Posts by mutterseelenallein

    Liebe/r Seelenmensch,


    auch von mir aufrichtiges Beileid zu deinem großen Verlust. Es ist unbegreiflich wie ein Mensch einfach nicht mehr da sein kann. Ich verstehe gut dass du das Gefühl hast, zu zerbrechen. Seit meine Mama tot ist habe ich auch panische Angst es nicht zu schaffen ohne sie.


    Das Forum hier ist eine große Hilfe, hier findest du immer jemanden der dich verstehen kann.


    Dein Verlust ist noch so frisch, da kann man nur überleben. Ich wünsche Dir dafür alle Kraft die du finden kannst.

    Liebe Bettinalein,


    das Gefühl der Einsamkeit ist mir gut vertraut. Gerade wenn man am dringensten jemanden braucht, meldet sich niemand. Meine Mutter hat immer gesagt, man kann Kontakte nur langsam aufbauen und muss schon auf die Leute zugehen. Ich weiß wie schwierig das ist, aber manchmal muss man halt fragen. Ist doch nicht schlimm wenn man eine Abfuhr bekommt, dann hat man es wenigstens versucht. und gezeigt, dass einem der andere wichtig ist.


    Ich drück dich an diesem mutterlosen Muttertag


    Deine Mutterseelenallein :24:

    Liebe Turina, mein Beileid zu deinen schweren Verlusten. Seid ich meine Mutter verloren habe, ist ein Teil von mir wieder 6 Jahre alt und ruft nach ihr. Ich kann dir nicht sagen wie es ohne Eltern weitergehen kann. Meine Hoffnung ist, dass sie noch irgendwo ist und weiter auf mich aufpasst.

    Ach Mamalein, du fehlst mir so. Am Sonntag ist dann auch noch Muttertag. Unglaublich, was die in der Werbung sich so denken. Überall glückliche Mutter-Tochter Gespanne. Es ist ganz furchtbar.

    Ich bin heute mal wieder um den örtlichen Stadtsee gelaufen. Auch da überall glücklich vereinte Menschen. Die ganze Menschheit scheint sich zu kennen und in den Armen zu liegen. Nur ich bin ganz allein. :(

    Zuhause dann eine riesige Trauerwelle. Ich habe mittlerweile Angst vor meinen eigenen Gefühlen. Die habe ich einfach nicht im Griff. Was kann man bloß tun um da die Oberhand zu behalten? Ich bin immerhin über 50 und Akademikerin, da sollte man ein gewisses Maß an Selbstbeherrschung voraussetzen können.

    Dein Nervenbündel

    Hallo Malin, das frage ich mich auch. Offenbar ist es ein langer Weg. Mein Papa sagt man kann nur versuchen es jeden Tag in kleinen Schritten ein bisschen besser zu machen. Irgendwann ist es dann vielleicht wieder erträglich.

    Liebe Malin, ich glaube auch nicht dass du Schuld hast, aber selbst wenn du einen Fehler gemacht haben solltest, dann zeigt dass nur dass du ein Mensch bist. Wir machen alle Fehler. Und unsere Gehirne ermöglichen es uns manchmal nicht die Wahrheit zu erkennen und danach zu handeln. Der Tod ist nicht verhandelbar und wir haben es nicht in der Hand unsere geliebten Menschen oder auch uns selbst vor ihm zu schützen. Das ist vielleicht die schlimmste Erkenntnis: wir sind machtlos.

    Liebe alittlelife, mein aufrichtiges Beileid für deinen schweren Verlust. Nach so kurzer Zeit bist du wahrscheinlich noch voll im Schockmodus, gerade weil die Todesumstände deines Vaters so dramatisch waren. Ich glaube es ist ratsächlich so, dass nur diejenigen Menschen Trauer verstehen können, die selber schon einen geliebten Menschen verloren haben. Also lass dich zu nichts drängen und höre nur auf dein Herz.

    Hallo Simon,


    Dass Körper und Geist verbunden sind wird mir erst jetzt so richtig klar. Ich leide derzeit sehr unter Angstzuständen mit Kurzatmigkeit und Atemnot. Mein ganzer Brustkorb verkrampft sich, weshalb ich dann zusätzlich auch noch Rückenschmerzen bekomme. Diese Thematik schränkt mich derzeit sehr ein. Ich werde mich wohl bald nur noch im Freien aufhalten können, damit ich genug Luft bekomme 🙄🤨

    Und wieder einmal erscheint mir mein Leben völlig sinnlos. Es ist nur noch eine endlose Reihe von Aufgaben, die ich abzuarbeiten habe. Wann habe ich aufgehört so etwas wie Freude zu empfinden? Meine Mutter würde das nicht wollen.

    Leider geht es mir im Moment ziemlich schlecht und das ganz körperlich: rückenschmerzen, kurzatmigkeit, appetitlosigkeit Erschöpfung und immer wiederkehrende angstattacken haben mich voll im Griff. Ich bin aktuell zu kaum etwas in der Lage und hangel mich von Tag zu Tag. Kennt ihr das auch? Was macht man dagegen?

    Liebe Inesco, mein tiefempfundenes Mitgefühl zu deinem schweren Verlust. Aus eigener leidvoller Erfahrung kann ich sagen. dass man in so einer Situation erst einmal nur funktionieren kann. Tue nur das naheliegende und versuche dir Ruhepausen zu verschaffen, wo es geht. Die Trauer kommt von ganz alleine. Nach fast vier Monaten bin ich jetzt gerade an dem Punkt wo der Schock nachlässt und ich beginne zu begreifen was passiert ist. Diese Dinge brauchen offenbar ihre Zeit. Ich wünsche dir viel Kraft für die Beerdigung am Montag.

    Also ich selbst bin erst seit 3 1/2 Monaten in Trauer. Es ist ein Prozess. Viele von den anderen sagen es wird irgendwann milder.

    Das mit den Angstzuständen kenne ich auch. Ist wohl nicht ungewöhnlich, wenn man Menschen verloren hat, die einem Sicherhrit gegeben haben. Ich habe das Gefühl ich werde jetzt erst richtig erwachsen.

    Liebe/r MeM,

    Mein Beileid zu deinem schlimmen Verlust. Schön dass du dieses Forum gefunden hast. Hier gibt es Menschen, die verstehen können was du durchmachst. Einen Rat kann ich Dir nicht geben. Ich selbst empfinde diese Zeit der Trauer als ein Tasten durch die Dunkelheit. So viele Gewissheiten sind verschwunden. Man kann nur versuchen irgendwie weiterzumachen.

    Deine mutterseelenallein :24:

    Ja das ist wirklich schlimm. Ich habe auch alles mit meiner Mutter besprochen und sie hat immer Anteil genommen an meinen Erlebnissen. Das fehlt mir jetzt. Heute saßen wir das erste Mal auf der Terasse und haben Kaffee getrunken. Da wär sie sicher gern dabei gewesen. Wie viele schöne Stunden wir dort verbracht haben. Ich wünschte ich hätte es mehr zu schätzen gewusst. Jetzt ist dieser Abschnitt für immer vorbei :33: