Was sind schon Jahre? Selbst so viele können doch die Liebe und die wunderbaren Erinnerungen nicht verblassen lassen. Nicht an eine so wunderbare Mama, wie sie für euch war und ist. 💞
Fühl dich einfach mal ganz lieb umarmt, wenn du magst. ✨💚
Was sind schon Jahre? Selbst so viele können doch die Liebe und die wunderbaren Erinnerungen nicht verblassen lassen. Nicht an eine so wunderbare Mama, wie sie für euch war und ist. 💞
Fühl dich einfach mal ganz lieb umarmt, wenn du magst. ✨💚
Und als großes Dankeschön an Ursel für die gemeinsame Zeit.
Wie wunderbar! Hast du also auch das Bedürfnis immer und immer wieder und mit jedem Atemzug "danke" zu sagen? Ich sage das so oft; und auch nicht nur mit Worten. 💞
Und was für ein persönliches und tiefes Danke ein solches Ursel-Filmchen ist! Ich bin mir sicher, sie sitzt mit der Trommlerin auf der eine und Minimini auf der anderen Schulter da, lächelt, während sie diese ganz besondere Liebeserklärung anschaut und prostet dir mit einem Glas Sekt zu.
Ach, so sieht das Jenseits nicht aus? Wer sagt das? 😄✨
Liebe Greteline,
Da ist ein tiefes Loch. Ich tanze am oberen Rand und versuche nicht hineinzufallen. Es gelingt auch, kostet aber sehr viel Kraft.
Das finde ich sehr, sehr passend ausgedrückt. 💔
Menschen, die unseren Verlust nicht erlebt haben, können die Emotionen und den täglichen "Kampf" nicht verstehen. Okay, verstehen vielleicht schon, aber nicht nachempfinden. Da kann man ihnen keinen Vorwurf machen; im Gegenteil: man wünscht ihnen, dass ihnen das so lange wie möglich erspart bleibt.
Aber es gibt doch genug Menschen im eigenen Umfeld, die es nachvollziehen möchten. Die ehrlich interessiert sind. Denn wenn sie nicht grad die Empathie eines Steins haben, dann spüren sie doch unsere Leiden. Und ich denke, da sind solche Bilder sehr hilfreich, um es zu erklären.
Nicht jeder wird das so empfinden, also das mit dem Loch. Es wird ja auch oft von Trauerwellen gesprochen - in dem Zusammenhang habe ich auch schon gehört, dass Menschen es genauso beschreiben: Als wären sie unter Wasser. Alles gedämpft, dunkel, kalt, bis hin zu dem Gefühl, ertrinken / ersticken zu müssen.
Das zeigt, dass die Trauer so individuell ist, wie wir alle es sind - und wie unsere Liebe es war und ist.
Vielleicht führe ich mal so eine Art Tagebuch, in das nur Schönes hinein darf. Also so eine Art Sammlung von Gutem, das mir begegnet.
Das ist eine wirklich gute Idee.
Ich kann mich erinnern, als ich noch recht neu hier war, lud mich eine ganz liebe Seele zu einer privaten Konversation hier im Forum ein. Ursprünglich waren wir vier Trauernde, alle dadurch verbunden, ihre Lebensliebe verloren zu haben.
Die Erstellerin der Gruppe schlug irgendwann genau das vor: Jeden Tag etwas Gutes zu schreiben, das einem am Tag widerfahren war oder für das man dankbar ist, egal, wie klein und nichtig es zu sein scheint.
Dieser Vorsatz schlief nach einiger Zeit ein, da sich auch die Trauer weiterentwickelt hatte, aber es war zu dem Zeitpunkt ein ganz wunderbarer Impuls, sich darüber bewusst zu werden, dass man eben nicht total abstumpft, denn es ist, wie Cathrin es sagt: Es ist wichtig, positive Dinge bewusst wahrzunehmen. Daraus kann man durchaus eine gewisse Stärke und Halt ziehen und mit Cathrins Worten auch Mut und das Vertrauen ins Leben.
Ich habe auch Menschen erlebt und gelesen, bei denen ich das Gefühl habe, dass sie jedes Lächeln fast als Verrat an den geliebten Menschen empfinden, der ihnen genommen wurde. Ich finde das schade und zutiefst traurig. Bitte nicht falsch verstehen, ich meine das absolut wertfrei. Der Spruch "das hätte dein Liebster nicht gewollt" ist für mich ein genauso nutzloser Gemeinplatz wie "das Leben geht weiter". Ich bin dann immer versucht zu erwidern: Tell me more! (Mit anderen Worten. Ach ne, wirklich?!?)
Dennoch finde ich ganz persönlich es wichtig, dass neben all den Tränen, die natürlich ihre Daseinsberechtigung haben, auch das Lächeln eine solche Daseinsberechtigung hat.
Liebe Carmen,
Ohje, immer ist irgendwas. Manchmal wäre doch einfach nur ein wenig Ruhe und Sorgenfreiheit schön ...
Zahnärzte .., ich glaube, da können viele Menschen ein Lied von singen. Ich hoffe ganz, ganz doll, dass der Zahn deines Sohnes bis Donnerstag einigermaßen Ruhe hält und dass ihm dann geholfen wird und er es zulässt. Und dass sich auch alle anderen Baustellen, die er hat, angehen lassen. Du bist eine wunderbare Mama - so, wie du es selbst schon von deiner Mama erlebt hast.
Lieber Dieter,
es ist wunderschön, dass du solche Begegnungen hast. Ja, ich denke auch, dass es genau das sind: Begegnungen. 🥰
Elster bringt es wunderbar auf den Punkt: Es sind neue Erinnerungen, die man gemeinsam macht. Ganz, ganz Besondere Erinnerungen, die einem wer anders erst einmal nachmachen muss. Ja, ich weiß: Manchmal möchte man statt dieser ganz besonderen Erinnerungen doch lieber einfach nur ganz normalen Alltag haben. Dinge, die man immer als selbstverständlich nahm - bis sie zu Erinnerungen wurden.
Dennoch haben wir immerhin dieses ganz besondere Geschenk der Begegnungen, der neuen Erinnerungen. Unsere geliebten Menschen können nicht einfach wieder da sein, aber alles, was sie tun können, tun sie. Und sie wachsen dabei über sich hinaus. Liebe ... 💞
Die Geste mit dem Etikett auf der Sektflasche spricht einen ganz besondere Sprache der Liebe. Und so ein schönes Bild, denn man sieht so deutlich wie warm deine Ursel dich anlächelt.
Ohja, ich kann mir vorstellen, dass bei dem Erstellen des Videos Millionen von Tränen geflossen sind. Aber ja, ja, ja - jede einzelne Träne wird es wert gewesen sein.
Danke für dein Vertrauen in uns hier, dass du sagst, du würdest uns dieses Video gerne zeigen.
Die Möglichkeit hättest du tatsächlich - ich erzähle dir jetzt bestimmt nichts Neues, aber du kannst übrigens bei YouTube Videos auch als "nicht gelistet" veröffentlichen, so dass es nur Menschen sehen können, denen du den Link gibst. Ist also noch mal was anderes, als das "private" Teilen, wo du Leute gezielt per Google Mail einlädst, es zu sehen. Aber wenn du den Link dann hier teilst, ist es ja doch wieder für das gesamte Internet. Wie es ja auch der Fall wäre, wenn du das Video an sich hier reinstellen würdest (also falls du es schaffen würdest, es zu komprimieren). Und da kann ich so gut verstehen, dass du das nicht möchtest. Umso schöner ist es, dass du dieses schöne Bild von dir mit uns geteilt hast. ✨💖
Oh nein! Dieter, das tut mir so unendlich leid!
In deinem Herzen ist so viel Platz für all die Hörnchen und jedes einzelne löst so viel Gefühl in dir aus, so, wie es wohl auch bei Ursel war und ist, aber die Minimini - der Namen ist soo herzig - ist unter all den besonderen, kleinen großen Wesen noch mal was ganz Besonderes.
Ich denke, ich weiß genau, wie du dich fühlst. Du hast ja auch bei mir geschrieben, als das Katerchen vor drei Wochen über die Regenbogenbrücke ging. Du hast da schon absolut verstanden, wie es mir geht. Und nun musst du das selbst erleben - das macht so traurig!
Ja, es freut uns sehr und wärmt das Herz, es tröstet sehr, dieses Bild, dass das geliebte kleine Wesen nun bei unserem Seelenmensch ist. Aber gleichzeitig ist da dieses: Nun sind sie alle dort und ich bin hier ...
Cathrin hat bei mir so absolut treffend das Bild von einem vierblättrigen Kleeblatt beschrieben, mein Schatz, unsere beiden Katerchens und ich. Und nun bin ich das einzige Blatt, das noch hier ist. Die andere drei Blätter sind durchscheinend, geisterhaft. Sie sind noch da, fest mit mir verbunden, aber anders.
Und ich kann mir vorstellen, dass du dich auch so fühlst.
Die Minimini, ihre Oma die Trommerlin und Ursel ... ihr habt ebenfalls zusammen gehört, verbunden durch die Liebe und die Zuneigung.
Und hast du nicht mit der Minimini zusammen teilweise dieses Ritual gehabt, Ursel Abends von deinem (eurem) Tag zu erzählen? Sie war ein Bindeglied, eine wunderschöne Verbindungslinie, die kleine Minimini. Und das ist sie noch. Nur ist sie das jetzt von der anderen Seite aus.
Aber das ist für diese wunderbare Linie egal, von welcher Seite. Sie ist keine Einbahnstraße. Genauso wenig, wie wahre Liebe es ist.
Ich weiß - auch das tröstet nicht, wenn man doch einfach nur mit dem Fuß aufstampfen möchte, weil einem das Physische doch so sehr fehlt. Aber ... ach, seufz.
Fühl dich einfach verstehend gehalten, wenn du magst.
Liebe Greteline,
Schön mal wieder von dir zu lesen und dann auch direkt mit einer so schönen "Begegnung". So nenne ich das jetzt einfach mal ganz dreist, denn irgendwie fühlt sich das ja fast so an, wenn wir so deutliche Antworten bekommen.
Ich weiß, wovon ich rede - es haut einen total um, ist aber auch zutiefst individuell und manchmal auch verstörend. Und nur weil ich sage "ich weiß", kann ich ja nur von mir ausgehen und mir nicht anmaßen, auch für andere zu "wissen".
Aber für mich weiß ich - oder habe die Gewissheit - dass da, hm, etwas ist. Und in deinen Worten liegt etwas, das sich für mich so anfühlt, als könnte ich sagen "jep, genau so. Been there done that!"
Einschließlich dieser sehr alltäglichen Dinge, wie bei dir zum Beispiel das mit dem Obst schnibbeln, aber auch Dinge auf der emotionalen Ebene, nämlich dass uns das ein oder andere auch verstört. Sei es durch die Art der "Begegnung" oder "Botschaft", oder durch die Umstände, den Zeitpunkt oder gar durch den Inhalt selbst. Doch ist es nicht so, dass sich um den Teil, der "verstörend" ruft, eine sehr warme und wohlige Decke legt, die sagt: Natürlich verstörend, aber dennoch wohlwollend und absolut positiv, wärmend?
Das mit dem "zur Ruhe kommen" ist wirklich eine angenehme Formulierung, mit der man nicht so hadert. Und Dieter hat auch absolut Recht: Es kommt auch sehr darauf an, wer fragt. Und wie. Und warum.
