Posts by Tigerlily

    Liebe Tini,

    das stimmt nicht, dass du nichts tun kannst.

    Du hörst zu und das ist in der Lage in der sich deine Mutter befindet, etwas Lebensnotwendiges.

    Da tust du sehr viel und wenn es soweit ist, dass du deine Tatkraft für deine Familie einsetzen kannst, bin ich sicher, dass du das dann auch schaffen wirst, nur Mut!

    Lieber Andreas,


    mir fehlen Worte des Trostes, es ist einfach schrecklich gleich zweimal das Liebste auf der Welt zu verlieren.

    Aufschreiben hilft und dazu ist dieses Forum wirklich gut geeignet.

    Deine verstorbenen Lieben sind nicht wirklich weg, ich denke das spürst und weißt du, dennoch ändert das nichts an der Trauer, denn sie fehlen einfach hier auf der Erde, so nah zum Anfassen, zum Reden, zum gemeinsamen Leben.

    Liebe Coco,

    ich schließe mich den Glückwünschen an und wünsche dir und deinem kleinen Enkel alles Gute!

    Dass du dich mit dem Bruder deines Mannes so wohl fühlst kann ich nachvollziehen!

    Sowohl du als auch er sind froh über den Umstand jemanden gefunden zu haben mit dem man über den Verstorbenen reden kann, noch dazu eine Person, die ihn gekannt und geliebt hat.

    ich erlebe etwas Ähnliches mit dem besten Freund meines Mannes.

    Er ist der Einzige, der um meinen Hannes genauso getrauert hat wie ich selber.

    und wenn wir miteinander reden ist mein Mann immer so präsent, das macht mich vorübergehend glücklich.

    Danke lieber Maik,


    nach dem Dauerregen der letzten Tage, war der Sonnenschein eine schöne Überraschung.

    Die Grabbepflanzung ist momentan ein wenig problematisch, der viele Regen schwemmt einfach alles weg.

    Liebe Anja,


    abhaken, durchschnaufen, weitermachen.

    Solche Menschen sind keinen weiteren Gedanken wert und es ist abscheulich, dass so jemand auf Trauernde losgelassen wird.

    Gottseidank hast du danach ein paar positive Erfahrungen machen können.

    Bei deinem älteren Sohn kam mir spontan das Gefühl, dass seine Trauer so stark ist, dass er nciht damit klarkommt eine durch Trauer geschwächte Mutter zu erleben. Das soll keine Entschuldigung für sein Verhalten sein, aber vielleicht kann es als Erklärung dienen. Ihr alle kämpft gerade um euer Leben und jeder hat andere Strategien, die in eurem Falle leider nicht sehr kompatibel sind.

    Ich kann dir nur wieder sagen, dass ich dich sehr gut verstehen kannund dass irgendwann wieder bessere Zeiten kommen werden, auch wenn du das momentan so gar nicht glauben kannst.

    Alles Liebe und Gute und einen erträglichen Tag wünscht dir Gabi

    Lieber Robert,


    ich möchte dich gern ermutigen, den Umstand, dass du noch Leben musst anzunehmen.

    Vielleicht ist es eine unerlaubte Verallgemeinerung, aber mein Herz sagt mir etwas anderes und deswegen traue ich mir dir zu schreiben, dass sich mir meine Lieben mit aller Macht zu erkennen gaben und mir Mut machten mein Leben anzunehmen, weil es einen mir derzeit noch verborgenen tiefen Sinn hat und sie alle bei mir sind und mich begleiten, bis ich meine Aufgaben hier auf Erden gelöst haben werde.

    Ich habe zusätzlich auch eine schamanische Behandlung erhalten, die mir, dessen bin ich mir sehr gewiss, auch meine LIeben in der geistigen Welt geschickt haben, sodass ich diese Informationen, dieses Wissen und diese liebevollen Gefühle nun nicht mehr nur verstandesmäßig begreife, sondern auch mehr und mehr mit dem Herzen verstehen darf.


    Die Botschaft, das ist mir klar gilt nicht nur für mich, sondern auch für dich und alle anderen Trauernden, die ihre Verstorbenen so schmerzlich vermissen.

