Beiträge von mayatochter

    Danke dir von Herzen, liebe Pia1962  


    Mir ist heute und seit Anreise hierher am Freitag so schlecht! Wir fahren 1 Tag eher vom Wohnort meiner Eltern heim.



    Es war grausam schmerzlich, hier die Elternwohnung weiter aufzulösen.





    Dazu/davon habe ich Migräne, Erkältung und dauernd scharfzackige Trauerzahnräder im Herzen, die mir den Magen umdrehen außerdem!

    Heute ist wieder ein sehr wunder Tag. :33::95:Zum Teil liegt das am grauen und kalten Regenwetter.


    Mein Leben lang war das ein Traumatrigger. Genauer möchte ich nicht darauf eingehen.

    Seit ich dieses Kindheitstrauma integrieren konnte in mein Leben, ist dies längst nicht mehr sooft, so tief und so lange so.


    Manchmal sind es aber arge innere Narbenschmerzen oder doch nahe oder gar sogar etwas im Flashback wie heute.

    Dabei spielt heute eine Rolle, dass meine Schwester mir ihren inneren momentanen Trauerort nach dem Tod beider Eltern beschrieb und dass ihre Beschreibungen und Erläuterungen dazu meiner Traumavergangenheit schockierend ähnelten, was mich triggerte.

    Mein innerer Trauerort ist zwar auch noch knapp 2 Monate nach Papis Tod und 7 Monate nach Muttis Tod noch so schmerzlich wund und tief und dunkel, aber ganz ohne eine Vermischung mit meinem früheren Traumaort.

    Dort am Trauerort bin ich auch nicht freiwillig, aber frei und geborgen und die Dunkelheit ist warm und fürsorglich wie Mutter Erde im Winter und das Wundsein etwas irdisch Natürliches - alles lebendiger Selbstausdruck und so fruchtbar, um zum Dünger von kostbarem Wachstum zu werden wie ein Vulkankrater.

    Und ebenso grausam und potentiell zerstörerisch wie irdische Naturgewalten, aber durch meine Jesusmystik umgeben und durchtränkt und gelenkt durch Liebe und nicht durch alle irdischen Mängel und Lebensgefahren.


    Gottseidank! <3




    <3 Mir geht es deutlich besser, wenn auch noch lange nicht gut. Aber mit guten Momenten, Stunden, einzelnen Tagen!

    Ich war nach dem Heimgang meines Papis Anfang Februar so tief in Trauer, zusammen mit der Trauer um meine Mutti, die ja nur 5 Monate vorher in den Himmel ging, nach 9 Monaten um Sterben und Tod beider Eltern, dann noch nach Papis Beerdigung genau am 6-monatigen Himmelsgedenktag von Mutti, so abgrundtief in Trauer, so tief erschöpft und geschwächt, dass ich ohne meine ständig präsente innere Quelle der Jesusenergie wohl in eine schwere depressive Episode gerutscht wäre.

    Denn es war wie 2016, als mein damals 92jähriger Papi ins Pflegeheim musste und meine damals 81jährige Mutti alleine nach 58jähriger Ehe in der Wohnung blieb.


    Damals fuhr ich wie letztes Jahr auch ab April jeden Monat für 1 Woche zu meinen Eltern, die beide verstört waren wie auch mein lernbehinderter Bruder und seine Frau es waren.


    Meine beiden Schwestern waren auch so aus der Spur, dass sie sich völlig zurückzogen, obwohl sie nah wohnen und nicht wie ich einmal von Bayern nach NRW Stunden brauchten.


    Ich wusste aber, dass ich diesen zu entgleisen drohenden Familienzug vor Ort wieder mit stabilisieren helfen musste, sonst würden die ganzen folgenden Jahre eine schlimme Dauerkrise.

    Das gelang auch, aber danach folgte eben eine Episode schwerster Depression 2017 monatelang.

    Da merkte ich, dass ich mit 57 Jahren als sowieso chronisch Kranke mich nicht mehr ungestraft so sehr überfordern durfte.


    Im schlimmen Jahr 2017 öffnete sich im wahrsten Sinne des Wortes spirituell wieder in aller Depressionsdunkelheit innerlich der Himmel und flutete mich innerlich mit Licht wie als Kind, was ich Jahrzehntelang verloren hatte.

    Nur diese Gottesnähe ließ mich alles völlig umstellen und mir eine Eremitoase im Alltag aufbauen, die trägt.


    Sie trug mich auch diesmal wieder, aber sie trägt mich nie um etwas herum oder drüber weg, sondern mitten durch.

    Und die doppelte Trauer war furchtbar, überforderte mich, ich hatte keine Ressourcen mehr.


    Das war ein unerträglicher Schmerz zeitweise, so dass ich begriff, das ging so nicht weiter, ich war schon ganz unten, ich musste die Trauer teils auf später verschieben, mich ablenken, schlafen, schlafe, schlafen.


    Die letzten 4 Wochen schlief ich jeden Tag bis zu 10/12 Stunden, war etwas in der Woche unumgänglich zu tun, schlief ich danach auch mal am WE 17 Stunden am Stück.

    Reinster Erschöpfungsschlaf und meine Männer nahmen mir viele Aufgaben ab.

    Und dann mit dem Frühlingsanfang waren es meine Eltern, die mir ganz nahe „sagten“,dass ich im von uns allen geliebten Frühling doch nicht so sehr trauern solle, wo es ihnen selbst doch so wunderbar ginge

    Ich danke Euch, liebes Bettinalein und liebe Pia1962 für eure Smilie-Anteilnahme. Die tut so gut. Auch nur ein "Verstehe dich-" -Häkchen zu sehen hilft. Ich weiß ja, dass die Worte oft feststecken oder dass die Emotionen sich oft besser in Symbolen ausdrücken, das mache ich ja selber so nach dem Lesen in anderen Wohnzimmern hier.


    Mir geht es jetzt 4 Wochen nach der Beerdigung meines lieben Papis und 6 Monate nach der Beerdigung meiner lieben Mutti immer noch im Herzen soooo weh und wund.

    Und in den letzten 4 Wochen habe ich mich in meiner endlosen Erschöpfung ganz hineinfallen lassen in meine Glaubensenergie und mich tragen und heilen lassen, so dass ich nicht mehr eine aufgerissene Wunde ohne Schutz war, so dass ich auch ein bisschen wieder zu Kräften kommen konnte, minimalst.


    Ein anderer Kreis schließt sich jetzt bald im Jahresgedenken! Im April letzten Jahres begann das Sterben meiner Mutter, was wir lange nicht wussten, und sie hat seitdem nie wieder die Elternwohnung betreten.

    Und dieser Teil der Trauer in mir will ihren Jahreskreis schließen und ein weniger zur Ruhe kommen.


    Ich habe ja für meine Mutter nach ihrem Tod auch eine Gedenkseite eingerichtet und dort seit ca 2 Wochen nach ihrem Tod täglich eine Kerze für sie angezündet und für sie und mich über meine Trauer geschrieben täglich.

    Seit Februar gibt es dort auch eine Gedenkseite für Papi, wo ich es genauso hielt, täglich.


    Und nun habe ich dort heute geschrieben:


    Liebe Mutti und lieber Papi, ich bin mir sicher, dass ihr auch eine Art Sonntag feiert im Himmel der Liebe bei Jesus. Denn ihr seid ja jetzt dort, wo alles wieder gut ist und wo ihr den größeren Blick über die ganze Erdenschöpfung habt und seht, dass unser aller Seelen nicht dorthin gehören und was sie alles irdisch erleiden und anstellen in ihrer Blindheit und Heimatlosigkeit und Verlorenheit. Und Schuld. Ohne sie zu verstehen in vollem Umfang.

    Ich will euch jetzt immer sonntags ein Kerzlein anzünden und nicht mehr täglich, denn ich habe ja Eure Gedenkseiten nicht zum bloßen Gedenken eingerichtet.

    Ans Gedenken muss ich nicht erinnert werden, ihr seid mir so nahe, so lebendig und ich bin aus euch heraus gewachsen körperlich und kann euch gar nicht vergessen. Dann würde ich ja mich selber vergessen und alles, was ich euch verdanke im Guten und im Schweren.

    Nein, ich wollte und will hier meine Trauerjahre festhalten. Und wenn das zu ausufernd voll hier wird, dann verliere ich den Überblick und schaffe es nicht, die Anfänge und Verläufe im Blick zu behalten.


    Und eben ein Teil meiner Trauer, der des Sterbens meiner Mutter über 4 Monate, der möchte es jetzt ruhiger werden lassen, sich und seinen ganzen Jahresteil nun in einem Jahresring in meinem Inneren ablegen und alles ein ganz klein bisschen leichter werden lassen im Wissen, dass meine Eltern nun in Leichtigkeit sind und es auch gar nicht wollen würden, dass ich so sehr darniederliege wie seit dem 2. Februar, als Papi starb.

    Es ist schwer, mein Alltag derzeit!



    Andererseits bin ich für vieles dankbar.



    Zusammen lässt mich das irgendwie derzeit überleben.





    Übermorgen ist es erst 1 Monat her, dass mein Vater beerdigt wurde und dann ist es 7 Monate her, dass meine Mutter verstorben ist.



    Ich muss mir das immer wieder vor Augen führen, um so stur in meinem doppelten Trauerjahr mich zu verorten und nicht voranzueilen als wäre das ganz anders.



    Da es jetzt um den Abschluss des Familienerbes meiner Eltern, also um Geld, geht, merken meine ältere Schwester und ich, dass wir uns gegenseitig unsere Familientrigger und Überlebensmechanismen erklären müssen, damit diese in ihrer Unterschiedlichkeit Respekt erfahren und als innerliche Notwendigkeit beachtet werden, um möglichst nicht getriggert zu sein bzw. schnell wieder rauszukommen. Das ist harte Energiearbeit, weil es saugt ohne Ende.



    Meine Hauptaufgabe ist immer noch, mich von meiner kraftmäßigen und emotionalen wie auch psychischen und seelischen Überforderung beider Todesfällt so kurz hintereinander zu erholen und das in einer erneuten Trauerphase, die noch ganz am Anfang ist und einfach viel Energie saugt.



    Es ist mir auch sehr wichtig, dass allen Alltagskontakten klar zu machen, denn mein Inneres Kind betrachtet es nur deshalb nicht als Misshandlung, weil ich so klar dazu stehe.



    Also liegt es in der Natur dieser Sache, dass ich mich dadurch noch weniger und noch langsamer erholen kann.



    Ich vernachlässige dadurch vieles, was ich sonst auch bei schlechter Verfassung nicht vernachlässige und erlaube mir das und erkläre das auch allen Beteiligten so und erwarte und bekomme ihr Verständnis.

    E n d l i c h mal ein Aufwachen ausgeschlafen und mit ein bisschen Kraft!



    Dem unausgesprochenen Druck um mich herum, schneller in der Trauer jetzt mal in die Gänge zu kommen, zu widerstehen und drauf zu vertrauen, dass bei mir das kraftmäßige Aufstehen aus der Erschöpfung nur auf dem tiefsten Grund der Erschöpfung selber erwachen und aufperlen kann und ich solange Ruhe und Stille halten werde, das war nicht einfach.



    Zeitweise und teilweise unter Minimalismus rumgehangen und dauergechillt zu haben aus schierer Notwendigkeit wegen der krassen Ausnahmesituation, seit 11 Monaten vom Sterben und Tod meiner Eltern rumgewirbelt worden zu sein und dann meine beiden Eltern innerhalb von 5 Monaten beide überraschend kurz hintereinander verloren zu haben, war selbst für mich etwas Neues in der bewussten Durchführung, aber als Schreckalternative sah ich eine schwerste Depriepisode vor mir und d a s ließ mich dabei bleiben, mich zu erholen.



    Auch jetzt, 3 Wochen nach der Beerdigung meines Vaters, bin ich n a t ü r l i c h noch völlig angeschlagen, auch wenn in solchen 3 Wochen so viel Aktion in einer Familie vorkommt.



    Am Freitagabend war Göga auf Geschäftsreise und Sohni fuhr mit den Öffis zu einem Gruppen-Disco-Besuch nach München rein bis Mitternacht.



    Ich saß da auf heißen Kohlen, weil es wegen der Sturmböen schon andauernd den ganzen Tag über Störungen der Öffis auf allen Linien gab. Dann sollte auch noch ab abends die gesamte S-Bahn-Stammstrecke wegen Bauarbeiten geschlossen werden. Bis wir da ausgekaspert hatten, wie Sohni am besten mit den Öffis nach Mitternacht heim käme, weil mein Mann mit Auto unterwegs war, das war schon eine Wissenschaft für sich.

    Ich hatte noch extra einen Familienfreund mit Auto in München alarmiert, falls Sohni da nicht weg käme, würde er ihn abholen und heim bringen.



    So kam Sohni erst um halb zwei in der Früh heim und ich war auch gerädert, weil ich momentan keine Nervenkraft mehr habe und mich alles schnell erschöpft.

    Dann sollte/wollte ich noch samstags aber gleich vormittags mit Sohni zu einem Vorbereitungs-Brunch-Treffen für Sohnis Kreuzfahrtsreise Ende März mitfahren, hatte mich deshalb schon freitags abends schleppend in Etappen geduscht, Haare gewaschen, frische Kleidung angezogen und rausgelegt - aber als dann gestern der Wecker klingelte und ich Sohni weckte und uns Frühstück machte, bekam ich schon Kopfschmerzen und merkte, es war mir unmöglich, in froher Brunch-Geselligkeit zu sitzen.



    Göga kam dann rechtzeitig, um das zu übernehmen, heim.



    Und ich schlief den ganzen Samstag bis abends, hab dann kurz gegessen und wieder geschlafen bis heute Früh!



    Ich brauche das einfach.

    Danke dir <3

    Jetzt war meine Trauer so tief auf dem Grund meiner Trauer angekommen nach dem Tod meines Vaters zusammen mit meiner abgrundtiefen Erschöpfung und Überforderung, beide Eltern so kurz hintereinander verloren zu haben und nun schon seit nächstem Monat 1 Jahr lang am Stück mit dem Thema Sterben und Tod meiner Eltern verbracht zu haben in Ausnahmezeiten innerlich.

    Und seit ich jetzt nach der Beerdigung meines Vaters fix und fertig wochenlang in den Seilen hing, 3 Wochen lang, weil alles einfach zuviel war und keine Kraft mehr für nix da war, da irgendwann ging es nicht mehr noch tiefer, sondern konnte nur da verweilen und ansonsten wieder besser werden.


    Und beides ist jetzt der Fall. Ich verweile unten auf dem Trauer- und Erschöpfungsgrund in mir und ab und an zeigt sich wieder ein erster Kraftfunken, verglimmt aber auch wieder schnell.

    Im Moment ist so ein bisschen Stille der reißenden Trauerwellen in mir, wie im Sturmauge aber mitten drin in der Trauer.


    Wenn so Stille ist, könnte ich es fast verwechseln mit dem gewohnten Sich-selten-Sehen wie es vor letztem April noch war. Mal monatelang oder 1 Jahr lang sich nicht treffen, das war normal in meiner Familie und trotzdem waren wir uns innerlich nah trotz allem Theater meiner Familienkonflikte.


    Wie sehr mir meine Eltern aber dennoch Basis und Sicherheit waren, merke ich jetzt nach ihrem Tod, wusste ich aber auch immer schon.


    Aber so leer wie ich momentan getrauert bin, könnte ich mir fast einbilden, ach, es ist doch wie immer - denn ich spüre meine Eltern ja immer nah bei mir und in mir in und mit ihrer und meiner Liebe. Als ob sie nur im Nebenraum sind und so unabhängige Geister wie wir alle sind, Zeit gar nicht solch eine Rolle spielte.


    Ich hoffe, ich kann jetzt mal ein bisschen verschnaufen tief im Tal der Trauer und Erschöpfung, bevor die nächste Monsterwelle voller reißender Trauer mir das Herz zerreißt.

    Liebe Melanie, es tut mir sehr sehr leid, dass du deine liebe Mutter verloren hast. Fühl dich hier im Forum verstanden und aufgefangen! Meine Mutti ist im August letzten Jahres verstorben und mein Vater ist ihr 5 Monate später Anfang Februar gefolgt. Beide waren auch sehr alt und hatten Vorerkrankungen.

    Aber wie du schon schreibst: Der Verlustschmerz ist trotzdem schlimm und unfassbar.


    Viel Kraft, lass dir Zeit, fühl dich hier sicher und verstanden! Liebe Grüße! mayatochter

    Hallo liebe Tat, meine tiefe Anteilnahme zum Verlust deines lieben Papas! Ich fühle mit dir, denn mein Vater ist auch gerade erst Anfang Februar verstorben und meine Mutter 5 Monate zuvor. Das Forum hier tut gut und es ist auch gut, dass du krankgeschrieben bist!

    Die richtigen Worte findest du hier im Forum viel mehr als da draußen!

    Viele Leute finden gar keine Worte zur Anteilnahme oder denken, nach der Beerdigung ist doch alles wieder wie zuvor! Das ist irre!

    Und viele trauern zwar selber genauso bei einem nahen Trauerfall, aber können mit Trauer bei anderen einfach nicht umgehen.


    Mein Mann ist auch eher der, der mich in den Arm nimmt, mir viel Ruhe zugesteht und mich verwöhnt, aber nicht viel sagen kann dazu, obwohl ich merke, wie sehr er meine Trauer versteht.


    Ich wünsche dir und deiner Mutter viel Kraft! Stiller Gruß von mayatochter

    Moin Zusammen, das ist ja wohl ein grässlicher Sturmregen hier im Süden! Darum schiebe ich mal für alle hier ein Fässchen Kaffee ins Café zum Aufwärmen! Kommt gut in den Tag und werdet nicht nass!

    Hallo manu1984w , ich habe jetzt erst deinen ersten Beitrag hier gelesen, denn ich bin selber nicht mehr aktuell hier mit dem Lesen der neuen Beiträge, weil ich fünfeinhalb Monate nach dem Tod meiner Mutter am 17. August 2022 nun auch meinen Vater am 2. Februar 2023 verloren habe und nicht mehr hier zum Lesen kam.


    Du hast deinen geliebten Mann an die Folgen von Corona zusammen mit seinen Vorerkrankungen verloren, das tut mir sehr leid und ich fühle tief mit dir mit.


    Dein Mann war ja noch gar nicht alt und für ihn und Dich war es katastrophal, dass er jetzt schon gehen musste!
    Viele Menschen werden abweisend und zurückgezogen in solch riesigen Lebens- und Überlebenskrisen, mit der sie selber nicht fertigwerden.

    Das war sicherlich in seinen letzten Monaten nicht gegen dich gerichtet, sondern dein Mann hatte keine Kraft für andere mehr, letztlich auch nicht für sich.

    Seine Liebe&Zärtlichkeit war dir ja sicher durch 9 wunderbare Jahre und ganz an seinem Ende zeigte er sie dir ja auch noch deutlich!

    Spürst du sie nun auch um dich herum?

    Mein Respekt für alles, was ihr euch gemeinsam aufgebaut habt, und mein Mitgefühl, weil das einfach mehr Jahre gemeinsam verdient hätte!

    Meine Eltern sind auch an den Folgen bzw. im Zusammenhang mit Corona in ihrem hohen Alter und mit Vorerkrankungen verstorben.
    Mein Vater überstand Corona und erholte sich etwas, schaffte es aber dann plötzlich doch nicht mehr, war zu geschwächt.


    Meine Mutter ist aus lauter Angst vor Corona erst Monate zu spät ins Krankenhaus gegangen und hatte auch zu sehr körperlich abgebaut, um sich zu erholen.


    Diese Pandemie fordert auch noch so viele Opfer, obwohl sie offiziell vorbei ist.


    Ich wünsche dir viel Kraft!


    Liebe Grüße! mayatochter

    Hallo Wintermond83 , zum Verlust deines Vaters sende ich dir mein tiefes Mitgefühl!

