Posts by Isabel L.K.

    Vielleicht die Geschichte einer Freundin die in jungen Jahren eine Nahtoderfahrung hatte... sie war schwer krank und ihr Herz versagte und als die Ärztin anfing auf ihr rumzuhämmern [so sagte sie] hätte sie sie killen können weil dort, wo sie war, sie sich so unendlich wohl fühlte dass sie nicht zurück wollte..

    Ich umarme Dich ✨⭐🌹

    Ich denke, dass wir so eine Gewissheit (dass es unseren Liebsten gut geht), nur in uns selbst spüren können. Es von anderen zu hören, ist zwar schön, und kann auch tröstlich wirken, aber es entsteht immer in uns. Bleibe einfach offen dafür, und schau was sich in den nächsten Wochen/Monaten tut.


    Meine Mama hatte nach meiner Geburt auch ein Nahtoderlebnis, und sie berichtete ähnliches.

    Du darfst un-tröstlich sein- aber ich wünsche dir dennoch dass du etwas findest, dass dir Hoffnung schenkt <3

    Isabel

    Ich habe Deine Erfahrung gelesen, mit Sterbenden... Vati musste alleine sterben... Ich hatte es einfach nicht mehr geschafft zu ihm zu gehen...

    Liebe Pia,

    Verstehe deine Trauer darüber, dass du nicht bei ihm warst.

    Ich persönlich glaube nicht, dass unsere Liebsten alleine gehen.


    Du hast getan was du tun konntest, und er hat das sicher gespürt <3:24:

    Liebe Birgit,

    Ich freu mich dass die Trauerbegleiterin dir so gut tut,

    und nach weiteren Möglichkeiten sucht, um dich zu unterstützen <3


    Ich habe gesehen, dass du bei "Kalender" den Gedenktag deines Liebsten auf tägliche Wiederholung eingestellt hast,

    ich nehme an, das war unbeabsichtigt? So sehen die anderen nicht, wann der richtige Tag ist.


    Liebe Grüße,

    Isabel

    liebe maus, liebe isabel, ich würde mich freuen, wenn ihr einmal von euren erlebnissen berichten könntet. das kann sicher für uns hier alle ein großer trost sein. dankeschön vorab.

    Liebe Wobistdu,

    Es gibt viele Erlebnisse, aber ein ganz besonderes, das ich nie vergessen werde.

    Ich hab eine Dame in der Hauskrankenpflege begleitet. Es ging ihr schon sehr schlecht, sie war bettlägerig. Als sie schon in der letzten Phase war, starb in der Ortschaft ein Mädchen (11) das sie kannte und mochte. Der ganze Ort war erschüttert und niemand sagte etwas zu ihr, um sie nicht damit zu belasten.


    Einige Tage später kam die Mutter des verstorbenen Mädchens zu ihr zu Besuch (unglaublich wie sie die Kraft aufbringen konnte), und die Dame im Bett sagte, ihr Mann wäre schon da um sie zu holen, und sooo schön sähe er aus. Und die kleine S. (das Mädchen) ist auch da, sagte sie.


    Man sah wie die Mutter erschrak und alles im Raum hielt die Luft an. Danach ist sie verstorben.

    Es war so heilsam für die Mutter, dass sie genau in diesem Moment dabei sein konnte.

    Der Raum war erfüllt von einer Präsenz die sich nicht in Worte fassen lässt.


    Es ist für mich ein Privileg, Menschen im Sterben begleiten zu dürfen. Es fühlt sich jedes Mal an, als würde sich der Himmel (Ich nenns jetzt mal so) für einen kurzen Moment öffnen. Und etwas ganz heiliges erfüllt den Raum.


    Ich möchte dennoch betonen, dass diese Erlebnisse meine persönliche Trauer nach Verlusten nicht kleiner machten,

    aber ich lebe mit einer großen Hoffnung im Herzen <3

    Isabel

    Liebe Mel,

    Du hast Recht. Unser Glaube kann uns zwar ein wenig tragen, aber weniger schlimm sind die Tatsachen deshalb nicht.

    Lediglich ein kleiner Hoffnungsschimmer.


    Ich wünsch dir, dass der kleine Hoffnungsschimmer mit der Zeit immer größer wird.

    Auch wenn das Vermissen bleibt... bis auf ein Wiedersehen <3

    Liebe Pia,

    Schön, dich wieder hier zu haben, und das es für dich ein Ort geworden ist,

    wo du dich verstanden fühlst.


    Mein Mitgefühl zum Verlust deines lieben Freundes <3

    Erneute Verluste, sind ganz oft "kleine" Retraumatisierungen. Sie machen uns diese Endgültigkeit wieder so bewusst.


    Komm gut durch den Tag,

    Isabel

    Liebe Sonnenstrahl,

    Es tut mir so leid, das du mit so vielen Dingen neben deiner Trauer zu kämpfen hast.

    Konntest du den schon etwas regeln? Vielleicht gibts auch finanzielle Unterstützung zb durch einen Verein?

    Hier gibts Vereine die mit der Gemeinde zusammen hängen, und Menschen in schwierigen Lagen unterstützen.


    Ich wünsch dir, dass sich gute Lösungen auftun, und du endlich entlastet wirst.

    Liebe Grüße,

    Isabel