Posts by Isabel L.K.

    Ich würde, wenn ich nicht trauern würde nicht freiwillig solche traurigen Geschichten lesen.

    Ich denke auch, dass es Betroffene Menschen sind.

    Viele fühlen sich weniger allein, wenn sie lesen dass es auch andere Trauernde gibt.

    Speziell am Anfang der Trauer hat man ja wirklich das Gefühl, man ist der einzige Mensch mit diesem Thema.

    Deshalb finde ich den Austausch auch in persönlichen Gruppen so wichtig.


    Die Gesellschaft ist aber eher so, dass sie sich jetzt erstmal der online Welt zuwendet.

    Diese ist ihnen viel näher, immer zugänglich, anonymer.

    Hallo ihr Lieben,

    Aspetos ist ein öffentliches Forum in dem jeder lesen und schreiben kann.

    Das war die Idee. Deshalb hab ich auch immer wieder gesagt, bitte keine Namen, Fotos, Adressen usw.

    online stellen, da es öffentlich ist. Auch bei den Profilbildern weis ich immer drauf hin dass es sichtbar ist. Im geschlossenen Bereich, kann nur jemand lesen,

    der auch angemeldet ist. Es ist nun mal das Internet, und man sollte auch in privaten Konversationen

    vorsichtig sein, jeder kann sich als etwas ausgeben, das er nicht ist.


    Es dient zum anonymen Austausch von Trauernden. Und im besten Fall findet man etwas Trost unter Gleichgesinnten.

    Aber es kann nie Menschen im "echten" Leben ersetzen. Es ist eine virtuelle Welt, das dürfen wir nicht vergessen.


    Es werden hier auch immer wieder Freundschaften geschlossen die sich auch im realen Leben treffen.

    Das ist auch völlig in Ordnung. Was dort passiert, liegt allerdings nicht mehr in unserer Verantwortung. Achtet darauf mit wem ihr privat werdet.


    Als Gast kann man hier natürlich mitlesen. Es gibt so viele die über ein Jahr nur still mitgelesen haben, und sich dann erst entschieden haben zu schreiben.

    Die Beweggründe sind immer ganz unterschiedlich.


    Liebe Maike , Datenschutz ist uns wichtig, und persönliche Daten werden geschützt.

    Was ihr hier im Forum schreibt, ist eigenverantwortlich. Jeder entscheidet, was und wieviel er Preis gibt.


    Liebe Grüße,

    Isabel

    Seit dem ich die emdr Stunde gemacht hab, sagen schon zwei Personen, dass ich „besser“ Ausschau. Verrückt oder ?

    Liebe Vanessa,

    Ich denke, dass unser innerstes immer nach außen sichtbar ist.

    Und sobald sich etwas in dir verändert, wird es auch im außen erkennbar <3

    Hallo ihr Lieben,

    In der Trauergruppe teilte ich eine Geschichte die mich sehr berührt hat.

    Von den Wasserkäfern und der Libelle.

    Ein schönes Bild vom "Leben danach". Ich gab die Impulsfrage dazu:

    "Was würden eure Liebsten euch vielleicht gerne wissen lassen?" Und ließ ganz spontan auf diese Frage antworten.

    Es kamen wunderbare, spontane, tröstliche Worte und jeder konnte sich etwas davon mitnehmen.

    Ihr könnt es für euch alleine entweder laut oder auch in schriftlicher Form machen.

    Gerne könnt ihr es auch hier im Forum teilen.


    Ich wünsche euch einen ruhigen Sonntag,

    Isabel


    Die Geschichte von den Wasserkäfern und der Libelle

    Am Boden eines kleinen ruhigen Teiches lebte eine Gemeinschaft von Wasserkäfern. Es war eine zufriedene Gemeinschaft, die dort im Halbdunkel lebte und damit beschäftigt war, über den Schlamm am Boden des Teiches hin und her zu laufen und nach etwas Nahrung zu suchen.

