Meine Mama fehlt mir so unendlich

  • Am 11.12.2025 habe ich meine Mutter verloren und ich komme damit gar nicht zurecht. Sie war 85 Jahre und ständig bekommt man zu hören, so ist das Leben oder niemand lebt ewig. Als ob ich das nicht selber wüsste. Das hilft mir aber nicht weiter. Ich habe so sehr an ihr gehangen und ich komme einfach nicht mit ihrem Tod klar. Nach dem überraschenden Tod meines Vaters, hat sie die letzten 3 Jahre bei mir gelebt, weil sie zum Teil pflegebedürftig war und nicht mehr alleine leben konnte. Wir hatten so eine schöne Zeit, wobei wir immer eine enge Bindung hatten. Sie war meine Bezugsperson, so wie ich ihre war.


    Ende letzten Jahres musste sie ins Krankenhaus aufgrund eines Beckenbruchs. Dann wurde sie noch mit falschen Medikamenten behandelt und kam auf die Intensivstation. Ich verstehe bis heute nicht, warum man ihr nicht die Medikamente gegeben hat, wie sie auf dem Medikamentenplan standen. Sie war vorher sehr gut eingestellt gewesen. Selbst die Oberärztin und 2 Schwestern haben zugegeben, dass viele Fehler passiert sind, die von einer Assistenzärztin begangen wurden. Sie hatte sich im Krankenhaus wieder erholt und kam für 3 Wochen in die Kurzeitpflege. Die ersten beiden Wochen hatte ich wirklich den Eindruck, dass es wieder aufwärts ging. Doch die letzte Woche ging es wieder abwärts und sie wurde immer stiller und manchmal bekam sie Panikattacken. Dann hat sie mich immer wieder angerufen, ob ich nicht nochmal kommen könnte, weil sie so Angst hat. Ich war immer viele Stunden an ihrer Seite. Ob im Krankenhaus oder Kurzeitpflege. Ich wollte einfach nur für sie da sein. Ich glaube sie hat gespürt, dass sie stirbt und sie wollte mich an ihrer Seite haben. Nur ich habe nichts gemerkt und mache mir immer noch Vorwürfe. Ich weiß nicht, ob ich es verdrängt oder ignoriert habe. Aber meine Mutter war immer eine Kämpferin und ich dachte bzw. hatte gehofft, dass ich sie noch ein bisschen bei mir habe. Sie ist dann wieder zu mir nach Hause gekommen und 2 Tage später gestorben. Den einzigen Trost den ich habe, ist der, dass sie Zuhause sterben konnte, wo sie sich wohlgefühlt hat und dass ich bei ihr war.

    Aber seitdem steht mein Leben still. Ich funktioniere nur noch. Ich gehe zwar zur Arbeit aber ansonsten habe ich an nichts mehr Interesse. Ich möchte nicht mehr Leben, weil mir mein Lebenssinn genommen wurde. Ohne Schlaftabletten kann ich nicht schlafen und wenn ich wach bin, dann denke ich nur an meine Mutter. Ich habe Schuldgefühle, weil ich sie nicht in ein anderes Krankenhaus habe verlegen lassen. Manchmal frage ich mich auch, ob ich genug für sie gemacht habe und ob sie sich bei mir wohlgefühlt hat. Jetzt ist sie heute 6,5 Monate tot und es tut noch so weh wie am ersten Tag. Ich kann und will sie einfach nicht loslassen. Ich fühle mich auch ziemlich alleine und verloren. Ich habe zwar noch einen Cousin und wir haben auch regelmäßig Kontakt aber das tröstet mich auch nicht wirklich. Meine Mutter war die Person mit der ich über alles gesprochen habe. Ich habe sie über alles geliebt und das Umfeld hat auch nicht wirklich Verständnis dafür, dass ich "immer noch" um meine Mutter trauere.

  • Hallo Polarstern


    Der Verlust deiner geliebten Mutter tut mir sehr leid.

    Und ich verstehe es sehr gut wie innig man verbunden sein.
    Das war ich mit meiner Mutter auch.
    Gefühlt war sie alles für mich. Unersetzlich.
    Der Mensch der mich am Längsten kannte.


