Posts by Elisa50

    Ihr Lieben, vielen Dank für euer Schreiben!!

    Meine Zyste soll wohl durch einen Bauchschnitt entfernt werden, sie ist sehr groß. Ich möchte das aber noch mit der Frauenärztin besprechen.

    Der Arzt, der das CT vor zwei Wochen gemacht hat, schreibt, man könne ein Ovarialcarcinom nicht ausschließen, daher der Schnitt, damit man alles genau sieht.

    Ich hoffe, dass alles gut geht.


    Wie geht es euch allen denn??

    Ich hoffe sehr, dass es etwas heller geworden ist in euren Herzen und Gedanken, das wünsche ich euch wirklich sehr.


    Bisher bin ich noch nicht sehr zum Nachdenken gekommen, da immer etwas anliegt, ich hoffe , wie alle, auf etwas besseres, stabiles Wetter, damit ich schon im Garten etwas arbeiten kann, wenn ich operiert bin, bin ich wieder etwas lahmgelegt und alles wächst wieder über den Kopf und ich muss höllisch aufpassen, dass ich die Ruhe bewahre und nicht so panisch bin wie letztes Jahr, aber das glaube ich nicht, ich fühle mich deutlich ruhiger, hoffentlich hält es an.

    Jetzt wünsche ich euch allen eine gute Nacht und schicke ganz liebe Grüße

    Elisabeth

    Liebe Cathrin, ich dachte mir, das du ausgezogen bist und jetzt dabei es dir wohnlich und heimelig zu machen.

    Lass dir Zeit, du hast ja jetzt, glaube ich, etwas weniger Platz, da muss man gut überlegen was wohin kommt.

    Wahrscheinlich wirst du noch öfters umräumen 😊

    Ich wünsche dir ein gutes Ankommen und dass du dich wohlfühlen wirst.

    Ich fahre jetzt nach Koblenz ins Krankenhaus für den Gesprächstermin, mal sehen was rauskommt.

    Ich wundere mich selbst über meine Ruhe, bis jetzt noch keine Angst und Zittern und Panik vor der Op., hoffentlich kommt das nicht noch zu stark.

    Ich wünsche dir einen schönen Tag und bis später.

    Liebe Grüße, Elisabeth

    Guten Abend, ihr Lieben!

    Seit vergangenen Freitag bin ich wieder zuhause.

    Ich musste den Klinikaufenthalt für eine Woche unterbrechen, da meine Zimmernachbarin Corona hatte.

    Diese Unterbrechung war nicht so gut, außerdem wurde ich als Neuaufnahme wieder durch alle Aufnahmeverfahren geschleust, die ich 3 Wochen vorher gemacht habe. Die Therapien liefen schleppend an.

    Mein Glück war, dass meine Psychologin für länger in Urlaub ging und ich eine bekam, die Traumatherapie nach EMDR machen konnte. Das hat mir wirklich sehr geholfen, es ist aber noch nicht zu Ende, ich muss ambulant dieses Verfahren noch etwas weiter in Anspruch nehmen.


    Alle Therapien waren gut, sie fanden nur zu selten statt, wir hatten sehr viel Leerlauf.

    Es war trotzdem gut in diese Akutpsychosomatik zu gehen, auch 7 Wochen insgesamt können viel bewirken.


    Jetzt bin ich wieder zuhause, ruhiger und etwas gelassener geworden, die „ häusliche Schwere“ hat nachgelassen.


    Dummerweise wurde eine sehr große Zyste am Eierstock nachgewiesen, morgen habe ich einen Gesprächstermin in einem Krankenhaus, wie es weitergeht.

    Ich hoffe, die Zyste ist gutartig und kann problemlos entfernt werden.


    Ich melde mich wieder öfters demnächst, habe euch nicht vergessen und möchte wissen, wie es euch so geht.


    Bis dahin liebe Grüße, Elisabeth

    Liebe Manuela, das tut mir sehr leid. Ich wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit.

    Du fühlst dich jetzt wahrscheinlich sehr einsam und verlassen, dass kann ich sehr gut nachvollziehen.

    Liebe Grüße, Elisabeth

    Ihr Lieben, vielen Dank für eure Unterstützung, ich freue mich sehr darüber, ganz ehrlich!

    Mir geht es gut, ich genieße es nicht immer alleine zu sein und gute Gespräche zu führen.

    Für meinen Geschmack könnte der Therapieplan etwas voller sein, aber es ist ja erst die zweite Woche wo die Therapien stattfinden.

    Ich bemerke, dass eine gewisse Schwere von mir abfällt, es wird mir bestimmt gut tun, anfangs habe ich mich etwas schwer getan aber jetzt geht es.

    Ich wünsche euch allen einen guten Abend und bald werde ich vielleicht etwas mehr schreiben.

    Es geht mir gut, ich hoffe euch auch!

    Ganz liebe Grüße, Elisabeth

    Ja, liebe Herzschmerz, habe die Sendung auch in der Mediathek gesehen

    Ich hatte vorher noch nie von ihr gehört.

    Ich war nur erstaunt, wie und was sie schreibt, und letztendlich im Gespräch sehr wenig ausdrücken konnte. Das lag aber wahrscheinlich am Format der Sendung.

    Ich hätte gerne mehr von ihr erfahren und, vor allem, ihrem Weg durch diese Zeit.

    Aber das Buch kann ich wirklich nur empfehlen.

    Danke, liebe Sverja.

    Wahrscheinlich ist das ein natürliches Bedürfnis aus dieser langen Trauerzeit, Erfahrungen daraus weiterzugeben und zu helfen oder zumindest Trauernden das Gefühl geben „ ich sehe und verstehe dich „.

    Du schreibst den Begriff der „ Festigung „ das wird mir jetzt erst richtig klar, dass das der richtige Ausdruck dafür ist, als ich schrieb „es nur langsam zu vergessen „


    Ich fühle deine jahrelangen Erfahrungen, Gedankengänge, Suchen und den Sinn in allem nachzuspüren.
    Danke für deine Hilfestellungen hier im Forum.


    Ich denke so oft, all diese Menschen hier teilen das gleiche Schicksal, suchen Hilfe und geben selbst so viel.

    Das ist so wunderbar und man spürt die Ehrlichkeit und das Teilen wollen.

    Welch eine Energie!!


    Allen später wunderbaren Schlaf und endlich mal gute, friedvolle Träume

    Elisabeth

    Ihr Lieben, ich habe jetzt ein ganz interessantes und, wie ich finde, sehr authentisches Buch gelesen von einer Schriftstellerin, deren Mann vor zweieinhalb Jahren an Krebs gestorben ist.

    Wie sehr ich mich in ihren Gedanken und Beschreibungen wiedergefunden habe, wie sie diese Zeitspanne beschreibt und wo sie jetzt steht.

    Ich fand das Buch wunderbar und wichtig für mich.

    Ich weiß nicht, ob ich das Buch kurz nach dem Tod meines Mannes hätte lesen können, da waren andere Bücher wichtiger, weil sie rigoroser geschrieben waren, aber jetzt, nach einem Jahr war das genau das richtige Buch für mich, vielleicht auch für den/die einen oder andere/n für euch..


    Titel des Buches „Alles ist gut, bis es das dann nicht mehr ist“


    Autorin: Elke Naters


    Verlag: Ullstein


    Guckt mal rein in die Beschreibungen


    Liebe Grüße, Elisabeth

    Liebe Luisa ich schicke dir die allerbesten Wünsche und das du durchhalten und dich erholen kannst.

    Es war schön zu lesen, dass du dir vorstellen kannst weiterzuleben, wenn alles gut geht.

    Ich wünsche es dir und deiner Amy so sehr.

