich auch nicht schönreden. Wir müssen durch dieses Tal durch. Aber nach einem Tal geht es in der Natur aufwärts. Und wir sind auch ein Teil der Natur. Ich hoffe für alle in diesem Forum,dass es für uns irgendwann auch aufwärts geht. Ganz liebe Grüße von Christine.

    Liebe Sabine. Ich bin es wieder.Heute geht es mir nicht gut. Ich war mal auf der Sparkasse und habe gemerkt, wie erschöpft ich bin.Ich hatte ja auch noch Corona. Selbst das Treppensteigen fiel mir sehr schwer. Ich lese und schreibe viel im Forum und lese im Internet, wie man mit einem so schweren Verlust umgehen soll. Ich stelle fest, daß es sehr individuell ist und von vielen Umständen abhängt. Es gibt tausende von Ratschlägen. Und doch bleibt es bei uns .Jeder von uns führt einen Kampf, bei dem man manchmal an seine Grenzen kommt. Ich suche mir aus all dem, was Andere sagen raus,was mir helfen könnte. Ich gehe da auch nach meinem Bauchgefühl.Und ich vertraue auf die Selbstheilungskräfte ,die jeder Mensch hat. So las ich,daß dieses Spannungsfeld in dem wir uns befinden, der Körper nicht auf Dauer aufrecht erhalten kann.Es gibt dafür zahlreiche Beispiele .Ich kenne aus den Medien Beispiele ,wo es die Menschen geschafft haben, wieder ins Leben zurückzukehren. In der Hoffnung darauf verbleibe ich mit den besten Grüßen. Christine

    Liebe Ines. Ich möchte noch etwas ergänzen. Ich habe in dieser Zeit erfahren, welche Menschen mir guttun und welche ich nicht brauche. Die meisten sprechen überschwänglich ihr Beileid aus, womit einem nicht geholfen wird. Es ist eine Frage des Charakters,wie ein Mensch jetzt reagiert. Ich habe einen Enkel, er ist 21.Er hat gefragt " Omi .kann ich was für dich tun" Ich habe gesagt :" Geh für mich einkaufen ."Das hilft mir. Ich habe auch schon seit vielen Jahren eine gute Ärztin. Sie hat gesagt,:" kommen sie vorbei, wenn sie mich brauchen, auch ohne Termin, wann immer sie mögen". Liebe Ines..Gehst du noch arbeiten? Ich bin schon länger Rentner.

    Liebe Ines.Du hast so schön geschrieben.Bei mir ist es erst 3 Wochen her.Eben war ich das erste Mal draußen, musste auf die Sparkasse. Es war ein ganz eigenartiges Gefühl. Mir war,als ginge da nicht ich,sondern ein anderer Mensch. Ich habe in letzter Zeit viel gelesen und mit Menschen gesprochen. Was bleibt, ist durch nichts besser geworden. Ich fühle eine Leere in mir. Mein Sohn und ich waren ein Herz und eine Seele. Er kommt nie wieder, das ist die Realität .Ich habe gelesen, daß die Trauer niemals aufhört. Wir werden immer traurig sein .Ein Kind ist das Wertvollste,was wir auf die Welt gebracht haben. Ich glaube, dass es sehr viel Zeit braucht, damit wir damit leben können. Vielleicht hilft uns der Überlebensdrang des Menschen. Das hat die Natur so eingerichtet. Es gibt Menschen, die zerbrechen daran. Mir hilft ,daß ich mir sage,daß mein lieber Sohn sagen würde:"Lebe weiter Muddelchen. Ich bin doch in deiner Nähe, nur nebenan .Irgendwann sehen wir uns wieder. Mach weiter das, was du immer gerne gemacht hast. Ich hätte wohl doch mal öfter zum Arzt gehen sollen. Das hast du doch immer gesagt. Ich wäre gerne bei dir, das Schicksal hat sich gegen uns entschieden. "Liebe Ines. Wir brauchen Zeit, viel Zeit. Doch eines Tages werden wir spüren ,daß der Schmerz nachlässt ,daß wir mit der Erinnerung an unser Kind wieder etwas Freude am Leben finden. Daran glaube ich fest. Liebe Grüße von Christine.

    Lieber Simon. Schön, daß du wieder geantwortet hast .Ich habe heute in einem anderen Beitrag zur Trauer etwas Interessantes gefunden. Die Wissenschaft beschäftigt sich ja schon seit Menschengedenken mit diesem Thema. Die neuen Erkenntnisse sind,dass,einmal ganz einfach gesagt, der Mensch ein Leben lang traurig ist ,wenn er jemanden verloren hat, den er sehr gern hatte.Das ist eigentlich ganz einfach zu verstehen. Ich werde um meinen Sohn ein Leben lang trauern. Ich werde ihn nicht wiedersehen. Aber er ist ein Teil von mir ,in Gedanken und im Herzen. Ich habe viele Bilder von ihm und uns und auch Videos. Die kann ich mir immer anschauen. Das Buch mit Simon habe ich mir heute nochmal über Amazon bestellt. Ganz liebe Grüße von Christine.