    Wie bei dir kam auch bei ihr der Umstand dass sie pflegebedürftig wurde (aufgrund Erkrankung) und ich mich viele Jahre gerne um sie gekümmert habe.
    Hatte zwar meine Wohnung (habe noch einen Sohn im Teeniealter), war dann aber zuweilen einige Jahre jeden Tag bei ihr bzw. mehrmals, übernachteten dort. Auch am Wochenende etc.
    Das innige Verhältnis wurde da sicherlich noch etwas inniger, anders.


    Es ist 6.5 Monate her bei dir. Das empfinde ich nicht als lange.
    Nein, das empfinde ich als noch gar nicht lange bezüglich Trauer.
    Dass der Verlust noch so sehr schmerzt kann ich sehr gut nachempfinden.
    Und halte das auch für recht gewöhnlich.


    Du darfst trauern.
    Egal was andere meinen.
    Manche können es nicht nachempfinden.

    Du hast deinen geliebten Lebensmenschen verloren, deine Mutter.
    Eine innige Beziehung ist so wertvoll.


    Bei mir ist der Verlust über vier Jahre her.
    Vermissen tue ich sie immer noch.
    Sie wird immer die geliebte Mama für mich sein. Mein Lebens- und Herzensmensch.

    Aber die Trauer verändert sich.
    Das dauert. Trauer verläuft in Wellen.
    In meinem Herz lebt sie weiterhin.

    Schön dass du unser Forum gefunden hast.
    Leider hat es nicht mehr so viele neue Leute hier, auch nicht mehr so viele mit recht neuem Verlust.
    Aber hier ist doch immer jemand "da" der einen liest, zuhört und auch antwortet.

    LG
    King

  • Lieber Polarstern,


    mein tief empfundenes Beileid und Mitleid für dich!!!


    Als ich von Fehlern las, hat's mich gleich wieder ins Herz getroffen. Auch bei meinem Mann sind Fehler in der Klinik passiert. Deshalb musste er sterben. Das ist jetzt 3 Monate her. Ich kann es immer noch nicht fassen, bin total am Ende. Ich sehe nicht, wie ich mein Leben meistern kann und soll ohne ihn.


    Du hast deine liebe Mama verloren. Das ist so fürchterlich! Ich kann grad nicht mehr schreiben, aber du sollst wissen, dass ich in Gedanken bei dir bin und mit dir fühle. Was du schreibst über deine Gefühle, das bin ich!


    Ganz liebe Grüße

    Bille

  • Lieber Polarstern. So stark wie dein Liebe , so stark ist auch deine Trauer. Du sollst deine Mutti niemals loslassen.Ich mag dieses Wort nicht. Sie ist nicht mehr bei dir, weil sie gestorben ist. Aber du brauchst sie doch .Du wirst immer an sie denken , auch wenn es wehtut. Ich weine auch um meinen Sohn ,er starb ganz plötzlich vor nunmehr fast 2 Jahren. Egal wie alt oder wie krank deine Mutti war,es ist ,als würde man selbst mit gestorben sein. Das Zusammensein gibt es so nicht mehr. Ich mag nicht ,wenn die Menschen ihr Mitleid mit den Worten:" Du musst ,du sollst ......ausdrücken.Niemand in der Situation muss etwas.Es ist so schon schwer genug. Damit belastet man den Trauerden .Und in die Zukunft kann man auch nicht schauen. Ich bin durch dieses tiefe dunkle Tal auch gegangen. Vielleicht hilft dir das,was ich geschrieben habe etwas.Du bist nicht allein. Ganz liebe Grüße aus dem" Glutofen "Berlin von Christine.

  • Hallo King,


    vielen Dank für deine lieben Worte.


    Dann war deine Situation ja ganz ähnlich wie bei mir. Nur das meine Mutter dann zu mir gezogen ist. Wie ich auch schon sagte, die Verbindung zu meiner Mutter war schon immer eng. Nachdem sie dann zu mir gezogen ist wurde es noch enger, falls das überhaupt noch ging. Ich hatte sie gerne um mich. Sie war auch ein toller Mensch und sehr genügsam. Wir hatten auch einen ambulanten Pflegedienst, da ich ja auch berufstätig bin und sie ist zweimal die Woche zur Tagespflege gegangen. Mit war es wichtig, dass sie auch ein bisschen Unterhaltung hat. Da war sie auch total beliebt. Sie war schon immer meine engste Bezugsperson und es ist einfach schwer für mich zu akzeptieren, dass sie nicht mehr da ist.


