Posts by Miraliese21

    Liebe Dolore ... ich denke, wenn unsere Hände ganz leer sind - also nichts festhalten - dann kann etwas in sie hineinfallen das uns beschenkt... Erinnerst du dich an den Narren in der Geschichte? Jonglieren - nur wenn man gut loslassen kann, dann fallen die Bälle sicher in die Hände. Nicht um zu verweilen sondern um gleich weiter zu fliegen... Für mich sind das irgendwie alles ganz wunderbare Bilder...


    Ich wünsche euch allen eine GUTE Nacht...

    So meine Lieben... Eine Geschichte. Eine Geschichte über "leere Hände"... und eine Dreikönigsgeschichte, denn noch ist ja "Epiphanias-Zeit".

    Diese Geschichte habe ich von einer lieben Kollegin bekommen - geschrieben wurde sie von einer ehemaligen Kollegin von uns... ich denke, sie ist einverstanden, wenn ich sie mit euch teile...


    Ja, leer sind ja nicht nur unsere Hände - auch unsere Herzen fühlen sich manchmal leer an... trotz all der wunderbaren Erinnerungen und der dagebliebenen Liebe unserer Herzensmenschen. Eine Leere, die sich kalt und schwer anfühlen kann...

    Ja, und nur ein offenes und leeres Herz lässt sich - ebenso wie leere Hände - füllen... Ja, es gibt mehr zwischen Himmel und Erde als wir ahnen.

    Machen wir unsere Hände und Herzen auf... lassen wir hineinfallen, was hineinfallen möchte...

    Von Herzen <3

    Euer Mirachen




    Im Gefolge der Heiligen Drei Könige



    Als die drei Weisen aus dem Morgenland dem wegweisenden Christus–Stern nachzogen, säumten viele Menschen ihren Weg. Wann hatte es sich denn schon einmal ereignet, dass drei Könige gemeinsam auf einer Pilgerfahrt waren?

    Was gab es da nicht alles zu bewundern: Die drei Könige waren fremdländisch und prächtig gekleidet und zwei von ihnen saßen auf weißen Kamelen. Der aus Afrika ritt gar auf einem Elefanten. Ein weiterer Elefant war im Gefolge, beladen mit elfenbeinverzierten Truhen und geführt von einem schwarzen Diener.

    Unterwegs gab es immer wieder Menschen, die sich diesem außergewöhnlichen Pilgerzug anschlossen. Sie wurden nicht müde, von Ort zu Ort mitzuziehen: Durch tiefe Täler und über hohe Berge, durch staubige Wüsten und reißende Flüsse – immer den Wunderstern vor Augen. Auch Kinder fanden sich ein. Ihnen hatten es vor allem die Elefanten angetan. Wie groß war ihr Glück, wenn der schwarze Diener sie für eine kurze Wegstrecke auf den Elefanten setzte – zwischen die Truhen und Gepäckstücke. Am liebsten wären sie immer mitgezogen, doch mussten sie ja noch vor Einbruch der Dunkelheit nachhause zurückkehren.

    Unter den Menschen, welche die große Karawane schon seit Wochen begleiteten, war ein Mann, dessen wirklichen Namen niemand kannte. Fragte man ihn danach, so antwortete er: „Nennt mich Narr!“ Und erkundigte sich jemand, woher er käme, so gab er zur Antwort: „Ich bin überall dort zuhause, wo Menschen unterwegs sind.“ Daher hatte er sich auch dem Zug der drei Weisen angeschlossen. Er wanderte mit leichtem Gepäck: Seine einzige Habe waren einige kleine Lederbälle und farbige kleine Tücher.

    Abends suchten die Menschen und Tiere des langen Trosses die schützenden Mauern einer Karawanserei auf. Während Kaspar, Melchior und Balthasar ihre Gemächer aufsuchten, half der Narr den Dienern beim Abladen des Gepäcks und beim Versorgen der Tiere. Dafür reichte man ihm nach getaner Arbeit Fladenbrot, getrocknetes Fleisch und frische Datteln. Wasser schöpfte er aus dem Brunnen der Herberge.

    Wenn alle satt waren, setzten sich die Diener in den mit Fackeln erleuchteten Innenhof und richteten ihre Blicke erwartungsvoll auf den Narren. Der begab sich in ihre Mitte und begann, seine Kunststücke zu zeigen. Keiner konnte mit solch einer Leichtigkeit das Rad schlagen wie er; noch selten hatte man die Jonglierbälle so zahlreich und flink fliegen sehen und niemand konnte die kleinen bunten Zaubertücher so geschickt verschwinden lassen und wieder hervorzaubern wie der Narr.

    Einmal fand sich doch – man weiß nicht wie – ein rotes Tüchlein auf dem Rüssel des Gepäckelefanten wieder. Schon wollte der es genüsslich ins Maul führen, in der Meinung, es sei ein Leckerbissen. Flugs war der Narr zur Stelle, ergriff es und verneigte sich vor seinem Publikum. Das dankte ihm mit zufriedenem Beifall. Danach wurden die meisten Fackeln gelöscht und Nachtruhe senkte sich über Menschen und Tiere.

    Auch der Narr suchte einen Platz zum Schlafen in einer Ecke des Hofes. Jemand folgte ihm. Es war der Knabe, der dem Narren schon vorher aufgefallen war: Er hatte die eben gezeigten Kunststücke mit staunenden Augen verfolgt. Hatte er denn kein Zuhause, das ihn bei Einbruch der Dunkelheit erwartete? Gewiss machte man sich Sorgen über sein Ausbleiben. Doch auf die Frage des Narren antwortete er: „Ich habe kein zuhause. Seit ich denken kann, muss ich für mich selbst sorgen.“ Der Narr wies ihm einen Schlafplatz neben sich und auch während der weiteren Sternwanderung nahm er sich des Knaben an. Er zeigte ihm, wie er sich den Dienern des Gefolges nützlich machen konnte und der Knabe erhielt dafür seine Mahlzeiten. Wann immer möglich, unterwies ihn der Narr in seinen Künsten.

    Jonathan, das war sein Name, stellte sich in allen Dingen sehr geschickt an, vor allem beim Zaubern mit den kleinen bunten Tüchern. Bald erntete auch er bei den abendlichen Vorführungen viel Beifall.

    Inzwischen hatte sich die Karawane bis auf eine Tagesreise der heiligen Stadt Jerusalem genähert. Der Befehl zum Aufbruch kam an diesem Tag ganz früh am Morgen. Jonathan lag noch in tiefem Schlaf. Der Narr zögerte, sollte er ihn wecken? Oder war dies vielleicht der Augenblick um Abschied zu nehmen voneinander? Er hatte den Knaben die Kunststücke gelehrt. Wenn er ihm nun sein eigenes Handwerkszeug daließ, konnte Jonathan in Zukunft wohl seinen eigenen Lebensunterhalt verdienen. Schnell entschlossen legte der Narr die kleinen Lederbälle und die bunten Tücher neben den Schlafenden. Dann beugte er sich über ihn und flüsterte: „Leb` wohl, Jonathan! Gott, der Allmächtige, behüte dich!“

    Mit leeren Händen zog der Narr weiter im Zug der Könige. Es ging nun geradewegs auf Jerusalem zu. Nach kurzem Aufenthalt dort verließen die Könige die heilige Stadt in Richtung Süden. Und siehe da – über der kleinen Stadt Bethlehem blieb der Wunderstern stehen. Kaspar, Melchior und Balthasar befahlen die Einkehr in die Karawanserei vor den Toren des Städtchens. Sie selbst eilten nun zu Fuß ihrem Ziel entgegen, gefolgt von einigen Dienern, die Geschenke trugen. Der Narr mischte sich unter sie.