    Egal, ob du es glaubst, weißt, fühlen kannst oder nicht, sie sind alle bei dir, deine liebe Frau, deine Kinder und all die anderen lieben Menschen, die du so sehr vermisst. Und sie begleiten und unterstützen dich bei deiner Aufgabe hier auf Erden, die es zweifellos auch für dich gibt, sonst wärest du nicht mehr hier.


    Du weißt, wie sehr ich mich danach sehne gehen zu dürfen und du kannst mir glauben, daran hat sich noch immer nichts wesentliches geändert, außer dem Umstand, dass ich jetzt einsehe, dass es tatsächlich noch nicht Zeit ist für mich zu gehen.

    Und seit ich beginne den Gedanken und den dringenden Wunsch zu sterben, in die zweite Reihe zu stellen und die Annahme dessen was ist, in die erste Reihe stelle und mich fast angestrengt daran festhalte, an dem was mir meine LIeben mitgeteilt haben, geschehen tatsächlich mehr und mehr Dinge, die dazu dienen, mein Vertrauen ins Leben zu stärken.


    Ich möchte dich ganz lieb umarmen und dir Frieden im Herzen wünschen, alles Liebe Gabi

    Liebe Bettina,


    ich freue mich so sehr für dich!

    Halte diese Erfahrung gut fest in deinem Herzen, denn sie ist ein kostbarer Schatz.

    Für mich hat meine erste Erfahrung mit dinem Medium eine neue Tür in meinem Leben geöffnet,

    Nicht dass danach sofort alles gut gewesen wäre, aber eines kam zum anderen und ich bin auf einem Weg zurück ins Leben.

    Liebe Luise,

    das freut mich, dass da doch gewisse Zweifel in dir sind, ob es nicht doch ein Weiterleben nach dem Tod gibt.

    Stell dir vor, mein Hannes hat an so etwas überhaupt nicht geglaubt, er war zwar wie ich auch katholisch getauft, hatte aber im Lauf des Leben die Anschauung entwickelt, dass das alles nur der Beruhigung der Menschen dient und dass es wahrscheinlich nach dem Tod aus ist.

    Und du magst es glauben, oder auch nicht, aber ich hatte während eines medialen Workshops Kontakt mit ihm, wo er seiner Verwunderung Ausdruck gab, wie er glauben konnte, da sei nichts mehr. Er hat mir eindrücklich gesagt, dass er noch am Leben ist, dass es dort drüben wie im Urlaub sei und dass er sich freut, dass er mit mir in Kontakt sein und mein Leben mit mir gemeinsam weiterführen kann, auch wenn ich ihn gerade nicht fühle.

    Weißt du, mir ging es ja sehr oft wie dir, dass ich ihn nicht fühlte und dann Zweifel bekam, ob ich mir alles bloß eingebildet habe.

    Aber dass ich ihn nicht fühlen kann, liegt allein an mir, wenn ich wieder mal eine emotionale Mauer der Angst und des Zweifels um mich herum baue, dann kommen die Verstorbenen einfach nicht durch zu uns.

    Es ist auch nie so, wie ich es mir vorher vorgestellt hatte, sondern teilweise sehr subtil, manchmal überraschend und dann wieder Funkstille, dass ich denke ich bin total alleine.

    Aber inzwischen kann ich alles was ich erlebt habe nicht mehr so einfach wegschieben und deswegen bin ich felsenfest davon überzeugt, dass der Tod nur ein Übergang in ein anderes Leben ist, auch wenn ich das nicht beweisen und niemanden überzeugen kann oder will, der dafür nicht empfänglich ist.

    Ich bin ein bisschen spät für die Getränke fürchte ich, aber ich habe heute auch schon den wärmenden Sonnenschein nach den grauslichen letzten Tagen genossen.

    Der Himmel ist strahlend blau und die Berge rundum sind alle weiß angezuckert.

    Bald mache ich mich auf den Weg zu meiner Freundin, die ich mittags angerufen habe, weil mir heute irgendwie ein wenig einsam zumute war.

    Est stimmt Monika, die Zeit geht so schnell vorbei, aber auf der anderen Seite lebe ich immer noch in einer seltsamen Blase des Stillstands, seit mein lieber Hannes nicht mehr da ist.

