Posts by Kleene-3

    liebe @ weiße Rose


    Das stimmt tatsächlich , das Verständnis haben bei mir im Umfeld die , die auch schon ihre Mama verloren haben.


    unter meinen Freundinnen erzählen sie oft , das sie zu ihrer Mama fahren. Natürlich möchte ich nicht in Watte gepackt werden aber reißt mir hin und wieder das 💓 raus😢😢😢😢😢😢😢😢 für sie ist es so normal ....was würde ich dafür geben wenn ich es auch machen könnte😒😕


    es tut gut wenn wir hier schreiben können und es ist auch sooo 😔 😔😔😔😔😔😢😢😢😢😢

    Schönen Abend euch

    hallo weiße Rose


    ich hab gerade deine Geschichte gelesen und mir liefen die Tränen. Mein herzliche Beileid.... ich kann es so gut verstehen.... ich habe mittlerweile gute und auch hin und wieder schlechte Tage. So wie jetzt , denke ich es ist doch unwirklich und Mama ist gleich wieder da und nimmt mich in den Arm.😢😞

    Schön das du auch hergefunden hast , mir tut es gut , sich hier aus zu tauschen und und Verständnis zu bekommen.

    Bis bald wieder


    Kleene

    :30:

    Mama du fehlst mir soooo.

    Deiner Schwester geht es leider nicht so gut. Sie ist jetzt in einer Pflegeeinrichtung.

    Es kommen soo viele Erinnerungen hoch , ihr seit Euch so ähnlich. Sie ist genauso stur , wie du es auch warst.


    😥😥😥😥😥❤️

    Hallo Maik

    Maik.Holmer


    vielen lieben Dank für deine Worte.ich bin der Typ der über mich und meine Gefühle redet. Ich bin gerade dabei es zu lernen.

    Ein kleiner Kreis von Freunden war in der schweren Zeit für mich da, meine Familie ist leider sehr klein und das was ich noch habe ist leider teilweise nicht das was man sich wünscht.

    Mein „Bruder“ und ich sind wie Feuer und Eis. Bin gerade dabei mich von ihm zu entfernen, weil er mir nicht gut tut und wir einfach zuuu unterschiedlich sind.

    Ich habe ich die Woche bei meiner Mama alles gegeben.Jeden Morgen wie gesagt um 5 Uhr auf der ITS angerufen , am Tage meine berufliche Qualifizierung gemacht ( wobei ich in der ersten Nacht in der Not OP schon echt überlegt habe alles hin zu schmeißen. Aber in mir kam dann schnell hoch ,.... das hätte Mama nicht gewollt ) Ab mittags dann bei ihr am Bett gewesen. Viele Gespräche mit den Ärzten gehabt.... die mir immer erklärten sie braucht Zeit , sie erholt sich wieder. Der Oberarzt sagte mir , das meine Mutter der Zustand wieder erreicht , den sie hatte bevor sie ins Krankenhaus kam. Es ging in dem Gespräch zu Sache. Ich fragte ihn ob er mir nicht zu hört, meine Mutter ist schwer Demenz krank, er kann sich gerne in der Wohnung um die Ecke angucken oder sich mal ihren Körper angucken. Denn mit Körperpflege war schon lange nicht mehr viel. Ich fragte ihn , wie ich ihr erklären soll , dass sie jetzt dauerhaft einen künstlichen Darmausgang hat und mehrmals am Tage gereinigt werden muss. Da guckte er mich nur an und sagte nichts mehr. Ich fragte ihn , ob er seine Mutter hier so liegen haben möchte. Ich sagte ihm mehrmals , das sie das alles hier nicht will und hat sie nicht das Recht zu gehen. Das waren Augenblicke in denen die Ärzte leise waren. Ich sagte ihnen auch , das sie froh sein können , das sie nicht bei Bewusstsein ist , sie würde sich alles raus und richtig Theater machen.

    In der Woche habe ich nur funktioniert , da konnte mir wenig helfen. Danach habe ich und meine Freunde gemerkt , wie ich in ein Loch rutschte. Ich hatte einfach keine Kraft mehr. Ich habe richtig gemerkt , wie mein Kartenhaus zusammengebrochen ist. Dazu nur Stress mit meinen Bruder. Meine Kindheit war nicht so toll. Mein ganze Leben bin ich immer stark gewesen und habe immer alles gegeben, im Beruf wie bei Freunden. Die letzten Jahre mit Mama war nicht einfach und auch da musste ich fast alles alleine stemmen.für Mama einkaufen, ob sie zum Arzt musste, irgendwelche Anträge alles blieb an mir hängen.

    Ich habe dann ca. 1/2 Jahr später eine Verhaltenstherapie begonnen , dort wurde schnell erkannt das das nicht ausreicht. Dann habe ich eine tiefen psychologische Therapie begonnen. Das habe ich Glück , wir haben einen guten Draht und gute Gespräche. Aber auch das ist sehr hart , da einiges aufgearbeitet werden muss. Auch der Tod von Mama ist immer wieder ein Thema und ist sehr schmerzhaft 😥😥😥😥

    Mir wurde geraten eine Trauergruppe zu suchen, aber ich habe nicht das passende in meiner Nähe gefunden. Viele sind mit zu kirchlich. Das ist nicht so mein Ding. Dann habe ich hier eine Weile still gelesen. Und irgendwann getraut , mich anzumelden. Das tut mir gut. Ich kann mit das eine oder andere, Gedanken von der Seele schreiben( z.b. Der Brief den meine Mama an mich geschrieben hat, zumindest in meiner Phantasie) klingt blöd , Tote können doch keine Briefe schreiben. Aber mir es gut getan. Und wir hier eben nicht blöd angeguckt oder man muss sich nichts anhören. Entweder schreibt jemand dazu was oder nicht. Jeder wie der mag.

    Ich treffe hier auf viel Verständnis und das tut auch gut. Jeder muss einen Weg finden, um mit seiner Weg finden. Sich hier auszutauschen ist echt schön.
    herzliche Grüße

    Kleene

    Hallo Alika


    Ich lasse den Schmerz schon zu aber ich versuche nicht darin zu versinken. Ich versuche auch was schönes zu machen und mich über Dinge zu freuen. Ich weiß , das Mama es auch so wollen würde.

    ... Kind genieße dein Leben..... ich höre sie fast.

    Hier zu schreiben , mit euch darüber zu reden tut sehr gut. Weil ich weiß das ich hier verstanden werde.

    Mama liegt unter einer Wiese, ich wohne in einer Großstadt und wird soo viel auf dem Friedhof geklaut. Nachdem mein Engel weg war, dachte mir nö so nicht.Der Ort zum Trauern ist mir nicht wichtig. Das hat aber ein Jahr gedauert. Ich habe hier zu Hause meine Bilder , schönes rotes Teelicht Glas mit einen 2D Herz 💓 . Dazu liegt ein Schieferherz mit Gravur was ich hab lassen. Oft stehen auf Blumen da. Hier kann ich auch mal was zu ihr sagen🤭

    Hier ist sie bei mir

    Lg

    Hallo an Euch.


    was für eine schwere Aufgabe , die ihr beiden macht. Größten Respekt von mit 🙏👏🏼

    Ich habe schon 2 Menschen in ihren letzten Stunden begleitet. Sehr schwer aber auch irgendwie schön.

    Ich finde , es kommt total auf die Beziehung an , die man zu der Person hat.

    Ein Bekannter lag mit Lungenkrebs schon auf einer Palliativ Stadion.Ich wollte ihn nochmal besuchen und kam so dazu. Wir waren 5 Frauen (Ex Frau , Tochter , beste Freundin ....) und mehrer Stunden mit ihm verbracht. Es war traurig aber auch sehr schön. 2 waren immer bei ihm und wir haben so abgewechselt. In den letzten Minute saßen wir alle bei ihm auf dem Bett. Wir haben gelacht und geweint gleichzeitig. Dann war ich völlig ko.

    Bei meiner Mama war es viel schwerer. Eine Koma und hab jeden Tag bei Ihr gesessen. War echt schwer weil ich von Anfang an musste das sie nicht will und es auch nicht schafft. All die Geräte , nach 6 Stunden Not OP ein künstlicher Darmausgang , schwer Demenz krank. Sie lag da völlig aufgedunsen bei 30 Grad Körpertemperatur.

    Ich hab alle meine Kraft dafür eingesetzt um zu kämpfen , das sie gehen darf. Habe nur funktioniert und stand wohl ziemlich neben mir. Jeden Morgen um 5 Uhr dort angerufen und nach ihren Zustand gefragt.
    ich hab mich so gut wie möglich um sie gekümmert, die hab ihr leise ihr Lieblings Musik vorgespielt an Hand ihrer Werte hab ich ihre Reaktion gesehen.

    Nach einer Woche hab ich gewonnen , sie bekam auch noch ein Nierenversagen. Die Ärzte haben nicht immer vertröstet.... sie schafft es ..... sie braucht Zeit und Geduld.

    An ihrem 73. Geburtstag durfte sie endlich die Reise antreten....Die Ärzte meinten es könnte mehrer Stunden dauern , da sagte ich ihnen gleich .... Nein es dauert nicht lange , Mama ist reisefertig.Ihr Sohn hat mich wie immer auch in dem Augenblick wieder alleine gelassen. Es war sehr schwer...weil natürlich auch meine Mama

    Muss Luft holen....😢😢

    Danach ist dann mein starkes Gerüst von mir zusammengebrochen...und ich bin ein Loch gefallen.