    Bald standen sie vor dem Haus, das überstrahlt war von dem Gnadenstern. Die Könige traten ein, dicht hinter ihnen das Gefolge. Der Narr erblickte in dem lichterfüllten Raum eine liebliche Frau mit einem Kind auf dem Schoß. Die Könige nahmen ihre Kronen vom Haupt und knieten nieder vor dem Gotteskind. Der Narr tat es ihnen gleich. Schließlich erhoben sie sich und winkten ihre Diener herbei. Diese reichten ihnen die Gaben, die sie dem Gottessohn schenken wollten: Das glänzende Gold, den duftenden Weihrauch und die heilende Myrrhe.

    Der Narr schaute betroffen auf seine leeren Hände. Wenn er doch nur noch im Besitz der kleinen Bälle und der bunten Zaubertücher gewesen wäre, so hätte er jetzt seine erlesensten Kunststücke darbieten können. Gewiss hätte das göttliche Kind seine Freude daran gehabt. Nun stand er so armselig da…. Leise wollte er davon gehen.

    Bei einem letzten Blick auf das Kind bemerkte der Narr, dass die liebliche Frau sich erhoben hatte. Sie trat auf ihn zu und legte ihm das Kind in den Arm, denn er war der Einzige im Raum, der nichts in den Händen hielt! Nun konnte sie die Königsgaben entgegennehmen.

    Wie lange der Narr so stand, mit dem göttlichen Kind im Arm, konnte er später nicht mehr sagen. Von Licht und Wärme erfüllt, verließ er mit den Königen das Haus.

    Von nun an ging er seine eigenen Wege. Wohin diese Wege ihn führten, davon berichtet die Geschichte nichts, nur eben, dass es neue Wege waren.

    Und eines erzählte der Narr unterwegs jedem, der es hören wollte: Dass es manchmal gut ist, mit leeren Händen dazustehen, denn nur LEERE Hände können empfangen.

    Liebe Linchen1 ... Ja, Kornblume... sie denkt auch immer wieder ans Forum... es geht ihr soweit ganz gut.


    Silvester.... ja Silvester war schrecklich... es IST alles einfach nicht mehr so wie es war! Basta! Erklären... nein "erklären" kann und muss man das nicht. Es IST einfach so! Ich dachte dieses Jahr am Silvestertag: Nun bist du schon wieder ein Jahr näher am "Ende"... ich bin etwas erschrocken, denn eigentlich "lebe" ich ja auch ganz gerne... und ich weiß, dass meine Mama mir gehörig den Kopf waschen würde wenn ich solche Gedanken geäußert hätte... OHA... frag nicht nach Sonnenschein... Und trotzdem kommen diese Gedanken. Man wird ja auch nicht jünger.... :22:

    Ja, so gibt es Zeiten, da geht es leichter... und dann Tage, da liegt alles zentnerschwer auf der Seele, da fließen die Tränen aus heiterem Himmel und ohne Anlaß... Ach, eigentlich vergeht kein einziger Tag, an dem ich nicht an Mama denke und mich nach ihr sehne... was hätte sie jetzt gesagt... was würde sie an meiner Stelle tun... wie hätte sie reagiert... usw. Auch wenn man letztlich ja doch immer das getan hat, was man selber für richtiger hielt, so war sie doch Ratgeberin...

    All das... all dieses "andere" Leben müssen wir nun auf unsere eigene Weise gehen - mit ihren Seelenkörnchen in uns, denn die sind ja da, die haben sie uns ja zu Lebzeiten geschenkt damit sie irgendwann aufgehen und Blüten tragen... Zugegeben: Sehr viele Samenkörnlein scheinen noch zu schlummern... ABER: Das Leben ist ja schließlich auch noch nicht zuende!!!!


    Habt einen friedvollen Abend und kommt gut in die neue Woche....

    Mirachen <3

    weil alles eine SEELE hat

    Ganz zufällig bin ich in mein altes Stübchen gestolpert und finde da deine "Weihnachtsgeschichte" liebe Sverja

    Wie schön!

    Wie schön, dass das Stübchen nicht verstaubt und immer wieder jemand hergefunden hat...

    Mal sehen liebe Kikiro ob mir in den nächsten Tagen noch eine Geschichte für DICH einfällt...

