dieser unendliche Schmerz :-(

  • dieser unendliche Schmerz......wird er irgendwann vorbei gehen????
    Weiß nicht mal wo und wie ich anfangen sollte. Am 05. sind es 4 Wochen her das mein kleiner geliebter Engel von uns ging und ein Teil ist von mir mitgegangen. Zwillinge 10 Wochen zu früh durch vorzeitigen Blasensprung.
    Einer erholte sich sehr schnell. Der andere nicht. Brauchte Sauerstoff, erst ein wenig dann immer mehr.
    Herzfehler in Verdacht. Er wurde in eine andere Klinik verlegt und wurde dort sehr rasch operiert.
    Gott sei Dank glückte die Op. Leider wurde der Durchgang nicht so groß geschaffen wie es sollte. Man hatte nur die eine Sonde da zur Op.
    Kontakt aufgenommen mit der Firma. Kleine Sonde kam und die 2. Op stand an. Wieder den ganzen Tag nur Bangen, Beten, Hoffen damit er alles übersteht.
    Endlich nach endlosen Stunden aufatmen.
    Er hat es geschafft. Das 2. mal so viele Stunden an der Herzlungenmaschine.
    Aber sein kleiner Körper war schon geschafft von der ersten Op und kurz darauf dann noch mal die 2.
    Leider hat sein kleiner Körper ein kapillares Leck geschlagen. Er verlor zuviel an Wundwasser und Flüssigkeit aus seinem Kreislauf. Alles wurde ersetzt. Blut, Blutplasma, Eiweiß, Glukose.............Es war ein scheiß Rattenschwanz der nicht zu enden schien.
    Die Nieren versagten, nach vier Tagen fing er an Pipi zu machen. Er hatte sehr viel Wasser eingelagert. Ich war so unendlich froh, ich dachte jetzt schafft er auch dies zu überwinden.
    Er ist ein Kämpfer, mein kleiner Kämpfer!!!


    Sein kleiner Bruder lag immer noch in dem Krankenhaus wo sie zu Welt kamen. Habe dann dort um Verlegung gebeten, weil ich einfach mich nicht vierteilen konnte. Habe noch zwei Kids die mich auch noch brauchten. Ich fuhr morgens immer hier ins KH und danach dann weiter zudem anderen was 190 km weiter lag. War abends immer spät da, so das ich nichts von meinen anderen beiden hatte. Meine Mutter hat die Zeit auf sie aufgepaßt und versorgt.


    Die Wochen vergingen und es kamen immer mehr Probleme dazu. Die Lunge viel zusammen von der langen Beatmung. Durch das ewige Säubern der Wunde ( war offen am Brustkorb, durch das ganze Wasser was im Gewebe war, war es unmöglich ihn zu schließen ) bekam er Luft in den Seiten zwischen Lunge und Brustkorb, Wasser in der Lunge.
    Aber er kämpfte und kämpfte. Jeden Tag bin ich morgens zu ihm gefahren. Habe ihm Mut gemacht nicht aufzuhören. Wir sehr wir ihn lieben und brauchen. Habe Stunden an seinem Bett verbracht. ( auch bei seinem Bruder, lag eine Station weiter auf der Neugeborenen)
    Ihm gesagt wie unendlich Stolz ich auf ihn war.


    Wie sehr ich mich freue ihn endlich in die Arme nehmen zu können, ihn zu küssen, ihn zu halten, einfach................


    es war ein berg auf und dann wieder berg ab. Jedesmal wenn ich dachte ja es geht voran dann kam ein Anruf aus der Klinik das es wieder sehr schlecht aussieht. Aber ich habe immer an ihn geglaubt. Ich habe nie die Hoffnung aufgegeben. Vielleicht hielt mich auch die ganze Hoffnung auf den Beinen?
    Heute frage ich mich wie es möglich war so 3 Monate zu leben. Direkt nach dem KS ( 3. Tag gings los) Früh raus. Kids fertig machen. Ins KH, zu einer Intensiv, dann ins Auto wieder 1 Std fahren zur nächsten intensiv. Spät nach Hause, Sachen erledigen die anstehen,alles, jeden Tag ein und aus, immer angetrieben von der Hoffnung sie kommen beide nach Hause. Gesund und munter. Meine Hebamme hat schon gemeckert wenn ich so weitermache dann komme ich ins KH. Meine Narbe hatte sich entzündet vom ganzen Sitzen im KH und das fahren jeden Tag.
    Aber ich konnte nicht anders. Mich trieb es jeden Tag dorthin, egal wie Scheiße es mir ging. Ja und mir gings es manchmal richtig elend.


    Freundschaften sind sogar daran zerbrochen. Ich hätte keine Zeit mehr zum Kaffetrinken und Frühstücken. Solche Vorwürfe mußte ich mir anhören.
    Aber keiner hat verstanden das ich nicht anders konnte. Ich wollte die Zeit mit meinen Kindern verbringen und nicht irgendwo Kaffee trinken gehen. Mir war es wichtig weil ich nie wußte was passiert noch alles.


    Heute bin ich dankbar das ich auf mein innerstes gehört habe.
    Am 08.06. hatte mein kleiner Nottaufe weil es sehr schlecht um ihn stand. Wir meine familie und ich sind mit meinen 2 Freundinnen sofort hingefahren. Es war sehr schön gemacht vom Krankenhauspfarrer, soweit es im KH möglich war.


    Nachmittags nachdem alle gegangen sind hatte sich sein Zustand sehr verbessert. Es haben alle gestaunt und konnten es sich einfach nicht erklären. Sogar die Ärzte wußten keine Erklärung.


    Ich meinte zur Schwester das er wohl den Segen von oben gebraucht hatte.
    Leider hielt sich sein Zustand nicht lange so. Ein bergauf und Ab ging wieder los.


    Am 05. 07. kam wieder mal ein Anruf und er klang anders wie die anderen.
    " Könnten sie bitte sofort kommen? Sein Zustand verschlechtert sich zunehmend!
    Sofort sagte ich. Aber ich brauche ne Stunde bis dorthin. Und der Scheiß Aufzug dauerte auch so ewig lang bis der kam im Kh.


    Oh Gott, ich wußte nicht wo mir der Kopf stand. Was sollte ich mitnehmen. Seine Taufkleidung????? Mir gingen tausend Gedanken durch den Kopf als ich alles zusammenpackte. Sein kleiner Bruder war am Tag der Nottaufe mit nach Hause gekommen.
    Für ihn mußte ich auch alles mitnehmen.
    Ich stieg ins Auto voller Angst. Ich wußte diesmal das er es nicht schaffen wird. Ich fuhr los.
    Noch 30 minuten und ich bin endlich da.
    Da klingelte meine Handy wo ich denn sei.
    Bin gleich da. Halbe Std noch. Verkehr sehr dicht.
    Ich fuhr so schnell es mir erlaubt war vom Verkehr.


    Aber leider kam ich zu spät. Er starb um 11. 00 Uhr. Ich war um 20 nach dort. Ich lief so schnell ich konnte mit Maxi Cosi und bin ins Zimmer rein. Der Herzkardiologe schaute mich an und ich fragte : lebt er noch????
    Ich setze den Maxi cosi ab und bin ans Bett.


    Mein kleiner Engel lag immer noch angschlossen an den Schläuchen, und der Beatmung,Herzschrittmacher an allem.


    Ich dachte er lebt noch. Aber nein. Die Maschinen hielten ihn am Leben.
    Ab da habe ich geheult und geschrien. Ich konnte es nicht glauben, ich war zu spät............................ich.....mein Kämpfer...........Gott warum hast du da zugelassen warum............wir haben so lange gekämpft.


    Die Schwester und Arzt kamen, fragten mich ob ich ihn halten will? Klar,
    Ich habe Monate gewartet das ich ihn mal in den Arm nehmen kann. Ihn spüren, ihn riechen, ich küssen.........( es war vorher nicht möglich weil der Zustand es nicht zugelassen hat. Ich durfte ihn 3 mal kähngeruhen am -anfang. Mehr ging nicht.)


