Posts by Tigerlily

    LIebe Anja,

    ich finde es wirklich bewunderungswürdig, dass du beschlossen hast dein Leben in die Hand zu nehmen.

    Das heißt auch, alles was zu deinem alten Leben gehört hat auf den Prüfstand zu stellen, um einen gangbaren Weg für dich und zumindest die zwei Kinder, die zu dir stehen, zu finden.

    Es wird mit Sicherheit ein schwerer Weg werden, aber meiner Meinung nach auch ein lohnender!

    Ich wünsche dir alles Gute und viel Erfolg mit deinen Plänen! Gabi

    Ein beeindruckendes Gedicht!

    Ich bin momentan ungefähr bis zur Stille gekommen.

    Man könnte es als Trauerbarometer verwenden, was meinst du?

    Ich habe früher mal eine Fleckerldecke für uns gehäkelt, die liegt jetzt im Auto.

    Die Zeit für Handarbeiten liegt lange zurück und jetzt habe ich kein Interesse mehr daran.

    Ich war auch nicht besonders begabt für Sachen, die über zusammennähbere Quadrate hinausgingen.

    Ich denke nur mal an Socken, sowas habe ich noch nie hingekriegt, dass die dann auch auf einen menschlichen Fuß passten.

    Liebe Ros,


    ein denkwürdiges Jubiläum!

    Ich wünsche dir, dass deine Veränderung dir auch positive Aspekte schenkt und dass du mit Frieden im Herzen an deinen Papa denken kannst!

    Liebe Lorenza,

    mein Mitgefühl zum Tod deines Mannes.

    Die Sache mit den Trauerwellen ist etwas, was uns sehr lange begleitet, der Schmerz ist so tief, dass der Körper immer wieder seine Pausen braucht.

    Ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute Gabi

    Ps.. Deine Coco ist ein entzückender kleiner hund!

    Liebe Mihori,


    mein Mitgefühl zum Tod meines Mannes.

    Schreiben kann helfen, zu lesen, dass es anderen ebenso geht wie dir kann helfen.

    Nicht viel, aber doch ein Stück weit.

    Bei dir ist es noch nicht lange her, die Trauer ist frisch, der Schmerz brennt unsagbar und die Leere und Sehnsucht sind fast nicht auszuhalten.

    Wir alle hier können deine Situation nachempfinden, wenn es dich erleichtert schreibe deinen Kummer auf, es ist immer jemand hier, der ich auffängt.


    Ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute Gabi

    Liebe Gabi,

    mein Mitgefühl zum Tod deines Mannes.

    Anfangs ist es besonders schwer und es ist schade, dass du den Hund nicht behalten durftest.

    Die Trauer ist einer Depression sehr ähnlich, falls du Gelegenheit hast zu einer Trauerbegleitung solltest du das in Anspruch nehmen.

    Reden ist so wichtig und erleichternd.

    Liebe Grüße und alles Gute Gabi

    Meine Lichtblicke in der Trauer waren tatsächlich die spirituellen Ereginisse, denen ich beiwohnen durfte.

    Ich besuchte zahlreiche Meditationsabende, mediale Workshops und allerlei schamanische Events.

    Ich habe festgestellt, dass mir die angehobene Energie, die in solchen Kreisen herrscht sehr hilft mit mir selber besser klarzukommen.

    Dazu noch die Botschaften die ich von meinen verstorbenen Lieben bekommen habe, die waren sehr tröstend.


    Natur wirkt bei mir nur begrenzt, das war schon immer so.

    Teilweise fühle ich die friedliche Stimmung schon, aber ich kann damit nicht soviel anfangen wie die meisten, keine Ahnung warum.

    Ich bin seit Beginn des Jahres in Pension.

    Gesundheitlich gehts mir noch recht gut und ganz alleine bin ich auch nicht, denn ich habe mich mit meinem Cousin zusammengetan.


    Auf die Frage, womit ich mich den ganzen Tag beschäftige kommt mir spontan die Antwort: "Gar nichts"


    Und trotzdem mache ich den ganzen Tag irgendwas.

    Es fängt meistens damit an, dass ich erst um 10h vormittags aus dem Bett krieche und um 10:30h zu meinem Cousin frühstücken gehe.