    Ganz liebe Grüße

    Elisabeth

    Liebe Sverja, das hast du so liebevoll und auch hoffnungsvoll für mich, und sicher für alle hier geschrieben.
    Deine Worte tun einfach sehr gut und geben Zuversicht.

    Ich hoffe auch, oder besser gesagt, ich habe jetzt schon den Wunsch, dieses Trauerempfinden später einmal bei Menschen helfend zu begleiten.

    Das, was man erlebt in diesen Zeiten, das ist so wechselhaft intensiv, wenn man daraus irgendwann mal gestärkt hervorgehen kann, wäre es zu schade, das einfach nur langsam zu vergessen. Anderen zur Seite stehen, das möchte ich gerne.

    Ich habe eine Bekannte, wir haben uns nie oft gesehen, ihr Mann ist vor 25 schon an Lungenkrebs innerhalb 8 Wochen gestorben.

    Sie hat mir, alleine durch ihre Anwesenheit und den mitfühlenden, wissenden Blick, sehr geholfen und hilft mir weiter, weil sie es einfach nachvollziehen kann. Das ist leider der einzige Mensch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis. Ja, weil sie es erlebt hat.Da braucht man nichts erklären, sie spürt, wie es mir geht. Dafür danke ich ihr sehr.

    Dafür danke ich auch dir, liebe Sverja, und allen anderen, die hier mitlesen oder teilhaben.

    Ein gutes Wochenende für dich und alle

    Elisabeth

    Liebe Sverja,

    ich danke dir sehr, dass du mir ein paar mitfühlende Zeilen schreibst, Dankeschön!


    Die Trauer in mein Dasein integrieren und nicht mehr das allumfassende Gefühl, was jede Sekunde meines Denkens bestimmt, ja, das ist mein sehnlichster Wunsch für mein zukünftiges Leben, damit es wieder einen Sinn ergibt.

    Ich fühle und erfahre das Leben noch zu wenig, aber wahrscheinlich angemessen der Zeit und meines Ist-Zustandes.


    Ich hoffe auch, dass der Klinikaufenthalt mich ein Stückchen weiterbringt, ich bin jetzt offen dafür.


    Liebe Grüße, auch an alle hier

    Elisabeth

    Liebe Ingrid, ich kann das, was du schreibst, sehr, sehr gut nachempfinden.

    Jeden Tag stolpert man über Erinnerungen und, je nach dem, kann man wieder nicht begreifen was passiert ist und vor allem, was dann mit einem selbst in diesem Moment passiert.

    Das irritiert und erregt einen auf sehr schmerzhafte Art.

    Es ist einfach nur furchtbar anstrengend und manchmal frage ich laut, und auch etwas trotzig, wie Herzschmerz schreibt, wann hört das denn endlich mal auf??

    Und dann beruhige ich mich wieder und sage mir, es dauert so lange wie es dauert.

    Aber das Hadern mit meiner Situation erlaube ich mir jetzt schon mal, es ist ein Gefühl und das kommt ja nicht einfach so, das hat alles seinen Grund und seinen Sinn.


    Vor ein paar Monaten hätte ich mir dieses Gefühl noch nicht gestattet, aus schlechtem Gewissen meinem Mann gegenüber, aber jetzt merke ich langsam, wenn es fair ist zu hadern und wenn nicht.


    Ja, liebe Ingrid, der Weg ist noch weit aber gehen müssen wir ihn trotzdem.

    Hier fällt mir der Spruch, dass der Weg das Ziel ist ein, scheint mir unumgänglich.


    Liebe Grüße

    Elisabeth

    Liebe Cathrin, schön, dass du das auch so nachvollziehen kannst.

    Alles hat seine Zeit, Vermeiden hat seine Zeit aber auch den Mut, liebgewonnene Tätigkeiten sich zurück zu erobern.

    Ich weiß selbst nicht, woher das plötzlich kam.

    Aber ich habe schon letzte Woche, am 1. Todestag meines Mannes, einen Kuchen gebacken, ihm zu Ehren und den Kuchen mit seiner Mutter und ein paar Freunden dann gegessen.
    Das war der erste Kuchen seit er gestorben ist.


