Es war viel zu kurz

  • Liebe Birgit,


    kannst Du diese Träume erklären, manchmal stecken auch in diesen Träumen Botschaften habe ich auch schon gehabt.


    Ja sie machen Angst und das ist nicht schön aber da sind auch mal Phasen wo sie uns etwas mitteilen.


    Vlg. Linchen

  • Ich erlebe in meinen Träumen immer wieder die Situation als ich Joachim im Wohnzimmer aufgefunden und dann reanimiert habe. Ich sehe sein bläulich verfärbtes Gesicht. Bin also froh um jede traumlose Nacht.

    Am Tag rufe ich mir immer Erlebnisse mit Joachim ins Gedächtnis die fröhlich waren.

  • Liebe Steffi,


    es ist schwer und vielleicht manchmal nicht ( noch nicht? ) möglich, belastende Bilder und Erinnerungen 'niederzuringen' - so empfinde ich es.


    Ob die düsteren Bilder einmal verblassen, ob sich bunte, frohe Bilder des Lebensglücks letztlich durchsetzen können?


    Ich hoffe für uns alle,

    dass der Druck der dunklen Bilder, der auf uns lastet und uns belastet, nachlässt.


    Du rufst dir gute Stunden in Erinnerung.

    Das ist die einzige Chance, glaube ich.


    Sie haben doch auch bei weitem überwogen, auch wenn sie es jetzt nicht mehr zu tun scheinen und die schweren so ein Gewicht sind.


    Bei mir ist das so. Jetzt.


    Zeit heilt?

    Ich kann das nicht so recht glauben.


    Viele sagen, es wird nicht besser, aber anders.

    Alles wird anders mit der Zeit. Das ist doch noch keine Sinn stiftende Aussage.

    Wie ... anders?


    Ra(s)tlose Grüße

    Mischi

  • Liebe Mischi,


    naja es ist der Versuch zu sagen das der Schmerz irgendwann erträglicher wird, das man es schafft wieder ein einigermaßen schönes Leben zu leben mit Freude und Spaß.


    Weil besser kann es nicht mehr werden wie sollte es auch, daran kann auch die Zeit nichts ändern.

    Egal wie viel Zeit vergehen mag der Verlust und der Schmerz bleibt in unseren inneren.

    Deswegen sage ich und hoffe ich das es irgendwann, irgendwie anders wird, nicht besser aber anders einfach was auch immer das für jeden einzelnen heißen mag.


    Vlg. Linchen

  • Ja, die Sehnsucht bleibt erstmal. Zumindest ab und zu. Aber nicht mehr immer. Die Zeitspanne in denen man nicht dran denkt werden größer. Man hat nicht mehr so oft Sehnsucht. Zumindest ist das bei mir so.

    Und das Gefühl für ihn hat ganz oft jetzt nicht mehr dieses Traurige sondern eher so viel Zärtlichkeit für ihn.

    Das tut nicht weh, daß ist eher ein schönes Gefühl.


    Das ist bei mir das Andere.

    Ralfsheidemarie

  • Liebe RalfsHeidemarie,


    bei mir immer jeden Tag aufs Neue.

    Thema Sehnsucht kenne ich gut.

    Nichts neues.

    Solange Mama da war ging es ich konnte ein Gleichgewicht finden aber jetzt ist das was ganz anderes.


    Vlg. Linchen

  • Allein sein.

    Zu dem Thema habe ich schon mal was geschrieben. Aber ich weiß nicht mehr wann.

    Ich bin ein Zwilling. Also war ich sogar im Mutterleib nicht alleine. Auch meine ganze Kindheit war ich nicht alleine.

    Ich war ein ADHS Kind und bin heute eine ADHS Erwachsene.

    Ich bin während meines Studiums in eine kleine Stdentenbude gezogen und habe es dort keine Stunde ausgehalten.

    Es ging einfach nicht. Ich konnte nicht alleine sein. Ich brauchte jemanden, der sich bewegt, der antwortet und auf den ich bezogen sein konnte.

