Von Hermann Hesse:
Alle Bücher der Welt voll Gedanken und Gedichten sind nichts gegen eine Minute schluchzen,
wo Gefühl in Strömen wogt, Seele tief sich selber fühlt und findet.
Tränen sind schmelzendes Seeleneis, dem Weinenden sind alle Engel nah.
Von Hermann Hesse:
Alle Bücher der Welt voll Gedanken und Gedichten sind nichts gegen eine Minute schluchzen,
wo Gefühl in Strömen wogt, Seele tief sich selber fühlt und findet.
Tränen sind schmelzendes Seeleneis, dem Weinenden sind alle Engel nah.
✨💖
Segenswunsch der Lakota-Indianer
Steh nicht weinend an meinem Grab,
ich bin nicht dort unten, ich schlafe nicht.
Ich bin tausend Winde, die weh'n,
ich bin das Glitzern der Sonne im Schnee,
ich bin das Sonnenlicht auf reifem Korn,
ich bin der sanfte Regen im Herbst.
Wenn Du erwachst in der Morgenfrühe,
bin ich das schnelle Aufsteigen der Vögel
im kreisenden Flug.
Ich bin das sanfte Sternenlicht in der Nacht.
Steh nicht weinend an meinem Grab,
Ich bin nicht dort unten, ich schlafe nicht.
Du kannst mich nur nicht mehr sehen, nicht mehr berühren.
Aber ich werde immer da sein, egal wo du bist.
Werde der Wind sein, der zärtlich durch dein Haar streicht -
der Regen, der sanft deine Haut berührt -
der Regenbogen am Horizont, der dir die schönsten Farben schenkt -
die Sonne, die dich wärmt und mit dir lacht -
der Duft von Sommer, den du einatmest -
die Erde, auf der du gehst -
die Nacht, in der ich für dich die Sterne erstrahlen lasse -
der Tag, der dir tausend Überraschungen bringt -
die Hoffnung, die dich trägt, wenn du traurig bist -
dieses Gefühl, was in dir ist, wenn du glücklich bist.
Du kannst mit mir reden, ich werde dich immer hören -
oder einfach weinen, dann nehm ich dich in meinen Arm und du wirst dich frei fühlen.
Ich werd über deinen Schlaf wachen und dir wundervolle Träume schenken.
Du brauchst keine Angst haben, wenn du daran glaubst - du bist niemals allein,
weil ich immer da sein werde -
wenn du an mich denkst, so wie ich an dich denke!
Erich Fried/Aufhebung
Sein Unglück
ausatmen können
tief ausatmen
so dass man wieder
einatmen kann
Und vielleicht auch sein Unglück
sagen können
in Worten
in wirklichen Worten
die zusammenhängen
und Sinn haben
und die man selbst noch
verstehen kann
und die vielleicht sogar
irgendwer sonst versteht
oder verstehen könnte
Und weinen können
Das wäre schon
fast wieder
Glück
Die gesprochene Version als Link:
Es gibt einen See in der Anderwelt,
drin sind alle Tränen vereint,
die irgendjemand hätt' weinen sollen
und hat sie nicht geweint.
Es gibt ein Tal in der Anderwelt,
da gehen Gelächter um,
die irgendjemand hätt' lachen sollen
und blieb stattdessen stumm.
Es gibt ein Haus in der Anderwelt,
da wohnen wie Kinder beinand'
Gedanken, die wir hätten denken sollen
und waren's nicht imstand.
Und Blumen blühen in der Anderwelt,
die sind aus Liebe gemacht,
die wir uns hätten geben sollen
und haben's nicht vollbracht.
Und kommen wir einst in die Anderwelt,
viel Dunkles wird sonnenklar,
denn alles wartet dort auf uns,
was hier nicht möglich war.
Michael Ende
So schön...
Man sieht nicht wenn die Seele brennt
Das Jahr zählt seine letzten Stunden
und mancher Mensch hat tiefe Wunden,
dort, wo man sie nicht erkennt...
Man sieht nicht wenn die Seele brennt...
Man sieht nicht, wie der Mensch sich plagt,
wenn die Panik an ihm nagt,
wenn die Angst ihn fast erschlägt,
sodass er's Leben kaum erträgt.
Wer ahnt schon was er morgens spürt,
von tiefer Traurigkeit berührt?
Wer weiß schon, dass er irgendwann,
die Last allein nicht tragen kann?
Denn er wird müde, träg' und stumm,
was er fühlt, das wirft ihn um...
Und draußen tobt die laute Welt,
bis alles auseinander fällt.
Haben wir uns schon verloren?
Wann ist die Menschlichkeit erfroren?
Wo ist die Nächstenliebe hin?
Ist in der "Wahrheit" jene drin?
Oder geht es nur um Macht?
Der eine weint, der and're lacht...
Der eine schweigt, der and're handelt...
Und jener, der im Dunkeln wandelt,
liegt am Boden, kann nicht steh'n,
darum wird er überseh'n...
Sein schwaches Licht im schweren Kleid,
wird gefressen von der Zeit...
Von der Zeit, die nicht erkennt,
wenn die Seele schmerzt und brennt,
braucht sie Liebe, Mut und Licht...
Vorurteile braucht sie nicht!
Auch kein "Reiß dich mal zusammen"...
Denn die innerlichen Schrammen,
verdienen es geseh'n zu werden,
wie alles and're hier auf Erden...
Das Jahr zählt seine letzten Stunden...
Mögen kranke Seel'n gesunden!
Auf dass ein neues Jahr erwacht,
welches heil und glücklich macht 🙏🍀💖!!!
©️ Doreen Kirsche
Lieber Billi, wunderbar.
Und so wahr.
Ganz herzlichst Kathi
Liebe Kathi,
ja, Doreen Kirsche schreibt wunderschön.
Liebe Grüße Billi 🌻
Lieber Billi
so wahre Worte...💔
Alles anzeigen
Es gibt einen See in der Anderwelt,
drin sind alle Tränen vereint,
die irgendjemand hätt' weinen sollen
und hat sie nicht geweint.
Es gibt ein Tal in der Anderwelt,
da gehen Gelächter um,
die irgendjemand hätt' lachen sollenund blieb stattdessen stumm.
Es gibt ein Haus in der Anderwelt,
da wohnen wie Kinder beinand'
Gedanken, die wir hätten denken sollen
und waren's nicht imstand.
Und Blumen blühen in der Anderwelt,
die sind aus Liebe gemacht,
die wir uns hätten geben sollen
und haben's nicht vollbracht.
Und kommen wir einst in die Anderwelt,
viel Dunkles wird sonnenklar,
denn alles wartet dort auf uns,
was hier nicht möglich war.
Michael Ende
🥰🥰🥰
Danke, liebe Elster
Ich sehe Deinen Schmerz, Deine Verzweiflung
und sehe Deine Trauer.
Doch wisse, dass die Liebe
uns immer verbinden wird
und verinnerliche die Hoffnung,
dass wir uns wiedersehen werden.
Denn hinter dem Horizont
wartet die Liebe all derer auf Dich,
die schon vor Dir gegangen sind.
Trauer ist nicht nur ein Gefühl – sie ist ein Auflösen, ein Raum, in dem einst etwas lebte und nun fehlt. Sie gräbt sich durch dich hindurch und hinterlässt eine leere Stelle, wo einst Liebe war.
Anfangs scheint sie unerträglich, wie eine Wunde, die niemals heilt. Doch mit der Zeit beginnen die rauen Kanten zu verblassen. Der Schmerz wird milder, aber der Abdruck bleibt – eine leise Erinnerung an das, was war. Die Wahrheit ist: Man „überwindet“ Trauer nicht. Man lernt, mit ihr zu leben. Die Liebe, die man empfand, vergeht nicht – sie wandelt sich. Sie bleibt bestehen in den Echos des Lachens, in der Wärme vergangener Erinnerungen, in den stillen Momenten, in denen man unbewusst nach dem greift, was nicht mehr da ist. Und das ist in Ordnung.
Trauer ist keine Last, die man verstecken muss. Sie ist keine Schwäche, für die man sich schämen sollte. Sie ist der tiefste Beweis dafür, dass Liebe existiert hat, dass etwas Schönes das eigene Leben berührt hat. Also erlaube dir, sie zu fühlen. Erlaube dir, zu trauern. Erlaube dir, zu erinnern.
Es gibt keine festgelegte Zeit, keinen „richtigen“ Weg zu trauern. Manche Tage werden schwer sein, andere leichter. Manchmal wird die Trauer unerwartet über dich hereinbrechen, manchmal wirst du einfach nur dankbar sein für die Liebe, die du erleben durftest.
Ehre deine Trauer, denn sie ist etwas Heiliges. Sie zeugt von der Tiefe deines Herzens. Und mit der Zeit wirst du Heilung finden – nicht, weil du vergessen hast, sondern weil du gelernt hast, Liebe und Verlust gemeinsam zu tragen. (Jim Carrey)
Lieber Billi,
jedes einzelne Wort kann ich so nachfühlen/nachempfinden. Wir alle haben etwas unglaublich wertvolles verloren aber die Dank Arbeit und Liebe bleibt. Trauer ist Ausdruck dieser Liebe und des Vermissens daher gehört sie zu unserem Leben dazu. Sie will gesehen, gefühlt und gelebt werden indem man lernt, sie nicht als Feind zu sehen sondern als Bestandteil unseres jetzigen Lebens….
Lg Cathrin😘
Lieber Billi
Diese Sätze sind so wahr , so in Alles beschrieben . Dem kann man nichts mehr hinzufügen.
Das Alles kann ich sehr fühlen und auch leben. 🧡
So ist es und wird immer bleiben. NUR die Liebe zählt ❤️ Unsere Liebe wird immer bleiben und solange wir HIER sind sind unsere Liebsten HIER . Denn WIR lassen sie weiterleben , indem wir sie spüren , sie lieben und von ihnen erzählen und in ihrem Sinne weiter leben .
Danke fürs teilen.
Herzlichst 🌞
Unsere verstorbenen Lieben
sind unsichtbar, doch nicht abwesend.
Liebe verleiht eine Präsenz,
die nicht sichtbar, doch spürbar bleibt.