    Aber doch nicht so..................Gott er sollte doch leben und nicht tot sein.
    Ich merkte wie mir ein Stuhl unter die Beine gestellt wurde.
    Man drückte mich sanft runter und sagte das sie ihn nun mir auf den Arm geben wollten.
    Ich schaute zu wie sie die ganzen Verkabelungen vom Bett lösten und er kam zu mir. Gott wie sehr habe ich mir das gewünscht.
    Sie machten dann langsam die ganzen Kabel uns Schläuche ab und stellten zum Schluß den Herzschrittmacher aus.
    Er war immer noch aufgedunsen, und schon langsam kalt. Aber ich habe ihn Stunden gehalten mit ihm gesprochen. Ihn geküßt. Ihn gewaschen. ihn angezogen, ( seine Taufkleidung), habe von den Füßen Abdrücke genommen, von den Händen auch.
    Ich hätte nie gedacht das ich das schaffe, aber irgendwie stand ich immer noch und habe einfach funktioniert wie die Monate zuvor.
    Sogar ein paar Harre habe ich ihm abgeschnitten. Ich habe nichts von ihm gehabt.
    Die Decke,die Mütze, die Söckchen, den Kamm, alles habe ich mitgenommen. Seinen Duft rieche ich immer noch. Habe ihm seine blauen Teddy die sachen agezogen. Den hat er vor der ersten Op von mir bekommen.
    Am 10.07. war die Beerdigung. Der schwerste und letzte Gang.
    Es war alles so entgültig mit dem Tag.
    Ich kann ihn nicht mehr sehen wie vorher die 3 Tage beim Bestatter. Die Aufgebahrungshalle konnte ich 3 Tagebesuchen wann immer ich wollte. Ich war jeden Tag dort. Sprach mit ihm, streichelte ihn. Er sah so wunderschön aus. Er wäre so ein hübscher Junge geworden.


    Es ist schwer.............es kommt immer stoßweise dieses Trauern. Manchmal denke ich es ist ein Traum und Du wachst auf.
    Ein nicht wahr haben wollen. Manchmal könnte ich schreien, heulen alles auf mal.


    Teil 2 folgt

  • Es fällt mir sehr schwer in die Stadt zu gehen. Wenn ich Zwillinge sehen in den Kinderwagen anderer könnte ich zusammen brechen. Dann denke ich warum ist mein Engel weg. Wie soll ich seinem Bruder das alles erklären später.
    Warum mußte mir das passieren.?
    Hoffentlich treffe ich keinen den ich kenne. Die werden sagen, Hey Du hast ein Kind ? Erklären das es zwei waren nicht einer!! Habe die SS ja nicht an die große Glocke gehängt.


    Alles einfach alles ist anders geworden. Das ganze Leben ist nicht mehr so wie es war.

    Wir haben 3 Monate gekämpft und dennoch verloren. Engel Mama liebt Dich und wir werden uns irgendwann wiedersehen. Du fehlst mir und uns unendlich.


    Ich habe einen Fingerabdruck machen lassen von meinem Engel auf einen Kettenanhänger ( Engel ). Damit ich was bleibendes Sichtbares habe von Ihm. Das hat das Bestattungsunternehmen mit angeboten und ich fand das eine sehr tolle Sache.


    Vielleicht findet sich jemand hier der auch sowas erlebt hat. Würde mich sehr gerne austauschen.
    Ich hoffe das dieser Schmerz irgendwann weniger wird. Dieses zereißen. Dieses Denken das einem das Herz stehen bleibt. Dieser ganze Schmerz der einen lähmt.


    Falls sich jemanden fragen sollte wo der Erzeuger war in dieser Zeit ?????