    LIebe Grüße an euch alle Gabi

    Arme Luise,

    dann hast du nur den Trost, dass deine Qualen ein Ende haben werden wenn du stirbst.

    Ich kann dir nur berichten, wovon ich im Innersten überzeugt bin und dir eine trostspendende Umarmung senden.

    Ich wünsche dir wirklich von Herzen, dass du irgendwann wieder etwas Schönes erleben darfst, dass auch für dich das Licht der Hoffnung leuchtet.

    Alles Liebe Gabi

    Liebe Renate,

    das Gefühl des Verrates, wenn ich mich für einen Moment wohl fühle, ist mir auch vertraut, aber ich weiß durch medialen Kontakt zu meinem Mann, durch Träume und Zeichen, dass das genau das Gegenteil davon ist, was mein Hannes sich wünscht.

    Er hat mir zu verstehen gegeben, dass er sowieso nicht weg ist, sondern mein Leben begleitet und dass es ihn freut und Stolz macht, wenn ich mein Leben mit Fröhlichkeit meistere.

    Das ist nicht einfach für mich, auch nach zwei Jahren, aber in diesen zwei Jahren nach seinem Tod habe ich mich soweit gefangen, dass ich es wenigstens versuchen kann.

    Ihm zuliebe, aber auch mir zuliebe.

    Ich weiß, dass du dir das noch nicht vorstellen kannst, das könnte ich damals auch nicht, dafür ist es noch viel zu früh.

    Gib dir die Zeit zum Trauern, hab Geduld und denke immer daran, er ist nicht weg, die Liebe bleibt.

    Liebe Luise,

    solche Gedanken befallen mich auch immer wieder, wenn ich daran denke was auf der Welt passiert und wie wohl meine Zukunft aussehen wird, möchte ich mich nur mehr unter einer Decke verkriechen und die Zeit einfach verschlafen, bis ich endlich gehen kann. So zu viel wird mir das alles.

    Solange die Sonne schien und es schön warm war, war es leichter, jetzt, bei Temperaturen um 3°C und Dauerregen, mach ich mir wieder Sorgen, wann wohl die Heizung wieder eingeschaltet wird und ob dann auch alles funktioniert und dann denke ich automatisch an meinen lieben Hannes mit dem ich Freude und Sorgen teilen konnte und der diese praktischen Dinge immer voll im Griff hatte.

    Mit ihm zusammen habe ich den Herausforderungen des Lebens freudig die Stirn geboten.

    Also, liebe Luise ich weiß genau wovon du redest, aber da gibt es bei mir dann noch ein entscheidendes Wissen darüber, dass mein Hannes, aber auch Mutti und Vati immer bei mir sind und mich unterstützen. Und ich weiß definitiv, dass sie sich eine glückliche Gabi wünschen, dass sie stolz auf mich sind, wie ich diese schwere Aufgabe meistere und dass sie mir helfen wo sie können (was ich meistens erst in der Rückschau erkennen kann)

    Deshalb bemühe ich mich jeden Tag aufs Neue daran zu denken, dass ich geliebt werde und nicht alleine bin und dass es noch viel Schönes zu entdecken gibt auf dieser Welt, in diesem Leben.


    Liebe Luise, wenn dir wieder mal alles zu viel wird und dir die Decke auf den Kopf fällt, denk dran du wirst geliebt und das Leben auf der Erde ist endlich und solange du hier bist gibt es neben all den Sorgen auch Schönes zu entdecken.

    Ich hab dich auch lieb, Luise, du schreibst so innig und gefühlvoll und ich wünsche dir von Herzen freudige Momente so oft es möglich ist.

    Jetzt kommt wieder die trübe Zeit, dazu die unberechenbaren Einschränkungen dieser verrückten Coronazeit, sodass es gar nicht mehr ausreichend die Möglichkeit gibt, zu versuchen sich selber aus den Trauertälern zu befreien.

    Das zieht auch mich noch runter in die Tiefe der Hoffnungslosigkeit. Ich habe inzwischen Methoden gefunden, mich wieder zu motivieren, aber das hat wirklich sehr lange gedauert, also habt Geduld mit euch.

    Ich wünsche euch, dass ihr eure innere Ruhe wieder findet und schicke ganz viel Kraft und Liebe Grüße Gabi