Hallo von einer trauernden Mutter

  • Ich habe mich gerade erst angemeldet und versuche einfach mit menschen in kontakt zu treten, die auch trauern und vielleicht die gleichen fragen und gedanken haben wie ich! Irgenwo gibt es sicher jemanden mit dem ich mich austauschen kann. so warte ich hier auf eine antwort....... :( ;( ;(


    :(

  • Liebe trauende Mutter


    Schön, das du hier hergefunden hast.
    Es tut mir leid, das auch du das Schlimmste erleben mußtest.


    Magst du uns mehr erzählen, von deinem Verlust ,deinen Gedanken und deiner Trauer?
    Welche Fragen lassen dich nicht los?


    Sich auszutauschen und den Schmerz von der Seele schreiben ist sehr hilfreich.


    Wir verstehen deinen Schmerz und " hören" dir gerne zu.


    Liebe Grüße
    Chrisi

  • es giebt einige trauernde mütter die um ihr kind weihnen,erzähle uns doch was war wen du es möchtest.wir hören dir zu und werden dich versuchen aufzufangen,soweit es uns möglich ist,ich selbst habe 2 kinder gehn lasen müssen.lase dich drücken. und ein herzliches wilkommen,liebe grüße silvia

    Arme kleine Seele leid und Schmerz warn diese Welt.


    Kommt ein Engel nun vom Himmel,sanft im Arm,er dich jetzt hält.

  • Liebe Trauernde Mutter!


    Auch von mir ein willkommen hier im Forum
    und mein tiefstes Beileid zum Verlust Deines Kindes.


    Wenn Du möchtest und kannst, dann erzähl' uns Deine Geschichte -
    manchmal ist es leichter, wenn man den Schmerz teilen kann!


    Alles Liebe


    Kate

  • Liebe trauernde Mutter!


    Ein ganz herzliches Willkommen auch von mir.
    Es tut mir so Leid, dass du wie viele von uns diesen großen Schmerz tragen musst.


    Auch ich würde mich freuen, wenn wir uns ein wenig austauschen können.
    Es ist so wichtig, dass man Gleichgesinnte findet, die einen unterstützen.


    Alles Liebe
    Elisabeth

  • Liebe trauernde Mutter!
    Mein Beileid zum Tod deines Kindes!
    Es ist das Schlimmste was man erleben kann-ein Kind zu verlieren.
    Ich schließe mich den Anderen an,erzähl uns von deinem Kind,wann musstest du es gehen lassen?
    Viel Kraft wünscht dir
    Karla

    Mein Kind Juliane,
    Mein Bruder Rene,
    Mein lieber Vati,
    Ihr seid mir nur einen Schritt voraus-tief in meinem Herzen lebt ihr weiter :005:

  • Danke für eure lieben Antworten, es tut gut verstanden zu werden, natürlich hat man Freunde und Familie aber man baut sich nach außen eine Fassade auf weil man nicht immer nur weinen kann, aber diese Fassade hält leider nicht lange und man muss so viele Dinge loswerden mit denen man eigentlich niemanden belasten will, aber diese Gedanken fressen einen innerlich auf. Mein Sohn wäre im Oktober 20 Jahre alt geworden, ich verstehe heute noch nicht dass er nicht mehr hier ist. Es ist einfach so unbegreiflich und unfassbar...... ?( ;( ?(

  • Schön das Du das Forum gefunden hast. ich bin auch erst seit einigen Tagen hier und finde die Aufnahme in diese Runde ganz toll.


    Ich fühle mit Dir, auch wenn ich nicht Mutter bin. Ja, es ist - wahrscheinlich ist auch noch nach einigen Jahren - unfassbar und unbegreiflich, wenn eine geliebte Person nicht mehr da ist. Die Zukunft schaut dann plötzlich ganz anders aus.


    Melde Dich mit jedem Thema das Dir in der Trauer so kommt, es tut gut zu sehen, dass es Verständnis gibt.


    Lilo

  • Auch von mir einer herzliches Willkommen im Forum!


    Ein Kind zu verlieren ist sicherlich das Schlimmste, das einem widerfahren kann. Ich habe voriges Jahr meinen Mann durch eine schwere Krankheit verloren und das war schon traurig genug.


    Hier findest du Unterstützung und wir haben immer ein offenes Ohr für dich.


    lg
    Christa

  • Liebe Angela!
    Habe gerade ein wenig im Forum gelesen, und da bin ich auch auf deine Worte wegen des Friedhofs gestoßen.


    Es ist bei dir noch alles so kurz her, so frisch ist der Schmerz. Da fallen einem die Wege zum Friedhof oft unheimlich schwer.
    Bei uns ist auf den Kreuzen auch das Bild der Verstorbenen.
    Es gibt schon Tage, da kann ich es nicht anschauen und schon gar nicht verstehen.


    Auch meine Kinder, Johannes ist 17 und Christina 14, mögen nicht unbedingt zum Friedhof gehen. Sie sind genau wie dein Sohn der Überzeugung, dass Andreas immer bei uns ist.
    Das finde ich schön, denn mir geht diese ganz feste Überzeugung noch ab, noch fehlt er mir so sehr, dass ich einfach nur die Leere spüre.


    Das Grab zu besuchen und auch zu betreuen ist aber auch eine ganz besondere Aufgabe. Viel mehr können wir so nach außen hin leider nicht mehr tun.
    Und wenn wir das schon noch tun können, so denke ich wie Sili - es soll ordentlich sein.


    Einmal war es für mich ganz schlimm. Wir haben eine Holzumrandung um das Grab gemacht.
    Als ich die Erde angerichtet und darüber gestrichen habe, war es für mich, als ob ich über Andreas' Bett streichen würde.
    Das hat so weh getan.


    Liebe Angela, schreibe uns weiter. Es ist so wie du sagst, für die anderen will man stark sein, aber hier kannst du dich ruhig fallen lassen.
    Alles Liebe und viele gute Wünsche
    Elisabeth

  • Liebe Eslisabeth, diese Leere in dir das ist ein schlimmes Gefühl. Ich weiß dass es auch bei dir noch nicht lange her ist als du Abschied nehmen musstest. Wie hast du es geschafft für deine 2 Kinder da zu sein? Ich mache mir oft große Vorwürfe weil ich oft traurig bin und natürlich für mein Kind da bin, aber ich kann momentan gerade nicht viel Spaß und Unternehmungen mit ihm machen deshalb bin ich oft sehr fertig. Er sieht das nicht so eng, aber ich fühl mich dann gleich noch mieser. Es gibt zwar Stunden wo man abschalten kann aber ich habe immer ein schlechtes Gewissen. Vielleicht ist es dir ähnlich ergangen? liebe Grüße Angela

  • Danke "Regenbogen" Christa, ich freue mich hier gelandet zu sein, es tut mir sehr leid dass du deinen Mann verloren hast, der in der letzten Zeit auch noch sehr krank war. Es gibt nichts schlimmeres als einen Menschen den man liebt leiden zu sehen und außer ihn bestens zu versorgen, nichts machen kann! Es schmerzt schon Menschen, die man gar nicht kennt leiden zu sehen, aber bei Menschen die man liebt, ist es fast unerträglich, oft frage ich mich wieviel ein Mensch aushalten kann oder muss. Alles im Leben bekommt plötzlich eine andere Wertigkeit und Dinge die einmal wichtig waren, sind oft nicht mehr einen Gedanken wert. Viel wichtiger werden Worte oder Gesten die man nie gesagt hat oder vielleicht gerade gesagt hat, die man nie mehr ändern kann oder sagen kann. Und solche Dinge tun sehr sehr weh...weil man keine Gelegenheit mehr hat sie zu tun......Lg Angela

  • Liebe Angela


    Auch ich habe mir Vorwürfe gemacht, nachdem ich meinen Sohn knapp 21jährig voriges Jahr verloren habe. Vorwürfe für meine beiden Kinder ( 25 u. 15 ) zuwenig da zu sein, da mir einfach die Kraft fehlte.


    Ich hab meine Kinder später einmal gefragt, wie sie es empfunden haben, das sich mein ganzes Tun, gerade die erst paar Monate, sich nur um ihren verstorbenen Bruder gedreht hat.
    Sie hatten vollstes Verständnis dafür.


    Meine Kinder wollen auch nicht besonders gern ans Grab.


    Ja, diese Leere, dieses nicht begreifen wollen, die Antriebslosigkeit, all das kommt immer wieder hoch, auch wenn es mir manchmal "gut" geht.


    Gerade wenn man am Grab steht und seinen Namen liest, kommt einem diese Endgültigkeit hoch und es tut nur noch weh.
    Das einzige was ich noch für meinen Sohn tun kann, ist zu schauen, das immer eine Kerze brennt.


    Ich frage mich oft, ob ich meinem Sohn genug gezeigt habe, wie lieb ich ihn hatte.


    Liebe Angela magst du mir/uns erzählen, wie war dein Sohn?


    @ Elisabeth
    Weißt du, als ich das Grab hergerichtet habe und mit der Hand über die Erde gestrichen habe, kam es mir vor als ob ich Rene streicheln würde.


    Alles Liebe
    Chrisi

  • Hallo Chrisi, ja wie war mein Sohn, diese Frage stell ich mir immer und immer wieder, seit seiner Pubertät hat er sich sehr zurückgezogen und uns an seinem Leben nicht mehr so teilhaben lassen wie wir es gewohnt waren. Aber das ist wahrscheinlich so mit einem gewissen Alter, war ja selber auch so, er war hochsensibel war sehr sehr hilfsbereit und charmant wenn er wollte. Aber natürlich hat auch er seinen Selbstschutz aktiviert und war oft unzugänglich. Probleme fraß er in sich hinein er wollte nie über unangenehme Dinge sprechen. Er reagierte sich bei lauter Musik ab, er ging natürlich gerne fort, ach es tut so weh wenn ich weiterdenke denn ich kann leider nicht behaupten das er ein glücklicher Mensch war.........es fällt mir sehr schwer die richtigen Worte zu finden ...........


    Wie war dein Sohn so, hattest du auch oft das Gefühl ihn nicht zu erreichen????


    Liebe grüße Angela

  • Liebe Angela!


    Darf ich Dich fragen, wann Du Deinen Sohn verloren hast und
    ob Du uns schreiben möchtest, was passiert ist?


    Ich lese heraus, dass Dich viele Gedanken quälen - schreib'
    sie hier auf, das kann eine wirkliche Erleichterung sein - wir
    alle wissen wie belastend diese Gedanken sein können...


    Alles Liebe!


    Kate

  • Liebe Angela


    In der Pupertät sind Kinder meistens anders.


    Warum meinst du, das er nicht glücklich war?
    Ich schließe mich Kate`s Fragen an?


    Das Schreiben im Forum hat mir oft Tränen gekostet und es war manchmal sehr schwer über Rene zu schreiben, aber es war immer ein " Etwas von der Seele schreiben" und das tut einfach gut.


    Spontan hätte ich jetzt gesagt, mein Sohn war immer zu erreichen.
    Er war so von einer Lebensfreude, immer gut drauf und für jeden Spaß zu haben.
    Doch leider besteht das Leben nun mal nicht nur aus Spaß, es fehlte ihn manchmal schon ein bißchen an Ernsthaftigkeit.
    Er lebte gewissermaßen, von einenm Tag zum anderen.


    Manchmal frage ich mich, hat er damit seine Krankheit ( Herzfehler) überspielt.


    Liebe Grüße
    Chrisi

  • Liebe Angela!


    Es ist nicht immer leicht zu überleben, derjenige, diejenige zu sein, die weitermachen muss.
    Aber wir schaffen es! Auch wenn wir überhaupt nicht wissen, wie.


    Du hast mich nach meinen Kindern gefragt. Ich hatte so große Angst, dass sie diesen Verlust nicht bewältigen können.
    Unsere Kinder waren ihr Leben lang ein Herz und eine Seele - natürlich mit allen geschwisterlichen Streitereien.


    Und Johannes war sowieso lange ohne Andreas einfach nicht denkbar. Er war sein großer Bruder. Alles hat sich um ihn gedreht, wenn Andreas am Wochenende von seiner Lehrstelle - er war etwa 35km weg in einem Hotel Kochlehrling- nach Hause kam, dann war alles andere unwichtig.


    Ich habe ganz viel mit meinen Kindern geredet, gleich von Anfang an. Am ersten Tag schon habe ich ihnen einfach sagen wollen, dass
    sie nicht weniger wert sind, auch wenn sich im Moment alles um Andreas dreht, wenn alle von Andreas reden,....
    Sie haben es gut aufgefasst, und ich glaube, dass ich ihnen ganz viel Platz und Zeit und Liebe geben konnte- ich hoffe es wenigstens.
    Es war ganz schlimm, aber miteinander haben wir es wohl geschafft. Und wir arbeiten weiter hart daran - denn es ist bei Gott noch nicht vorbei.


    Wir haben viele liebe Erinnerungen geteilt, und zum Glück haben meine beiden auch ihre weniger guten Erinnerungen erzählt. So ist Andreas trotz aller Trauer und trotz des Verlustes einfach ein ganz normaler Bub geblieben.


    Aber dein zweiter Sohn ist noch sehr jung. Und in jedem Alter geht man anders mit Verlusten um. Kannst du mit ihm über seinen Bruder reden? Wie nimmt er es auf?


    Angela, wir werden nie mehr ganz abschalten können, dieser Verlust wird uns ein Leben lang begleiten.


    Du bist so traurig, du glaubst, dass dein Sohn nicht wirklich glücklich war.
    Es ist für uns wahrscheinlich einfach nicht wirklich nachzuvollziehen, was in unseren Kinder so vorgeht. Wir können sie einfach nur begleiten und ihnen das Gefühl geben, für sie da zu sein.


    Ich schließe mich den anderen an, möchtest du uns sagen, was passiert ist?
    Alle diese Gedanken sind es ja, die einen ständig beschäftigen, um die wir kreisen, die uns nicht loslassen.
    Aber sich etwas von der Seele schreiben, auch unter Tränen, das hilft und erleichtert.


    Und wir sind hier alle Betroffene, hier kann die Fassade, die man sich für andere aufgebaut hat, auch einmal bröckeln.
    Lass es einfach zu, lass dich fallen,und wir versuchen, mit dir einen Weg zu finden.


    Liebe Angela, einen ganz lieben Gruß
    Elisabeth

  • Hallo Angela,


    ich bin momentan auch in der schwierigen Situation, dass ich zu meinem Sohn nicht so einen guten Zugang habe. Er ist inmitten der Pubertät, mit all den Problemen, die üblich sind, geht ab Herbst wegen Mobbing in eine andere Schule und hat eben voriges Jahr seinen Vater verloren....


    Manchmal bin auch ich mit meinem Latein zu Ende; erst gestern haben wir (mein Freund, ich und Markus) ein Gespräch geführt, wo letzlich mein Sohn meinte, wir wissen nicht, wovon wir sprechen. Wir (mein Freund und ich) sehen natürlich viele Probleme anders und wissen im Vergleich zu den Jugendlichen worauf es im reelen Leben ankommt.


    Man hat als Mutter bzw. Elternteil immer das Gefühl zu wenig für die Kinder zu tun bzw. getan zu haben.


    Ich drücke dich gedanklich ganz sachte - mehr kann ich leider nicht für dich tun.


    lg
    Christa

  • Liebe Christa,


    ich kann mir vorstellen wie es sich für dich anfühlt wenn man glaubt zu wissen worauf es im Leben ankommt,aber natürlich haben die Kinder oft andere Vorstellungen vom Leben als wir Eltern. Auf der einen Seite will man nicht immer predigen und sich als Mensch mit etwas Lebenserfahrung aufspielen, aber andererseits hätte man sich sicher viele Dinge erspart wenn wir selbst oft auf unsere Eltern gehört hätten und viele Erfahrungen also machen mussten, weil wir es selbst glaubten besser zu wissen.


    Auch ich habe mit meinem Sohn diskutiert und geredet, Vergleiche versucht zu finden, ihm meine Empfindungen zu sagen, wenn er dies oder das machte oder auch eben nicht machte. Aber leider muss ich sagen es hat leider nicht sehr viel bewirkt. Auch er hat immer gesagt ich käme aus einer anderen Generation und verstehe sowieso nicht um was es heute gehe.


    Ich habe versucht ihn nicht mit Vorwürfen oder bösen Worten zuzuschütten, aber leider hat es nicht gewirkt. Vielleicht war ich auch zu wenig streng und hätte viel klarere Worte sprechen müssen ohne Diskussionen ich weiß es nicht, leider........ Aber ich bin ein Mensch der andere versucht zu verstehen und nicht nur stur auf einer Meinung zu beharren und deshalb versuchte ich so gut es ging immer die richtigen Worte zu finden, die zwar ab und zu verstanden wurden aber leider nichts halfen...


    Aber ich glaube ihr bekommt das auch noch gut hin, wobei sich dein Sohn auch sicher in der neuen Schule wohlfühlen wird und das Auswirkung auf sein ganzes Sein haben kann. Wenn wir bei der Arbeit gemobbt werden und vorher auch noch unseren Vater verloren hätten, auch wir wären wahrscheinlich nicht immer die angenehmsten Zeitgenossen.....und bei Eltern können sich Kinder noch am besten auslassen weil sie die Sicherheit haben trotzdem geliebt zu werden......


    Alles liebe und viel Glück und Freude für dich und deine Familie

  • michael währe auch 20 im oktober geworden,er ist am 27.10.1986 geboren,verstorben ist er am 12.08,mit 19 jahre,


    kinder gehen in der pupertät ihre eigene wege,die freunde,alles wird plötzlich anders,darf ich dich fragen an was dein sohn verstorben ist,michael ist erstikt,und ich hab es nicht gehört,lasse dich lieb umarmen silvia

    Arme kleine Seele leid und Schmerz warn diese Welt.


    Kommt ein Engel nun vom Himmel,sanft im Arm,er dich jetzt hält.