    Er wollte diese Kinder nicht.
    Er hat die Beziehung auf Grund der SS beendet weil ich mich für meine Jungs entschieden habe deswegen habe ich ihm später Bescheid gegeben das sie beboren waren,
    Er hat ein mal im monat ne Sms geschickt wie es uns den geht, obwohl ich ihm Bescheid gegeben habe wann die Untersuchungen stattfinden, ob er nicht mit wollte.
    Er auf Drängen hin zur 2 op im Kh einmalig (und danach nie wieder erschien) weil die Ärzte sagten er würde es nicht überleben.
    Er hielt es nicht für wichtig zur Nottaufe zu kommen, mit der Begründung ich könne es ja nicht verstehen das sein Leben weitergeht, er dort ja auch Verpflichtungen hat (wo er wohnt)
    und nicht kurzfrisitig seine Arbeitskollegen im Stich lassen kann, obwohl ich einen Tag vorher ihm Bescheid gegeben habe.
    Er es nicht für Notwendig hielt sie ein 2 mal zu besuchen obwohl ich nachfragte,
    Nein so nicht habe ich gedacht. Ihn juckt es gar nicht was ist, sonst hätte er sich Zeit genommen.


    Am Tag des Todes und Beerdigung hbe ich ihn nicht informirt, sondern erst später. Warum sollte ich, er hätte ja eh keine Zeit gehabt.


    3 Tage vorher bekam ich vom jugendamt ein Schreiben (seine
    Anwältin ) er wolle doch gerne Kontakt mit mir und kann nicht verstehn warum ich dieses nicht wünsche und reagiere. Er hätte mich angerufen. Ich hätte ja so geheult am Telefon das er nichts verstanden hat. Ich hätte aufgelegt und nach nochmaligen anrufen wäre ich nicht drangegangen. Er würde doch gerne seinen Sohn sehen ????




    Hääähhhhhh ????



    Er hat mich seit letztes Jahr August/September nicht mehr angerufen. Ein einziger Anruf folgte den Tag wo er zu KH kam und den Weg nicht wußte. Meine Schwester nahm ihn entgegen und lozte ihn dort hin.
    Ich kann das nicht nachvollziehn. Er wollte sie nicht. Ich sollte abtreiben, Er hatte keine Zeit. nicht mal zur Taufe. Ne, nicht mit mir.
    . Beim JA habe ich das alles geschildert und erst mal auf Grund der ganzen Tatsachen ist Ruhe.


    So ist alles sehr lang geworden was nicht meine Absicht war. Aber ein wenig besser ist mir nun.
    Danke fürs lesen.


    Blacky

  • Liebe Blacky!
    ein stilles Willkommen imForum
    mein tiefstes Mitgefühl zum gehen deines Sohnes
    es tut mir so leid das auch du diesem schmerz begegnet bist
    wie hieß dein Engel?


    viel Kraft und nochmal sei Willkommen hier
    glg maki

  • Hallo Blacky,


    ich hoffe, dass Du Dich hier ein wenig aussprechen kannst und Hilfe und/oder Beistand findest.
    Viele werden Deinen Beitrag lesen und still weinen.
    Manch einer möchte schreiben und findet keine Worte.
    Aber sei Dir sicher, dass wir Dir immer zuhören werden.


    Alles Liebe,
    Ela :30:

  • Hallo Liebe blacky
    Herzlich willkommen hier im Forum!
    Habe Deine Geschichte gelesen und hab mich darin selbst erkannt.
    War zu tiefst traurig und kann Dich sooo gut verstehen.
    Ich bin Mutter von 3 erwachsenen Kindern. Ein Sohn mit 29 Jahren und zwei Söhne mit damals 19 Jahren.
    2010 starb einer der Zwillinge und seither ist nichts so wie es einmal war.
    Seither steht mein Leben Kopf!
    Die trauer holt mich immer wieder ein und auch die Brüder versuchen mit dem geschehenen irgend wie um zu gehen.
    Das sich der Papa nicht um die Zwillinge kümmert ist auch für mich nicht unbekannt.
    Es tut furchbar weh auch der Vater meiner Zwillinge ging den letzten Weg seines Sohnes nicht mit!
    Wollte Dir nur kurz erzählen das Du siehst , es gibt mehrere solche Exemplare!
    Aber wir lassen uns nicht unterkriegen!
    Ich weis natürlich wie Du Dich fühlst mit den erinnerungen an Deinen kleinen Spatz.
    Patrick war schon erwachsen aber alles was mich an ihn erinnert schmerzt und es fühlt sich an als würde man mir das Herz herraus reißen.
    Und die Frage warum er? warum passiert so etwas mir?die stelle ich mir auch !
    Es ist ganz egal wie alt ein Kind ist es ist einfach schrecklich so etwas zu erleben!
    Ich fühle und weine mit Dir, denke daran Du bist nicht allein!
    Ich :24: Dich ganz fest liebe Grüße Renate

  • an alle die mich verstehen und die vielen lieben Worte von Euch allen. Ich bin durch jemanden der selber hier Trost gefunden hat darauf aufmerksam gemacht worden, das hier sehr viele tolle und liebe Menschen sind und immer man hier schreiben kann wenn einem danach ist. Es wäre immer ein offenes Ohr da.


    Es ist schwer für viele Menschen in meinem Umkreis die richtigen Worte zu finden. Viele trauen sich gar nicht mich anzusprechen. Wissen nicht wie sie damit umgehen sollen. Ich weiß auch selber nicht wie ich mich verhalten soll. Meistens gehe ich dem aus dem Weg. Mache früh morgens die Besorgungen um ja keinen zu treffen.


    Weil ich weiß das ich sofort in Tränen ausbreche wenn das Thema fällt. Wie jetzt, ich sitze und schreibe und weine dabei. Und doch wünsche ich mir das jemand kommt und sagt hey.......


    Aber es ist schön hier auf Menschen zu treffen die einen verstehen, wo man sich nicht verstellen muß.


    :2:

  • Maki',


    Liebe Blacky!
    ein stilles Willkommen imForum
    mein tiefstes Mitgefühl zum gehen deines Sohnes
    es tut mir so leid das auch du diesem schmerz begegnet bist
    wie hieß dein Engel?


    viel Kraft und nochmal sei Willkommen hier
    glg maki



    @ Maki
    Danke schön, mein kleiner Engel hieß Jayden! Den Namen habe ich ausgesucht.

  • Liebe Blacky


    Auch von mir ein stilles,herzliches Willkommen in unserem Forum. Ich möchte dir mein aufrichtiges Beileid zum Verlust deines Engels aussprechen. Es fällt mir schwer Worte finden. Es tut mir schrecklich leid.
    Aber wie es meine Vorschreiberinnen schon geschrieben haben: hier hört dir immer jemand zu. Schreib wann immer du möchtest und was du möchtest. Mir selber hilft dies sehr.


    Ich wünsche dir ganz viel Kraft für diese schwierige Zeit.


    Sandra

    Auch wenn alles einmal aufhört -
    Glaube, Liebe und Hoffnung nicht.
    Diese drei werden für immer bleiben.
    Doch am höchsten steht die Liebe.

  • Liebe Blacky,


    ein liebes Willkommen bei uns im Forum.
    Es tut mir so leid, daß du dein Engelchen Jayden so schnell wieder ins Sternenkinderland gehen lassen mußtest.


    Ihr habt so lange, so tapfer gekämpft und doch verlieren müssen.
    Auch mir fehlen ein wenig die Worte, es ist so unfaßbar.


    Ich schicke dir ein großes Kraftpackerl für diese schwere Zeit, alles Liebe und wenn du magst eine leise Umarmung
    Jutta


    PS: ich habe deine beiden Threads zusammengefügt. Sonst verschwindet der erste Teil schnell von der ersten Seite und fehlt dann.

    Der Tod eines geliebten Menschen ist wie
    das Zurückgeben einer Kostbarkeit,
    die uns Gott geliehen hat.

  • Liebe Blacky!
    Es tut mir so leid, das Du Deinen kleinen Sohn hast gehen lassen müssen. Vor allem nach so einem Kampf, so ein tapferer kleiner Mann :30:
    Ich weiß wie es sich anfühlt, wenn einem das Liebste- ein Teil von einem selbst- sein Kind, genommen wird. :33:
    Ich durfte meine Tochter allerdings 25 Jahre bei mir haben.
    Ich drück Dich mal. Schreib immer, wenn Dich was bewegt.
    Liebe Grüße
    Karla :30:

    Mein Kind Juliane,
    Mein Bruder Rene,
    Mein lieber Vati,
    Ihr seid mir nur einen Schritt voraus-tief in meinem Herzen lebt ihr weiter :005:

  • Liebe Blacky,
    nichts kann dich trösten. Dein Kämpfer hat den Kampf verloren und ist nun ein Engelchen der euch immer zur Seite stehen wird.


