Posts by traurige Speedy

    Unsicherheit könnte man vielleicht durch einen Bereich für "Neue Trauernde" einrichten, wo jedes registrierte Mitglied antworten kann auf gestellte Fragen - wie/wo usw.

    Einen Bereich zu schaffen, der es außenstehenden "Gästen" NICHT ermöglicht, mitzulesen, wenn es die Schreiberlinge nicht wollen; so wie ich momentan meine Privatsphäre einstellen aber trotzdem nicht verhindern kann, dass nicht registrierte Gäste oder nicht eingeloggte Mitglieder, mitlesen können.

    Was nützen eigene Einstellungen und geblockte Nutzer, wenn diese als Gäste trotzdem mitlesen können?

    Ich denke, dort sollte man ansetzen: "Einstellungen: Privatsphäre"

    so könnte jede/r Einzelne selber entscheiden, wer was lesen darf

    nur registrierte Mitglieder, welche NICHT geblockt wurden oder nur welche, denen man folgt oder nur jene, auf deren Threads man geantwortet hat .....

    ach Waltraut :30:


    das schlechte Gewissen oder/und Schuldgefühle - WIR ALLE haben (im besten Fall - hatten) sie

    auch immer wieder die Zweifel: "was hätte ich anders/besser/nicht/doch/ und überhaupt tum MÜSSEN ...

    wenn Dein Körper sich nach Ruhe sehnt, so sehr danach sehnt, dass es Deinen Kopf beherrscht - dann - ist es höchste Zeit, dass er diese auch bekommt ...

    Da ist dann aber jemand, der DICH braucht, also wird das Ausruhen wieder verschoben ...

    Dein Körper weiß so ziemlich genau, was er braucht und sagt Dir das auch.

    auch diese körperlich wahrnehmbaren Schmerzen - so gut wie jede/r hier kennt sie - deshalb:

    schreib Dir ALLES von der Seele, wenn es jemandem nicht gut genug geht, sich damit zu beschäftigen, wird sie/er es einfach nicht lesen - Du belastest also niemanden:!:

    die These des nur noch essenziellen Lebens - eine interessante Sichtweise/Vermutung - das Problem daran ist jedoch, dass wir alle SO sozialisiert wurden, als "Familien" oder zumindest als Paar zu leben - die Fähigkeiten der/des Einzelnen in einer solchen Symbiose ermöglichen ein Leben, welches über das Essenzielle hinausgeht - und DARAN wurde der Mensch seit hunderten von Jahren "gewöhnt"

    Zu Urzeiten vielleicht "nur" zum Fortpflanzen, später, im Laufe der Evolution, um gemeinsam mehr zu erreichen als als einzelnes Individuum.

    Inzwischen gibt es derart viele "Zweckgemeinschaften" oder auch Joint ventures, dass es allein kaum noch denkbar und für viele unmöglich erscheint ...

    Sich auf das Wesentliche/Essenzielle zu konzentrieren, KÖNNTE äußerst attraktiv und effektiv sein, doch dazu müsste man "aussteigen", denn die Verpflichtungen aus unserem "vorherigen" Leben, lassen sich leider nicht einfach unter den Teppich kehren, zumal Vieles, nach Verlust der/des Partnerin/Partners, oft nur noch verzehrender Ballast ist, den man nicht einfach abschütteln oder wegreden kann - von den daran hängenden Erinnerungen/Emotionen ganz zu schweigen.

    Wenn ICH könnte, wie ich wollte, würde ich alles stehen und liegen lassen, in ein völlig autarkes Tiny Haus ziehen und mich auf dem entsprechenden (kleinen) Grundstück selber versorgen, völlig unabhängig von irgendwem - aber - es geht nicht (noch nicht???)

    Also läuft das ungewollte und ungeliebte Restleben noch immer an mir vorbei, ohne dass es mir etwas bringen würde ...

    hier sieht NIEMAND an Dir vorbei oder einfach an die Wand :30:


    hier kannst Du zu JEDER Zeit ALLES loswerden, was Dich bedrückt/belastet/Dir den Schlaf raubt - Dich NERVT/ÄRGERT/WÜTEND MACHT :cursing:

    Es soll Menschen geben, welche sich die falsche Berufung ausgesucht haben :!:

    Menschen, welche andere Menschen nur als statistische Nummer und nach Lehrbuch "abarbeiten", gehören dazu:!:

    DIESER Trauerberater scheint ebenfalls NICHTS von DEM zu verstehen, was Trauer mit einem Menschen macht


    :24:

    sach ma, Anja, schon mal über ein Tiny Haus nachgedacht?

