Posts by StillCrazy

    Liebe Anni,

    herzliches Beileid auch von mir. Deine Zeilen berühren mich zutiefst. Kann mir gar nicht vorstellen, wie schmerzhaft deine Situation ist....

    Habe selber mit 18 meine Mama und im Vorjahr den Partner verloren, beide Male auch Krebs. So entsetzlich!!!!!!!

    Hier wirst du verstanden. Das ist schon viel wert.

    Alles Gute dir 💚

    Liebe bowie,

    ich verstehe, dass das sehr traurig ist, dass niemand an deinen Geburtstag gedacht hat und dass du kein Geschenk bekommen hast. Ich verstehe auch sehr gut, dass dir in so einer Situation deibe Mama besonders fehlt.

    Ich finde es cool, dass du 13 geworden bist, weil du damit wieder ein Stück erwachsener gewordn bist. Und je erwachsener du bist, desto mehr müssen die Menschen in deiner Umgebung deinen Willen, dein Recht auf Selbstbestimmung, ernst nehmen. In Österreich ist mit 14 so eine rechtliche Schwelle erreicht, soviel ich weiß.

    Ich sehe es wie Frau Mirachen: du musst nix Besonderes machen, du wirst von selber immer erwachsener. Aber wenn du einmal keine Lust hast, erwachsener zu werden, dann ist das auch ok. Dann verhalte dich einfach so, wie du dich gerade fühlst. Mit 13 ist das total ok. Man kann beides sein: manchmal schon recht erwachsen, manchmal noch recht kindlich. Man kann sein, wie man sich gerade fühlt. Das ist für mich das coole am 13 sein.

    Alles Liebe dir!

    Danke, dass du uns immer wieder schreibst!

    Vielen Dank Euch allen für die wunderbaren Rückmeldungen. Auch wenn ich nicht immer gleich antworte: sie tun mir gut und ermutigen mich.

    Euch allen ein schönes Wochenende :):):)

    So lang schon wieder nichts mehr geschrieben...


    Für's erste: es geht mir gut.

    Das mit dem Buchprojekt entwickelt sich, die Lektorin ist mit dem bisschen, das ich ihr bisher geschickt habe, recht zufrieden. Es ist noch ein langer Weg, aber wenn es tatsächlich ein Buch geben wird, werdet Ihr es auf jeden Fall erfahren.


    Die Zeit der Massnahmen hat für H. Kurzarbeit mit sich gebracht (die ist allerdings inzwischen wieder vorbei). Das heißt, wir hatten sehr, sehr viel Zeit miteinander - und diese auch wirklich genossen. Wir freuen uns beide so sehr, dass wir es so gut miteinander haben.


    Und doch ist am Sonntag etwas passiert, das mich sehr beschäftigt hat. Mittlerweile habe ich es mit meiner Therapeutin besprochen, und kenne mich wiede rbesser aus mit mir und der Situation.

    Und doch....


    Wir waren am Sonntagnachmittag (bei Regen) miteinander Tennis spielen, H. und ich. Danach waren wir was trinken. Es war unspektakulär und recht gemütlich. Am Montag bin ich dann mit dem Gefühl aufgewacht: da stimmt etwas überhaupt nicht, gar nicht, auf keinen Fall.

    Ich war total durcheinander. Habe dann auch gleich in der Schnellbahn meinen Ausstieg versäumt und bin dann gleich danach in den falschen Bus eingestiegen. War den ganzen Tag schlecht gestimmt, verwirrt, unkonzentriert. Das ist auch am Dienstag so weiter gegangen. Obwohl ich dann schon durch Nachdenken einen Verdacht hatte, woher das kommen könnte. In der Therapie hat sich das ganze dann noch konkretisiert...


    Die seltsame Stimmung kam von dem gemeinsamen Tennis.

    Zu Rudis Lebzeiten hatten wir regelmässig, viele Jahre lang am Sonntag um genau die selbe Uhrzeit Tennis gespielt. Bei Regen natürlich auch in der Halle.

    Auch wenn es nicht die selbe war - irgendwie hat das offenbar gereicht, um mich durcheinander zu bringen. Das Spiel hat etwas getriggert. Ich habe mich dann nicht mehr ausgekannt, war verwirrt. Hatte (habe?) offenbar auch Schuldgefühle oder zumindest meine Fragezeichen: darf ich mit einem anderen Mann Tennis spielen und Spaß dabei haben?


    MIr ist das zunächst komisch vorgekommen. H. und ich machen vieles miteinander, ich hatte noch nie so seltsame Gefühle. Aber dann war doch schnell klar, dass Tennis für Rudi und mich doch etwas sehr, sehr Verbindendes war. Offenbar so wichtig für uns, dass mich das jetzt in diese seltsamen Zustände gestürzt hat. Über ein Jahr nach Rudis Tod, über ein Jahr lang habe ich nichts in dieser Art erlebt.


    Gestern habe ich am Telefon lang mit H. darüber gesprochen. Er hat es gut verstanden. Und mir ist jetzt auch eingies klarer. Und doch ist es für mich immer noch verblüffend, dass mich das so unverhofft treffen konnte.


    Wieder was dazu gelernt...


    Aber, wie gesagt, es geht mir gut. Ich bin froh, dass sich da jetzt wieder etwas auflöst. Auch wenn es nicht eben einfach ist. Aber was ist schon einfach... ;-)

    Liebe Caroline,

    ich habe dieses Gefühl mit 18, nach dem Tod meiner Mama erlebt.