    Mein Vater starb am 2. Februar und darum fühle ich erst recht mit dir.

    Meine Mutter starb fünfeinhalb Monate zuvor, am 17. August letzten Jahres.


    Es ist gut, dass du hier ins Forum gefunden hast, das wird dir sicherlich gut tun.


    Viel Kraft wünsche ich dir!


    Liebe Grüße! mayatochter

    Lieber Simon, nachdem ich in deinem vorletzten Beitrag den Begriff „Trichotillomanie“ gelesen habe, habe ich mal nachgegoogelt, aber nur ganz kurz, mir war ja klar, was ich da mache.


    Den Begriff finde ich schon so ekelig wie diese Zwangsstörungen alle auch. Irgendwie habe ich dazu auch noch Assoziationen zu anderen ekeligen Begriffen wie „Trichinen“ usw.


    Da ich lange Haare habe, fällt meiner Frisörin natürlich sofort auf, wenn da oben auf dem Kopf in Ausnahmezeiten alles dünner wird oder viel kürzere Strähnen da sind.

    Ich sag ihr dann immer auch ehrlich, dass ich bei Superstress mir in den Haaren rumdrehe, bis sie verknoten und abreißen oder ausgehen. Nicht umsonst gibt es ja auch Formulierungen wie „sich die Haare raufen!“ oder „in Trauer an den Haaren reißen“


    Jetzt bekomme ich sicherlich auch beim nächsten Frisörbesuch wieder einen Text zu hören, aber es gibt eben viele überforderte ekelige oder peinliche Macken der Stressabfuhr bei Menschen, dies ist meine. Angefangen von Alkohol über andere Drogen, Aggressionen, Fresssucht, sich Kratzen uvm.


    Der innere Dampf muss halt irgendwo raus und oft genug gewöhnen sich Menschen dazu ekelige, peinliche und ungesunde Dinge an.

    Jetzt habe ich mich schon wieder seit morgen 2 Wochen nach der Beerdigungsrückreise daheim gut genug ausgeruht, dass ich meine Haare wieder in Ruhe lasse.


    Viel mehr Menschen kenne ich ja, die Nägelbeißen.

    Und ich fand mich auch bestätigt bei dem kurzen Googeln, dass das nicht unter die Kategorie Selbstverletzung fällt, sondern Stressabbau u.a., so fühlte sich das Haaredrehen bei mir auch immer an.


    Außerhalb von Ausnahmezeiten bin ich durch Medikamente, Psychotherapie, Lebensstilanpassung, Selbsthilfe und Spiritualität nach fast 50 Jahren ohne die richtige Diagnose nun seit gut 10 Jahren endlich innerlich entspannt genug, um all solche Stressmacken meistens nicht mehr zu brauchen.

    Ach ja, mein Trauern hat nun auch die tiefste Talsohle erreicht und pausiert etwas, aber ich weiß, die nächste Tsunamiwelle kommt!


    Einen erholsamen Sonntag wünsche ich dir mit lieben Grüßen von mayatochter!







    Lieber Simon, danke für deine verständnisvollen Worte. Ja, darin finde ich mich sehr wieder.

    Das Haarezwirbeln und Haarereißen als Zwang in äußerster Anspannung und Überlastung habe ich auch, aber eben nur dann.
    Die meiste Zeit tue ich es nicht und hatte nur einmal als Kind eine kleine kahle Stelle davon auf denn Kopf, die Haare wachsen aber immer wieder nach.
    Es ist vergleichbar mit Nägelabknabbern, Stressabfuhr.

    Liebe Grüße! mayatochter

    <3 Liebe Bettinalein , deine Mama hilft dir ganz sicher und wir hier auch! Dass der ganze Körper mit wehtut, kenne ich auch.


    Was erwartet dich denn Neues an einer Schule? Ich hab‘s verpasst.


    Klar, dass du Angst hast, es ist was Neues und Fremdes. Aber allem Neuen wohnt ein Zauber inne, der dich auch erfassen soll, das wünsche ich dir!


    Liebe Grüße! mayatochter :24: