Was ist, wenn man niemals darüber hinwegkommt?????

  • Liebe Christine,


    weißt du, wenn in der Selbsthilfegruppe nicht auch andere wäre, dann würde ich vermutlich nicht mehr hingehen. Ich hoffe, nächste Woche ist es wieder besser. Da ich ja keine Sozialkontakte habe und mir wirklich ALLES neu aufbauen muss, ist es aber auch gut für mich, unter Menschen zu kommen. Du sagst, dass es vielleicht nicht gut ist, auf allen Ebenen zu versuchen, Hilfe zu bekommen. Vielleicht stimmt das. Das wird sich zeigen. In meinem jetzigen Zustand muss ich aber wirklich alles versuchen, denn sonst werde ich verrückt. Durchgehen muss ich auch alleine, das stimmt. Aber vielleicht bekomme ich ja "Anregungen", wie es etwas leichter geht. Und am meisten Angst habe ich ja davor, wie mein Leben weitergeht. Das kann man nicht sagen, so wie du geschrieben hast. Eins ist nur sicher: Es wird NIEMALS so weitergehen, wie es einmal war. Und eigentlich will ich nur das, was einmal war. So wie wir alle! Wie ich damit umgehen soll/kann/muss weiß ich einfach nicht. Das ist die allergrößte Hürde für mich! Und "besser" wird mein Leben sicher nicht. ;(


    Zum Thema Depression: Ich glaube, viele verwechseln depressive Zustände mit richtiger Depression. Wahrscheinlich haben wir alle - oder jedenfalls die meisten - in unserem Leben schon depressive Zustände gehabt. Die sind dann natürlich nicht mit der Krankheit Depression gleichzustellen. Ich nehme mich da nicht aus: Ich sage auch oft Depression, wenn ich nur die temporären Zustände meine.



    LG

    Bille

  • Liebe Linchen,


    ja, das stimmt, es kommt immer auf die individuelle Situation an. Und das individuelle Leben mit den individuellen Empfindungen. Wir sind alle verschieden mit verschiedenen Leben und verschiedenen Auffassungen von Dingen, aber eins eint uns: dieser unvorstellbare Schmerz des Verlusts! Wie wir jedoch diesen Verlust überleben, das ist bei jedem verschieden. Das weiß ich, und ich suche meinen Weg zum Überleben. Mein Hirn sagt mir aber ständig: Du kannst das nicht überleben!!! Wie soll das gehen ohne Tom??? Wie sollst du dir ein Leben OHNE ihn aufbauen??? Darauf kann mir niemand eine Antwort geben. Auch das weiß ich. Aber das ist ja eben so schrecklich. Weil man eine Antwort haben möchte. Weil man eine Lösung wissen möchte. Aber all das bekommt man nicht.


    Ich stelle mir so oft die Frage: Wird es eines Tages wirklich so sein, dass ich, egal, was ich gemacht habe, nicht mehr denken werde: "Nie mehr wird er das und das gemeinsam mit mir erleben können!"?


    LG

    Bille

  • Liebe Bille. Danke für deine Antwort .Wenn ich schrieb,daß man nicht zu viel tun soll , so gehe ich natürlich wieder von mir aus. Als mein Sohn so plötzlich starb , habe ich auch versucht ,an vielen Stellen mir Hilfe zu holen. Eine Zeitlang war das auch gut, aber irgendwann war mir das alles zuviel. Ich habe mich dann zurückgezogen und mich sortiert.

