Liebe Turicum,
Es gibt meist Optionen - du kannst zum Beispiel Prozesskostenhilfe beantragen. Wenn du mit einem Anwalt sprichst, dann schildere ihm / ihr deine Situation. Er oder sie wird dir dann sagen, was für Unterlagen dazu von dir gebraucht werden und dann brauchst du das meist noch nicht mal selbst machen, sondern die Anwaltskanzlei reicht das für dich ein.
Eines ist auf jeden Fall sicher: Fragen kostet nie was. Sprich nimmt Kontakt zu einer Anwaltskanzlei auf, schildere deine Situation und dann werden sie dir schon sagen, was alles möglich ist ohne dir das schon in Rechnung zu stellen, da hat Linchen absolut Recht.
Denn dass da vermutlich ein Anwalt mir ran muss sieht man schon an den Beträgen. Die sind etwas, äh, sagen wir "ungewöhnlich" für Strom-Verbrauch Nachforderungen. Es sei denn, dir ist hier aus Versehen beim ersten und letzten Betrag eine Null zu viel aus der Tastatur gerutscht.
Und ja, ich kann mir vorstellen, dass es besonders schwer ist, jetzt so allein zu sein, wo ihr gemeinsam so viel unternommen habt. Es ist eben wesentlich mehr, als einfach nur ein "Vermissen". Da ist ein Loch ins eigenen Leben gerissen worden, das sich nicht einfach mit einer Stopfnadel und Garn wieder flicken lässt.
Wenn ihr so oft raus seid in die Natur - kannst du nicht mal schauen, ob du dich einer lockeren Wandergemeinschaft oder so anschließt? Es muss ja nicht schwarz oder weiß sein - also du musst ja nicht gleich Menschen suchen, mit denen eine wie auch immer geartete engere Freundschaft oder so angestrebt ist. Sondern einfach Menschen, mit denen du von ab und an unverbindlich was unternehmen kannst, wenn dir die Decke auf den Kopf fällt ...
Beiträge von Sonnenente
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Liebe Karin,
Dein Weg und deine Gedanken sind sehr, sehr tröstlich - danke, dass du es so hier teilst und darüber schreibst. Ich empfinde es als sehr hoffnungsfroh.
Denn auch bei dir schwingt ja mit, dass Trauer existieren kann, ohne dass es immer mit dem Wort "traurig" verbunden ist.
Nur weil man mal nicht traurig ist, nur weil sich die Prioritäten verschieben, man mit Dingen seinen Frieden macht und sich diesen Frieden für das weitere Leben wünscht, heißt das nicht, dass man nicht trauert und dass da nicht immer dieser Schmerz sein wird.
Und bei dir ist es ja besonders schlimm - innerhalb so kurzer Zeit zwei so unglaublich wichtige und wertvolle Menschen. Dein Mann und dein Sohn. Natürlich wirst du sie immer lieben, immer vermissen und immer die Trauer empfinden. Aber eben nicht auf immer dunkel, düster, hoffnungslos.
Es ist kein Verrat an unseren Liebsten, wenn wir einen solchen Weg einschlagen. Im Gegenteil. Ich denke, das ist wichtig zu sagen.
Kein Lachen, kein warmes Gefühl, keine Hoffnung und keine Wärme sind ein Verrat - im Gegenteil. Sie sind ein Geschenk. An und von unseren Liebsten gleichermaßen. -
Was für ein tolles Bild! Irgendwie siehst du auf dem Bild aus wie ein glücklicher Teenager - und dein Fred ist das passende Gegenstück dazu. 🥰
Ohja, das ist sehr deutlich, dass das gute Zeiten waren.
Schmerzhaft, dass es jetzt Erinnerungen sind, aber wenigstens hast du diese Erinnerungen. Das ist ein so unfassbar großer Schatz. ✨💞
Ich drücke die Daumen, dass es deiner Schwester sehr bald besser geht. Aber es ist schon mal wunderbar zu hören, dass es bei W. nun wirklich Entwarnung gab. Vielleicht hat Petra jetzt auch ein wenig Seelenruhe um wieder ganz auf den Damm zu kommen.
Ich wünsche es den beiden und euch allen, denn Familie wird bei euch ja riesengroß geschrieben. 🥰 -
Ja, mach das. Das ist wirklich ein guter Vorschlag, denn wenn man sowas mitbekommt, sollte man das irgendwie an die richtigen Stellen bringen, mindestens aber publik machen.
Fürs Vorstellungsgespräch sind alle Daumen gedrückt! Und Antennen auf Empfang ist immer gut - wenn dann irgendwas in deine Richtung schwingen soll oder geschwungen wird, zum Beispiel von deiner Mama, dann bekommst du es garantiert mit. ✨💖 -
Liebe Bettinalein,
Sorry, da frage ich, wie es dir geht und du antwortest und dann lasse ich mir solche Zeit mit dem reagieren. Denke bitte nicht, dass mich deine Antwort nicht interessiert hat - habe einfach im Moment sehr viel um die Ohren und komme oft nur zum Lesen hier.
Es tut mir super leid zu lesen, dass du grad vor Weihnachten so einen Ärger an der Schule hattest und sich das noch hinzieht. Auch wenn es "nur ein" Kollege ist, so reicht das doch aus, um einem die Petersilie zu verhageln und ggf. dafür zu sorgen, dass die Stimmung in eine ungünstige Richtung gegen dich kippt.
Von deiner eigenen Stimmung ganz zu schweigen.
Ich kann mich noch erinnern, wie enthusiastisch du letztes Jahr teilweise warst, so richtig beschwingt von dem tollen Feedback der Kids und auch der Kollegen, aber vor allem der Kids und ihre Reaktionen auf dich und deinen Unterricht. Da hast du glaube ich dann gar nicht mehr nachgedacht, ob richtig oder falsch, sondern hast einfach gemacht. Dich auch mal spontan im Unterricht in eine andere Richtung leiten lassen, was dann auch wieder gut ankam.
Und jetzt hat man dich soweit gebracht, dass du ängstlich darauf bedacht bist, keinen Fehler zu machen. Sowas ist oft unfair und auf jeden Fall schwierig, denn es hemmt einen ja und Fehler schleichen sich dann schneller ein. Es ist dann wie ein doofer Selbstläufer.
Ich hoffe, dass du es schaffst, das zu durchbrechen. Und / oder dass deine Überlegungen, was Alternativen angeht, konstruktiv und fruchtbar sind.
Was könntest du dir denn vorstellen? Also ich denke mal, etwas mit Musik sollte es schon bleiben, oder?
Hihi, und den Gedanken, dass unsere liebe Bettinalein hier vielleicht irgendwann Bilder von sich mit einem kleinen Beagle zeigt, finde ich herzallerliebst.
Auf jeden Fall finde ich den Satz toll und denke, das ist genau die richtige Art, denn dann kannst du erhobenen Hauptes in den Spiegel schauen:Na mal sehen irgendwie wirds weiter gehen,noch bin ich ja da und mache meine Sache so gut ich kann.
😘💖
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Liebe Bettinalein,
Du sprichst ja sehr gerne in Bildern - von Snoopy, Pumuckl und vielen zauberhaften Wesen aus dem Tierreich.
Manchmal möchtest du glaube ich damit hier "nur" ein Lächeln teilen. Was ein schöner Gedanke ist.
Aber als ich das gesehen habe, fand ich, dass da doch auch ein wenig Traurigkeit drin ist. Und ich habe mich gefragt, ob da Peppermint Patty mit deiner Stimme spricht. Und ob du vielleicht grad einen Snoopy brauchst, der dich einfach mal lieb umarmt ...
Vielleicht bin ich auf dem Holzweg. Vielleicht einfach "nur" ein Comic. Vielleicht keine Frage nach einer Umarmung, sondern das Angebot einer Umarmung an all die, die das hier grad gebrauchen könnten.
Aber ein wenig still bist du schon geworden. Keine Anekdoten von deinen Schülern oder schöne Musikgrüße. Vielleicht ein gutes Zeichen. Muss ja nicht immer was Negatives zu bedeuten haben, wenn jemand grad was stiller ist.
Daher zur Vorsicht und weil es nicht schaden kann: Wenn du magst, dann fühl dich einfach mal wahrgenommen und umarmt. 😘 -
Ohja, das mit dem Windtelefon ist wunderwunderschön 🥰
Und irgendwie ... richtig. Also ich bin mir einfach total sicher, dass das auch "funktioniert". So richtig. Und nicht nur im metaphorischem Sinne. Sondern so wirklich. Wind ist ein ganz wunderbares Element. Und unsichtbar im "Wind" ist so viel Energie verborgen. Ich bin hier auch nicht die einzige, die an Frequenzen denkt, das weiß ich. ✨
Dieses Windtelefon ist also doppelt Wunder-bar. Denn es hilft und befreit und tut einfach gut. UND es funktioniert.Alledings gehört zur Wahrheit, dass es eine Zeit, die individuell verschieden lang ist, dauert, bis man selbst verstanden hat, dass man nicht traurig sein muss, während man trauert. Was das für einen bedeutet, muss man sich selbst erarbeiten. Da helfen mMn keine Bücher.
Das ist eine dieser Aussagen, die sich so wunderbar tröstlich lesen, denn man liest förmlich die Tiefe mit, die darin steckt. Und auch wenn jemand vielleicht (noch) nicht soweit ist, so pflanzt es doch ein wenig Zuversicht.
Ich persönlich habe auch genau diese Erfahrung gemacht: So sehr sich die Worte Trauer und traurig auch gleichen - sie sind NICHT gleich. Nicht mal gleichbedeutend. Sie kommen beide ganz gut ohne einander aus. Aber auch miteinander und das dürfen sie auch.
Danke Elster, dass du das so wunderbar aussprichst.
Lieber Dieter, du sagst, dass du daran noch arbeiten musst. Aber du setzt auch hinzu, dass es dir manchmal schon gelingt. Das hat mich ein wenig warm lächeln lassen und freut mich sehr, sehr doll. Denn ja, genau das schwingt wirklich oft zwischen deinen Zeilen mit. Genau wie die vielen liebenden Tränen. Und ja, beides schließt sich einfach nicht aus. Darf zusammen existieren und getrennt. Denn die Erinnerung lebt. Und damit lebt noch so vieles mehr ...
Ich denke, das steckt auch ein wenig in dem, was Cathrin schreibt:Man hat mittlerweile verstanden, dass der Trauerprozess nicht dazu dient, mit jemandem oder etwas abzuschließen, sondern die gelebte Beziehung auf anderer Ebene und andere Weise fortzuführen.
Ja, genau so ist es. Und es ist wirklich gut zu wissen, dass "man" das mittlerweile versteht. Dieses Verständnis und erst Recht das Wissen ist nur leider noch zu dünn gesät, aber ich stelle mir das wie einen dieser so wunderschönen Boden-Deckerpflanzen vor: Ganz zart, ein wenig unscheinbar, aber wenn man sie gewähren lässt, dann breiten sie sich aus, bedecken den kargen Boden - manchmal sogar nicht nur erdigen, sondern sehr felsigen - mit tiefen Grün und oftmals sehr, sehr hübschen Blüten und dann ist es alles andere, als unscheinbar. Es ist vor allem eins: Real! Auch wenn es als wie ein Traum erscheinendes, einzelnes Blümchen in einer Felsritze angefangen hat.
Ich hatte in meinem Leben noch nicht viel Kontakte zu Trauernden und ich kann mir vorstellen dass ich dann auch nicht viel wirklich tröstendes beigetragen habe. Das muss ich gestehen, den Tod hab' ich meistens verdrängt.
Ich glaube, das geht wohl sehr vielen von uns so. Egal für wie empathisch man sich immer hielt, und vielleicht auch tatsächlich war / ist: Solange man es nicht selbst erlebt, übersteigt es die Vorstellungskraft. Man findet so vielleicht mal mehr, mal weniger wirklich tröstliche Worte - aber in den meisten Fällen ist es wirklich nicht böse oder empathielos gemeint.
Nützt einem nicht wirklich was, wenn es verletzt. Das übliche: Mir egal, ob du mir absichtlich oder unabsichtlich ins Bein geschossen hast - es tut weh!
Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass es hilft, den Menschen sanft zu erklären, DASS es verletzt und warum. Es hilft den Menschen, etwas besser zu verstehen. Und einem selbst hilft es, weil man ihnen zwar antwortet, aber gleichzeitig auch seine Trauer in Worte kleidet. Und hier auch gleichzeitig wieder ein Brückenschlag ist: Man setzt noch ein kleines Mosaiksteinchen mehr auf dem Weg "die gelebte Beziehung auf anderer Ebene und andere Weise fortzuführen". ✨💖 -
Liebe Carmen,
Also ich finde, dass sich das alles unterm Strich doch eher nach wirklich guten Entwicklungen anhört. Du hast den Absprung vom Rauchen geschafft (groooßartig!!!) und willst das auch beibehalten (und ich bin mir total sicher, dass du das auch durchziehen wirst) und kannst mit dem Spray jetzt diese wunderbaren Gänge machen.
Und, hm, hast du mal deine Waage und deinen Spiegel miteinander "synchronisiert". Haha, bitte nicht lachen, aber ich meine das genau so. Deine Waage sagt "da ist mehr" - sagt der Spiegel das denn auch?
Denn du schreibst, du hast dauernd Hunger; logisch, denn da ist jetzt wesentlich mehr Aktivität und da mag der Körper nach Energie rufen. Von daher wäre mein Gedanke, dass dein Körper sich verändert - Stichwort Muskelaufbau und damit verbunden Muskelgewebe = schwerer als Fettgewebe ...
Die 4KG könnten also durchaus auch eine ganz "gesunde" Gewichtszunahme sein.
Setz dich einfach nicht zu sehr unter Druck, bin mir sicher, dass sich alles einpendeln wird. Denn dein Körper hat ja nun grad mehrere Umstellungen auf einmal zu verarbeiten. 😘💖
Für die Fahrt am Sonntag wünsche ich dir schönes, gutes Fahrtwetter. Wenn Florian und Franzi mitkommen wäre natürlich wirklich schön, aber Lars wird sowieso ganz doll auf dich Acht geben. 🌻 -
Was sind schon Jahre? Selbst so viele können doch die Liebe und die wunderbaren Erinnerungen nicht verblassen lassen. Nicht an eine so wunderbare Mama, wie sie für euch war und ist. 💞
Fühl dich einfach mal ganz lieb umarmt, wenn du magst. ✨💚
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Und als großes Dankeschön an Ursel für die gemeinsame Zeit.
Wie wunderbar! Hast du also auch das Bedürfnis immer und immer wieder und mit jedem Atemzug "danke" zu sagen? Ich sage das so oft; und auch nicht nur mit Worten. 💞
Und was für ein persönliches und tiefes Danke ein solches Ursel-Filmchen ist! Ich bin mir sicher, sie sitzt mit der Trommlerin auf der eine und Minimini auf der anderen Schulter da, lächelt, während sie diese ganz besondere Liebeserklärung anschaut und prostet dir mit einem Glas Sekt zu.
Ach, so sieht das Jenseits nicht aus? Wer sagt das? 😄✨ -
Liebe Greteline,
Da ist ein tiefes Loch. Ich tanze am oberen Rand und versuche nicht hineinzufallen. Es gelingt auch, kostet aber sehr viel Kraft.
Das finde ich sehr, sehr passend ausgedrückt. 💔
Menschen, die unseren Verlust nicht erlebt haben, können die Emotionen und den täglichen "Kampf" nicht verstehen. Okay, verstehen vielleicht schon, aber nicht nachempfinden. Da kann man ihnen keinen Vorwurf machen; im Gegenteil: man wünscht ihnen, dass ihnen das so lange wie möglich erspart bleibt.
Aber es gibt doch genug Menschen im eigenen Umfeld, die es nachvollziehen möchten. Die ehrlich interessiert sind. Denn wenn sie nicht grad die Empathie eines Steins haben, dann spüren sie doch unsere Leiden. Und ich denke, da sind solche Bilder sehr hilfreich, um es zu erklären.
Nicht jeder wird das so empfinden, also das mit dem Loch. Es wird ja auch oft von Trauerwellen gesprochen - in dem Zusammenhang habe ich auch schon gehört, dass Menschen es genauso beschreiben: Als wären sie unter Wasser. Alles gedämpft, dunkel, kalt, bis hin zu dem Gefühl, ertrinken / ersticken zu müssen.
Das zeigt, dass die Trauer so individuell ist, wie wir alle es sind - und wie unsere Liebe es war und ist.Vielleicht führe ich mal so eine Art Tagebuch, in das nur Schönes hinein darf. Also so eine Art Sammlung von Gutem, das mir begegnet.
Das ist eine wirklich gute Idee.
Ich kann mich erinnern, als ich noch recht neu hier war, lud mich eine ganz liebe Seele zu einer privaten Konversation hier im Forum ein. Ursprünglich waren wir vier Trauernde, alle dadurch verbunden, ihre Lebensliebe verloren zu haben.
Die Erstellerin der Gruppe schlug irgendwann genau das vor: Jeden Tag etwas Gutes zu schreiben, das einem am Tag widerfahren war oder für das man dankbar ist, egal, wie klein und nichtig es zu sein scheint.
Dieser Vorsatz schlief nach einiger Zeit ein, da sich auch die Trauer weiterentwickelt hatte, aber es war zu dem Zeitpunkt ein ganz wunderbarer Impuls, sich darüber bewusst zu werden, dass man eben nicht total abstumpft, denn es ist, wie Cathrin es sagt: Es ist wichtig, positive Dinge bewusst wahrzunehmen. Daraus kann man durchaus eine gewisse Stärke und Halt ziehen und mit Cathrins Worten auch Mut und das Vertrauen ins Leben.
Ich habe auch Menschen erlebt und gelesen, bei denen ich das Gefühl habe, dass sie jedes Lächeln fast als Verrat an den geliebten Menschen empfinden, der ihnen genommen wurde. Ich finde das schade und zutiefst traurig. Bitte nicht falsch verstehen, ich meine das absolut wertfrei. Der Spruch "das hätte dein Liebster nicht gewollt" ist für mich ein genauso nutzloser Gemeinplatz wie "das Leben geht weiter". Ich bin dann immer versucht zu erwidern: Tell me more! (Mit anderen Worten. Ach ne, wirklich?!?)
Dennoch finde ich ganz persönlich es wichtig, dass neben all den Tränen, die natürlich ihre Daseinsberechtigung haben, auch das Lächeln eine solche Daseinsberechtigung hat. -
Liebe Carmen,
Ohje, immer ist irgendwas. Manchmal wäre doch einfach nur ein wenig Ruhe und Sorgenfreiheit schön ...
Zahnärzte .., ich glaube, da können viele Menschen ein Lied von singen. Ich hoffe ganz, ganz doll, dass der Zahn deines Sohnes bis Donnerstag einigermaßen Ruhe hält und dass ihm dann geholfen wird und er es zulässt. Und dass sich auch alle anderen Baustellen, die er hat, angehen lassen. Du bist eine wunderbare Mama - so, wie du es selbst schon von deiner Mama erlebt hast. -
Lieber Dieter,
es ist wunderschön, dass du solche Begegnungen hast. Ja, ich denke auch, dass es genau das sind: Begegnungen. 🥰
Elster bringt es wunderbar auf den Punkt: Es sind neue Erinnerungen, die man gemeinsam macht. Ganz, ganz Besondere Erinnerungen, die einem wer anders erst einmal nachmachen muss. Ja, ich weiß: Manchmal möchte man statt dieser ganz besonderen Erinnerungen doch lieber einfach nur ganz normalen Alltag haben. Dinge, die man immer als selbstverständlich nahm - bis sie zu Erinnerungen wurden.
Dennoch haben wir immerhin dieses ganz besondere Geschenk der Begegnungen, der neuen Erinnerungen. Unsere geliebten Menschen können nicht einfach wieder da sein, aber alles, was sie tun können, tun sie. Und sie wachsen dabei über sich hinaus. Liebe ... 💞
Die Geste mit dem Etikett auf der Sektflasche spricht einen ganz besondere Sprache der Liebe. Und so ein schönes Bild, denn man sieht so deutlich wie warm deine Ursel dich anlächelt.
Ohja, ich kann mir vorstellen, dass bei dem Erstellen des Videos Millionen von Tränen geflossen sind. Aber ja, ja, ja - jede einzelne Träne wird es wert gewesen sein.
Danke für dein Vertrauen in uns hier, dass du sagst, du würdest uns dieses Video gerne zeigen.
Die Möglichkeit hättest du tatsächlich - ich erzähle dir jetzt bestimmt nichts Neues, aber du kannst übrigens bei YouTube Videos auch als "nicht gelistet" veröffentlichen, so dass es nur Menschen sehen können, denen du den Link gibst. Ist also noch mal was anderes, als das "private" Teilen, wo du Leute gezielt per Google Mail einlädst, es zu sehen. Aber wenn du den Link dann hier teilst, ist es ja doch wieder für das gesamte Internet. Wie es ja auch der Fall wäre, wenn du das Video an sich hier reinstellen würdest (also falls du es schaffen würdest, es zu komprimieren). Und da kann ich so gut verstehen, dass du das nicht möchtest. Umso schöner ist es, dass du dieses schöne Bild von dir mit uns geteilt hast. ✨💖
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Oh nein! Dieter, das tut mir so unendlich leid!
In deinem Herzen ist so viel Platz für all die Hörnchen und jedes einzelne löst so viel Gefühl in dir aus, so, wie es wohl auch bei Ursel war und ist, aber die Minimini - der Namen ist soo herzig - ist unter all den besonderen, kleinen großen Wesen noch mal was ganz Besonderes.
Ich denke, ich weiß genau, wie du dich fühlst. Du hast ja auch bei mir geschrieben, als das Katerchen vor drei Wochen über die Regenbogenbrücke ging. Du hast da schon absolut verstanden, wie es mir geht. Und nun musst du das selbst erleben - das macht so traurig!
Ja, es freut uns sehr und wärmt das Herz, es tröstet sehr, dieses Bild, dass das geliebte kleine Wesen nun bei unserem Seelenmensch ist. Aber gleichzeitig ist da dieses: Nun sind sie alle dort und ich bin hier ...
Cathrin hat bei mir so absolut treffend das Bild von einem vierblättrigen Kleeblatt beschrieben, mein Schatz, unsere beiden Katerchens und ich. Und nun bin ich das einzige Blatt, das noch hier ist. Die andere drei Blätter sind durchscheinend, geisterhaft. Sie sind noch da, fest mit mir verbunden, aber anders.
Und ich kann mir vorstellen, dass du dich auch so fühlst.
Die Minimini, ihre Oma die Trommerlin und Ursel ... ihr habt ebenfalls zusammen gehört, verbunden durch die Liebe und die Zuneigung.
Und hast du nicht mit der Minimini zusammen teilweise dieses Ritual gehabt, Ursel Abends von deinem (eurem) Tag zu erzählen? Sie war ein Bindeglied, eine wunderschöne Verbindungslinie, die kleine Minimini. Und das ist sie noch. Nur ist sie das jetzt von der anderen Seite aus.
Aber das ist für diese wunderbare Linie egal, von welcher Seite. Sie ist keine Einbahnstraße. Genauso wenig, wie wahre Liebe es ist.
Ich weiß - auch das tröstet nicht, wenn man doch einfach nur mit dem Fuß aufstampfen möchte, weil einem das Physische doch so sehr fehlt. Aber ... ach, seufz.
Fühl dich einfach verstehend gehalten, wenn du magst. -
Liebe Greteline,
Schön mal wieder von dir zu lesen und dann auch direkt mit einer so schönen "Begegnung". So nenne ich das jetzt einfach mal ganz dreist, denn irgendwie fühlt sich das ja fast so an, wenn wir so deutliche Antworten bekommen.
Ich weiß, wovon ich rede - es haut einen total um, ist aber auch zutiefst individuell und manchmal auch verstörend. Und nur weil ich sage "ich weiß", kann ich ja nur von mir ausgehen und mir nicht anmaßen, auch für andere zu "wissen".
Aber für mich weiß ich - oder habe die Gewissheit - dass da, hm, etwas ist. Und in deinen Worten liegt etwas, das sich für mich so anfühlt, als könnte ich sagen "jep, genau so. Been there done that!"
Einschließlich dieser sehr alltäglichen Dinge, wie bei dir zum Beispiel das mit dem Obst schnibbeln, aber auch Dinge auf der emotionalen Ebene, nämlich dass uns das ein oder andere auch verstört. Sei es durch die Art der "Begegnung" oder "Botschaft", oder durch die Umstände, den Zeitpunkt oder gar durch den Inhalt selbst. Doch ist es nicht so, dass sich um den Teil, der "verstörend" ruft, eine sehr warme und wohlige Decke legt, die sagt: Natürlich verstörend, aber dennoch wohlwollend und absolut positiv, wärmend?
Das mit dem "zur Ruhe kommen" ist wirklich eine angenehme Formulierung, mit der man nicht so hadert. Und Dieter hat auch absolut Recht: Es kommt auch sehr darauf an, wer fragt. Und wie. Und warum.
Es gab eine Zeit, wo ich auf die Frage "wie geht es dir" geantwortet habe " es geht mir gar nicht". Und wollte damit sagen, dass es einfach nicht zu beschreiben ist. Also das "nicht" war nicht als negativer Ausdruck gemeint oder so. Ich habe dabei sehr darauf geachtet, dass die Leute verstehen, was ich sagen will, oder dass sie die Zeit und das Interesse mitbringen, sich die Erklärung anzuhören. Ich kann sehr glücklich sagen, dass ich kein einziges Mal enttäuscht worden bin.
Ansonsten mache ich inzwischen eine Unterscheidung, ob es sich um ein allgemeines "wie geht es dir" handelt, oder ob bewusst auch der Verlust von meinem Schatz angesprochen wird. Ohja, das kommt sehr oft vor, auch jetzt noch nach zwei Jahren und drei Monaten. Ich antworte so, wie es die Leute von mir gewohnt sind: Ehrlich. Das heißt, ein Teil meiner Antwort bezieht sich darauf, wie es mir grad geht, wenn man meinen Schatz kurz ausklammern würde. Das reicht dann von "bescheiden" über "geht so" oder "passt schon" bis hin zu "gut" oder sogar "sehr gut". Und dann setze ich hinzu, wie es mir mit dem Verlust meines Schatzes geht - und dieser Zusatz ist seit 27 Monaten gleich. Wie sollte sich das auch ändern? Ich vermisse ihn entsetzlich. Und da spielt es keinerlei Rolle, ob es milder wird, oder nicht. Für die Frage "wie geht es dir" spielt es keine Rolle.
Ja, das mit dem "zur Ruhe kommen" ist wirklich schön. Für mich nicht so ganz passend, weil es in meinem Leben immer wieder andere Herausforderungen, Höhen und Tiefen gibt, so dass die Aussage viel zu allgemein in meinem Fall wäre, zumindest für mich persönlich. Ich sage daher oft: Ich bin nicht in ein tiefes Loch gefallen und schon gar nicht drin gefangen, aber das heißt nicht, dass da nicht ein Loch ist. Ich habe festgestellt, dass das für viele, die fragen und auch ehrlich an einer Antwort interessiert sind, scheinbar eine sehr nachvollziehbare Antwort ist, mit der sie etwas anfangen können.
Vielleicht passt das auch für dich ein wenig? Für mich hört sich das zwischen den Zeilen tatsächlich ein wenig danach an ... -
Liebe Carmen,
Allerherzlichsten Glückwunsch zum Geburtstag! 🌻🍀Ich hoffe, du hattest einen angenehmen Tag, auch wenn zwei so wichtige Seelen fehlen.
Obwohl, Elster hat es ja durch die Blume gesagt: Alle, die du einlädst, werden da sein.Wenn auch nicht alle sichtbar für alle. Aber da. Ganz sicher!
Dass du das Rauchen so konsequent drangegeben hast, finde ich auch ganz fantastisch! 🤩
Oh und Lucie - so ein Hübsches und die Brille steht ihr ganz toll! 🥰 -
Wow! Oder uff ... Beides.
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Verzeihung, aber ich denke nicht, dass es hier nur um Glaube und glauben lassen oder nicht lassen und wie oder was geht, sondern ein klein wenig auch um den Ton.
Natürlich sind gerade solche Themen sehr, sehr vielfältig und komplex und auch höchst individuell.
Und dementsprechend ist es absolut logisch, dass es unterschiedliche Meinungen / Positionen gibt. Und wenn nicht hier, in einem Trauerforum, wo dann sollte es möglich sein, das gegenseitig zu akzeptieren und respektieren?
Eine sehr herablassende Antwort auf eine andere Meinung (komplett falsches Wort, sorry, finde kein besseres) fühlt sich dabei ganz und gar nicht nach akzeptieren und schon gar nicht nach respektieren und nicht mal ansatzweise empathisch an.
Ohne diesen Satz "Aber Gott würde uns niemals etwas zumuten, was wir nicht aushalten könnten.", wäre es vermutlich gar nicht so weit gekommen. Vor allem, weil es nicht als Meinung, sondern als Tatsache, also als allgemeingültig geschrieben wird. Und generell eher in ein Theologieforum, als ein Trauerforum gehört, denn dieser Satz tröstet weder, noch hilft er Menschen, die in tiefem Schmerz leiden und sich fragen, wie sie das aushalten sollen, auch nur einen winzigen Schritt weiter.
Wenn daraufhin eine tief trauernde Seele beschreibt, dass das bei ihr absolut nicht zutrifft, ohne jedoch den Post als Ganzes, nicht einmal den Satz allein genommen und erst Recht nicht die Userin auch nur im entferntesten anzugreifen, dann ist das schlicht nicht okay, darauf derart herablassend zu antworten.
"Ich habe nur gewartet, dass so eine Antwort kommt." geht gar nicht - man könnte da glatt auf die Idee kommen, dass das wörtlich zu verstehen ist, aber das würde ja bedeuten, dass da jemand bewusst polarisieren und / oder provozieren wollte.
Und "Was du machst, ist deine Sache." ... dazu muss man nichts sagen. Bzw. Elster hat es schon auf den Punkt gebracht.Also: Nein, es braucht hier keine Erinnerung daran, dass jeder seine Meinung haben sollen dürfte, weil diese nun mal unterschiedlich sein kann, sondern um den Umgang damit.
Liebe Tagpfauenauge,
Sorry, sorry, dass das in deinem Herzenshaus stattfindet. -
Liebe Christine,
Ja, es wird wieder weg gehen, ganz sicher und ich wünsche dir ganz doll, dass es sehr schnell besser wird. Es ist gut, das zu wissen, aber wenn es so doll schmerzt und man fast schon Angst hat zur Toilette zu müssen, dann tröstet das vielleicht wenig.
Aber gut, dass du es dir kuschelig machen kannst und noch Schmerzmittel von der Hüfte hast, die jetzt Gold wert sind bei den Schmerzen.
Ich habe seit Monate Probleme mit dem Ischias, bzw. dem Piriformis. Da ich ziemlich hart im Nehmen bin, was Schmerzen angeht, habe ich das zu Beginn typisch für mich ignoriert - und prompt die Quittung bekommen, denn es wurde beinahe chronisch. Schmerzmittel nehme ich dafür nicht, denn sonst könnte ich mich ranhalten. Von ab und an reibe ich es mit meinem heißgeliebten Tigerbalm ein (oder IcyHot aus den USA, wo ich zum Glück noch ein bisschen hier habe; hier kaufen kann man das nicht). Und ich mache Übungen, die speziell darauf ausgelegt sind, die Verspannung, die zur Verhärtung geworden ist, zu lockern. Daher schrieb ich "beinahe" chronisch, weil es dadurch tatsächlich nach und nach besser wird und sich eigentlich nur noch von ab und an stärker meldet, zum Beispiel wenn ich im Stadtverkehr oft die Kupplung treten muss.
Warum ich das erzähle? Nun, zum einen aus praktischen Gründen, denn vielleicht ist Tigerbalm ja auch etwas für dich? Also wenn das an einer Stelle ist, wo du selbst zum Einreiben rankommst. Es lindert wirklich angenehm.
Aber der Hauptgrund ist ein anderer.
Vorhin war ich einkaufen und da die Ampelschaltung in unserer Stadt unter aller Kajüte ist (von sowas wie grüner Welle hat man hier noch nicht gehört), musste ich oft kuppeln. Der Piriformis klopfte natürlich auch gleich an, aber nur leicht. Dennoch fluchte ich - auf die Ampeln, auf das Einkaufen, auf die Pappnasen, die vor mir nicht in die Pötte kamen, um vielleicht doch noch die nächste Ampel bei Grün zu erwischen und auch ein bisschen auf mich, weil ich das so lange ignoriert hatte.
Und dann kam ich auf dem Rückweg an eine Hauptkreuzung und sah schon von Weitem das Blaulicht. Beim Näherkommen sah ich, dass es ein Polizeiwagen, ein Feuerwehrfahrzeug, zwei Krankenwagen (zwei ...), Notarzt waren.
Als ich dann vorbei fuhr, sah ich zwei Kleinwagen, die frontal ineinander gekracht waren. Von einem war vorne nicht mehr viel übrig, der andere sah nicht viel besser aus.
Was mich aber wie ein Schlag traf, war ein Mann, der im Nieselregen auf dem eiskalten Bordstein kauerte, die Ellbogen auf den Knien, den Kopf in den Händen vergraben.
Diese Haltung von ihm. Er selbst war offensichtlich ja unverletzt, aber ... ich mochte nicht weiter denken. Zwei Krankenwagen. Unwillkürlich schossen mir doch alle möglichen Gedanken durch den Kopf.
Kein Gedanke mehr ans Fluchen oder an den idiotischen Piriformis, der doch schon im Vergleich zu den letzten Monaten so viel besser geworden war. Stattdessen kamen mir die Tränen und ich murmelte sowas wie ein Gebet für diese Menschen, die in den Unfall verwickelt waren. Und dachte es dann noch mal deutlich: Scheiß was auf den Piriformis! Der wird besser.
Es ist kein Trost, wenn es anderen schlechter geht, als einem selbst. Absolut nicht, eher im Gegenteil. Aber es hilft manchmal, gewisse Dinge in Gedanken zu relativieren.
Vielleicht hilft es dir ja auch etwas, liebe Christine.
Du hast deiner Hüfte bisher so gut die Stirn geboten und auch wenn es noch nicht wieder ganz gut ist, es wird. Und so wird es auch mit dem Hexenschuss sein. Es wird besser. Und das ist mehr, als viele Menschen sagen können. -
Liebe Carmen,
Ich finde es auch großartig, dass du nun schon zwei Wochen rauchfrei bist und dran bleibst. 🤩🥰
Bei mir sind es im April drei Jahre - und wie Dieter sagt: Es lohnt sich.
Aber ich finde es auch wirklich ein gutes Zeichen, dass du nächste Woche "schon" wieder arbeiten darfst. Andere laborieren bestimmt länger an einer solch heftigen Influenza herum. Eigentlich würde ich ja sagen: Mach halblang und bleibe noch so lange wie möglich zu Hause, um dich auszukurieren, aber so wie es scheint, ist die Arbeit für dich fast sowas wie Medizin. Es tut dir gut, arbeiten gehen zu können, während dir das "einfach zu Hause rumsitzen" nicht ganz so behagt, zumindest wenn es sich hinzieht. Also sage ich das mit dem Halblang nicht, sondern stattdessen, dass du einfach auf dich Acht gibst und genau in dich hinein horchst, was dir gut tut und genau das dann auch machst. 💖