    Ich glaube nicht, dass das was mit dem Ende des Trauerjahres zu tun hat, das ist nur ein obligatorischer Zeitmesser.

    Aber das dieses Jahr mindestens benötigt wird, das verstehe ich jetzt besser.

    Da fehlte mir früher das Verständnis und die Erfahrung für. Die habe ich ja jetzt, leider.

    Ich hätte gerne darauf verzichtet.


    Mein Wunsch ist sehr stark geworden, dass ich frühere Eigenschaften, besser Ressourcen, wieder hervorholen möchte, damit ich mich wieder besser wiedererkennen kann in dem, was mich vor dem Unheil auch ausgemacht hat.

    Es ist so vieles noch überdeckt und das macht mich ebenfalls traurig und oft mutlos.


    Da ich aber ab 1.2. in eine Akutpsychosomatik erstmal gehe, erhoffe ich mir hierdurch auch eine kleine Besserung und Perspektive für mein zukünftiges Leben.


    Ja, liebe Cathrin, auch du wirst wieder aus deinen Ressourcen schöpfen, du hast schon so vieles angepackt was ich mich noch nicht getraut habe, vielleicht auch weil du musstest, aus Zeitgründen, manchmal kann das hilfreich sein.

    Danach brauchst du aber etwas Ruhe zum Durchatmen.

    Glaube weiter an dich.

    Sei umarmt, Elisabeth

    Liebe Ingrid, ja die Trigger, die machten und machen mir immer noch das Leben schwer, mit starken körperlichen, geistigen und psychischen Auswirkungen.

    Ich versuche mich weiterhin vorsichtig heranzutasten und setze mich nicht mehr unter Druck. Leider bin ich noch zufriedenstellend gewappnet.

    Das muss in der Traumklinik geschehen, wenn ich denn mal einen Platz bekommen kann.

    Liebe Grüße und einen guten Tag

    Elisabeth

    Ihr Lieben, ich möchte heute mal sehr gerne etwas positives mit euch teilen, obwohl der Tag noch jung ist und ich vorsichtig geworden bin, was Stimmungen und Tätigkeiten anbelangt.


    Ich war immer eine begeisterte Brotbackerin, habe alles mögliche ausprobiert und mein Mann freute sich jedesmal wie ein kleines Kind auf das neue Brot und langte, zu meiner Freude, ordentlich zu.


    Selbst in das Krankenhaus, 3 Wochen vor seinem Tod, habe ich ihm Heiligabend frisches Brot von mir gebracht und ich sehe seinen lieben Blick noch heute, das trockene Brot im Krankenhaus mochte er gar nicht, aber der Appetit wurde auch schon weniger.


    Bis heute konnte ich kein Brot mehr backen ohne an diesen Blick zu denken, oder überhaupt an seine Freude an meinem Brot.


    Heute, nach 1 Jahr, habe ich es gewagt, zwar etwas stumpfsinniger als früher, die Freude daran fehlt noch, aber ich vermeide es nicht mehr, das sehe ich positiv, wenigstens momentan.

    Es ist mir auch egal ob es schmeckt und die Konsistenz vielleicht nicht perfekt ist, ich habe es gemacht und nur das zählt heute für mich, vielleicht weine ich, wenn ich es anschneide, jetzt kommen auch ein paar Tränen, vielleicht auch nicht. Wir werden sehen.


    Ich wollte euch gerne etwas nettes mitteilen und schicke euch allen liebe Grüße

    Elisabeth

    Liebe Zausel, du wirst das schaffen, wie du bereits das vergangene Jahr geschafft hast.

    Es ist toll, dass diese Freundin dich gefragt hat, das zeigt, dass sie an dich denkt und der Tod deines Mannes und auch du ihr nicht egal ist.

    Lass den Tag auf dich zukommen und vertraue dir.

    Sei umarmt und liebe Grüße

    Elisabeth