    Ich grüße euch sehr von Herzen an diesem winterlich-kalten Tag!


    weil alles eine SEELE hat

    ...und JA Sverja... ALLES hat eine Seele... <3<3<3<3<3<3

    ...ach Rienchen ... sind das zwei Zuckermäuse!!!!! Aber der Kleinen guckt der Schalk aus den Äuglein :love:

    Bettinalein ... ich arbeite als Kitaleitung in einem 2gruppigen privaten Kindergärtchen und unsere Gruppen sind altersgemischt - 2 - 6 Jahre... Ja, es ist mein Herzensberuf - aber die letzten Monate brachten mich oft an Grenzen. Weniger der Kinder wegen... :22:

    Oh ihr Lieben!

    Entschuldigung dass ich so lange nicht geschrieben habe... Es war so viel los...

    Zu Papa: Es ist alles gut! Der PCR war jetzt negativ und außer Geschmacksstörungen war zum Glück nichts... Aber die Aufregungen und Sorgen die das alles immer gleich mit sich bringt... ja, ich bekomme da immer leicht Panik.

    Aber nun ist alles gut!!!! Gott sei Dank!


    Ich hoffe, ihr konntet alle euer neues Jahr gesund beginnen... trotz all dem Schmerz in eueren Herzen.

    Weihnachten ohne Mama - das 3. mal - ist einfach nicht mehr schön. Anders. Aber nicht mehr dieses "Kindheitsweihnachten" von früher...

    Aber ihr kennt das ja alle nur zu gut... Komisch... man beginnt irgendwie eine andere Zeitrechnung... "das 3. mal ohne sie" "ihr 2. Geburtstag im Himmel" usw. Kennt ihr das auch? Naja, die "Welt" ist ja auch eine "andere" seither...


    Jetzt sind noch Ferien und am Montag geht es wieder in den Kindergarten.

    Die Wochen vor Weihnachten waren aufregend - immer wieder Corona-Fälle in den Familien... das zieht gleich einen langen Rattenschwanz hinter sich her - aber auch das wird langsam "Routine"... mal sehen was nun kommt... Aber egal was: Augen zu und durch... es kann nur besser werden!

    Inzwischen werden die ersten Kinder geimpft und ehrlich gestanden weiß ich nicht was ich dazu sagen soll... Ich bin skeptisch bei den Kleinen...

    Nein, ich bin absolut kein Impfgegner - jeder soll das tun was er für richtig erachtet...

    Nur diese "Lagerbildung" und die damit verbundene Spaltung finde ich schlimm...

    Sogar Familien sind gespalten! Ist doch furchtbar. Wohin soll das noch führen...


    Liebe Rienchen ... das kann ich mir vorstellen dass du eine selbstbewusste kleine Enkeltochter hast ;) und dass die die Familie dirigiert... ja :S wenn die alle brav mitspielen ist das toll für die kleine Motte...

    Nichtsdestotrotz suchen die Kinder ja schon auch Grenzen und auf diesem Suchweg können sie auch schon mal ganz schön Gas geben - solange halt, bis eine Reaktion kommt...

    In die Erziehung der Eltern würde ich mich an deiner Stelle nicht einmischen. Das gibt meist nur Theater... Wenn sich ein Gespräch ergibt - gut...

    Aber wenn die kleine Dame bei dir ist und DU das Gefühl hast "halt mal junge Dame" dann solltest du da auch was sagen, in DEINEM Revier! Meist sind die Kinder froh, wenn es klare, liebevolle Ansagen gibt und sie wissen wo es langgeht... Woher sollen sie es denn sonst wissen wenn nicht von uns?

    Aber ich denke, du hast da ein ganz gutes Bauchgefühl...


    Nun grüße ich euch alle von Herzen!

    Mirachen

    Liebstes Mamilein... heute ist dein Geburtstag...

    Ich musste so weinen, als ich dieses Lied gehört hab.

    Es ist für dich.... und ja, ich trag dich bei mir bis wir uns wieder sehen - irgendwann... bitte pass auf uns auf... Mama ich vermiss dich so so so so so sehr!

    Ich schicke dir 1000 Küsse hinauf in den Himmel...

