liebe Ruth



ich wollte eigentlich etwas zu deinen von dir geschriebenen Trauergefuehlen dir schreiben, doch das "verschieben" wir etwas . Jetzt ist glaube ich der Tinnitus "vorrangig"
und
die Art und Weise wie viele Ärzte mit Menschen umgehen...
Was dir passiert ist soooo traurig ueblich....
Was dich vielleicht etwas aufbaut ...
Ich hatte vor 34 Jahren einen grossen Hörsturz nach einer sehr schweren Operation die auch mein Leben sehr veränderte.
Nur Kurzfassung.
Mir haben Ginkoextratinfusionen sehr geholfen und es ist schwer zu beschreiben .. das man sich tatsächlich auf seine ganz physische Körpermitte konzentriert ... also die Aufmerksamkeit "weg vom Ohr und Kopf " nimmt war sehr, sehr , sehr hilfreich..
Ebenso beim hinlegen sich gedanklich klar machen das dass Bett nicht umkippt 
und somit unser Körper einfach ganz GERADE LIEGT...
Auch ich brauchte dazu eine gewisse Zeit bis dies klappte und hatte auch ein MRT gemacht bekommen und bekam a kurz und knapp gesagt das ich keinen Hirntumor hatte...
Mit einem sehr leichten Tinnitus lebe ich seit damals ständig. 
Doch es ist ja wie ihr lesen könnt nicht eine so schwere Einschränkung fuer mein weiteres Leben gewesen...
Ich sehe bei
FAST
allen Erkrankungen in der Trauer auch eine psychische Komponente...
Du bist noch in absoluter schwerer erster Trauer ... Da wird soooo immens viel auch einfach vom Körper rein physisch abverlangt. Unsere Moderatorin Isabel L.K.
hat darueber ja schon auch geschrieben.
Meine Erfahrung ist diese ... Alle Menschen die ich mit einem Hörsturz oder mit plötzlichem Tinnitus erlebte waren gerade in einer völliig sic veränderten Lebenssituation die sie tatsächlich tief erschuetterte...
Als ich noch in Deutschland lebte gab es Angebote von Physiotherapeuten die Behandlung von Menschen mit Tinnitus gaben. Vielleicht gibt es das heute noch? . Erkundige dich einmal .
herzliche
Gruesse von
Sverja