    6,5 Monate ist wirklich eine sehr kurze Zeitspanne und ich versuche auch die Leute zu ignorieren. Aber ich bin immer wieder erschüttert, wie wenig Empathie die Menschen mittlerweile aufbringen. Vielleicht war es auch schon immer so und mir ist es nur nicht aufgefallen. Aber ich habe auch keine Lust mich zu verstellen und ziehe mich mittlerweile von solchen Leuten auch zurück. Ich hatte es mit einer Trauerbegleitung probiert aber da sie es ehrenamtlich macht hat sie nur selten Zeit. Sie war zweimal bei mir. Einmal Anfang März und dann Ende April. Nun schafft sie es erst im Juli, weshalb ich froh bin, dass ich dieses Forum gefunden habe. Ich wollte mich auch in einer Trauergruppe anmelden aber die haben nie zurückgerufen. Es ist wirklich schwierig Kontakt zu anderen (trauernden) Menschen zu finden, die einen verstehen.


    Ich glaube, den Verlust der Mutter überwindet man nie, wenn man eine enge Bindung zu ihr hatte und ich finde 4 Jahre ist auch noch nicht so langer her, wenn man mal bedenkt, wie viele Jahre man mit der Mama hatte.


    Jetzt nach 6,5 Monaten fühlt es sich für mich immer noch wie gestern an. Ich grübel auch sehr viel.


    Liebe Grüße



  • Liebe Bille,


    mein herzliches Beileid zu deinem Verlust und es tut mir sehr leid, dass du aufgrund von Behandlungsfehlern deinen Mann verloren hast!! Das ist wirklich schlimm und man hört von solchen Fehlern immer öfter. Ich bin auch so wütend auf das Krankenhaus, welches bei uns in der Gegend auch keinen guten Ruf hat. Das Schlimme ist, dass solche Ärzte weiter praktizieren dürfen und als Angehörige(r) fühlt man sich einfach machtlos.


    Vielen lieben Dank für deine Worte.


    Liebe Grüße


  • Liebe Christine,


    auch dir vielen Dank.


    So wie du es beschreibst ist es auch. Loslassen oder darüber hinweg kommen mag ich absolut gar nicht. Wie soll das auch gehen, wenn man so sehr an einem Menschen gehangen hat. Es ist tatsächlich so, dass ich mich fühle als ob ein großer Teil von mir mit gestorben ist. Ich habe mein Lebenssinn und meine Lebenslust verloren und wie ich schon in meinem Beitrag geschrieben habe, ich funktioniere nur noch. Mir hat mal eine Trauerbegleiterin gesagt. Es gibt Menschen, die trauern Monate, andere trauern Jahre und es gibt Menschen, die trauern ein lebenlang. Von daher möchte ich mir auch gar nicht anhören bzw. sagen lassen, wie lange ich zu trauern habe und ich denke immer, wenn man nicht weiß was man sagen soll, dann lieber gar nichts sagen.


    Es tut mir so unglaublich Leid, dass du deinen Sohn verloren hast. Das ist wirklich furchtbar und ich kann ungefähr nachfühlen wie es dir gehen muss. 2 Jahre ist noch ein kurzer Zeitraum. Ich habe meinen Bruder vor langer Zeit verloren, da war er 23 und ich weiß wie meine Mutter damals gelitten hat. Dadurch ist unser Verhältnis noch enger geworden. Aber auch sie durfte sich damals so "kluge" Aussagen anhören. Ich wünsche dir ganz viel Kraft und danke dir für deine Worte!