    Dann hatte ich mit einer Seelsorgerin ein letztes Gespräch, was mich sehr beschäftigt hat. Sie hatte mir gesagt, daß mein Sohn einen leisen Tod hatte.Sein Herz hatte plötzlich aufgehört zu schlagen. Er hat sich nicht quälen müssen. Dann fragte sie mich ,ob er zufrieden mit seinem Leben war, ob er Freunde hatte und ob wir uns gut verstanden haben. Als ich das alles bejahte,sagte sie,daß das etwas besonderes sei. Viele Menschen sterben im Gram ,auch manchmal von Feinden umgeben und unglücklich. Und sie sagte ,ich kann dankbar sein,daß ich so einen Sohn hatte. Liebe Bille. Seit diesem Gespräch habe ich meinen Frieden mit mir gemacht. Das einzige, was immer noch sehr wehtut ist der Gedanke ,dass er noch einiges vorhatte im Leben ,was nun vorbei ist. Ich will damit nur sagen, daß ìch letztes Endes durch einen einziges Gespräch zu Ruhe gekommen bin.Es braucht manchmal nur einen kleinen Hinweis, der aber große Wirkung haben kann.

  • Liebe Elster,


    nur zur Erklärung: Der Fragebogen diente dazu, einen an den richtigen Facharzt zu übermitteln. Das sollte eine Ersteinschätzung sein, damit die wissen, was mit einem los ist.


    Ich MUSS "jeden Stein umdrehen", wie du es formulierst, sonst komme ich aus meinem Loch nicht raus und vereinsame auch total. Ich bin praktisch zu Dingen gezwungen, die ich gar nicht möchte. Ich muss irgendwie unter Leute. Du schreibst "gigantisch". Besser könnte ich es nicht ausdrücken. Es ist jedes Mal für mich wie eine Besteigung des Mount Everest.


    Die Leitung (Wir beide verstehen uns sehr gut!) war da. Und ist auch eingeschritten. Sogar so weit, dass zwischen den beiden fast ein Streit entstand. Und wenn das so weiter geht, wird er sie wohl auch der Gruppe verweisen.


    Ich führe die Bilder mal weiter: Ich bin weit draußen im Meer und sehe weder das Ufer, noch einen Rettungsring, mit dem ich vielleicht etwas näher zum Ufer kommen könnte. Mir schwappen nur die Wellen von rückwärts ins Gesicht, ich schlucke Wasser, bin nah am Ertrinken und treibe so noch weiter raus ... In der Ferne sehe ich euch. Ich kann aber nicht zu euch gelangen, weil ich einfach viel zu viel Wasser schlucke und kämpfe, um nicht gänzlich unterzugehen.


    LG

    Bille

  • Liebe Christine,


    du bist zur Ruhe gekommen und hast Frieden. Das ist das Beste, was man haben kann! Und man spürt, dass es bei dir wirklich so ist. Ich freue mich von ganzem Herzen für dich!


    Es wäre vieles für mich leichter, wenn ich nicht dieses Trauma in der Klinik hätte erleben müssen, wenn ich nicht wochenlang meinem Mann beim Sterben hätte zusehen müssen und wenn ich noch einmal über alles mit ihm hätte reden können. Dann könnte ich vielleicht auch schneller Frieden finden. So ist das alles eine noch größere Belastung.


    LG

    Bille

  • Liebe Bille. Genau, das meine ich. Wir in der Familie seine Schwestern und ich haben das gesagt, was du beschrieben hast. Wenn Silvio noch in der Klinik eventuell wäre reanienmiert worden, dann noch neurologische Ausfälle, ganz furchtbar. Das ist ihm erspart geblieben. Er lag so friedlich im Sarg. So schwer wie es auch war,aber für ihn war es so besser.

  • Ich stelle mir so oft die Frage: Wird es eines Tages wirklich so sein, dass ich, egal, was ich gemacht habe, nicht mehr denken werde: "Nie mehr wird er das und das gemeinsam mit mir erleben können!"?


    LG

    Liebe Bille,


    das wird wohl immer so bleiben. Erst gestern ging es mir wieder so. Ich sah einen Film der in Hamburg spielt - Hamburg ist unsere Lieblingsstadt in der wir jedes Jahr ein paar Tage verbrachten. Eine Szene spielte genau an einem unserer Lieblingsplätze. Das war der Trigger für einen Schlag mit dem Niewiederhammer. Trotzdem schaue ich mir weiter Filme die in Hamburg spielen an. Manchmal denke ich mir auch nur, "schau Ursel, da waren wir auch."