    Aber ich kann und möchte mit dir weinen. Früher war ich sehr viel in diesem Forum. Auch ich bin eine Zwillingsgeburt und morgen ist der 4te Todestag meiner geliebten Zwillingsschwester.
    46 Jahre durte ich mit ihr verbringen.................
    Liebe Blacky, ich fühle das meine Schwester bei mir ist und mich beschützt. Genauso wird es für das überlebende Brüderchen sein.
    Sein Bruder wird über ihn wachen mit Gottes Hilfe.


    Meine Gedanken sind bei dir, Gott schütze dich und deine Kinder


    Heinz Dieter Lindemann

  • 'heinz 46'


    Liebe Blacky, ich fühle das meine Schwester bei mir ist und mich beschützt. Genauso wird es für das überlebende Brüderchen sein.
    Sein Bruder wird über ihn wachen mit Gottes Hilfe.


    Meine Gedanken sind bei dir, Gott schütze dich und deine Kinder


    Heinz Dieter Lindemann




    @ Heinz46


    Lieber Heinz vielen Dank für Deine Lieben Worte.


    Ich war sehr wütend auf Gott, warum er meinem Engel nicht geholfen hat. Warum mußte er so jung gehen. Er hat so gekämpft. Ich bin der Meinung hätte man einen kleinere Sonde gehabt während der Op dann hätte man kein 2. mal operieren müßen. Vielleicht wäre alles anders gekommen.


    Habe die letzten Tage wieder ein totales Tief gehabt. Ich sitze abends und stelle mir die ganzen W - Fragen. Es ist alles sehr schwer. Ich weiß nicht wo hin mit mir. Er fehlt mir soooooo unendlich. Wenn ich wüßte das es ihm gut geht, das es ihm besser geht und ich ihn irgendwann wiedersehe dann wäre es um so einiges einfacher.


    Ich wünsche mir jeden Abend das ich ihn sehe, ihn fühle, ihn rieche. Gott, was würde ich drum geben. Er war etwas besonderes.


    Hoffe das er über seinen Bruder wacht. Spürst Du Sie, Deine Z- Schwester ? Hast Du Sie mal gesehen, sie gerochen oder sonstiges?


    Eigentlich glaube ich das wir hier nur auf einer Zwischen Station uns befinden. Aber ich weiß es nicht................

  • Ich schicke dir ein großes Kraftpackerl für diese schwere Zeit, alles Liebe und wenn du magst eine leise Umarmung
    Jutta


    PS: ich habe deine beiden Threads zusammengefügt. Sonst verschwindet der erste Teil schnell von der ersten Seite und fehlt dann.


    @ Jutta


    vielen Lieben Dank

  • Liebe Blacky,
    ein spätes Willkommen auch von mir und mein herzliches Beileid zum Tod deines kleinen Engels. Ich war von deinen Schilderungen sehr berührt und betroffen. Wie sehr ihr gekämpft habt, wie stark du warst! Ich hatte auch einen Kaiserschnitt und konnte mich die ersten Wochen vor Schmerzen kaum normal bewegen und du hast deine Kinder versorgt bist von einem KH zum nächsten .... unglaublich stark!
    Und dann das völlig herz- und hirnlose Verhalten des Vaters der beiden! Ich kann dich so gut verstehen, deine Wut, deine Verletztheit! Ich hoffe, dass er wenigstens ordentlich zahlen muss/kann!!!!