    Lieber Simon. Du hast sehr schön geschrieben. Ich habe heute auch schon mit einem Mann der Telefonseelsorge gesprochen. Er war auch sehr einfühlsam. Wenn Männer mich versuchen zu trösten, ist das besonders hilfreich. Ich denke, daß sich ein Mann gut vorstellen kann ,dass es etwas Wertvolles ist,wenn Mutter und Sohn ein inniges Verhältnis haben. Zumal mein Sohn keine eigene Familie hatte und ich schon viele Jahre alleine lebe. Wir haben viel Zeit zusammen verbracht und uns sehr gut verstanden. Deine Mutti hat bestimmt auch wie ich eine schwere Zeit hinter sich. Wie geht es ihr heute damit?Wenn du möchtest, kannst du mir darüber schreiben. Heute ist kein guter Tag. Ich weiß, daß es noch lange dauert ,bis der Schmerz eines Tages aber nachlässt. . Das hat die Natur so eingerichtet .Trauern ist wichtig, sonst kann man an dem Schmerz zerbrechen. Den Namen Simon finde ich sehr schön. Ich habe mal ein Buch über zwei Bergsteiger gelesen ,die an einer Felswand verunglückten.Das Buch habe ich schon mehrfach gelesen. Es ist sehr beeindruckend. Und der eine von den beiden Männern hieß Simon. Das Buch heißt "Sturz ins Leere "Liebe Grüße von Christine.

    Nun ist der Tag schneller gekommen, als ich dachte. Heute bin ich sehr traurig. Bestimmt liegt das auch daran, daß ich niemanden zum Reden habe und dann ist Sonntag und das ist oft ein Tag, wo man schneller schwermütig wird. Meine Tochter und mein Enkel sind beide im Urlaub. Da will ich nicht mit ihnen reden. Sie müssen auch mal Abstand haben. Sie haben viel für mich getan in den letzten Wochen. Die Telefonseelsorge ist nicht erreichbar. Dann bin ich mit mir alleine. Ich habe Fußball eingeschaltet, aber das lenkt mich heute nicht ab.Vielleicht schreibt mir jemand im Forum. Das wäre schön.

    Es wird auch Tage geben, wo es wieder schwer wird. Das weiß ich.Aber Kraft und Zuversicht bekomme ich durch meine Tochter und meinen lieben Enkel. Am 17.Oktober ist die Beerdigung. Ich habe ein schönes Lied ausgesucht, was er gerne gehört hat und die Bestatterin spricht ein paar Worte. Es wird eine stille Beisetzung.So hätte er das auch gewollt.

    Ich möchte noch etwas ergänzen. Ich werde täglich daran arbeiten, dass ich wieder etwas Freude am Leben habe. Das muss man üben. Das Wollen alleine reicht nicht.Täglich in kleinen Schritten. Ich habe meine Tage immer mit schönen kleinen Dingen ausgefüllt. Das werde ich wieder beginnen. Dann kann ich auch in Frieden das Andenken an meinen Sohn in Ehren halten, weil er es so gewollt hätte.

    Heute habe ich endlich einen negativen Corona Test. Es geht mir insgesamt auch etwas besser. Ich habe etwas festgestellt. Bekannte und Freunde möchte ich zur Zeit nicht sprechen. Ich möchte jetzt nach vorn schauen. Mitleid brauche ich nicht mehr. Es hilft mir nicht. Ich habe in letzter Zeit viel gelesen über Trauerarbeit .Dabei stieß ich auf einen Artikel, der mir sehr gefallen hat. Es ging darum, wie man mit sich umgeht in der Trauerzeit.Mein Sohn kommt nicht mehr zurück. Das ist die Realität. Aber ich bin noch da und möchte leben. Ich muß mich um mich kümmern. Das ist eine Aufgabe ,der ich mich widmen werde. Wir betrauern den Tod eines geliebten Menschen, daraus resultiert doch,daß wir leben und daß wir unser kostbares Leben nun behüten müssen. Unser Leben muss einen Sinn haben. Was wir an Schmerz und Leid erfahren haben ,kann auf Dauer nicht so bleiben. Dann werden wir krank. Gerade jetzt durch den Tod ist mir wieder klargeworden,wie wertvoll unser Leben ist. Ich werde jeden Tag daran denken, damit ehre ich auch das Andenken an meinen Sohn. Er wäre doch auch noch gerne bei mir geblieben.

