Posts by Kohlrabenschwarz

    Hallo liebe Trauernde,

    ein 2. Osterfest ohne meinen geliebten Mann habe ich hinter mich gebracht.

    Am Ostersonntag war ich bei meiner Tochter zu Besuch, es war auch sehr schön. Wir haben zusammen gegessen und Spiele gespielt.

    Auch ein 2. Hochzeitstag (der 39. ) ohne ihn fiel in diese Zeit. Ich habe lauter Herzen aus rotem Cardstock ausgestanzt und auf seiner Grabstelle verteilt.

    Der Moment des Nachhausekommens in ein dunkles, leeres Haus ist immer noch schwer.

    Meistens führt mich der erste Weg zum Fernseher, den schalte ich ein, damit Bewegung und Stimmen da sind.


    Ich habe versucht, mir mein Leben ohne meinen Mann einzurichten.

    Unter der Woche bin ich jeden Tag im Büro (Homeoffice gibt es bei uns nicht) und am Wochenende bin ich mit guten Freunden unterwegs,

    mit dem Fahrrad oder zu Fuß.

    Die Pfarrerin, die meinen Mann beigesetzt hat, hat mir im März den Kontakt zu einer kürzlich verwitweten Frau vermittelt.

    Im Moment gibt es ja wegen Corona keine Angebote für Trauernde, die Trauercafés sind geschlossen.

    Wir sind uns sympathisch, haben uns schon rege ausgetauscht, sind zusammen spazieren gegangen, Fahrrad gefahren.

    Es tut gut, mit jemandem, der genauso fühlt, ohne Hemmungen über den Tod und die Trauer zu sprechen und sich gegenseitig zu stützen.


    Wenn ich den Zustand meiner Trauer beschreiben soll, dann fühlt es sich an, als habe sich mit der Zeit ein dünner Schleier darüber gelegt,

    der die Trauer milder und erträglicher macht.

    Aber ab und zu wird der Schleier weggezogen und dann merke ich den Schmerz wieder mit voller Wucht.

    Auch mein Gefühl der Fassungslosigkeit kehrt immer wieder zurück und es fühlt sich an, als wäre mein Mann erst gestern gestorben.

    Ich hoffe darauf, dass diese schlimmen Momente seltener werden und ich mit der Zeit immer besser damit umgehen kann.

    Die innerliche Verbindung und die Liebe zu meinem Mann wird für immer bleiben, ich will sie ja garnicht verlieren.


    Dazu gibt es wunderbare Worte von Dietrich Bonhoeffer:


    "Es gibt nichts, was uns die Abwesenheit eines uns lieben Menschen ersetzen kann

    und man soll das auch garnicht versuchen;

    man muß es einfach aushalten und durchhalten;

    das klingt zunächst sehr hart, aber es ist doch zugleich ein großer Trost;

    denn indem die Lücke wirklich unausgefüllt bleibt, bleibt man durch sie miteinander verbunden.

    Es ist verkehrt, wenn man sagt, Gott füllt die Lücke aus; er füllt sie garnicht aus,

    sondern er hält sie vielmehr gerade unausgefüllt und hilft uns dadurch,

    unsere echte Gemeinschaft – wenn auch unter Schmerzen – zu bewahren.

    Ferner: je schöner und voller die Erinnerungen, desto schwerer die Trennung


    Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in eine stille Freude.

    Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.

    Man muß sich hüten, in den Erinnerungen zu wühlen, sich ihnen auszuliefern,

    wie man auch ein kostbares Geschenk nicht immerfort betrachtet,

    sondern nur zu besonderen Stunden und es sonst nur wie einen verborgenen Schatz,

    dessen man sich gewiß ist, besitzt;

    dann geht eine dauernde Freude und Kraft von dem Vergangenen aus. …

    Vom ersten Aufwachen bis zum Einschlafen müssen wir den anderen Menschen

    ganz und gar Gott befehlen und ihm überlassen,

    und aus unseren Sorgen um den Andren

    Gebete für ihn werden lassen."



    Ich schicke euch ganz liebe Grüße

    Sabine

    Liebe Martina,
    im Moment geht durch Corona tatsächlich kaum etwas, das macht es uns noch schwerer.
    Im letzten Jahr bin ich über dieses Seite auf eine Trauerbegleiterin in meiner Region gestoßen und habe mit ihr und einer Gruppe von trauernden Frauen

    mehrere Spaziergänge gemacht.
    https://www.verwitwet-info.de/gruppen/
    Ich denke, das wird in der warmen Jahreszeit wieder möglich sein. Wir müssen also noch etwas Geduld haben.

    Viele Kirchengemeinden bieten in normalen Zeiten Trauercafés an.

    Man kann auch offensiv vorgehen und selbst eine Gruppe für gemeinsame Spaziergänge/Wanderungen ins Leben rufen,
    vielleicht über Facebook oder Nachbarschaftsgruppen.
    Es gibt bestimmt viele Trauernde, die sich angesprochen fühlen.
    Ich hoffe so sehr, dass wir in diesem Jahr langsam wieder zur Normalität zurückkehren können und Treffen wieder möglich sind.
    Alles Liebe

    Sabine

    Liebe Martina,

    du hast mir so lieb in meinem Wohnzimmer geschrieben, ich antworte dir hier.


    Du stehst noch am Anfang eine langen und steinigen Trauerwegs.

    Dein Verlust tut mir unendlich leid und ich fühle mit dir!


    Ja, ich kann dir Hoffnung machen. Es wird besser, nicht schnell, nur ganz langsam, Monat für Monat, Jahr für Jahr.

    Wie schnell, das ist wohl bei jedem unterschiedlich.

    Der uralte Spruch "Nur die Zeit heilt (alle) Wunden" hat seine Berechtigung, auch wenn ich das am Anfang gar nicht hören mochte.

    Nach dem Tod meines Mannes habe ich in verschiedenen Trauergruppen Trost und Halt gesucht.

    Ich war auch bei Trauerspaziergängen, habe mit schon länger Verwitweten gesprochen.

    Für mich stellt es sich so dar, dass jeder die individuell für sich passendende Trauerbewältigung suchen muss. Art, Weise und Dauer sind bei jedem unterschiedlich.

    Aber einheitlich war nach meinem Empfinden die Tatsache, dass die verstreichende Zeit am besten hilft.

    Unsere Mentalität und unsere Lebensumstände sind unterschiedlich, genauso unterschiedlich sind auch die Strategien, mit denen wir den Tod unserer Liebsten bewältigen und verarbeiten.

    Jede Strategie hat ihre Berechtigung und kann helfen.


    Noch kannst du es dir nicht vorstellen, natürlich nicht.

    Diesen Weg durch das tiefe Tal der Trauer müssen wir alle gehen, es gibt leider keine Abkürzung.


    Du wirst den Weg schaffen, with a little help from your friends...

    Wenn du Fragen hast, Hilfe brauchst, schreib mir.


    Alles Liebe

    Sabine

    Ihr Lieben, ich habe mich einige Wochen nicht mehr gemeldet.

    Manchmal kann ich einfach nicht. Manchmal kann und will ich nichts vom Tod, von Trauer und Kummer lesen.

    Seit nunmehr 15 Monaten ist mein Mann tot.

    Ich fange langsam an, mich an den Zustand eines Lebens ohne ihn zu gewöhnen.

    Es gibt sogar wieder schöne Momente, solche, wo ich herzhaft über etwas lachen kann, Stunden, in denen ich nicht ständig an ihn denken muss.

    Noch sind sie eher selten, ich hoffe, sie werden zahlreicher.

    Aber es kommen immer wieder Momente, wo ich fassungslos bin, weil sich das alles nicht rückgängig machen lässt.

    Ich hätte so gerne mein altes Leben zurück.

    Diese Endgültigkeit, dieses "nie wieder", "nie mehr" ist für mich ein Graus.

    Alles kann man ändern, irgendwie noch drehen, nur den Tod nicht.


    Gestern hatte meine Tochter Geburtstag, ich war bei ihr und ihrem Lebensgefährten zu Besuch. Sie hatte sich von mir Eierkuchen zum Essen gewünscht, ganz so wie früher, als sie klein war. Die habe ich zuhause gebraten und mitgenommen.

    Wir haben dann zu dritt zusammengesessen und gespielt.

    Dann kommen natürlich die Gedanken, wie schön es wäre, hätte mein Mann dabei sein können.

    Aber nein, wir beide hätten gar nicht hinfahren dürfen, es darf ja nur einer zu Besuch kommen.

    Mein Mann hätte jetzt kaum noch das Haus verlassen dürfen, weil er zu den Hochrisikogruppen gehört hätte.


    Dann denke ich manchmal, vielleicht ist es gut, dass du, mein geliebter Mann, diese Zeit nicht mehr erleben musst.

    Du bist gegangen, als es noch schön war.

    Ein letzter wunderbarer Urlaub war uns kurz vor deinem Tod noch vergönnt, zusammen mit unserer Tochter und ihrem Freund.

    Darauf hattest du dich monatelang gefreut.

    Jetzt hätte dich niemand von uns umarmen dürfen, aus Angst, wir könnten dich unbemerkt anstecken.

    Du liebtest ein volles Haus, die Familie und gute Freunde um dich herum, hast alle in den Arm genommen und fest gedrückt.

    Du bist so gerne essen gegangen, hast gemütliche Abende in einem Biergarten am Wasser genossen, mit mir Konzerte und Theatervorstellungen besucht, eifrig den nächsten Urlaub oder Wochenendtrips geplant. Vor meinem geistigen Auge sehe ich dich hier am PC sitzen und nach schönen Reisezielen suchen.

    All das wäre jetzt nicht möglich gewesen. Aber wir hätten uns gehabt und von besseren Zeiten geträumt.

    Deine optimistische Lebenseinstellung und Zuversicht hätte mir Kraft gegeben. Du hattest die Geduld, die mir leider so oft fehlt.

    Da ist es wieder, dieses elende „nie mehr“.


    Mein Mann ist nicht mehr da und die Welt dreht sich trotzdem weiter.

    Heute ist einer dieser Tage, an denen es mehr schmerzt und die Wehmut mich überwältigt.

    Aber es wird besser, ganz langsam besser.

    Nach wie vor gehe ich wöchentlich zur Psychotherapie, das hilft mir sehr.

    Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es wieder gut werden kann. Anders als früher, aber trotzdem irgendwie gut.


    Ich denke oft an euch, meine Weggefährten durch die Trauer.

    Bleibt tapfer und geht weiter, Schritt für Schritt.

    Bis bald!



    Alles Liebe

    Sabine

    Liebe Big,

    ja, wir müssen diese Zeit irgendwie überstehen.
    Ich hoffe so sehr, dass es sich irgendwann nicht mehr so albtraumhaft anfühlt.

    Heute Nachmittag kommt meine Tochter mit ihrem Lebensgefährten, morgen kommt mein Sohn, zusammen dürfen sie ja nicht hier sein.
    Aber solche Tage, an denen ich nicht allein bin, sind Highlights für mich.

    Morgen ist Nikolaus, mein Mann und ich haben uns auch immer eine Kleinigkeit in die Stiefel gesteckt,

    kleine von Herzen kommende Aufmerksamkeiten, besondere Süßigkeiten.

    Auch das vermisse ich ungeheuer, das Gefühl, dass jemand an mich denkt, dem ich am Herzen liege.

    Ich wünsche dir, dass du nicht alleine bist und mit deinem Sohn den Nikolaustag verbringen kannst!
    Eine feste Umarmung schickt dir

    Sabine

    Liebe Heidemarie,

    mein Beileid zu deinem schweren Verlust!

    Dieser plötzliche Abschied ist noch so frisch und du bist bestimmt außer dir vor Kummer.

    In der ersten Zeit habe ich nie von meinem Mann geträumt, obwohl ich mir das so sehr gewünscht habe!
    Erst nach nach mehrere Monate danach hatte ich einen unglaublich intensiven und geradezu realistischen Traum, in dem mein Mann sich hier zu Hause von mir verabschiedet hat.

    Aber ich habe von Anfang an mit ihm geredet. Er ist sozusagen meine innere Stimme geworden.
    Ich sehe es so, dass ein Teil von ihm, seines Bewusstseins/seiner Seele/seines Geistes noch bei mir ist.

    Aber es wird mit der Zeit bei mir schwächer, leider. Ich frage mich manchmal, ob es besser für ihn ist, wenn ich ihn gehen lasse und nicht an mich binde.
    Vielleicht müssen die Seelen irgendwann weiterziehen?


    Alles Liebe für dich

    Sabine

    Hallo ihr Lieben,

    der erste Advent ist da.

    Ach, was das das in früheren Jahren für eine Zeit der Freude und Gemütlichkeit.

    Mein Mann und ich haben an den Adventssonntagen immer ausgiebig gefrühstückt, am Nachmittag Kuchen und Kekse gegessen und es uns schön gemacht.

    Das Haus war weihnachtlich geschmückt, ich hatte immer viel Freude am Dekorieren.

    Heiligabend haben wir stets in riesiger Runde gefeiert, mein Mann hat am Klavier gesessen, wir haben gesungen, geschwatzt und gelacht.


    Im letzten Jahr waren meine Kinder in der Adventszeit viel bei mir, weil der Tod meines Mannes erst wenige Wochen her war.

    In diesem Jahr ist alles noch anders.

    Es dürfen sich nur 2 Haushalte treffen und man soll das Haus/die Wohnung nur in dringenden Angelegenheiten verlassen, also zum Einkaufen und Arbeiten.

    Gestern habe ich mich aufgerafft und wenigstens im Wohnzimmer ein bisschen dekoriert. Das meiste blieb im Karton, mir fehlen Antrieb und die Freude dabei.

    Noch nie war ich zu dieser Zeit allein, es fühlt sich einfach nur schlimm und unwirklich an.

    Da ich in einem Hotspot lebe, gibt es auch zu den Weihnachtsfeiertagen keine Lockerungen. Wie und mit wem ich Heiligabend verbringe, ist noch unklar.

    Meine Kinder sind sehr besorgt um mich und werden sich streng an die Regelungen halten.

    Ich bin natürlich dankbar, dass ich Heiligabend zwar nicht so wie früher, aber zumindest nicht ganz allein verbringen muss.

    Eins meiner Kinder wird auf jeden Fall da sein.

    Trotzdem habe ich das Gefühl, in einem permanenten Albtraum zu leben.


    Gerade in dieser Zeit fehlt mir mein Mann unbeschreiblich, ich laufe den ganzen Tag mit Tränen in den Augen rum und kann mich kaum beruhigen.

    Seine stets zuversichtliche und positive Lebenseinstellung hat mir immer Halt gegeben, dieser Halt fehlt mir so sehr, dass ich es kaum beschreiben kann.

    Am liebsten würde ich sofort in Winterschlaf fallen und erst im Frühjahr aufwachen.


    Ich wünsche euch, uns allen, dass wir gut durch diese Zeit kommen, gesund bleiben und den Mut und die Hoffnung nicht verlieren!

    Liebe Helen,
    mein tiefempfundenes Beileid zu deinem schlimmen Verlust.

    Du stehst noch ganz am Anfang deines Trauerwegs, der Schmerz und die Verzweiflung sind riesengroß und du weißt nicht, wie du das ertragen sollst.

    Mein Mann ist vor einem Jahr 3 Wochen nach unserem wunderbaren Familienurlaub in Andalusien gestorben, ganz plötzlich.

    In den ersten Wochen stand ich völlig neben mir, konnte es nicht fassen, nicht begreifen, dass so etwas geschehen kann.

    Ich dachte ständig, gleich kommt mein Mann wieder zur Tür rein.

    Dieses Forum hat mir sehr geholfen. Es war tröstlich zu lesen, dass ich mit meinem furchtbaren Schmerz nicht allein auf der Welt bin.

    Denn so habe ich mich gefühlt, furchtbar allein und abgekoppelt von der restlichen Welt, die sich einfach so weiter dreht.

    Wir können dir den Schmerz nicht abnehmen, aber wir begleiten dich auf deinem schweren Weg und hören dir zu.

    Schreibe dir alles von der Seele und wirf hier Ballast ab, wir verstehen dich so gut.

    Alles Liebe für dich

    Sabine

    Liebe Big,

    du hast den Tag überstanden! Leicht war es gewiss nicht, aber du hast es geschafft.

    Man sagt, im 2. Jahr wird es etwas erträglicher, ich will es für uns hoffen.

    In dieser ungewissen Zeit ist es so schwer, nicht den geliebten Menschen an seiner Seite zu haben.

    Wie gerne würde ich jetzt mit meinem Jens über alles reden, seine Meinung hören, ihn in den Arm nehmen und froh sein, dass wir uns haben.

    Dir geht es sicherlich ebenso.

    Ich wünsche dir besseren Schlaf, ein zur Ruhe kommen!

    Fühl dich gedrückt

    Sabine

    Liebe Kerstin, liebe Johanna,
    dieses Herzstolpern, Herzrasen, das Panikgefühl und die Schlaflosigkeit haben viele von uns erlebt.
    MIr ging es so schlecht, dass meine Hausärztin mich 2 Monate nach dem Tod meines Mannes zum Psychiater geschickt hat.
    Der hat mir ein Antidepressivum verschrieben. Ich muss einfach Schlaf und etwas Ruhe finden, um arbeiten gehen zu können.
    Das Antidepressivum hat mir sehr dabei geholfen. Zusätzlich mache ich eine Psychotherapie.
    Ich nehme ds Medikament auch jetzt noch in der Minimaldosierung. Im kommenden Jahr werde ich versuchen, es abzusetzen.
    Vielleicht ist das für euch auch eine Überlegung wert.
    Liebe Grüße
    Sabine

    Lieber Wolfgang,

    ein trauriges Willkommen in unserer Mitte und mein tiefempfundenes Beileid!

    Wir sitzen alle im gleichen Boot und können gut verstehen, wie du dich jetzt fühlst.

    Nach so vielen gemeinsamen Jahren bleibt man wie ein verlassenes kleines Kind zurück und weiß nicht mehr wohin mit all seiner Liebe.

    Das Alleinleben ist ungewohnt und auch ungewollt. Unsere Lebensplanung sah doch ganz anders aus...


    Dein Verlust ist noch so frisch und du hast noch einen weiten Weg durch die Trauer vor dir.

    Wenn du magst, dann begleiten und unterstützen wir dich dabei.

    Herzliche Grüße

    Sabine

    Liebe Renate,

    doch, ich glaube, dass die Zeit nicht alles, aber doch vieles heilt.

    Ich stelle mir das bildlich vor. Wenn du eine Verletzung hast, dann heilt diese, indem sich neue Haut darüber bildet.

    Diese Haut ist anders, die Narbe der Verletzung wird immer zu sehen sein, aber sie wird mit der Zeit etwas blasser und unauffälliger.

    Genauso wird es uns mit dem Trauerschmerz ergehen.

    Er ist immer da, aber er wird mit der Zeit blasser und ist etwas besser zu ertragen.

    Im Moment ist es gut, einfach jeden Tag etwas zu machen, was uns gut tut und einfach zu überleben.