    Ich bin ja Bestatterin und habe morgen am Abend auch einen Abschied von so einem kleinen Engel. Ich bringe das Mädchen zum Abschied noch einmal nach Hause und werde dann auch ganz fest an dich denken.
    Ich schick dir ein riesiges Kraftpaket!
    AL
    Christine

  • Liebe Blacky,
    ein spätes Willkommen auch von mir und mein herzliches Beileid zum Tod deines kleinen Engels. Ich war von deinen Schilderungen sehr berührt und betroffen. Wie sehr ihr gekämpft habt, wie stark du warst! Ich hatte auch einen Kaiserschnitt und konnte mich die ersten Wochen vor Schmerzen kaum normal bewegen und du hast deine Kinder versorgt bist von einem KH zum nächsten .... unglaublich stark!
    Und dann das völlig herz- und hirnlose Verhalten des Vaters der beiden! Ich kann dich so gut verstehen, deine Wut, deine Verletztheit! Ich hoffe, dass er wenigstens ordentlich zahlen muss/kann!!!!


    Ich bin ja Bestatterin und habe morgen am Abend auch einen Abschied von so einem kleinen Engel. Ich bringe das Mädchen zum Abschied noch einmal nach Hause und werde dann auch ganz fest an dich denken.
    Ich schick dir ein riesiges Kraftpaket!
    AL
    Christine



    @ Christine



    Vielen Dank! Ja es war eine sehr schwierige Zeit und recht schmerhafte Zeit. Aber ich konnte nicht anders. Ich mußte jeden Tag fahren.
    Im Nachhinein frage ich mich manchmal wie ich das alles geschafft habe , aber ich denke es treibt ein automatisch an.


    Tja das mit dem hirnlosen Verhalten vom " Erzeuger" was soll ich dazu sagen.
    Es lief am Anfang eigentlich alles sehr harmonisch bis die SS dazu kam, ab da war er wie ausgewechselt und ich vor den Kopf geschlagen.
    Mir hat es auch den Boden unter den Füßen weggezogen im ersten Mom, weil ich hatte meine Planung abgeschlossen gehabt.
    Aber nun war es so passiert und mir war völlig klar das ich die Kinder behalte.
    Tja er wollte sie nicht und hat aufgrund dessen weil ich sie nicht abtreiben wollte, die Beziehung beendet.
    Sporadisch mal ein mal im mom kam ne Sms wie es mir geht, nie wie gehts " Euch"?


    War ja nicht alleine. Auf die Anfrage ob er den mal mit will zum Arzt wegen Ultraschall hat er nie Zeit gehabt.Und so ging es nur .........nie Zeit!!!
    Jetzt auf mal will er Umgangsrecht!!
    Ich habe beim Jugendamt vorgesprochen und das erst mal abgelehnt. Ich sehe es nicht ein. Er hat mich in der schwersten Zeit alleine gelassen und nie Zeit gehabt und nun wo alles vorbei ist da auf mal hat er Zeit ???


    Ne wir brauchen den nicht!!!! Wir schaffen das auch alleine.


    lg

  • Liebe Blacky!


    Möchte dich auch herzlich hier im Forum willkommen heißen.


    Es tut mir so leid daß dein kleiner Sohn Jayden den Kampf verloren hat.


    Ich hab unter Tränen deinen Thread gelesen,es ist so schlimm was so ein kleines Wesen kaum daß es auf die Welt kommt schon mitmachen muß.


    Ich hab auch mein Kind verloren, meine Tochter Margit war 33 als sie voriges Jahr am 29.August an einer Gehirnblutung gestorben ist und ich kenn auch diesen unendlichen Schmerz der nie aufzuhören scheint,auch noch nach fast einem Jahr kämpf ich jeden Tag mit der Trauer ,ich vermiss sie so und es vergeht fast kein Tag ohne Tränen.


    Sein Kind zu verlieren ist das schlimmste was uns Müttern widerfahren kann und keiner der es nicht selbst mitgemacht hat kann nur im entfernsten nachvollziehen wie es uns geht.


    Was den Erzeuger betrifft,ich bin so wütend auf meinen Ex,er war auch nicht da als meine Tochter im sterben lag,er hatte keine Zeit da er eine Baustelle hatte und auch auf der Beerdigung hat er sich verhalten wie das größte.......


    Wünsch dir viel,viel Kraft für die nächste Zeit.


    Eine liebe Umarmung und ein ganz lieber Gruß


    Annemarie