    Es wäre vieles für mich leichter, wenn ich nicht dieses Trauma in der Klinik hätte erleben müssen, wenn ich nicht wochenlang meinem Mann beim Sterben hätte zusehen müssen und wenn ich noch einmal über alles mit ihm hätte reden können. Dann könnte ich vielleicht auch schneller Frieden finden. So ist das alles eine noch größere Belastung.

    Damit kämpfe ich auch immer wieder mal. Meistens morgens beim Aufwachen, da bekomme ich Flashbacks aus dem Krankenhaus, wo soviel falsch gemacht wurde oder aus ihrer Sterbewoche bei uns zuhause. Sie werden aber seltener und ich habe gelernt sie zu verscheuchen.


    Liebe Grüße von Dieter

  • Lieber Dieter,


    das befürchte ich eben auch, nämlich dass dieser Niewiederhammer ein Leben lang zuschlagen wird. Es sind einfach zu viele Erinnerungen mit unseren Lieben verbunden, die man nicht ausradieren kann. ;( Bei mir reicht ja als Trigger schon, dass sein Schüsselchen mit Porridge nicht mehr jeden Abend neben meinem im Kühlschrank steht. Und dann die "großen" Dinge. Die reihen sich aneinander von früh bis spät, ohne Vorwarnung ... Mein Herz blutet ständig! Von den Krankenhausszenen ganz zu schweigen!!!

  • Liebe Bille. Es gibt auf der Welt tausende von Schicksalen,wo Menschen in ein neues Leben finden müssen. Ich habe in der Reha eine Frau kennengelernt, die erst 48 Jahre alt war und einen schweren Schlaganfall hatte. Sie brauchte die Hilfe von 2 Personen, um in den Rollstuhl zu kommen. Vielleicht denkst du jetzt, warum schreibe ich das.Mir geht es so,dass ich oft an solch schwere Schicksale denken muss, wenn ich schwermütig werde. Auch als mein Sohn starb, habe ich mich nach und nach besonnen zu erkennen, wie wertvoll jedes Leben ist.Auch meins ! Meinen Sohn bringt es nicht wieder zurück, wenn ich mich aufgebe.Dir fehlt das Leben mit deinem Mann. Das wird immer so bleiben. Es gibt jedoch noch ein anderes Leben für dich.Niemand kann dir das nehmen. Wie es aussehen wird, wird die Zukunft bringen. Viele hier im Forum haben neu anfangen müssen, auch wenn sie schreiben, daß es immer noch weh tut. Das ist alles menschlich.Aber sie haben neu angefangen ohne ihren Partner, weil es anders gar nicht geht.Ich fand neulich eine Bemerkung von einer Frau hier im Forum schön,als sie schrieb, daß sie sich nach langer Zeit mal wieder ein Kleid gekauft hat. Ich finde ,das Leben besteht aus ganz vielen kleinen Dingen in kleinen Schritten .Ich bin zur Zeit so froh, dass ich eine neue Wohnung habe und mir das schön machen kann, ganz alleine. Dabei denke ich daran, daß mein Sohn sich darüber sehr freuen würde, weil er mich sehr geliebt hat. Und das wird immer so bleiben.Das macht mich auch glücklich, obwohl es nur eine Erinnerung ist. Ich hoffe,du kannst ein klein wenig verstehen, daß ich dir nur helfen will. Ganz liebe Grüße von Christine.

  • Liebe Bille,


    es wird irgendwann milder anders, es dauert einfach so lang wie es eben dauert.


    Ja es ist ein anderes Leben ein Leben das wir nicht gewollt haben nicht so, dennoch passiert es.

    All das ist für Dich noch gar nicht vorstellbar wie denn auch.


    Trigger sind schlimm gerade am Anfang es zerreist einen keine Luft zum atmen der gesamte Brustraum ist offen und der Schmerz ist nicht nur seelisch er ist körperlich.


    Es geht ganz langsam Stück für Stück aber vergessen wirst Du nie und es wird immer Tage geben.


    Vlg. Linchen

  • Liebe Christine,


    ich kann wirklich verstehen, dass du mir helfen möchtest, und dafür danke ich dir auch sehr!