    Liebe Grüße aus dem "Fegefeuer" Duisburg

    Lieber Polarstern. So stark wie dein Liebe , so stark ist auch deine Trauer. Du sollst deine Mutti niemals loslassen.Ich mag dieses Wort nicht. Sie ist nicht mehr bei dir, weil sie gestorben ist. Aber du brauchst sie doch .Du wirst immer an sie denken , auch wenn es wehtut. Ich weine auch um meinen Sohn ,er starb ganz plötzlich vor nunmehr fast 2 Jahren. Egal wie alt oder wie krank deine Mutti war,es ist ,als würde man selbst mit gestorben sein. Das Zusammensein gibt es so nicht mehr. Ich mag nicht ,wenn die Menschen ihr Mitleid mit den Worten:" Du musst ,du sollst ......ausdrücken.Niemand in der Situation muss etwas.Es ist so schon schwer genug. Damit belastet man den Trauerden .Und in die Zukunft kann man auch nicht schauen. Ich bin durch dieses tiefe dunkle Tal auch gegangen. Vielleicht hilft dir das,was ich geschrieben habe etwas.Du bist nicht allein. Ganz liebe Grüße aus dem" Glutofen "Berlin von Christine.

  • Liebe Polarstern. Mir gefällt , daß du uns allen so ausführlich und aufrichtig geantwortet hast. Das Forum gibt einem Halt und tut oft gut.Ich habe viele Menschen hier kennengelernt und wollte immer mal aufhören. Ich bin immer noch aktiv dabei. Ich finde ,daß gerade In unserer heutigen Zeit die Menschen verlernt haben zuzuhören. Das ist aber gerade für uns so wichtig. Zuhören und Anteilnahme ,das zeichnet uns aus. Wenn du bei uns bleibst , wirst du noch viele Schicksale kennenlernen und vielleicht wie ich erleben, daß es Heilung gibt ,Heilung in unterschiedlichster Form .Nochmals liebe Grüße auch an Duisburg von Christine.

  • Lieber Polarstern,


    ganz genau. Man steht dem System Klinik und der gesamten Ärzteschaft hilf- und machtlos gegenüber. Vom heutigen Standpunkt aus hätte ich ganz anders reagiert. Aber damals steckte man so tief drin und hatte einfach keinen Handlungsspielraum. Und wurde noch dazu eingeschüchtert.


    Dieses Trauma muss man mit allem anderen ja auch noch irgendwie verarbeiten ...


    LG

    Bille

  • Hallo liebe Christine,


    das freut mich, dass dir das Forum so gut geholfen hat. Das gibt mir ein bisschen Hoffnung. Ich habe oft das Gefühl alleine dazustehen, weil ich mich unverstanden fühle. Ich weiß, es gibt viele Familien da läuft es nicht so gut und vielleicht liegt es daran, dass die Menschen kaum Verständnis für Trauer aufbringen. Ich merke aber selbst, dass ich mich mittlerweile von Leuten zurückziehe aufgrund dieses Unverständnisses. Letztens habe ich einer guten Bekannten von einer Situation erzählt, die ich mit meiner Mutter erlebt habe. Es war nicht mal etwas negatives. Da meinte sie zu mir: "Dieses Problem hast du ja jetzt nicht mehr." Also ganz ehrlich, da fehlten mir die Worte. Null Empathie. Also sag ich lieber gar nichts bevor ich wieder so einen Spruch bekomme.

    Deine Worte machen mir auf jeden Fall Mut, dass ich hier gut aufgehoben bin.

    Ganz viele liebe Grüße

    Liebe Polarstern. Mir gefällt , daß du uns allen so ausführlich und aufrichtig geantwortet hast. Das Forum gibt einem Halt und tut oft gut.Ich habe viele Menschen hier kennengelernt und wollte immer mal aufhören. Ich bin immer noch aktiv dabei. Ich finde ,daß gerade In unserer heutigen Zeit die Menschen verlernt haben zuzuhören. Das ist aber gerade für uns so wichtig. Zuhören und Anteilnahme ,das zeichnet uns aus. Wenn du bei uns bleibst , wirst du noch viele Schicksale kennenlernen und vielleicht wie ich erleben, daß es Heilung gibt ,Heilung in unterschiedlichster Form .Nochmals liebe Grüße auch an Duisburg von Christine.

  • Hallo liebe Bille,


    du hast es gut ausgedrückt. Es ist wirklich ein Trauma was man mit dem geliebten Menschen alles durchgemacht hat und dabei so hilf- und machtlos war. Ich denke jeden Tag daran was im Krankenhaus falsch gelaufen ist und die Kurzteitpflege war auch nicht besonders. Es gab eine Pflegerin die hat sich wirklich aufopferungsvoll um die Patienten gekümmert. Ich vermute das lag daran, weil sie selber pflegebedürftige Eltern hatte, um die sie sich gekümmert hat. Bei einigen hatte man schon das Gefühl, dass sie diesen Beruf nicht gerne machen und hätte ich da schon gewusst, dass meine Mutter eigentlich im Sterben liegt, hätte ich sie gleich wieder nach Hause geholt. Ich habe sie nur in die Kurzzeitpflege gegeben, da sie dort aufgepäppelt werden sollte und davon hat man gar nichts gemerkt.