    Immer wieder bemerkten die Wasserkäfer jedoch, dass der eine oder andere von ihnen anscheinend das Interesse daran verlor, bei ihnen zu bleiben. Er klammerte sich dann an einen Stängel einer Teichrose und kroch langsam daran empor bis er verschwunden war. Dann wurde er nie wieder gesehen.

    Eines Tages, als dies wieder geschah, sagten die Wasserkäfer zueinander: “Da klettert wieder einer unserer Freunde den Stängel empor. Wohin mag er wohl gehen?”

    Aber obwohl sie genau zuschauten, entschwand auch dieses Mal der Freund schließlich aus ihren Augen. Die Zurückgebliebenen warteten noch eine lange Zeit, aber er kam nicht zurück.

    “Ist das nicht merkwürdig?”, sagte der erste Wasserkäfer.
    “War er denn hier nicht glücklich bei uns?”, fragte der zweite.
    “Wo er jetzt wohl ist?”, wunderte sich der dritte.

    Keiner wusste eine Antwort. Sie standen vor einem Rätsel. Schließlich berief der Älteste der Käfer eine Versammlung ein. “Ich habe eine Idee”, sagte er. “Der Nächste, der von uns den Teichrosenstängel empor klettert, muss versprechen, dass er zurückkommt und uns erzählt, wohin er gegangen ist und warum.” “Wir versprechen es”, sagten alle feierlich.

    Nicht lange danach an einem Frühlingstag, bemerkte genau der Wasserkäfer, der den Vorschlag gemacht hatte, dass er dabei war, den Teichrosenstängel empor zu klettern. Höher und immer höher kletterte er. Und dann, noch bevor er wusste, was ihm geschah, durchbrach er die Wasseroberfläche und fiel auf ein großes, grünes Teichrosenblatt.

    Als der Wasserkäfer wieder zu sich kam, blickte er verwundert um sich. Er konnte nicht glauben, was er da sah. Alles war ganz anders und auch sein Körper schien auf merkwürdige Art verändert. Als er ihn neugierig zu betrachten begann, fiel sein Blick auf vier glitzernde Flügel und einen langen Hinterleib, die nun anscheinend zu ihm gehörten. Noch während er sich über seine ungewohnte Form wunderte, spürte er ein Drängen, die Flügel zu bewegen. Er gab dem Drängen nach, bewegte seine Flügel – und plötzlich, ohne zu wissen wie, befand er sich in der Luft.

    Der Wasserkäfer war eine Libelle geworden. Auf und ab, in engen und großen Kreisen, bewegte sich die neugeborene Libelle durch die Luft. Sie fühlte sich wunderbar in diesem so ganz andersartigen Element. Nach einiger Zeit ließ sie sich auf einem Blatt zum Ausruhen nieder.

    In diesem Moment sah die Libelle hinunter ins Wasser. Und da waren ihre alten Freunde, die anderen Wasserkäfer, die hin und her liefen am Boden des Teiches. Jetzt erinnerte sich die Libelle an ihr Versprechen.

    Ohne lange zu überlegen, stürzte sich die Libelle hinab, um ihren alten Freunden zu berichten. Aber sie prallte an der Oberfläche des Wassers ab.

    “Ich kann nicht zurück.” sagte sie traurig. “Zwar habe ich es versucht, aber ich kann mein Versprechen nicht halten. Und selbst wenn ich zurückkönnte, kein einziger meiner Freunde würde mich in meinem neuen Körper erkennen.”

    Und nach einigem Nachdenken wurde ihr klar: “Ich muss wohl warten, bis sie ebenfalls Libellen geworden sind. Dann wissen sie selbst, was mir widerfahren ist und wohin ich gegangen bin.”

    Und damit flog die Libelle glücklich empor, in ihre wunderbare neue Welt aus Licht und Luft.

    Liebe Anna,

    Dein Verlust tut mir sehr leid.

