Sterbebegleitung meiner Mama und psychisch am Ende der Kräfte

  • Liebe Andrea,

    Mein Mitgefühl zum Verlust deiner geliebten Mama. Ich wünsch dir ganz viel Kraft für alles was nun trotz Trauer zu erledigen ist.

    Hast du jemanden der dich unterstützt und begleitet?


    Alles Liebe <3:30:

  • Liebe Andrea

    Ich hoffe, du hast den Tag geschafft... Dieser Gang zum Bestatter...er zeigt einem noch einmal so diese absolute Endgültigkeit... man muss Entscheidungen treffen die man doch gar nicht treffen will und doch muss man sie treffen.

    Hoffentlich hattest du liebevolle Begleitung...

    Ich denke an dich und schicke dir eine Umarmung

  • Liebe Andrea,


    mit Tränen lese ich den Verlust deiner Mama.

    Ich wünsche dir viel Kraft in diesen schweren Stunden.


    Meine Mutter ist gerade im Krankenhaus.

    Sie hat eine Entzündung im Bein. Wegen Corona darf ich nicht zu ihr und solange das Testergebnis nicht da ist, auch nicht mit ihr telefonieren.

    Die Schwester sagt, dass es ihr gut geht.

    Aber zum ersten Mal kann ich nicht einfach mit ihr sprechen. Das macht mich jetzt schon verrückt. Ich fuehle mit dir.


    Der Tod ist so unbegreiflich für mich.


    Mein Vater ist vor 5 Jahren gestorben. Er war sehr krank, fast 12 Jahre dement.

    Sein Tod hab ich bis heute nicht überwunden. Ich habe mich bis zum Ende um ihn gekümmert. Leider hatte ich keinen Partner, der das ausgehalten hat. So bin ich kinderlos geblieben, was ich sehr bedauere.

    Meine Mutter hat mir Kraft gegeben.

    Möge der liebe Gott alle Mütter beschützen, ob auf Erden oder bei ihm im Himmel.


    Möge deine liebe Mutter in Frieden ruhen.

    Der Tag wird kommen, wo ihr euch wieder sehen werdet.

  • Ich habe mir gerade deine Geschte durchgelesen und muss gleich mitweinen. Mein tiefes Beileid. Unglaublich was man alles aushalten kann, wenn man keine andere Wahl hat, wie stark und tapfer.

    Schicke eine liebe Umarmung.


    Auch ich habe meine Mama mit 36 Jahren, wegen eines Herzinfarkts 3 Tage nach einer Routine OP im Krankenhaus verloren, sie war erst 65.

    Das war am 2.3.20. Ich habe sie tot auf der Intensivstation das letzte Mal gesehn...dieses Bild werde ich nie vergessen...

    Diesen Schmerz auch nie...

    Einen Tag vorher habe ich sie noch besucht alles schien gut zu laufen...

    Ich fasse es einfach nicht, dass meine Mama tot sein soll...ich schlafe kaum, mir geht es nicht gut...


    Ich umarme euch, schön, dass es dieses Forum gibt. Wenn man es nicht selbst erlebt, kann man es einfach nicht fühlen...


    LG Andrea