    Um 12:30h gehe ich oft mit ihm zum Hundespaziergang, das dauert dann bis 14h oder etwas später, danach räume ich auf oder wasche, bügle, manchmal treffe ich mich mit einer Freundin zum Kaffee und am Abend um 18:30h gehe ich wieder rüber zu meinem Cousin, wir schauen Bares für Rares, essen etwas und um ca. 20:30h bis 21h gehe ich wieder heim, begleitet von Cousin plus Hund.

    Danach pflanze ich mich vor den Fernseher und lese nebenbei etwas oder spiele am Handy oder am Computer.

    Meistens wird es 2h in der Früh oder noch später bis ich ins Bett gehe.

    Einmal die Woche fahre ich zu einer Freundin, da treffen wir uns mit ein paar anderen Frauen ganz privat zum Tanzen und neuerdings auch zum Strömen, seit eine der Damen einen entsprechenden Kurs gemacht hat.

    Jeweils am Donnerstag Abend gibts für 2 Stunden einen medialen Zirkel auf Zoom, wo ich mitmache.

    So alle 14 Tage gehe ich zu meiner Psychologin und einmal im Monat zum Shiatsu.


    Wenn ich mir das so durchlese ist es eigentlich ein paradisisches Faulenzen und dennoch:

    Wenn ich mir vorstelle das geht jetzt bis zum Ende meines Lebens so in der Art, könnte ich kotzen.

    Dann denke ich mir wieder, dass ich undankbar bin.

    Soviele andere Menschen werden von Existenzängsten geplagt und wissen gar nicht, wie sie jeden Tag über die Runden kommen sollen.


    Trotzdem: Mir fehlt etwas ganz Entscheidendes im Leben. Ich bin inzwischen darüber hinaus, mir meinen Mann zurück zu wünschen.

    Das wäre ihm gegenüber nicht gerecht. Ich bin auch darüber hinaus, mir zu wünschen zu sterben. Ich habe eingesehen, dass es mir bestimmt ist weiterzuleben, warum auch immer.

    Ich habe keinen Zweifel mehr, dass der Tod nur ein Übergang ist, aber ich habe meine Zweifel, dass ich bereit für den Übergang bin, ich glaube inzwischen, dass ich meine momentane Gefühlslage in dieser Welt bearbeiten muss, bevor es ok ist hier zu verschwinden.

    Ich habe eine diffuse Sehnsucht nach Liebe, Geborgenheit, nach einem Menschen aus Fleisch und Blut, mit dem ich auf Augenhöhe reden und zusammenleben kann, nach irgendeiner Aufgabe, die mir so wichtig ist, dass ich am Morgen gerne aufstehe, weil ich weitermachen möchte und am Abend glüclich einschlafe, in dem Bewusstsein erfüllt zu sein vom Werk des Tages.

    Ich habe keine Ahnung wer und was das sein könnte. Wie ich dorthin kommen könnte und was dazu geeignet wäre mich aus meiner Lethargie zu befreien.

    Ich weiß nur ein paar Dinge: Meine Bemühungen mir eine Beschäftigung zu suchen sind gescheitert, nicht nur wegen Corona, sondern auch, weil mich tatsächlich nichts mehr wirklich interessiert.

    Mein Cousin ist in Ordnung, ich bin froh, dass es noch jemanden in meiner Nähe gibt, dem ich weitgehend vertrauen kann, aber das was ich suche ist er definitiv nicht und möchte es auch nicht sein.


    Ich muss zugeben, ich habe keine Ahnung wie das alles weitergehen und was ich tun soll.

    Ich habe es nach oben abgegeben und versuche mich in Geduld zu üben.

    Die Zeit arbeitet für uns, von Tag zu Tag zu Tag.

    An uns ist es einen Weg zu finden damit umzugehen.

    Ja, liebe Adi, dieses äußere und innere Leben, das kennen ich auch und das kennen wir wohl alle.

    Und die da draußen, die so einen Verlust nicht erlebt haben kennen es nicht und man kann das auch gar nicht richtig erklären.


    Ich persönlich bin froh, dass mein Mann und speziell auch mein Vater diese grausame Zeit, in der wir systematisch alle voneinander separiert werden, nicht mehr erleben mussten. Ich gönne es ihnen von Herzen, dass sie rechtzeitig den Absprung geschafft haben und inzwischen hadere ich auch nicht mehr so arg mit dem Schicksal, das mich ganz allein übrig gelassen hat.