    Aber wie schlimm es wirklich für mich ist, die "Zukunft" ohne meinen Mann bestreiten zu müssen, kann ich einfach keinem erklären. Wie einsam, allein, unvollständig und verloren ich mich fühle, das ist nicht in Worte zu fassen. Natürlich möchte ich den Schmerz von euch anderen nicht als weniger ansehen (Ich hoffe, ihr versteht das alle), aber ich kann ja nur von meinen eigenen Gefühlen ausgehen. Ich fühle mich wie ein halber (oder getrennter) siamesischer Zwilling. Und jeder sagt, es dauert, es dauert, es dauert. Aber was soll nach dem "Dauern" kommen ...?

  • Liebe Linchen,


    danke, dass du immer wieder versuchst, mich aufzumuntern. Ich weiß das wirklich zu schätzen!


    Ich hoffe ja auch, dass es besser wird. Denn wenn nicht, kann ich das nicht mehr ertragen mit diesem Schmerz und allem. Das macht mich vollkommen fertig. Es stellt sich mir aber auch immer wieder sofort die Frage: "Was ist denn besser?" Denn die Situation ist ja nicht zu ändern. Was soll also "besser" werden? Mein Kopf kommt einfach nicht klar mit alledem. Mein Herz sowieso nicht. In meinen Kopf habe ich immer nur den einen Gedanken: "Warum war es uns nicht vergönnt, die Zukunft zu haben, die wir uns vorgestellt hatten?" Und diese Zukunft kann ich einfach nicht los lassen!

  • Liebe Bille,


    wir verstehen das alle das Du unseren eigenen Schmerz nicht kleinreden willst.


    Wir kennen zumindest ich kenne das was Du empfindest wenn auch anders weil der Verlust ein anderer war.

    Musst Du denn unbedingt loslassen? Was willst Du denn loslassen?


    Ja das mit dem dauern es ist schwierig, wie gesagt das ist immer sehr individuell.

    Was danach kommt weiss keiner das geht auch schleichend nicht von jetzt auf gleich es ist ein langsamer Prozess.


    Vlg. Linchen

  • Liebe Bille. Wenn wir dir hier im Forum versuchen zu helfen, so ist es letztlich nur ein Forum. Keiner kann den anderen Menschen ganz verstehen und ich glaube, das erwartest du auch nicht.Und doch schreibst du uns ,schüttest deinen Schmerz aus,deine Verzweiflung .Dazu kann ich nur wieder sagen, daß es gut ist, Wir alle sind keine ausgebildeten Psychologen,aber wir sind auch Betroffene, jeder auf seine ganz spezielle Art. Und im Besonderen kann ich wieder nur von mir ausgehen . In allem,was das Leben bietet, auch wenn es der Tod eines geliebten Menschen ist,habe ich immer den Wunsch weiterzuleben. Das ist in mir,dagegen kann ich nichts machen. Ich lebe gern. Und weil das so ist ,habe ich es immer geschafft, aus dem tiefen Tal herauszufinden. Dafür gibt es keine Rezepte .Aber es gab für mich einen Weg, der nicht immer einfach war,aber ich habe ihn gefunden. Ich wünsche dir alles erdenklich Gute. Christine.

  • Liebe Linchen,


    ich meine die Zukunft loszulassen. Die Zukunft, die ich geglaubt hatte (die wir geglaubt hatten) zu haben. Diese "gesicherte" Zukunft mit dem einen Partner an meiner Seite. Mit dem man durch dick und dünn geht, was immer kommt. Den Gedanken, dass man, egal, was kommt, es nicht alleine durchstehen muss. Den Gedanken, immer jemanden an der Seite zu haben, auf den man sich verlassen kann und der alles mitträgt. Dadurch, dass all dies gegeben war, ruhte ich in dem Punkt quasi in mir selbst. Ich war ja "angekommen". Niemals dachte ich, dass sich das ändern könnte, zumindest nicht jetzt. Und weil all dies nun weg ist, sind meine Grundmauern unwiederbringlich zerstört. Die kann ich nicht mehr aufbauen.