    Es ist zwar alles noch sehr frisch, dennoch empfehle ich dir, nach einem guten Therapeuten Ausschau zu halten,

    grad auch weil ein Kind betroffen ist. Hier empfinde ich eine gute Begleitung als besonders wichtig.


    Trauer ist KEINE Krankheit, und an und für sich braucht man keine Therapie, weil der Trauerprozess an sich schon die

    natürliche Heilung ist. Jedoch kann sich manchmal schon ein Trauma daraus entwickeln.


    Es gibt auch Familientrauerbegleitung wie die vom Lavia Institut. Hier sind auch Trauerbegleiter aus verschiedenen

    Bundesländer in D & Ö.


    Das wichtigste ist, dir keinen Druck zu machen. Trauer braucht sehr sehr viel Zeit <3

    Isabel

    Liebe Birgit,

    Auch ich möchte dir mein Mitgefühl ausdrücken.

    Gut das du das Forum gefunden hast. Auch wenn es die Trauer nicht nimmt,

    es gibt etwas Halt- grad wenn es so frisch ist wie bei dir.


    In dieser Zeit steht der Körper nur auf "überleben", und nichts ist mehr wie es einmal war.

    All unser funktionieren das im Alltag normal war, hört auf. Die Welt steht still...


    Komm in Ruhe hier an <3

    Isabel

    Liebe Tina,

    Mein Mitgefühl zum Verlust deines geliebten Mario.

    Unter Gleichgesinnten ist es einfacher zu erzählen wie es einem wirklich geht.

    Man wird verstanden, vieles erlebt man ähnlich und niemand hat zum Ziel das man danach wieder

    "funktioniert". Das nimmt den Druck.


    Ich hoffe der Austausch hilft dir ein wenig <3

    Isabel

    Lieber Meikel,

    Der Verlust deines geliebten Sohnes tut mir unglaublich leid.

    Und es tut weh zu lesen, wie sehr du dich mit dem Gedanken quälst ein schlechter Vater zu sein.

    Trauernde machen sich immer wieder mal Vorwürfe, selbst wenn sie wissen dass sie nichts

    ändern hätten können. Es gehört ein Stück weit zum Trauerprozess.


    Das du hier nicht mehr schreiben möchtest finde ich schade. Vielleicht liest du es ja doch noch:

    Du bist hier sehr willkommen <3

    Isabel

    Liebe Sommermond,

    Was für eine schöne und berührende Idee.

    Eine Dame die ich betreue teilt ihre Äpfel auch immer mit den Vögeln.

    Die legen wir unters Vogelhaus <3

    Liebe Maike,

    Ich habe grad in einem anderen Wohnzimmer geschrieben, dass mir bewusst ist, dass darauf schon lange gewartet wird.

    Aber es derzeit viele Arbeiten im Hintergrund gibt (Technisches etc.),

    aber ich werde es im Büro gleich nochmal anbringen, dass der Wunsch dringender wird.


    Auch ich finde das Spam löschen schon etwas mühsam und hoffe dass es bald gelöst ist.


    Liebe Grüße,

    Isabel

    Liebe Jennifer,

    Das du keinen Therapeuten findest tut mir leid. Privat auch nicht?

    Zumindest hattest einen guten Termin, ich hoffe du kannst dran anknüpfen.


    Lass dich nicht irritieren von den Aussagen anderer.

    Viele verstehen den Trauerprozess einfach nicht.

    Lass dich nicht unter Druck setzen. Trauer braucht Zeit <3

    und der Kostenplan ist genehmigt von der Krankenkasse ❤️

    die Humangenetik braucht noch bis Ende Januar dann geht es los. Ich bin so aufgeregt

    Liebe Nessie,

    Das sind ja aufregende Neuigkeiten.

    Ich freu mich für euch.

    Und auch das du deinen Phillip so nah bei dir spüren konntest <3