    1000 Umarmungen...

    1000 Tränen...

    ...und mein ganzes Herz <3

    Ich hab dich lieb, Mami... für immer und immer...






    "Luftballon"



    Ich weiß noch genau, wie es war an diesen Tagen


    Wir saßen stundenlang zusammen bis in die Nacht


    Und ich hör dich noch sagen: "Die Zeit geht viel zu schnell vorbei


    Und man bereut die Dinge nur, die man nicht macht"


    Und irgendwann werd ichs vielleicht mal verstehen


    Ich trag dich bei mir, bis wir uns wiedersehen



    Und ich lasse los, schick einen Luftballon zu dir


    Siehst du von da oben manchmal auch nach mir?


    Und ich stell mir vor, du hast alles, was dich glücklich macht


    Deine Träume gehen dir dort nie mehr verloren


    Und du fliegst davon


    So leicht wie ein Luftballon



    Du hattest so viele Wünsche, so viele geheime Ideen


    Doch irgendwie kam dir das Leben in den Weg


    Hast auf so viel verzichtet, doch wir haben immer gedacht


    Um all das wahr zu machen, ist es nie zu spät


    So vieles wollte ich mit dir noch erleben


    Ich trag dich bei mir, bis wir uns wiedersehen



    Und ich lasse los, schick einen Luftballon zu dir


    Siehst du von da oben manchmal auch nach mir?


    Und ich stell mir vor, du hast alles, was dich glücklich macht


    Deine Träume gehen dir dort nie mehr verloren


    Und du fliegst davon


    So leicht wie ein Luftballon



    All die ungesagten Worte


    Bilder deiner Sehnsuchtsorte


    Die schicke ich zu dir


    Und dafür, dass ich dich kannte


    Ein letztes, leises Danke


    Nur die Erinnerung bleibt hier



    Und ich lasse los, schick einen Luftballon zu dir


    Siehst du von da oben manchmal auch nach mir?


    Und ich stell mir vor, du hast alles, was dich glücklich macht


    Etwas endet, doch was Neues hat begonnen


    Und du fliegst davon


    So leicht wie ein Luftballon


    Wie ein Luftballon

    nein, am Grab gings noch nicht, vielleicht bald, ich les öfters, daß man dann das endgültige fühlt, davor hab ich Angst, vor dem Zusammenbrechen, ach, irgendwann. Meine Pia hat sich tatsächlich schon angeboten, mitzukommen.

    Lass dir Zeit - das kommt ... irgendwann. Toll dass deine Pia mit dir gehen würde! Das ist dann bestimmt eine ganz große Stütze für dich... wirst sehen!

    Das Endgültige... ja, das spürt man dort schon irgendwie - aber auch wieder nicht... Mir ist es am Friedhof immer so, dass da halt das Grab ist aber meine Mama, die ist ganz woanders! Ich steh dann immer da und schaue auf das Grab... aber irgendwie ist es komisch... kann es dir nicht beschreiben... "wohl" fühle ich mich da nicht wirklich obwohl der Friedhof und das Grab sehr schön sind... viele Bäume, ein Bänkle, sonnig...

    Ach Ange... ich wünsche dir auf jeden Fall ganz viel Kraft für alles, was du auszuhalten hast...

    Von Herzen... Mirachen

    Ach liebe Ange... ja, bei mir waren es am 25.9. 2 Jahre dass meine Mama gegangen ist...

    Weißt du, ich denke du darfst nicht traurig sein, dass hier an "dem" Tag keiner an dich und dein Jürgen gedacht hat... Das war bei mir auch so. Ich glaube, das sollte man nicht erwarten... es sind so viele Neue hier, so viele Schicksale, so viele "besondere" Tage... die kann man irgendwie nicht alle im Kopf haben... und trotzdem denken viele hier aneinander auch ohne zu schreiben - dessen bin ich mir ganz sicher!!!

    Ja, an solch besonderen Tagen ist es einem vielleicht besonders wichtig zu spüren, dass an einen gedacht wird und man nicht alleine ist mit seinem Schmerz - aber erwarten, nein, erwarten sollte man es nicht dann fühlt man sich auch nicht enttäuscht. Weißt du was ich meine?