    Ohne so eine Person habe ich mich nicht mehr gefühlt, habe ich mich verloren irgendwie. Ich bin trotz Wohnung eine Stunde nach Hause zu meinen Eltern gefahren. Immer. Dann habe uch die Wohnung aufgegeben. Als ich dann ganz weg gezogen bin aus beruflichen Gründen habe ich die Abende bei den neuen Freunden und Kollegen verbracht. Ich habe es nicht geschafft in meiner Wohnung alleine zu bleiben. Die Wochenenden fuhr ich wieder nach Hause. Mit 32 Jahren habe ich eine Verhaltenstherapie zum Thema alleine sein können gemacht. Ich sollte auf kleinen Kärtchen aufschreiben was ich gerne tun möchte aber alleine nicht machen will und kann. Ins Kino gehen, in den Zoo gehen, schwimmen gehen, malen, kochen usw.

    Dann sollte ich das rausnehmen, was am wenigsten schlimm war. Und als Hausaufgaben mußte ich bis zum nächsten Termin das machen. Ich bekam eine Tabelle in die ich dann abends eintragen sollte, wie es war, was ich gefühlt hatte, was ich gedacht hatte..... .


    Und siehe da, es funktionierte. Ich war im Zoo. Und dadurch, daß ich dann abends alles notieren konnte um es dann der Therapeutin zu zeigen und darüber zu berichten hat mir geholfen.

    Ich war alleine im Kino und stellte fest, daß es schöner war als zu zweit oder zu mehreren. Weil ich meine Aufmerksamkeit zu 100% auf den Film konzentrieren konnte. Wenn jemand mit mir im Kino war habe ich immer auch demjenigen Aufmerksamkeit übrig behalten.

    Wichtig war allerdings, daß ich es berichten konnte. Dadurch hatte ich einen Bezug.

    Ich habe mir dann einen Hund angeschafft. Und damit hatte ich einen lebenden Bezugspunkt um mich herum und habe mich nicht mehr verloren.

    Der Hund ist 12 Jahre alt geworden und ich dachte: jetz kann ich alleine sein.

    Pustekuchen. Als der kleine Schatz gestorben war ging das alte Problem wieder los.

    Dann kam ein neuer Hund in mein Leben. Und seitdem bin ich nie mehr ohne Hund gewesen. Was allerdings noch besser ist als ein Hund? Sind zwei Hunde. 😂

    Ich habe allerdings vor ca. 15 Jahren einen Sudiosusurlaub gemacht. Mit meinem Fotoapparat zusammen. Wir dutzen uns.

    Und seitdem habe ich auch Urlaub alleine gemacht, ohne Hund und ohne Mensch. Aber mit Fotoapparat.

    Das funktionierte gut.

    Ich habe bei dieser Verhaltenstherapie vor 35 Jahren gelernt alleine etwas unternehmen zu können.

    Wahrscheinlich muß man das lernen.

    Ralfsheidemarie

  • Ich war immer jemand der es auch mal genossen hat allein zu sein . Auch mal 1-2 Tage wenn meine Freundin eine andere Schicht hatte wie ich zb .

    Konnte dann ganz in ruhe an meinen Fahrzeugen basteln oder was am Wochenendhäuschen machen usw .

    Aber ich Wuste da ja immer genau morgen Abend habe ich sie wieder und kann sie wieder umarmen.

    Jetzt bin ich die meiste Zeit allein und man weis es ändert sich auch nicht . Da hat man dann auch keine Lust zu nichts .

  • Hallo Frank

    Genau so ist es.Vorher war ich natürlich auch mal alleine. Joachim war beruflich auch mal unterwegs bzw an einem anderen Standort eingesetzt.

    Aber es gab die Sicherheit daß er immer wieder nach Hause kam. Da konnte ich die " Alleine Zeit " für mich nutzen.

    Aber jetzt ist es endgültig und unwiederruflich.


