Posts by Isabel L.K.

    Liebe Ameliea,

    Dein Verlust tut mir sehr leid.

    Schön, dass du dich als stille Mitleserin gewagt hast doch zu schreiben.

    Es braucht Mut die eigene Geschichte, die Trauer, die Gedanken zu teilen.


    Ich verstehe das die bevorstehenden Weihnachtstage ängstigen können.

    Gerne könnt ihr auch hier zusammen kommen. Das haben sie letztes Jahr auch so gemacht,

    und zumindest hier intensiv miteinander kommuniziert.


    Das hat vielen da durch geholfen.

    Fühl dich willkommen bei uns <3

    Isabel

    Liebe Bärbel,

    Mein Mitgefühl zu deinem Verlust. Fühl dich hier willkommen.

    Steffi hat es gut formuliert "Es heißt nicht umsonst Trauerarbeit".

    Es verlangt einem so viel ab. Es ist erst so kurze Zeit her bei dir, da ist dein Gefühlszustand ganz normal.

    Wie könnte es anders sein. 44 Jahre schreibst du seid ihr den Weg gemeinsam gegangen.

    Das ist eine unglaublich lange Zeit, und man ist auf allen Ebenen verbunden. Es braucht Zeit um zu Be-greifen,

    dass der andere physisch nicht mehr da ist. Es fühlt sich manchmal wie ein Entzug an.


    Ich hoffe das Forum hilft dir ein wenig als Wegbegleiter <3

    Isabel

    Oh das ist schön liebe Evi,

    Ich finde auch Trauer ist bunt. Es ist nicht nur traurig sein- es ist auch vermissen, lieben, ärgern, anklagen, erinnern, manchmal

    sogar lachen. Alles ist darin enthalten <3

    Bunte Taschentücher


    Welches Taschentuch würde ich heute wählen? Und warum?

    Welches Gefühl löst es aus? Fällt mir ein Erlebnis dazu ein?


    Einige Impulsfragen die du nur für dich beantworten kannst, aber auch gerne mit uns teilen kannst.


    Ich wünsche dir einen guten Tag <3

    Liebe Hexe ,

    Es gibt in Menschen eine tiefe Urangst des Ausschlusses. Das liegt daran, dass wir als Urmenschen, sollten wir ausgeschlossen werden, nicht

    überleben konnten. Und dieses alte, ist in unserer Epigenetik drin. Auch wenn wir wissen, dass es nicht so ist, handeln wir oft danach.


    Das andere ist, dass wir Menschen nicht verletzen wollen. Es kommt bestimmt immer auf die Beziehung an, weswegen es uns bei manchen leichter fällt,

    als bei anderen. Wir versuchen es gleich mit Rechtfertigungen wenn wir dann doch mal Nein sagen.

    Da darf ich selbst noch einiges lernen...


    Mir hilft der Gedanke,

    "Ein Nein zu anderen,

    ist oft ein Ja zu mir"


    Ich nehme mir viel mehr Zeit bei Antworten und spür was für mich passt. Das erleichtert einiges.

    Vielleicht hilft dir das auch <3

    Liebe wobistdu ,

    In der Trauer krank zu sein, ist wirklich das letzte was man brauchen kann, da ohnehin alles so viel Kraft kostet.

    Hier gibts schon einige Post Covid Rehas, um die Menschen wieder aufzupäppeln.


    Ich wünsch dir gute und baldige Genesung <3

    Danke für eure lieben Rückmeldungen.

    Liebe Sverja, ich finde den Titel vom Buch auch ganz toll :love:


    Die Adventszeit ist für viele so schwierig, weil die Gesellschaft so ein Harmoniebedürfnis in dieser Zeit ausstrahlt, alles soll möglichst schön, glitzernd und besinnlich sein. Alles womit sich Trauernde sehr schwer tun. Und auch hier sind Trauernde so verschieden. Ich umgebe mich in Trauerphasen gern mit schönen Dingen und mag Lichter. Für andere unerträglich.


    Das wichtigste ist, zu schauen womit man sich wohl fühlt. Sich selbst nicht überfordern, und auch mal Nein sagen, wenn einen

    jemand zu etwas überreden will.


    Alles Liebe <3

    Trauercafe


    Ein Gedicht zur Adventszeit:


    "Der Trost hat mich gefragt,
    ob ich bereit bin,
    durch den Schmerz hindurchzugehen,
    anstatt ihn zu umkreisen,
    und ob ich meinen Finger
    so lange in die Wunde lege,
    bis ich das Unversehrte darin fühlen kann.

    Er hat mich gefragt,
    ob ich mich halten lassen werde
    von Armen, die nichts je wieder
    in Ordnung bringen,
    und ob ich schweigen kann,
    bis irgendwann wie warmer Atem
    ein gutes Wort mich streift.

    Er hat mich gefragt,
    ob ich mich bücken werde
    zur kleinen blauen Blüte am Wegesrand,
    ob ich Kirschen von den höchsten Ästen pflücke

    und ob ich es ertragen kann,
    wenn mich am Abend
    ein Glück ganz ohne Grund befällt.

    Er hat mich gefragt,
    ob ich erahne, dass ich auf nichts ein Anrecht habe,
    auch nicht auf die Untröstlichkeit,
    weil sich in jedem Augenblick
    das Leben selbst an mich verschenkt,
    ohne zu zögern und ohne Maß.

    Wie eine, die noch in die Weite
    dieses Wortes wachsen muss,
    sagte ich Ja..."


    (aus Giannina Wedde "Es wächst ein Licht in deinem Fehlen)


    Die Frage in der Gruppe war, hast du in der Trauer schon tröstliche Momente erlebt? Trotz der Untröstlichkeit die du empfindest?


    Ich wünsche eine ruhige Adventszeit <3

    Hallo liebe Forumsmitglieder,

    Ich habe diesen Thread gestartet, um hier die Impulse zu teilen, die ich in einem Trauercafe mit Gruppen bespreche/teile. (Meine Praxis heißt Herzwerkstatt, deshalb der Name)

    Vielleicht könnt ihr euch etwas von den Beiträgen für euch persönlich mitnehmen.


    Gerne könnt ihr auch Impulse aus euren Trauercafes/Gruppen hier teilen, Fragen stellen, oder einfach still mitlesen.


    Alles Liebe <3

    Isabel

    Liebe Manuela,

    Grad in der Adventszeit, die vielen schwer fällt, ist es wichtig drauf zu achten was einem gut tut,

    und was man besser vermeidet.


    Ein schönes Ritual deiner Schwiegermutter, und das über so viele Jahre <3

    Liebe Corny,

    Auch mir tut es sehr leid. Das war eine sehr schöne Geste von dir, und intuitiv tun wir meist genau

    das was in dem Moment wichtig ist.


    Was du schreibst klingt überhaupt nicht bescheuert, es ist ein ganz normaler

    Schutzreflex des Körpers, das Ablenken, die Gedanken. Einen Begleiter zu suchen kling nach einer guten Idee.

    Bestimmt hilft es dir in der Verarbeitung.


    Und auch hier kannst du jederzeit alles niederschreiben was dich beschäftigt <3

    Lieber Daniel,

    Ich freue mich zum einen, dass sich viel Neues, Gutes bei dir tut, und zum anderen tut es mir sehr leid,

    dass du all das nicht mit deiner Mama teilen kannst. Zumindest nicht im physischen Sinne.

    Ich denke Träume sind kleine Tore zu unseren Liebsten.


    Und wo immer du auch hingehen magst, deine Mama ist dabei <3

    Ich wünsch dir, trotz der schwierigen Umstände einen guten Neubeginn.