    Schön, dass du Kontakt hattest über dein Medium... ich kann mir das immer irgendwie schwer vorstellen, dass das "geht".

    Konntest du inzwischen ein kleines Stückchen weit ans Grab gehen?

    Ich wünsche es dir...


    Ganz liebe Grüße <3

    Linchen, das habe ich mich auch schon gefragt.... Aber ich bin 1000% sicher, dass sie das tun werden unsere Mamas!!!!!!! Ich werde mich weigern auf meine Wolke zu ziehen OHNE meine Mama!!!!! Das gibt eine Rebellion am Himmelstor!!!!!


    Und ja: Besonders das in Arm genommen werden... das warme einen Anlächeln - mit so viel Liebe im Blick, wie nur eine Mama ihr Kind anschauen kann... die warmen und liebevollen Hände, die, wenn sie einen berühren, alles wegstreicheln konnten...


    Ach menno... jetzt heul ich schon wieder... :33::33::33::33:

    Bettinalein.... bist du auch Kindergärtnerin (...sorry... mag das Wort "Erzieher" nicht so gerne...)????

    Ja, die Kinder wissen SO VIEL... und sagen es auch... Das sind dann so magische Momente...

    ... ich bekomme auch keine Zeichen... oder ich bemerke sie nicht... das ist durchaus möglich :/

    Hab nur einmal von ihr geträumt - gleich am Anfang... sie war so jung und schön... ganz klar und "rein" hat sie gewirkt...

    Ihr Lieben Bettinalein   Sunny1+1=0   Linchen1   Mel021099   Kikiro

    Danke für all eure lieben Worte und Bilder und Gedanken...

    Es war einfach nur ein Sch....tag!

    Die ganze Zeit schoßen mir Bilder in den Kopf... Momente ihrer letzten 3 Tage... all die Gefühle... das Abschiednehmen am Krankenbett am frühen Morgen kurz nachdem sie gegangen war... mein Hund der seither "spinnt"... dieses unnötige rumhantieren im Krankenhaus weil man dachte man kann noch was tun anstatt dass ich mich einfach nur zu ihr gesetzt hätte... alles kreuz und quer... Ihr kennt das bestimmt.

    Das war in diesem Jahr fast noch stärker als im ersten Jahr...

    Ich kann es einfach nicht glauben dass es schon 2 Jahre sind...

    Heute fand ich auf einer Seite im "Social Media" Folgendes über den Tod der Eltern:


    "...Es entspricht dem natürlichen Lauf der Dinge, dass die Kinder ihre Eltern überleben. Aber nur weil es der Natur entspricht, kann man einen so empfindlichen Verlust wie den Tod der Eltern, die alles für einen getan haben, nicht einfach hinnehmen.

    Bei Familienbanden der bedeutenden, bereichernden und herzerwärmenden Art, ist jede Abwesenheit, jede Trennung eine Quelle des Leids, mit dem umzugehen dir niemand beigebracht hat.

    Der Tod der Eltern hinterlässt eine unausfüllbare Leere. Trotzdem lernt man mit der Zeit, mit dieser Leere im Herzen und diesem Schmerz zu leben, indem man sich an die guten Ratschläge, an auf Fotos festgehaltene Momente und das im Herzen bewahrte Vermächtnis erinnert.

    Der Schmerz verhält sich proportional zu der Stärke der Beziehung, die du zu deinem Vater oder deiner Mutter gehabt hast. Es spielt dabei keine Rolle, ob du bereits unabhängig bist und deine eigene Familie hast.

    Das emotionale und in der Erfahrung lebendige Vermächtnis eines geliebten Menschen kennt weder Zeit noch Distanz oder Alter.

    Im Innern ist und bleibt man diese Person, die Ratschläge braucht, eine elterliche Umarmung dankend entgegennimmt, und die das Bedürfnis nach einem Zuversicht spendenden Blick der Mutter verspürt, den nur sie einem geben kann.