    Es hat mich so ausgenoggt , das ich nun das Leben auf arbeiten muss.

    Die Woche werde ich wohl mein ganzes Leben nicht vergessen. Es ist als wenn es gestern war und alles ist wieder da.

    Aber ich finde auch wieder kleine schöne Ausblicke in meinen Leben und das zählt. Ich habe alles richtig gemacht und kein schlechtes Gewissen.

    Und Mama geht es jetzt viel besser.


    liebe Grüße Kleene

    Hallo Bettyna


    Es ging mir an Anfang genauso wie Dir. Obwohl Ich weiß , das ich alles richtig gemacht habe und Mama erlöst ist , hat es mich umgehauen. Man weiß das der Tod zum Leben gehört und wenn es dann passiert , ist Man nicht vorbereitet. Die Wochen in der sie im Koma lag , der „Kampf „ bei der Ärzten und dann am Ende ihr Geburtstag. An dem Tag hat sie ihre Reise angetreten und ich sie begleitet. Das hat all meine Kraft gekostet. Nebenbei meine berufliche Qualifikation.
    ich hab nur funktioniert. Ich habe ihre Urne von der Kapelle zur Wiese getragen.

    Mehr konnte ich nicht mehr tun. Das hat mich zu viel Kraft gekostet.

    Der Sohn meiner Mutter hat mich mit allem alleine gelassen. Selbst an ihrem Geburtstag ist er vor dem sterben gegangen.

    Der Friedhof hat mich auch immer wieder runtergezogen. Ich habe für mich entschieden, das der Ort für die Trauer nicht wichtig ist. Zumal dort ein Engel gestohlen wurde.

    Ich habe mir ein Schieferherz mit ihren Daten machen lassen. Das habe ich mit Fotos hier zu Hause. Hier ist sie ein Stück bei mir und kann auch mal mit ihren reden😱 ab und zu schimpfe ich mir auch 🧐 dann bin ich alleine und kann es hin u wieder mal raus lassen.


    Es tut gut , hier Menschen zu treffen die die Situation, Gedanken, Gefühle verstehen 🌸

    liebe Tina ❤️


    Ich bin schon vor längerer Zeit über eine sehr schön bunte große Regenbogenbrücke gegangen und dort sagte sie ich soll mal einen Brief nach Hause schreiben.Tina ich bin hier sehr beschäftigt , deshalb konnte ich nicht vorher schreiben . Sie sagen hier , du versteht es.

    Ich weiß , das du es mit mir die letzten Jahre nicht immer einfach hattest .Ich habe mich durch die Demenz verändert und habe dir auch angesehen , wie schwer es für dich war.

    Ich bin sehr stolz so eine tolle Tochter zu haben. Ich weiß auch , das oft als Mutter etwas falsch gemacht habe.

    Es hat mir immer sehr gut getan, das du immer für mich da warst. Du hast immer bevor du vorbei gekommen bist , gefragt was ich für Wünsche habe. Du hast versucht sie immer zu erfüllen.
    Das war immer soo schön.

    Ich erinnere mich , die du meine Hand gehalten hast und gesagt hast das ich gehen kann. Mir tat nichts weh , ich hab mich um gedreht und bin ein paar Schritte durch Nebel gegangen. Dort sah ich die größte Brücke , die ich noch nie in meinen Leben gesehen habe. Ich sah auf der anderen Seite einige Freunde u Bekannte , die sehr glücklich aussahen.

    Du hattest Recht , zu mir zu sagen das ich gehen soll! Ich wollte los laufen aber mein Herz wollte bei Dir bleiben.

    Deine streicheln meiner Hand wurde weniger und bin los gelaufen. Ich bin über die Brücke gegangen und du warst an meiner Seite Tinchen.

    Ich hab es geschafft , ich bin angekommen und es wunderbar hier.Ich fühle mich wunderbar leicht und habe keine Schmerzen.Ich habe hier noch einen schon 73. Geburtstag gefeiert.

    Ich habe vor ein paar Monaten sogar ein paar Flügel überreicht bekommen und darf jetzt ein Schutzengel sein.
    Ich bin sehr stolz , das du meine Tochter bist und , dass du immer für mich da warst.

    Du brauchst nicht traurig sein , ich gucke dir immer zu und mir geht es wirklich gut.

    Wir hatte ein schönes Leben und ich vermisse DICH SEHR aber ich wollte Dir auch sagen , das ich sehr glücklich bin , das ich über die Brücke gegangen bin

    In Liebe deine Mama ❤️Mutzen 🖤