Es gab eine Zeit, wo ich auf die Frage "wie geht es dir" geantwortet habe " es geht mir gar nicht". Und wollte damit sagen, dass es einfach nicht zu beschreiben ist. Also das "nicht" war nicht als negativer Ausdruck gemeint oder so. Ich habe dabei sehr darauf geachtet, dass die Leute verstehen, was ich sagen will, oder dass sie die Zeit und das Interesse mitbringen, sich die Erklärung anzuhören. Ich kann sehr glücklich sagen, dass ich kein einziges Mal enttäuscht worden bin.
Ansonsten mache ich inzwischen eine Unterscheidung, ob es sich um ein allgemeines "wie geht es dir" handelt, oder ob bewusst auch der Verlust von meinem Schatz angesprochen wird. Ohja, das kommt sehr oft vor, auch jetzt noch nach zwei Jahren und drei Monaten. Ich antworte so, wie es die Leute von mir gewohnt sind: Ehrlich. Das heißt, ein Teil meiner Antwort bezieht sich darauf, wie es mir grad geht, wenn man meinen Schatz kurz ausklammern würde. Das reicht dann von "bescheiden" über "geht so" oder "passt schon" bis hin zu "gut" oder sogar "sehr gut". Und dann setze ich hinzu, wie es mir mit dem Verlust meines Schatzes geht - und dieser Zusatz ist seit 27 Monaten gleich. Wie sollte sich das auch ändern? Ich vermisse ihn entsetzlich. Und da spielt es keinerlei Rolle, ob es milder wird, oder nicht. Für die Frage "wie geht es dir" spielt es keine Rolle.
Ja, das mit dem "zur Ruhe kommen" ist wirklich schön. Für mich nicht so ganz passend, weil es in meinem Leben immer wieder andere Herausforderungen, Höhen und Tiefen gibt, so dass die Aussage viel zu allgemein in meinem Fall wäre, zumindest für mich persönlich. Ich sage daher oft: Ich bin nicht in ein tiefes Loch gefallen und schon gar nicht drin gefangen, aber das heißt nicht, dass da nicht ein Loch ist. Ich habe festgestellt, dass das für viele, die fragen und auch ehrlich an einer Antwort interessiert sind, scheinbar eine sehr nachvollziehbare Antwort ist, mit der sie etwas anfangen können.
Vielleicht passt das auch für dich ein wenig? Für mich hört sich das zwischen den Zeilen tatsächlich ein wenig danach an ...
Liebe Carmen,
Allerherzlichsten Glückwunsch zum Geburtstag! 🌻🍀Ich hoffe, du hattest einen angenehmen Tag, auch wenn zwei so wichtige Seelen fehlen.
Obwohl, Elster hat es ja durch die Blume gesagt: Alle, die du einlädst, werden da sein.
Wenn auch nicht alle sichtbar für alle. Aber da. Ganz sicher!
Dass du das Rauchen so konsequent drangegeben hast, finde ich auch ganz fantastisch! 🤩
Oh und Lucie - so ein Hübsches und die Brille steht ihr ganz toll! 🥰
Wow! Oder uff ... Beides.
Verzeihung, aber ich denke nicht, dass es hier nur um Glaube und glauben lassen oder nicht lassen und wie oder was geht, sondern ein klein wenig auch um den Ton.
Natürlich sind gerade solche Themen sehr, sehr vielfältig und komplex und auch höchst individuell.
Und dementsprechend ist es absolut logisch, dass es unterschiedliche Meinungen / Positionen gibt. Und wenn nicht hier, in einem Trauerforum, wo dann sollte es möglich sein, das gegenseitig zu akzeptieren und respektieren?
Eine sehr herablassende Antwort auf eine andere Meinung (komplett falsches Wort, sorry, finde kein besseres) fühlt sich dabei ganz und gar nicht nach akzeptieren und schon gar nicht nach respektieren und nicht mal ansatzweise empathisch an.
Ohne diesen Satz "Aber Gott würde uns niemals etwas zumuten, was wir nicht aushalten könnten.", wäre es vermutlich gar nicht so weit gekommen. Vor allem, weil es nicht als Meinung, sondern als Tatsache, also als allgemeingültig geschrieben wird. Und generell eher in ein Theologieforum, als ein Trauerforum gehört, denn dieser Satz tröstet weder, noch hilft er Menschen, die in tiefem Schmerz leiden und sich fragen, wie sie das aushalten sollen, auch nur einen winzigen Schritt weiter.