    Gruß Steffi

  • Seit ein paar Tagen empfinde ich so eine Sehnsucht Andy zu berühren das ist so schlimm. Ich will ihn anfassen seine Wärme spüren. Mich an ihn kuscheln seine Hände in meinen Händen spüren. Mich fallenlassen und zu wissen bei ihm kann mir nichts passieren. Seine ehrliche Liebe spüren. Sein glückliches Lächeln sehen wenn wir uns getroffen haben. Wir hatten nur ein und halb Jahre. Viel zu kurz und sehr verliebt. Wir waren uns einig es war einfach das was ich mochte mochte er auch. Das wars???? Für immer. Ich bin traurig das ich ihn nur so kurz für mich hatte und ich habe angst das es für immer vorbei ist. Das Gefühl und die Freude auf ihn. Das wir und nicht das ich. Ich will ihn riechen schmecken durch seine Haare streicheln. Ich vermisse das alles so sehe und ich halte es manchmal nicht mehr aus. Ich will mein altes Leben mit ihm zurück. Ich will das jemand zu mir gehört. Ich will nicht alleine sein aber ich kann mir nicht vorstellen das ich das nochmal erleben darf. Es war verdammt nochmal zu kurz. Ich will die Innenseite seiner Hände küssen. Ich will sein Gesicht streicheln. Ich will mein Bein über sein Bein legen. Ich will ihn sehen. Ich will mich auf ihn freuen. Aufgeregt nachhause kommen. Mit ihm vieles unternehmen

    Und teilen. Verdammt wie kann es sein das man so weiterleben muss. Hoffnung habe ich nicht das es wieder ganz gut wird. Es tut weh jeden Tag ......

  • Seit ein paar Tagen empfinde ich so eine Sehnsucht Andy zu berühren das ist so schlimm. Ich will ihn anfassen seine Wärme spüren. Mich an ihn kuscheln seine Hände in meinen Händen spüren. Mich fallenlassen und zu wissen bei ihm kann mir nichts passieren. Seine ehrliche Liebe spüren. Sein glückliches Lächeln sehen wenn wir uns getroffen haben. Wir hatten nur ein und halb Jahre. Viel zu kurz und sehr verliebt. Wir waren uns einig es war einfach das was ich mochte mochte er auch. Das wars???? Für immer. Ich bin traurig das ich ihn nur so kurz für mich hatte und ich habe angst das es für immer vorbei ist. Das Gefühl und die Freude auf ihn. Das wir und nicht das ich. Ich will ihn riechen schmecken durch seine Haare streicheln. Ich vermisse das alles so sehe und ich halte es manchmal nicht mehr aus. Ich will mein altes Leben mit ihm zurück. Ich will das jemand zu mir gehört. Ich will nicht alleine sein aber ich kann mir nicht vorstellen das ich das nochmal erleben darf. Es war verdammt nochmal zu kurz. Ich will die Innenseite seiner Hände küssen. Ich will sein Gesicht streicheln. Ich will mein Bein über sein Bein legen. Ich will ihn sehen. Ich will mich auf ihn freuen. Aufgeregt nachhause kommen. Mit ihm vieles unternehmen

    Und teilen. Verdammt wie kann es sein das man so weiterleben muss. Hoffnung habe ich nicht das es wieder ganz gut wird. Es tut weh jeden Tag ......

    Oh ja, dass vermisse ich auch ohne Ende

  • OHNE SCHMERZ KEINE HEILUNG. Das Schlimme ist es das es vorbei ist und so sehr man versucht es zu verstehen und zu realisieren. Es tut weh und die Srhnsuch ist so schlimm. Nur einmal zurückdrehen nur einmal kuscheln und reden und sagen was man so denkt und fühlt. Ihm sagen wie sehr er fehlt und wie sehr man ihn liebt...nur einmal....vielleicht würde es uns allen besser gehen. Nur ein einziges Mal. Ich habe keinen größeren Wunsch. Ich liebe dich so sehr mein Lieber Andy. Erinnerst du dich an deinen täglichen Spruch....Habe ich dir heute schon gesagt....und ich habe geantwortet ja ich dich auch........;( Ich vermisse dich so sehr. Heute vor neun Monaten bist du gegangen. Genau jetzt Ach Andy warum musste das passieren. Ich brauche dich doch. Ich fühle mich so halb und alleine.