mein stiefvater und meine mama

  • Liebe Leute,
    seit Mittwochmitternacht bin ich wieder daheim. Gestern und heute war ich arbeiten, aber es war sehr anstrengend. Trotzdem glaube ich, ist es gut gewesen. Ich konnte mich ein wenig ablenken und war nicht der ganze Zeit traurig.
    Der Mittwoch war sehr, sehr schwer, für alle. In der Früh vor der Verhandlung sind meine Schwester und ich zum Friedhof gefahren und zu der Unfallstelle. Wir können es noch immer nicht fassen, dass unsere Mama nicht mehr da ist und nie mehr da sein wird.
    Um 11:00 war die Verhandlung. Wir waren mit 12 Leute da. Und er war auch da. Er hat soviele Gefühle bei uns erneut ausgelöst, es war ein richtiges Wechselbad der negativen Gefühle. Er war nur anwesend und hat über sein Anwalt ausrichten lassen, dass er bedauert was er gemacht hat.
    Der Fall wurde vorgestellt als einem Verkehrunfall, was rein rechtlich und gesetzlich ein "normaler" Verkehrsunfall mit ein tödliches Opfer war. Allerdings wurde gesagt, dass es in diesem spezifisichen Casus eher auf menschlicher Ebene eine fahrlässige Tötung war, was aber gerichtlich nicht so zu sehen ist. Sie sagte auch, dass er mit seinem Verhalten (2,4 promille - Valium - und ADs intus) eindeutig ein Gefahr für sichselbst und für die Gemeinschaft war (ist).
    Sein Anwalt wollte natürlich versuchen die Strafe zu drücken, weil er psychisch ein sehr kranker Mann war und ist.
    Die vorgeschlagener Strafe (Urteil wird am 1.12 ausgesprochen und dann hat er 15 Tage Zeit in Berufung zu gehen) lautet: 1 Jahr Gefängenisstrafe, wovon 6 Monate auf Bewährung (in Belgien muss man mittlerweile unter 3 Jahren Gefängnisstrafe seine Strafe nicht mehr aussitzen, weil die Gefängnisse zu voll sind) - 5 Jahre Fahrverbot und dann muss er sowohl praktischer als theoretischer Prüfung machen und ein medizinisches, wie ein psychiatrisches Gutachten untergehen, was jährlich wiederholt werden muss. Und noch eine Geldstrafe von 2750 Euro und natürlich muss er auch die Gerichtskosten zahlen.
    Für uns wird es wohl nie eine gerechter Strafe geben. Wir hoffen nur, dass er nicht in Berufung geht (was wir Angesicht der milder Strafe schon vermuten) und dass wir dann endlich in Ruhe mit der Situation leben lernen können.
    Mir geht es nicht besser als vor Mittwoch, ich würde einschätzen eher etwas schlechter, aber ich hatte schlimmeres erwartet. Am Montag habe ich einen Termin bei meiner Ärztin und bin dann mal gespannt wie die Behandlung weiterlaufen wird, weil körperlich geht es eindeutig in der falscher richtung (psychisch stabil oder halt aufgewühlter, aber in ein angemessener Maß).
    Wünsche Euch ein schönes WE und möchte mich bedanken dass ich Euch "habe".
    Kathrin

    Alles wird gut. Es gibt viel Trauriges auf der Welt und viel Schönes. Manchmal scheint das Traurige mehr Gewalt zu haben, als man ertragen kann, doch dann stärkt sich indessen das Schöne und berührt wieder unsere Seele. (Hugo von Hofmannsthal)

  • Liebe Kathrin,
    jetzt ist dieser schwere Termin erst mal vorbei und es ist klar, dass die Reise und die Begegnung mit dem Unfalllenker und auch der Besuch am Unfallort und Freidhof nicht spurlos an dir vorübergeht. Lass dir Zeit. Es ist gut, dass du in medizinischer Behandlung bist. Was heißt: "Körperlich geht es eindeutig in die falsche Richtung?" Meinst du hier deine Essstörung?
    AL
    Christine

  • Christine ... ich meine schon das Essen. Ich weiss mittlerweile echt nicht mehr ob es sich um eine Essstörung handelt oder ob es hier die Depression ist die mir Appetit und Hunger einfach wegnimmt.
    Ach wie sehr würde ich mir wünschen, dass die Depression endlich leichter wird und ich das Leben mal nicht so ernst nehmen würde.
    (Und ich bin leider so weit unten und so traurig, dass ich keine Energie habe, bei Euren Beiträge was sinnvolles einzubringen. Das tut mir aufrecht leid.)
    Kathrin

    Alles wird gut. Es gibt viel Trauriges auf der Welt und viel Schönes. Manchmal scheint das Traurige mehr Gewalt zu haben, als man ertragen kann, doch dann stärkt sich indessen das Schöne und berührt wieder unsere Seele. (Hugo von Hofmannsthal)

  • Liebe Kathrin,


    denke, das wird beides eine Rolle spielen, die Depression nimmt dir den Appetit und bedient natürlich auch deine Essstörung. Hast du das Gefühl das Medikament hilft gar nicht? Und wie ist es mit dem Neuroleptikum, nimmst du das jetzt oder traust du dich nach wie vor nicht?
    AL
    Christine

  • Liebe Kathrin!


    Nun habt ihr endlich diesen Gerichstermin hinter euch bringen können. Gut, dass du da warst. Für deine Schwester warst du sicher auch eine Stütze, bzw. ihr ward sie euch sicher gegenseitig. Haben euch noch andere liebe Leute begleitet und euch einen Rückhalt gegeben, weil du schreibst, 12 Leute waren noch da.


    Das kann ich mir denken, dass dieser Mann ein Wechselbad voller Gefühle ausgelöst hat, waren sicher sehr intensive Momente.


    Ja, du schreibst es genau richtig, in Ruhe mit der Situation umgehen zu lernen, das ist sicher gut, wenn nun bald - nach der Verurteilsverkündigung - ein Kapitel abgeschlossen werden kann.


    Du konntest auch Mal zu deiner Mutter zum Friedhof fahren und ein Kerzlein anzünden.


    Nun liebe Kathrin, ich hoffe, du kannst heute bei der Therapeutin ein gutes Gespräch führen.


    Ich wünsche dir von Herzen, dass wieder bessere Tage kommen, du ein wenig mehr Freude und weniger Ernst spüren kannst. :24: :30:


    Du, mach dir Mal keine Gedanken, dass du bei andeen Beiträgen momentan nicht die Kraft hast. Das kennen wir alle.


    Ganz, ganz liebe Grüße


    Linda

  • Hallo liebe Leute,
    ich möchte hier nur ganz kurz ein Lebenszeichen von mir hinterlassen. Ich weiss, ich mach mich hier rar in der letzte Zeit. Habe nur keine Kraft hier zu schreiben oder zu lesen.Bin nur flüchtig unterwegs im Forum. Mir geht es solala, bin am kämpfen aber es ist schwer. Ich bewundere Euch weil Ihr immer wieder irgendwo her die Kraft holt weiterzumachen trotz Schicksal und Gegenschläge.
    Wünsche Euch ein schones WE,
    Kathrin

    Alles wird gut. Es gibt viel Trauriges auf der Welt und viel Schönes. Manchmal scheint das Traurige mehr Gewalt zu haben, als man ertragen kann, doch dann stärkt sich indessen das Schöne und berührt wieder unsere Seele. (Hugo von Hofmannsthal)

  • Liebe Kathrin,


    erst heute habe ich Deine Geschichte richtig komplett gelesen....und möchte Dir gerne ein paar Zeilen da lassen. Du hast grosse Verluste erlitten, den Deiner Mama geht Dir verständlichweise am meisten mitten ins Herz. Vorallem war es ein so sinnnloser Tod....


    Ich kann Deine Gedanken gut verstehen, nun bekommt dieser "Typ" auch noch eine so harmlose Strafe...aber egal welche Strafe es auch immer wäre....nichts kann das ganze Geschehene wieder ungeschehen machen.... Doch am liebsten würden man ihn für immer hinter Gittern sehen, er hat ein Menschenleben auf dem Gewissen!


    Das alles ist sehr sehr schlimm....es ist schwer die richtigen Worte zu finden...., die Dich in dem Unfassbaren wirklich unterstützen und helfen. Ich denke aber, dass es hilft, wenn man weiss, dass andere an Dich denken...Du weisst ja, Du kannst hier immer schreiben, aber Du musst es nicht!!!


    Mir geht es auch oft so, dass mir die Kraft zum Schreiben und Rat geben fehlt, an andenen Tagen geht es leichter....
    Wir sind doch viel sensibler und empfindsamer geworden...., und wir hier verstehen das!


    Wie läuft Deine ärztliche Betreuung? Was macht der Hunger? Geht es Dir dahingehend besser?


    Sei :24: Deine Manuela

    Memento
    Vor meinem eigenen Tod ist mir nicht bang,
    nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.
    Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?
    Allein im Nebel tast ich todentlang
    und lass mich willig in das Dunkel treiben.
    Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.
    Der weiß es wohl, dem Gleiches widerfuhr -
    und die es trugen, mögen mir vergeben.
    Bedenkt: Den eignen Tod, den stirbt man nur;
    doch mit dem Tod der anderen muss man leben.

  • Liebe Kathrin,


    lieb von dir, daß du dich trotzdem meldest!
    Es gibt einfach Zeiten, da ist keine Kraft mehr über, hier zu lesen oder gar zu schreiben, mach dir da keinen Kopf.
    Wie Manuela schon schrieb - du kannst, aber du mußt nicht! Obwohl wir uns natürlich über jedes, auch noch so kurze, "Lebenszeichen" freuen, wandern die Gedanken doch auch immer wieder auch zu jenen, die sich gerade nicht melden (können).


    Ich durfte heute "tanken", deshalb auch zu dir:
    Viel positive Energie und ein Kraftpackerl.
    Alles Liebe
    Jutta

    Der Tod eines geliebten Menschen ist wie
    das Zurückgeben einer Kostbarkeit,
    die uns Gott geliehen hat.

  • Seine Strafe wurde am vergangene Mittwoch rechtskräftig, aber wurde auf die Hälfte reduziert. Wir sind entsetzt! Möglicherweise legt hier der Staatsanwalt noch Berufung ein (bis 15.12 ist das möglich). Ein Menschenleben ist rein rechtlich nichts Wert, so scheint es mir. Mir geht es nicht so sehr darum, dass ich möchte das er leidet und gequält wird durch Strafe bis an sein Lebensende, es geht mir mehr um ein Zeichen setzen. Es geht mir um eine Warnung. Für alle die besoffen und unter medikamenteneinfluss an dem Verkehr teilnehmen, wäre es meiner Meinung wichtig, dass in solche Fälle, die Strafe viel höher ausfallt, aber ich habe da keinen Einfluss darauf.
    Zurzeit stehe ich telefonisch in engen Kontakt mit meiner Ärztin. Am vergangene Donnerstag hab ich mit ihr telefoniert. Weil ich sehr viele Nebenwirkungen von ein Medikament hatte, haben wir das nun um die Hälfte reduziert und sehe da die Symptomen haben sich reduziert. Ich hatte das Gefühl einer totale Befremdung, habe mich gesehen, gehört und gefühlt als jemanden Fremdes. Es ist jetzt noch minimal da, aber nicht mehr so schlimm. Heute muss ich sie wieder anrufen.
    Appettit ist etwas besser geworden aber die dadurch erwünschte Gewichtszunahme bleibt (leider) aus.
    Arbeiten und Kontakte mit anderen kostet mir sehr viel Energie. Obwohl ich nun relativ gut schlafe (neues AD, mit bessere schlafanstoßende Wirkung) würde ich mich noch immer wünschen einen Winterschlaf machen zu können.
    Meine Gefühle sind eher abgeflächt (nicht mehr so negativ, was positiv zu bewerten ist), bin eher in mich zurückgezogen und mein Mann merkte an, dass ich ihn gar nicht an mir heranlasse (gefühls - und köpermäßig bezogen). Ich merke, dass die Mauer immer höher wird. Habe manchmal das Bedürfnis mit jemanden zu reden, allerdings weiss ich gar nicht was ich reden möchte.
    Kathrin

    Alles wird gut. Es gibt viel Trauriges auf der Welt und viel Schönes. Manchmal scheint das Traurige mehr Gewalt zu haben, als man ertragen kann, doch dann stärkt sich indessen das Schöne und berührt wieder unsere Seele. (Hugo von Hofmannsthal)

  • Folgendes hat mich sehr berührt:


    Indianisches Sterbelied:


    Lass es schön sein,
    Wenn ich das letzte Lied singe.
    Lass es Tag sein,
    Wenn ich das letzte Lied singe.
    Ich möchte auf meinen beiden
    Füßen stehen,
    Wenn ich das letzte Lied singe.
    Ich möchte mit meinen Augen
    hochblicken,
    Wenn ich das letzte Lied singe.
    Ich möchte,
    Dass die Winde meinen
    Körper umschließen,
    Wenn ich das letzte Lied singe.
    Ich möchte,
    Dass die Sonne auf meinen
    Körper scheint,
    Wenn ich das letzte Lied singe.
    Lass es schön sein,
    Wenn ich das letzte Lied singe.
    Lass es Tag sein,
    Wenn ich das letzte Lied singe.


    Und die Photographien von Dean Tokunu "dad's story".
    Tokunu ist Berufsfotograph und er hat die letzte Monaten im Leben seines Vaters bildlich festgehalten. Seinem Vater hat sich wo er schon bettlägrig war z. B. gewünscht, noch einmal die Sonne auf seine Haut zu spüren. Tokunu ist dann mit seinem kranken Vater raus.
    Ich finde die Bilder sehr ergreifend und ich kann richtig spüren was sie für Tokunu bedeuten. http://www.deantokuno.com

    Alles wird gut. Es gibt viel Trauriges auf der Welt und viel Schönes. Manchmal scheint das Traurige mehr Gewalt zu haben, als man ertragen kann, doch dann stärkt sich indessen das Schöne und berührt wieder unsere Seele. (Hugo von Hofmannsthal)

  • Liebe Kathrin,
    gib den ADs noch ein bissl Zeit und wenn die nebenwirkungen weniger werden, dann kannst du ja die Dosis raufschrauben. Dass du schlafen und essen kannst, ist jetzt schon mal prima. Es ist klar, dass du momentan noch nicht aus dir raus kannst und dein Mann weder körperlich noch psychisch an dich rankommt. Aber das kommt auch wieder, braucht nur etwas Zeit!
    AL
    Christine

  • :24: Kathrin, das ist alles sehr heftig für mich.


    Meiner Mama wurden alle diese Wünsche des Herrn, erfüllt.

    Eine Stimme die so vertraut war, schweigt.


    Ein Mensch, der immer da war, ist nicht mehr


    Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen,


    die niemand nehmen kann.




    Susanne

  • Liebe Kathrin...


    dass das Urteil so "milde" ausgefallen ist, entsetzt auch mich sehr....Steuerhinterzieher werden härter bestraft als die, die ein Menschenleben auf dem Gewissen haben, weil sie besoffen durch die Gegend gefahren sind....Du hast dadurch Deine Mama verloren.... Leider sehen die Gerichte das alles nur nach irgendwelchen Paragraphen und nicht die Hinterbliebenen, die durch diesen sinnlosen Tod leiden, krank werden und deren Leben zerstört wurden.... Hier in meiner Stadt gab es mal einen etwas ähnlichen Fall, wo ein junger Mann von 18 auch bei einem Autounfall getötet wurde, weil der andere Fahrer, der das alles verursachte unter Alkohol und Drogen stand....Ihm selber ist nichts passiert, der hatte noch nicht mal einen Kratzer..., aber die Eltern sind zurückgeblieben das einzige Kind tot, und ihr Leben ist zerstört. Er hat Bewährung bekommen....Da fasst man sich an den Kopf!!!


    Es ist aber schön zu lesen, dass Du wieder mehr essen kannst...Die Gewichtszunahme kommt schon noch, hab ein bisschen Geduld mit Dir...


    Es braucht alles Zeit, auch was die Mauer zwischen Dir und Deinem Mann betrifft....hab Geduld...!


    Sei :24: Deine Manuela

    Memento
    Vor meinem eigenen Tod ist mir nicht bang,
    nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.
    Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?
    Allein im Nebel tast ich todentlang
    und lass mich willig in das Dunkel treiben.
    Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.
    Der weiß es wohl, dem Gleiches widerfuhr -
    und die es trugen, mögen mir vergeben.
    Bedenkt: Den eignen Tod, den stirbt man nur;
    doch mit dem Tod der anderen muss man leben.

  • Liebe Leute,
    seit längerem schwebt mir im Kopf ob ich nicht profitieren könnte von einer stationären, psychotherapeutischen Aufnahme. Ich habe schon so was vor über 10 Jahren gemacht. Damals zwar mit geringem Erfolg, aber ich glaube, dass jetzt die Karten anders gemischt sein. Ich bin reifer geworden, kann mein Handeln und Denken besser reflektieren. Trotzdem löst die Gedanke alleine schon enorme Ängste aus, ja fast schon Panik. Es würde heissen, ich muss mein vertrautes Heim verlassen (2 Monate lang - mit WEUnterbrechungen), muss mich mit mir auseinandersetzen (was ich zurzeit erfolgreich umgehe), kann mein Partner nicht täglich um mich herum haben,... Kurzum es würde eine Riesenaufgabe sein alleine schon von Zuhause weg zu sein. Aber wie jetzt, sich nur im Kreis herumdrehen, sich im eigenen Schwanz beissen, bringt mich auch nicht weiter.
    An einer ambulante Thera hab ich auch schon gedacht. Allerdings glaube ich, dass ich zurzeit etwas intensiveres brauche, und vor allem etwas wo es eine Auffangmöglichkeit gibt, wenn ich abstürze, die Sicherheit, dass jemanden da ist. Ich werden morgen mal anrufen (Hall - B5) und mich informieren wann der ehemöglichster Termin ist für eine Aufnahme. Werde es natürlich auch nächste Woche Donnerstag mit meiner Ärztin besprechen, aber ich habe das Gefühl, dass ich jetzt handeln muss, sonst bleibt von mir nichts mehr übrig - ich spüre nämlich wie ich michselbst verliere. Es ist Zeit, die Reissleine zu ziehen.
    Kathrin

    Alles wird gut. Es gibt viel Trauriges auf der Welt und viel Schönes. Manchmal scheint das Traurige mehr Gewalt zu haben, als man ertragen kann, doch dann stärkt sich indessen das Schöne und berührt wieder unsere Seele. (Hugo von Hofmannsthal)

  • Liebe Kathrin,


    :24: . ja, die Karten sind neu gemischt, denn du versuchst, dich mit einem stationären Aufenthalt "anzufreunden". Finde ich toll von dir, es gehört schon eine Portion Mut dazu, trotz der aufkommenden Angst auch nur daran zu denken.
    Ich schicke dir ein groooßes Kraftpackerl und viel positive Energie, daß du die Kraft hast, dich zu erkundigen und den für dich "richtigen" Weg zu finden.
    Und für dein "Angstmonster" schicke ich eine Portion Weihnachtskekse mit - füttere es damit, vielleicht zieht es sich dann satt, faul und schläfrig in eine Ecke zurück und gibt Ruhe.


    Alles Liebe und noch einen :30:
    Jutta

    Der Tod eines geliebten Menschen ist wie
    das Zurückgeben einer Kostbarkeit,
    die uns Gott geliehen hat.