Wenn daraufhin eine tief trauernde Seele beschreibt, dass das bei ihr absolut nicht zutrifft, ohne jedoch den Post als Ganzes, nicht einmal den Satz allein genommen und erst Recht nicht die Userin auch nur im entferntesten anzugreifen, dann ist das schlicht nicht okay, darauf derart herablassend zu antworten.
"Ich habe nur gewartet, dass so eine Antwort kommt." geht gar nicht - man könnte da glatt auf die Idee kommen, dass das wörtlich zu verstehen ist, aber das würde ja bedeuten, dass da jemand bewusst polarisieren und / oder provozieren wollte.
Und "Was du machst, ist deine Sache." ... dazu muss man nichts sagen. Bzw. Elster hat es schon auf den Punkt gebracht.
Also: Nein, es braucht hier keine Erinnerung daran, dass jeder seine Meinung haben sollen dürfte, weil diese nun mal unterschiedlich sein kann, sondern um den Umgang damit.
Liebe Tagpfauenauge,
Sorry, sorry, dass das in deinem Herzenshaus stattfindet.
Liebe Christine,
Ja, es wird wieder weg gehen, ganz sicher und ich wünsche dir ganz doll, dass es sehr schnell besser wird. Es ist gut, das zu wissen, aber wenn es so doll schmerzt und man fast schon Angst hat zur Toilette zu müssen, dann tröstet das vielleicht wenig.
Aber gut, dass du es dir kuschelig machen kannst und noch Schmerzmittel von der Hüfte hast, die jetzt Gold wert sind bei den Schmerzen.
Ich habe seit Monate Probleme mit dem Ischias, bzw. dem Piriformis. Da ich ziemlich hart im Nehmen bin, was Schmerzen angeht, habe ich das zu Beginn typisch für mich ignoriert - und prompt die Quittung bekommen, denn es wurde beinahe chronisch. Schmerzmittel nehme ich dafür nicht, denn sonst könnte ich mich ranhalten. Von ab und an reibe ich es mit meinem heißgeliebten Tigerbalm ein (oder IcyHot aus den USA, wo ich zum Glück noch ein bisschen hier habe; hier kaufen kann man das nicht). Und ich mache Übungen, die speziell darauf ausgelegt sind, die Verspannung, die zur Verhärtung geworden ist, zu lockern. Daher schrieb ich "beinahe" chronisch, weil es dadurch tatsächlich nach und nach besser wird und sich eigentlich nur noch von ab und an stärker meldet, zum Beispiel wenn ich im Stadtverkehr oft die Kupplung treten muss.
Warum ich das erzähle? Nun, zum einen aus praktischen Gründen, denn vielleicht ist Tigerbalm ja auch etwas für dich? Also wenn das an einer Stelle ist, wo du selbst zum Einreiben rankommst. Es lindert wirklich angenehm.
Aber der Hauptgrund ist ein anderer.
Vorhin war ich einkaufen und da die Ampelschaltung in unserer Stadt unter aller Kajüte ist (von sowas wie grüner Welle hat man hier noch nicht gehört), musste ich oft kuppeln. Der Piriformis klopfte natürlich auch gleich an, aber nur leicht. Dennoch fluchte ich - auf die Ampeln, auf das Einkaufen, auf die Pappnasen, die vor mir nicht in die Pötte kamen, um vielleicht doch noch die nächste Ampel bei Grün zu erwischen und auch ein bisschen auf mich, weil ich das so lange ignoriert hatte.
Und dann kam ich auf dem Rückweg an eine Hauptkreuzung und sah schon von Weitem das Blaulicht. Beim Näherkommen sah ich, dass es ein Polizeiwagen, ein Feuerwehrfahrzeug, zwei Krankenwagen (zwei ...), Notarzt waren.
Als ich dann vorbei fuhr, sah ich zwei Kleinwagen, die frontal ineinander gekracht waren. Von einem war vorne nicht mehr viel übrig, der andere sah nicht viel besser aus.
Was mich aber wie ein Schlag traf, war ein Mann, der im Nieselregen auf dem eiskalten Bordstein kauerte, die Ellbogen auf den Knien, den Kopf in den Händen vergraben.
Diese Haltung von ihm. Er selbst war offensichtlich ja unverletzt, aber ... ich mochte nicht weiter denken. Zwei Krankenwagen. Unwillkürlich schossen mir doch alle möglichen Gedanken durch den Kopf.
Kein Gedanke mehr ans Fluchen oder an den idiotischen Piriformis, der doch schon im Vergleich zu den letzten Monaten so viel besser geworden war. Stattdessen kamen mir die Tränen und ich murmelte sowas wie ein Gebet für diese Menschen, die in den Unfall verwickelt waren. Und dachte es dann noch mal deutlich: Scheiß was auf den Piriformis! Der wird besser.
Es ist kein Trost, wenn es anderen schlechter geht, als einem selbst. Absolut nicht, eher im Gegenteil. Aber es hilft manchmal, gewisse Dinge in Gedanken zu relativieren.
Vielleicht hilft es dir ja auch etwas, liebe Christine.
Du hast deiner Hüfte bisher so gut die Stirn geboten und auch wenn es noch nicht wieder ganz gut ist, es wird. Und so wird es auch mit dem Hexenschuss sein. Es wird besser. Und das ist mehr, als viele Menschen sagen können.
Liebe Carmen,
Ich finde es auch großartig, dass du nun schon zwei Wochen rauchfrei bist und dran bleibst. 🤩🥰
Bei mir sind es im April drei Jahre - und wie Dieter sagt: Es lohnt sich.
Aber ich finde es auch wirklich ein gutes Zeichen, dass du nächste Woche "schon" wieder arbeiten darfst. Andere laborieren bestimmt länger an einer solch heftigen Influenza herum. Eigentlich würde ich ja sagen: Mach halblang und bleibe noch so lange wie möglich zu Hause, um dich auszukurieren, aber so wie es scheint, ist die Arbeit für dich fast sowas wie Medizin. Es tut dir gut, arbeiten gehen zu können, während dir das "einfach zu Hause rumsitzen" nicht ganz so behagt, zumindest wenn es sich hinzieht. Also sage ich das mit dem Halblang nicht, sondern stattdessen, dass du einfach auf dich Acht gibst und genau in dich hinein horchst, was dir gut tut und genau das dann auch machst. 💖
Lieber Dieter,
Da geht einem das Herz auf - danke für das schöne Video, das auch zeigt, womit die Tiere zu kämpfen haben.
Wie wundervoll, dass es Menschen gibt, wie dich und Sandra und alle Päppler, die mit ihnen kämpfen. 🥰
Alles, alles Gute für dich und deine kleinen Schützlinge auch in 2026 ✨💖
Welch schönes Stübchen - danke, Simon, dass du es wieder belebst und ich, wie sicherlich einige, dadurch überhaupt erst darauf aufmerksam werden und danke, Miraliese, dass du es einst eingerichtet hast. 🥰
Allen Trauernden und überhaupt allen, die sich jetzt ganz besonders nach Trost und Hoffnung sehnen, wünsche ich, dass ein kleiner Stern einen Funken der Hoffnung und ein warmes Lächeln in eure Herzen schummelt. Ein ganz besonderer Stern, für jeden ein eigener, der euch genau kennt, genau weiß, was ihr euch ersehnt und der hoffentlich, hoffentlich die Macht hat, einen solchen Samen in eurem Herz zu säen. ✨
Lieber Dieter,
ausgerechnet in diese sowieso schwere Zeit fallen dann auch noch diese schlimmen Jahrestage. 💔
Ja, vermutlich war es für Ursel ein Segen und vielleicht ist das sogar ein ganz schwacher Trost - aber es wiegt den Schmerz und das Warum und diese Frage, ob diese bohrende Ungewissheit, ob es überhaupt so weit hat kommen müssen, nicht mal ansatzweise auf.
Und ja, natürlich bist du erschöpft.
Dennoch wünsche ich dir von Herzen auch einigermaßen erträgliche Tage und möge sich mehr als ein warmes Lächeln an den Tränen vorbei, ihnen zum Trotz, in dein Herz stehlen. ✨💖
Du lieber Himmel, Carmen! Alles, alles Gute für dich und schnelle und vollständige Besserung! 💚
Du bist so hart im Nehmen - vielleicht war es etwas zu hart. Immer da für jeden, immer springst du ein, wenn andere krank sind. Nun hat es dich erwischt und dann auch noch gleich so heftig. Fair ist das nicht ...
Da habe ich beim Nachlesen erst die tolle Nachricht gelesen, dass das MRT bei Lucie keinerlei Auffälligkeiten gezeigt hat und wollte dir und deiner Familie schon zu diesem schönen Weihnachtsgeschenk gratulieren, lese dann weiter und dann das ...
Dennoch ist es ein so schönes Geschenk - ich hoffe, dass du ganz bald wieder auf den Beinen bist, um das mit der kleinen Maus gebührend zu feiern. ✨💖
Liebe Carmen,
Das Bild, das du für deinen Bruder zu seinem Geburtstag gewählt hast, berührt mich sehr.
Dieser starke Stamm, das Grün und das schöne Licht hinter diesem Stamm.
Irgendwie ein wunderbares Sinnbild für den großen Bruder, der er immer, immer sein wird. Auch wenn er es nun schon viel zu lange nicht mehr hier auf Erden sein kann. Aber dennoch ist er es noch.
Und dieses Geschenk, dass er dir noch gemacht hat. Auf seiner Beisetzung lernst du seinen besten Freund kennen - und lieben.
Sein bester Freund und seine kleine Schwester ... Was für einen wunderbaren, großen Bruder du hast, liebe Carmen. ✨🥰
Und nun ... ach Carmen! Ich habe heute schon an anderer Stelle dieses Wort gebraucht, aber auch hier ist es so wahr wie nur irgendwas: Unfair!
Fühl dich lieb gehalten, wenn du magst. ✨💖
Ihr Lieben,
Was mich angeht, so bin ich grad selbst ein wenig verwundert, dass es für mich dieses Jahr schwerer scheint, als die letzten beiden Winter
Thomas ist ja im November gegangen, vor zwei Jahren. Also quasi an der Schwelle zum Winter. Herbst und Winter, beides tolle Jahreszeiten, finde ich. fanden wir beide.
Die Weihnachtszeit, einfach wunderbar. Im ersten Jahr kein Problem. Also was auch immer "kein Problem" für unsere geschundenen Seelen heißen mag.
Es ist nicht das gleiche "kein Problem" wie es Menschen kennen, die niemanden so sehr geliebten verloren haben.
Im zweiten Jahr noch weniger ein Problem.
Jetzt ... ich habe das Gefühl, sehr, sehr verletzlich zu sein. Aber für was? Also was kann mich wo und wie und wann verletzen? Es ist absolut nicht vorhersehbar. Trigger, mit denen ich nie gerechnet hätte. Latente Tränen, die ich längst versiegt glaubte.
Und dieses vermalledeite, sehr, sehr irdische Nie Wieder.
Der Trotz, dieses mit dem Fuß aufstampfen und laut herausfordernd rufend "ich will das nicht!". Und die Hilflosigkeit, die das Wissen, dass dieses "ich will das nicht" mal so gar niemanden interessiert, mit sich bringt.
Merkwürdig, aber genau diese Empfindungen sind für mich grad eng mit dem beginnenden Winter verbunden. Und auch da mag ich wieder schreien "ich will das nicht!". Ich will den Winter weiter gern haben. Ich will, dass die Erinnerungen mich wärmen, so wie in den letzten beiden Jahren auch.
Ich nehme von Herzen gerne das Bittersüß in Kauf. Aber ich möchte nicht, dass das Lächeln gefriert. Denn das hat es in den letzten beiden Wintern doch auch nicht getan ...
Liebe Elster,
Wenn ich sage, ich finde keine Worte, würde aber gerne etwas sagen, dann stimmt das mal so gar nicht. Denn eigentlich bräuchte ich nur deinen gesamten Beitrag nehmen und darunter schreiben "this!".
Mein "ich verstehe dich" ist in diesem Falls sehr, sehr wörtlich zu nehmen.
Eine eigentlich geliebte Zeit ... und dann dieses Nie Wieder auf einer so absolut absoluten Ebene.
Denn hier geht es nicht darum, dass wir hier etwas nie wieder gemeinsam mit unserem Liebsten, das uns genommen wurde, erleben. Davon gibt es eh genug.
Sondern dieses Gefühl, dass es auch "dort" nicht mehr erlebbar sein wird.
Das macht es hier umso schwerer.
Aber ganz ehrlich? Ja, da kommt die Pipi Langstrumpf in mir wieder durch: Genau wie du bin ich mir sicher, dass es "dort" gibt. Wie es dort aussieht, können wir nicht sagen. Oder vielleicht können es einige doch.
Ich kann es nicht und bin eigentlich ganz froh darum. Denn das lässt mir meinen wunderbaren Wunschgedanken an das "Holodeck". Dieser Gedanke, dass wenn es Thomas und mich nach einer Schneeballschlacht, oder einem Spaziergang im eisigen Schnee, oder eine Bootsfahrt auf dem Loch Lomond, im klirrenden Winter, alle unter Deck, nur wir beiden die gesamte Zeit draußen, vorne, so nah am Bug wie möglich, dass wir das dann einfach "geschehen lassen können".
Nun, und wenn ich mich irre und es dieses Holodeck nicht gibt und es ganz anders ist, dann werde ich es wohl dann auch nicht vermissen. Also den Winter.
Okay, etwas verworren ausgedrückt, aber ich denke, du weißt, was ich meine.
Lieber Dieter,
dass die Jahreszeit für dich solche "Erinnerungen" (in Anführungszeichen, weil ich finde, dass es mehr ist. Vor allem aus emotionaler Sicht) mit sich bringt, ist so sehr verständlich und tut mir unglaublich leid.
Das hört sich alles so unausweichlich an, aber irgendwie eben nicht unvermeidbar. Eine einmal losgetretene Lawine, die dann in dem Erdrutsch endete - selten ist der Begriff passender.
Die Lawine mag vermeidbar gewesen sein, aber einmal losgetreten unaufhaltbar. So verdammt unfair, unfair, unfair.
Natürlich hast du diese Schuldgefühle. Sie sind aber anders, als sich schuldig fühlen. Sollten sie zumindest sein.
Du wärest so gerne für sie da gewesen. Aber es ist nicht deine Schuld, dass du es nicht konntest. Ändert aber nichts an den Emotionen. Zu wissen, dass der geliebte Mensch nach einem gerufen hat.
Aber, und da bin ich mir so sicher wir nur irgendwas: Sie lächelt jetzt vermutlich in Gedanken daran. Denn sie weiß, dass du immer, immer, immer - auch jetzt noch - spürst, wenn sie dich "sucht", sprich dich "berührt", Kontakt aufnimmt, ach blöd, ich finde kaum Worte dafür. Das passt alles nicht so wirklich schön.
Reach out ...
Nein, sie weiß, dass du da warst für sie. Nur nicht physisch. So, wie es jetzt umgekehrt ist.
Ich wünsche dir, dass du bestmöglich durch den Winter kommst, Wärme erfahren wirst, durch die Eichhörnchen und auch durch Ursel. Immer auch durch Ursel. ✨💖