    Ich sitze nun hier auf meiner Couch und es geht mir nur eins durch den Kopf: Ich bin allein, allein, allein ...


    LG

    Bille

  • Liebe Christine,


    den Willen hatte ich vorher auch. Egal, was passierte, so dachte ich doch immer: Es geht weiter. Irgendwie geht es weiter.


    Aber das kann ich jetzt einfach nicht denken, denn ich sehe nicht, wie es weitergehen soll. Ich meine innerlich. Natürlich geht es weiter, indem man jeden Tag aufsteht, macht, was zu machen ist, abends wieder ins Bett geht, am nächsten Morgen wieder aufsteht usw.. Aber das ist ja für mich kein "Weitergehen".


    Es ist mir bewusst, dass ich für euch wahrscheinlich viel zu negativ bin in meiner Vorstellung einer "Zukunft", zu destruktiv in meiner Gedankenwelt, zu sperrig, aber das ist mein Empfinden. (Das meine ich NICHT als Vorwurf! Also bitte nicht falsch verstehen!) Besser kann ich einfach nicht erklären, was dieser Verlust alles in mir ausgelöst hat. Da hängt ja auch so viel dran. "Die Trauer kommt nie allein", sagt man - das stimmt!!!


    LG

    Bille

  • Liebe Bille,

    wie geht es denn mit deiner Trauerbegleitung? Wird es noch Treffen geben?

    Ich habe anfangs immer ganz ganz viel über Trauer gelesen und gehört. Auch heute noch beschäftige ich mich damit, allerdings in eine andere Richtung. Was mir oft unterkam war der Begriff "komplizierte Trauer". Den fand ich immer seltsam. Welche Trauer ist denn unkompliziert? Höchstens die im Film. Tränchen bei der Beisetzung, etwas Riechsalz für die verschleierte Witwe und dann Cut. Als wäre es das nun. Und so geht die Gesellschaft ja nun auch mit Trauer um. Andere Völker gehen viel "handfester" damit um. Das ist interessantes Lesematerial, wenn du dafür offen bist. Es hat mir geholfen, meine Perspektive zu verändern. Langsam und behäbig, nicht über Nacht. Und nicht das allein. Es war aber ein Baustein auf meinem Weg zur- Achtung, jetzt kommt ein böses Wort - Akzeptanz.

    Dass du deine Trauer für schlimmer (oder vielleicht besser: schwerer vermittelbar) hältst als alle anderen ist normal. Denn für dich ist sie das ja! Dass du dich (jetzt) nicht auch noch in andere hineinversetzen kannst oder möchtest ist okay!
    Du trauerst nicht nur um deinen Mann, den Menschen, der er war, sondern um dein Leben, deine Zukunft, dein Glück. Das ist viel und das tut verdammt weh!
    Und so gern ich dir helfen würde - ich kann es nicht. Trauer ist immer einsam, egal wie viele Menschen du um dich hast. Man fühlt sie immer allein.

    Bleib trotzdem hier und genieße hier immerhin Verständnis. Das ist draußen oft nur schwer zu bekommen. Außer eben in Trauergruppen oder Trauergesprächen. Aber das ist immer mit Termin. Hier ist immer offen. Vielleicht dauert es manchmal etwas, bis jemand antwortet. Aber jeder weiß, was du durchmachst (auch wenn die Feinheiten individuell verschieden sind)

    Ich wünsche dir die heute unerreichbar scheinende Zuversicht und den noch viel unmöglicher zu erreichen wirkenden Mut, die neue Bille zu werden, von der du momentan nichts wissen willst. Ich wünsche es dir einfach!

    Unsere Toten sind nicht abwesend nur unsichtbar,

    sie schauen mit ihren Augen voller Licht in unsere Augen voller Trauer.

    Es gibt ein Wiedersehen auf einer anderen Ebene.

    Und die Seelen unserer Vorausgegangenen begleiten uns

    Aurelius Augustinus