Posts by Steffi66

    Heute die Bilder von Renate und Ralfsheidemarie ------ fühle mich so ein wenig mitgenommen auf diese Reise------- DANKE euch Beiden


    Ansonsten hänge ich bei der Frage fest wie ich diese Einsamkeit irgendwann ertragen lerne.

    Was kann ich machen um einen Schritt in diese Richtung zu gehen.

    Es fällt mir immer schwerer meine Trauer aus der Öffentlichkeit rauß zu halten. Ohne diese Fassade fällt mir alles sehr schwer. Job, Einkaufen, Spaziergang mit Amigo, nicht verschafft mir eine Pause von der Trauer. Ist bestimmt "nur" eine weitere Trauerwelle die mich überrollt. Hoffentlich wird es bald etwas besser, damit ich noch Kraft für die bevorstehende Weihnachtszeit tanken kann.

    Liebe Harroschatz,

    unser Trauerweg ist übersäht mit Löchern in die wir fallen. Es kostet jedesmal Kraft aber wir schaffen es immer hinaus.


    Ich lebe für meinen Mann weiter. Um ihn in Erinnerung zu halten. Das ist eine meiner Aufgaben

    In meinen Augen ist es auch eine Bevormundung de Bewohner eines Pflegeheims wenn man Besuch verbietet. Ich mag mir nicht vorstellen wie viele ohne ihre Angehörige noch mal zu sprechen oder in den Arm nehmen zu können gestorben sind------ aber ohne Corona zu haben

    Liebe Birgit,

    ich bin auch in dem Glauben das Joachim mir Zeichen schick und mehr.


    Liebe Sonnenstrahl,

    sein Zeichen wieder aufstehen war, denke ich, nicht nur auf die Situation am Grab sondern auf dein Laben gemünzt.

    Unsere Lieben wollen das wir in unserem Leben wieder Freude empfinden. Warum ihr Lebensweg nicht mehr mit unserem hier auf Erden weiter läuft ?

    Diese Antwort erhalten wir hoffentlich wenn wir unsere Lieben im Jenseits wieder sehen.

    Manchmal ist es auch so das, wenn jemand von Joachim erzählt, es mir ein wenig im Herzen weh tut. Aber wenn meine Enkel von ihrem Opa erzählen ist es ein schönes Gefühl zu hören das sie auch noch an ihn denken und ihn vermissen.

    Liebe Babajaga912,

    ja wenn ich in einem Gespräch erzähle was mein Man dazu gesagt oder was er gemacht hätte fühlt sich das im Herzen gut an.

    Meine Aufgabe ist, die Erinnerung an meinen Schatz lebendig zu halten.

    Liebe Harroschatz,

    Hilfe in welcher Form auch immer ist wichtig. Alleine schafft man es denke ich nicht. Schreib dir die Nummer der Trauerbegleitung irgendwo groß hin damit du am Montag dort anrufst. Wenn es über die Kirche oder den Hospitzdienst geht kannst du auch heute anrufen.

    Dir den Schmerz nehmen kann ich leider nicht. Aber schreib hier was immer du möchtest. Alle hier verstehen deine Gefühle und "hören" zu.


    Ich schick dir eine stille Umarmung

    Mein Weinen im Trauercafe hatte nichts mit dem Thema zu tun. Es kam wie gesagt ohne Trigger. Von den Gesprächen habe ich nichts mitbekommen. Ich hab mich vor der Tür dann mit einer der Moderatoren unterhalte. Dieses Einzelgespräch war sehr hilfreich und tat gut. Ich bin denen nicht egal. Sie möchten mir helfen mein Trauermonster zu besiegen.

    Ich trete zur Zeit auf der Stelle. Zum Glück kein Schritt zurück aber leider auch keine Fortschritte.

    Aber ich bin froh das es dieses Trauercafe gibt. Es ist hilfreich und man lernt Leute kennen die wissen wie sich Trauer anfühlt. So wie hier nur mit dem " Bonus " das man sich gegenübersitzt.

    Heute war wieder Trauercafe

    Hab mich drauf gefreut weil da immer gute Gespräche sind.

    Thema war Licht und Schatten. Ich weiß nicht warum, war durch nichts getriggert, aber nach kurzer Zeit bin ich heulend raußgelaufen.

    Hab dann vor der Tür lange mit einer der Moderatoren gesprochen. Wenn ich möchte kann ich auch Einzelgespräche haben. Es ist schon eine große Hilfe wenn man weiß es gibt eine Anlaufstelle wenn man sie brauch.

    Zum Ende hin bin ich wieder zur Gruppe dazu.

    Und genauso wie die Tränen kamen waren sie auch wieder weg. Einige in der Gruppe sagen es ginge ihnen nicht anders. Das ist auch das besondere am Trauercafe. Ich werde so akzeptiert wie ich eben gerade bin, weil alle dort wissen wie sich Trauer anfühlt.

    Jetzt zu Hause kämpfe ich wieder gegen diese Stille. Ich habe das Gefühl ich trete auf der Stelle. Den Tag kann ich mit Arbeit füllen und komme relativ gut zurecht.

    Doch egal was und wieviel ich am Tag mache am Abend macht es irgendwann klick und da ist sie die Einsamkeit. Nichts lässt sie erträglich gestalten und ich weiß nicht wie lange ich das ertragen kann bzw muß.

    Das du wieder auf dem Berg bist freut mich.

    Hab das mit deien Unfall gelesen ( war vielleicht wirklich ein Zeichen die Reise zu verschieben ) Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben sagt ein Sprichwort.

    Im Trauercafe sagen Sie mit der Zeit sind die Berge nicht mehr so hoch und die Täler nicht mehr so tief.

    Das wünschen sich alle Herzen hier.

    Das Leben zurück, unsere Lieben im Leben zurück.

    Mein Kopf sagt das keine Anstrengung meinerseits mir meinen Schatz zurückbringt. Es gibt für diesen Wunsch keine Lösung im Hier.

    Wir kommen wieder zusammen mit ihnen ----- im Jenseits ---- das ist mein fester Glauben.

    Bis dahin will ich versuchen mit dem Verlust zu leben. Wie dieses Leben aussieht werde ich sehen.

    Liebe Ralfsheidemarie,

    ich hatte mich so für deine positive Entwicklung in der Vergangenheit gefreut. Natürlich mit der Hoffnung im Hinterkopf diese auch zu erreichen.

    Es tut mir weh zu lesen das dich das Trauermonster wieder in seinen Klauen hat.

    Aber was du nicht vergessen darfst ist, das auch wieder positive Erfahrungen, Zeiten für dich kommen werden.


    Und was die Handwerker angeht---- schei..... egal was die gedacht haben. In kurzer Zeit haben die doch deinen Namen vergessen.