    Der Mensch ist ein soziales Wesen, das auf Zuneigung angewiesen ist. Die Verbindung zu den Eltern ist so intim, dass bei ihrem Verlust viel im Innern zu Bruch geht....

    Wenn du wieder lächelst, ehrst du damit die Erinnerung an deine Eltern

    Der Tod der Eltern kann nie vollständig überwunden werden, weil er deinen Ursprung betrifft. Trotzdem lernt man mit der Zeit, damit zu leben, und sich aufs Neue zu gestatten, glücklich zu sein; zumindest solange man die folgenden Aspekte berücksichtigt:

    • Eltern wollen nicht, dass ihre Kinder traurig sind. Auch wenn es schwer fällt, ist es notwendig, dass man wieder für sie lächelt und zu Ehren ihrer Erinnerung in der Gegenwart glücklich ist.
    • Zögere nicht dabei, dich schöner Ereignisse oder bereichernder Momente von früher zu entsinnen, die dir Kraft und Zuversicht spenden.
    • Die großen Momente, die du mit deinem Vater oder deiner Mutter teilen konntest, sind wie Seelengeschenke, die du an deine Kinder weitergeben solltest. Sie sind ein Vermächtnis aus Liebe und Zuneigung, welches dich als Person weiterbringt und dich außerdem mit einem Ursprung verbindet, den du nicht verlieren solltest...."

    Ja, manches drückt das ganz gut aus...

    Ach... Trotzdem: Es IST einfach nicht mehr so wie es war... und das FEHLT uns doch so...

    Und gerade, wenn man alleine ist - keine Kinder, keinen Partner, keine Familie... - dann wiegt dieser Verlust noch so viel schwerer...

    Was bin ich froh, dass meine Mama mich so gedrängt hat, wieder ein Hundchen zu holen...

    Vielleicht war ja auch das eine Art "Vermächtnis"...


    Fühlt euch alle umarmt!!!!

    Liebste Mama... heute vor zwei Jahren saß ich an deinem Bett und weinte ein bitteres Tränenmeer... doch du bist nicht mehr aufgewacht...

    Du lagst so still und friedlich da, Rosenblätter waren um dich gestreut... eine Kerze brannte... das Fenster war weit offen und du konntest davon fliegen...

    Ja, das hast du dir immer gewünscht: FLIEGEN...

    Seit diesem Tag vermisse ich dich jede verdammte Sekunde meines Lebens, Morgens wenn ich aufwache und abends wenn ich zu Bett gehe - meine Gedanken sind bei dir. Das Vermissen ist so schwer und tut so weh...


    Soll einer sagen "die Zeit heilt alle Wunden" - nein, das tut sie nicht! Sie verkrustet sie höchstens... Und immer wieder kratzt sich diese Kruste auf und blutet... so wie heute. Ja, man "lernt" damit zu leben... irgendwie... aber "weg" geht dieser Schmerz nicht. Niemals.


    Mama... wo auch immer du jetzt bist: Ich hab dich lieb - bis zu meinem letzten Atemzug und darüber hinaus...

    Ich schicke dir heut die allerallerallergrößte Umarmung, den allerallerallerdicksten Kuss und meine ganz Liebe hinauf in den Himmel...

    Hab dich sooooooooo lieb mein allerliebstes Mamilein... <3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3<3

    Liebe Bettinalein

    Du musst weinen... das ist so wichtig... Es wird irgendwann weniger - aber es tut deiner Seele gut. Du hast einen ganz wichtigen Teil von dir verloren. Deine Mama. Sie hat dich geboren. Sie hat dich bis zuletzt begleitet und dich in ihrem Herzen getragen... Und dieses Band wird euch immer verbinden.

    Und das tut weh! Deine Tränen: Das ist Liebe...


    Und wegen dem Foto: Schäme dich nicht!!!!

    Ich habe die Hand meiner Mama fotografiert... es war mir plötzlich so wichtig! Und heute bin ich froh, es getan zu haben. Das Bild steht auf meinem Nachtkästchen und ist mir so wichtig geworden...

    Lösche es nicht... verwahre es gut... <3