    Ich frage mich tagtäglich, wie man im Krankenhaus so einen Fehler machen konnte. Ich hatte alle Unterlagen mitgebracht und auch den Medikamentenplan und dann experimentierte dort eine Assistenzärztin an meine Mutter herum. Einen Tag, bevor sie auf die Intensivstation kam, ging es ihr wieder gut und dann hat man ihr Medikamente gegeben, die sie nicht vertragen hat und das war der Anfang vom Ende. Das sich ein Körper, der eh schon viele Vorerkrankungen hatte, nicht mehr davon erholt, hätten die Ärzte im Krankenhaus eigentlich wissen müssen.


    Das ist ja ein starkes Stück, dass sie dich noch eingeschüchtert haben. Das habe ich aber schon öfter gehört. Scheint wohl auch so eine Masche zu sein. Unglaublich sowas.

    Wenn ich die Zeit nochmal zurückdrehen könnte, würde ich meine Mutter auch nochmal in ein anderes Krankenhaus verlegen lassen. Das schlimme ist. Vor 3 Monaten ist eine Nachbarin mit gerade mal 67 Jahre verstorben. Auch in diesem Krankenhaus. Man hat sie ersticken lassen. Da fehlen einem wirklich die Worte.



  • Liebe Polarstern,


    fühl Dich hier aufgefangen und gehalten.


    Alles was Du fühlst und emofindest ist völlig normal absolut.


    Hast Du vielleicht eine Trauerbegleitung?

    Ich hab meine Mama verloren am 2 April 2020 das war der Tag an dem die Welt stillstand der Untergang, das was Du gerade durchlebst kenne ich gut.

    Meine Mama war alles für mich alles.


    Dein Kopfkino ist völlig real.


    Versuch mal von den Schlaftabletten auf Lavendel umzusteigen.

    Lavendelkissen oder Öl also Lampe oder auch als Tabletten oder Tee man muss bissche herrausfinden was funktioniert.

    Bei mir war es das Lavendelkissen.

    Hast Du Sachen von Deiner Mama in die Du Dich kuscheln kannst?


    Kannst Du weinen? Geht das?

    Es ist ein Alptraum aus dem man nicht erwacht.

    Es ist die Hölle pur.


    Und Nein diese Sätze helfen gar nicht und sind total dämmlich dümmlich....hier gibt es einen guten Smiliy dafür ich hab Ihn gerne benutzt.:4::4::4: Der tut gut.


    Vlg. Linchen

  • Liebe Polarstern,


    ich hab jetzt ein bisschen alles gelesen vorhin hatte ich nur Deinen ersten Beitrag gelesen.


    Du bist nicht allein absolut nicht, wir wissen was Du fühlst empfindest wie es Dir gerade geht.

    Du musst diesen Weg auch nicht alleine gehen wir sind hier und halten Dich und gehen den Weg mit Dir ein Stück.


    Trauer ist sehr individuell und es gibt keinen Zeitraum wann Sie aufhört.

    Es wird anders es wir milder.


    Deine Mama ist immer noch bei Dir auf einer anderen Art und Weise.


    Mir hat es Kraft gegeben für meine Mama weiter zu gehen jeden Tag ein Tag nach dem anderen einfach überleben.

    Ich wusste das Sie das so wollte und ich bin sicher das Deine Mama das auch möchte das Du weiter gehst das Du lebst.


    Ja es ist anders es gibt ein davor und ein danach ich habe über 1 Jahr gebraucht bis überhaupt wieder was ging und noch mal sehr viel länger um in einem Leben anzukommen wo ich wieder Freude und Spass empfinden kann.

    Anders aber es geht.

    Es gibt gute Tage es gibt auch sehr sehr schlechte Tage das wird auch immer so bleiben.


    Vlg. Linchen