    Meiner Erfahrung nach gibt es nur einen Weg: Schritt für Schritt. Nicht zu weit nach vorn denken. Intensiv auf sich selber & die eigenen Bedürfnisse achten. Ruhe, Trinken, Gesellschaft, frische Luft, professionelle Begleitung - was auch immer.

    Ein lieber Freund hat mir einmal geschrieben: manchmal kann man nichts machen außer weiter.

    Es tut so höllisch weh - aber es gibt keine Alternative dazu. :24::24::24:

    Hallo Bernhard,

    ich denke, diese Schuldgefühle sind ganz normal und gehören zum Abschiedsprozess. In der Phase zwischen nicht mehr im Alten und noch nicht im Neuen gilt es, erneut das Gleichgewicht zu finden. Da hat man manchmal das Gefühl, der Boden schwankt. Ich kenne das von mir. Mein Vorschlag: Gefühle annehmen aber nicht allzu viel hineininterpretieren. Vorsichtig den Weg weitergehen, vielleicht einmal stehen bleiben und inne halten, nichts erzwingen aber der Zukunft eine Chance geben.

    Alles Gute Dir :)

    Das ist trotz allem gut, dass Du jemanden hast, der lieb zu Dir ist und gut für Dich sorgt. Allein wäre es noch viel schlimmer für Dich, denke ich mir.

    Und ich kann gut verstehen, dass es sehr schwer für Deine Mama ist, Dich so zu sehen. Ich bin ja selber in einem Alter, in dem ich deine Mama sein könnte. Ich finde, Du solltest Dir wegen ihr keine allzu großen Sorgen machen. Jetzt ist es wichtig, dass DU klar kommst.

    Einsamkeit, Zerrissenheit und all die Gefühle.... Das braucht viel Kraft.

    Schau gut auf Dich!

    Ich wünsche Dir alles Gute!

    Hallo SandiLi,


    mein Beileid zu Deinem schrecklichen Verlust! Kann jetzt nicht viel schreiben, weil ich in der Arbeit bin. Nur so viel: hier findest Du eine gemeinschaft von lieben Menschen, die Dich verstehen. Das tut gut.


    Wie sieht Dein Leben derzeit aus? Gehst Du arbeiten? Hast Du Menschen, die dich unterstützen? Kannst Du schlafen?

    Wenn Du magst, erzähl doch ein bisschen von Dir.


    Alles Liebe Dir und viel Kraft!

    Ich habe meinen Partner durch Krebd verloren. Im Job waren alle 18 Monate zuvor informiert & sehr verständnisvoll. Ich war nach seinem Tod nie krank geschrieben. Habe aber nach Rücksprache mit der Chefin reduziert gearbeitet. So hatte ich Kollegen & Struktur, Möglichkeit zurück zu schalten - und im Job bin ich nicht ganz ausgefallen (wie es bei einer Krankschreibung gewesen wäre). Es war für alle gut. Aber ich hatte eine andere Vorgeschichte und ein extrem verständnisvolle Umgebung. Für mich war es so das beste.

    Wünsche dir viel Kraft.

    Hallo Wolfskind,

    habe tief bewegt deine Geschichte gelesen. Mein Beileid!

    Ich möchte nicht viel sagen, nur das eine: Gefühle sind, wie sie sind. Manchmal anders als erwartet. Aber sie sind auf jeden Fall ok, so wie sie sind.

    Wenn du jetzt nicht rund um die Uhr in Verzweiflungsgefühlen bist, dann ist das so. Dann kannst du dadurch vielleicht deine Kräfte schonen - und das ist doch gut.

    Wie es weiter gehen wird.... Das kann niemand vorhersehen. Jeder Trauerprozess ist anders. In meinem Fall wurde es nicht so schmerzhaft, wie ich befürchtet hatte. Auch das ist möglich.

    Alles Gute Dir 💚

    Hallo bowie, wie geht es dir?

    Ich möchte dir erzählen, dass die Tigerkatze jetzt auch schon am Tag kommt, um etwas zu fressen. Gestern hat sie sich von mir ansehen lassen und hat mich auch ganz neugierig angesehen. Aber nur aus einer gewissen Entfernung durch die Glastür. Trotzdem ein Fortschritt, finde ich.

    Ich wünsche Dir alles Gute.

    Ja, liebe bowie....

    Muttertag ist traurig. Das verstehe ich gut. Manche Tage sind so. Man kann nur warten, dass sie vorbei gehen.

    Ich halt dir ganz fest die Daumen, dass es ganz bald wieder besser wird.

    Liebe bowie,


    das freut mich sehr, dass Du findest, ich mache das mit der Katze gut. Ich glaube, wenn man sich mit jemandem befreunden will, dann ist es wichtig, einander Zeit zu geben. Das gilt für Freundschaften mit Menschen genau so wie für Freundschaften mit Tieren.


    Und ich verstehe gut, dass Du die Schokolade nicht aufessen kannst. Ich habe auch noch Osterschokolade, die mir Rudi geschenkt hat. Ich möchte sie aufheben, zur Erinnerung an ihn, Aber wenn ich sie esse, ist sie weg. Also hebe ich sie auf und esse sie nicht.


    Ich wünsche Dir sehr, dass Du bald wieder einen glücklichen Tag oder eine glückliche Stunde hast! Und ich freue mich darauf, wieder von Dir zu lesen, wie es Dir geht.


    Alles Gute für Dich!