    Trotzdem wache ich jeden Morgen auf und beginnen den neuen Tag mit einem Gefühl als würde ich durch zähen Schlamm waten.

    Die Welt da draußen hat etwas Unwirkliches an sich und ich staune jeden Tag am Abend aufs Neue darüber, wie um alles in der Welt wieder ein Tag vergangen ist.

    In ein paar Tagen werden es 28 Monate, seit mein Mann nicht mehr in dieser Welt lebt.

    Es ist leichter erträglich geworden, ich habe mich verändert und ich entscheide mich ganz bewusst jeden Tag aufs Neue dafür weiterzuleben, weil es im Sinne meiner verstorbenen Familie ist, und wenn die Verzweiflung mich zu übermannen sucht denke ich daran, dass sie alle da sind und mir helfen stark zu sein.

    So bewältige ich die Katastrophe.

    Ich wünsche dir von Herzen, dass du einen Weg findest, die Anstrengungen des Weiterlebens abzumildern.

    Liebe Bettyna,


    wir sind in der geistigen Welt als Seelen mit andern Seelen verbunden in sogenannten Seelenfamilien und weiterreichend in Gruppen die gemeinsame Ziele verfolgen.

    Drüben gibt es zwar keine Hierarchien wie hier auf der Erde, die durch Abgrenzung und Machtausübung gekennzeichnet sind, aber es herrrscht das Gesetz der Anziehung.

    D.h. dass jeder genau auf dem Platz ist wo er hingehört und von da aus sich stetig weiterentwickelt.

    Du könntest als Seele, die noch auf Erden inkarniert, gar nicht in das Angesicht Gottes blicken.

    Nicht weil das verboten ist, sondern weil du diese Energie nicht aushalten würdest.

    Deswegen äußert sich die göttliche Energie nie direkt, sondern durch Boten, die ihre Energie so weit heruntertransformiert haben, dass sie mit uns in Kontakt treten können. Und wenn wir dann gestorben ist, ist es auch nicht viel anders. Wir kehren sozusagen nach Hause zurück, zu unserer Familie, zu den Seelen mit denen wir am allermeisten gemeinsam haben, mit denen wir innig verbunden sind.

    Das mit der Reinkarnation verstehe ich übrigen so:

    Diese Gabi, die hier schreibt, die ist einmalig und vergänglich, sie wird nicht mehr wiedergeboren.

    Aber die Seele aus der die Gabi entstammt und zu der das Individuum Gabi mit all ihren Erfahrungen zurückkehrt, die möchte sich weiterentwickeln und sendet irgendwann einen neuen Seelenaspekt Richtung Erde, um ein komplett neues Abenteuer als Mensch zu beginnen.

    Liebe Tigerlily,

    habe gerade in verschiedenen Traeds Deine Kommentare gelesen. Ich könnte Dir stundenlang zuhören.

    Liebe Grüße

    Sommermond

    Liebe Sommermond, jetzt werde ich aber rot ob der vielen Komplimente.

    Vielen lieben Dank!

    Und ich kann das Kompliment nur zurückgeben, es ist so berührend zu lesen, wie du dich fürsorglich um die anderen, besonders auch die Neuen im Forum kümmerst.

    Ich bin so von Herzen froh, dass du da gebleiben bist und auch so viele andere, die mir so liebgeworden sind.

    Und ganz besonders freut mich die Rückkehr von Bine, dem lieben Mausebär!

    Liebe Bettyna,

    ich freue mich für dich, dass du so ein schönes Erlebnis hattest, er war ganz sicher bei dir und vielleicht hat er es gerade deswegen geschafft zu dir durchzudringen, weil du in dem Moment abgelenkt warst.

    Die Erinnerung wird sicher nicht verblassen, diese Befürchtung hatte ich eine zeitlang ebenso, aber es ist kein Verblassen, sondern ein ganz subtiles Näherrücken, das ich erfahren durfte, es ist schwer mit Worten zu beschreiben, aber mein Liebling ist jetzt auf eine Art in mir verankert, dass ich ihn nie vergessen könnte.

    Lieber Frank,

    danke für dein Lebenszeichen!

    Ich verstehe deine Sprachlosigkeit angesichts des großen Kummers, den du erleben musst, umso mehr freut es mich, dass du trotzdem immer noch hie und da das Forum besuchst und uns diese Nachricht geschickt hast.

    Ich wünsche dir alles erdenklich Gute und Frieden im Herzen Gabi