    Ich möchte noch etwas ergänzen. Das Leben ist ein Geschenk. Ich habe in meinem Leben Dinge gemacht, die würde ich so nicht nochmal machen. Es gibt aber kein" Nochmal" "Das Leben wird uns nur ein einziges Mal gegeben. Wenn jemand stirbt , werden wir uns dessen schlagartig bewusst .Wie schon erwähnt, bin ich bald 80 Jahre. Das ist eine lange Lebenszeit.Bestimmt habe ich so manches Mal am Abgrund gestanden. Unser Leben hängt oft an einem seidenen Faden. Ich rede derzeit viel mit meinem Sohn in Gedanken. Das hilft mir ,den Schmerz zu verarbeiten. Ein Zurück gibt es nicht.

    Lieber Rene. Ich lese heute das erste Mal über dein Schicksal. Wie ich schon an anderer Stelle schrieb ,bin ich bald 80 Jahre. Ich habe meinen Sohn vor 3 Wochen verloren .Plötzlich Herzstillstand in seiner Nachtschicht. Ich möchte kurz darlegen, was das Leben mir alles schon beschieden hat. Es war alles dabei. Ich habe immer gesagt, ich habe schon alles erlebt ,nur im Gefängnis war ich noch nicht. Von Alkohol könnte ich ein Lied singen. Der plötzliche Tod meines Sohnes ist von allem aber das Schwerste.Das Leben ist etwas Kostbares.Und doch schätzen die Menschen das nicht. Manchmal ist es dann zu spät. Ich habe jetzt die restlichen Tage und Jahre mir die Aufgabe gestellt ,gut auf mich aufzupassen. Es gibt auch bei mir und dir noch schöne Dinge im Leben, für die es sich lohnt, morgens aufzustehen. Ich wünsche dir alles Gute. Christine

    Heute vor 3 Wochen ging mein Sohn zur Arbeit und kam nicht wieder. Ich habe in den 3 Wochen mich intensiv mit der Situation auseinandergesetzt,wie es für mich weitergeht. Ich habe gelesen, Schmerz und Trauer sind zwei verschiedene Gefühle. Schmerz tut weh, sehr weh, Trauer ist ein Zustand in der Gefühlswelt ,

    in der wir uns als Hinterbliebene befinden.Der Schmerz vergeht erst, wenn das Trauern einsetzt. Die Grenzen sind fließend und beides ist sehr individuell. Ich habe jetzt verstanden, daß mein Sohn nicht wiederkommt. Wenn ich den Schmerz zulasse und durch ihn hindurchgehe ,wird er mich eines Tages nicht mehr beherrschen. Das ist eine Theorie ,die ich umsetzen werde. Anders geht es nicht.Ich bin bald 80 Jahre und möchte gerne noch etwas leben. Ich habe einen wunderbaren Enkel, für ihn möchte ich weiterleben. Mein Sohn ist dabei immer bei mir bis an mein Lebensende. So hat mein Leben wieder einen Sinn. Mir ist durch den Tod meines Sohnes wieder bewusst geworden, wie kostbar das Leben ist.

    Liebe Elster. Du hast wieder so schön geschrieben. Silvio war von Beruf Koch, hat später aber im Stahlwerk gearbeitet und zum Schluss bei einer Sicherheitsfirma( Securitiy).Durch die Wende sind wir viel umgezogen. Ich habe 25 Jahre als Lehrerin gearbeitet und nach der Wende als Erzieherin in einem Heim für schwer erziehbare Jugendliche. Wenn du möchtest, kannst du auch über dein Tochter schreiben oder über dich.Das wäre schön .Liebe Grüße von Christine.

    Liebe Elster.Ich möchte noch einmal etwas zu dem Freilassen sagen.Es gibt Situationen im Leben, da reichen Worte nicht aus und manchmal stören sie sogar. Es sind Emotionen ,die man mit Worten so schwer ausdrücken kann. Mein Sohn wird mich bis ans Lebensende begleiten. Situationen werden mich an ihn erinnern. Bilder von seinem Äußeren immer gegenwärtig sein.Ich habe schon begonnen, in einem Buch der Erinnerung alles besonders Schöne aufzufzuschreiben ,was wir miteinander erlebt haben. Und doch muss ich ihn freilassen, nämlich den Gedanken , dass er wiederkommt. Nur so meine ich es.Das ist es auch, was so schmerzhaft ist.Der Mensch als solcher ist nicht mehr da.Die Erinnerung bleibt ewig, die Liebe und die Sehnsucht. Nun versuche ich nochmal zu schlafen. Es ist ja noch ganz früh. Um die Zeit hat er mir von seiner Nachtschicht immer kleine Guten Morgen Grüße geschickt.