    Das Große verkaufen und stattdessen ein Tiny Haus ...

    Ein kleines Haus auf einem Pachtgrundstück oder einem Campingplatz ... oder einer Tiny Wohnsiedlung

    Es ist mobil (kann als Anhänger an einen anderen Ort gezogen werden)

    Wenn Du es (fast) autark (selbstversorgend) planst, reduziert sich der Kostenfaktor enorm ...

    wenn Euer Sohn ähnlich gestrickt ist, würde das auch zu Eurer Einstellung - weniger ist mehr - passen.

    Ansonsten - all Deine Gefühle wie Ratlosig-/Müdig-/Kraftlosigkeit, Deine Selbstzweifel/Schuldgefühle - sind für uns Hinterbliebene leider Normalzustand :(

    Wir meinen IMMER, wir hätten etwas besser/anders/mehr/weniger/überhaupt (nicht) tun können/müssen/sollen ...

    NEE, hätten wir nicht.

    Es soll da auch so ein ungeschriebenes Gesetz geben:

    verhindert man den vorausgesehenen (feststehenden) Tod einer Person in DIESEM Augenblick, wenn es vom "Schicksal" so gewollt ist, stirbt die Person wenig später auf eine andere Art und Weise - um den Gesetzen der Natur Folge zu leisten ...

    Was Deine Freundin angeht - bei meiner verstorbenen Lebensgefährtin bin ich auch nicht sicher, ob sie mir nicht verschwiegen hat, wie es ihr wirklich geht - um abtreten zu können. Sie hatte keine Zeit mehr, ihre Dinge zu regeln-SO plötzlich hat auch sie es wohl nicht erwartet, sofern sie es denn "geplant" hatte ...

    Sie hatte alles verloren und war bitter enttäuscht vom Leben, von angeblichen Freunden - und - sie musste mit 63 sich und ihre Schwester versorgen, die nur faul im Bett lag, alle Menschen um sich herum manipuliert/belogen/betrogen/ausgenutzt hat - statt arbeiten zu gehen:!:

    Meine Lebensgefährtin wusste, dass sie binnen 3 Monaten ohne Job dastehen würde weil die Firma, für die sie (selbstständig) gearbeitet hat, sie nicht mehr bezahlen konnte. 7 Monate vorher haben wir angefangen, einen Job für sie in dieser Branche zu finden, mit dem sie sich und ihre Schwester hätte versorgen können. :?: Wer gibt einer 63-jährigen einen Job als Lieferfahrerin:?: und bezahlt dann noch anständig:?:

    KEINER:!: 800/Monat und dann noch mit dem eigenen Fahrzeug - hätte nicht einmal zur Kostendeckung gereicht.

    Es ist immer wieder SO UNFAIR: da hat sie mehrere OPs überlebt, den Krebs besiegt und sich dann, im wahrsten Sinne des Wortes, "zu Tode geschuftet"

    und ich konnte nichts für sie tun - ihre Schwester konnte ich nicht ändern, meine Lebensgefährtin auch nicht (nach dem Motto "alte Deutsche Eiche") und Blut ist dicker als Wasser, auch wenn es den Ruin/Tod bedeutet :13::13::13:


    Wenn "Gabi" genau wusste, was unter diesen oder jenen Umständen passieren wird, hat sie vielleicht diese Zeit gebraucht, um IHRE Dinge zu regeln, um dann zu gehen.


    Eine verstorbene Freundin einer Bekannten hatte Diagnose Diabetes und war nicht bereit, sich dieser Diagnose anzupassen - wenn sie schon sterben sollte, dann wenigstens SO, wie SIE es wollte: das Leben bis zum letzten Atemzug in vollen Zügen genießend:!:Letztlich war es Nierenversagen - weil auch SIE nicht regelmäßig die Termine wahrgenommen hatte und auch nicht Willens war, ihren Speiseplan zu ändern ...


    Die Eigenarten der einzelnen Menschen können wir nur bedingt beeinflussen - sie treffen oft ihre eigenen (egoistischen) Entscheidungen, auch wenn UNS als Hinterbliebene manchmal das Verständnis dafür fehlt.

    ABER - so wie ICH über meine Art zu sterben und den Zeitpunkt bestimmen möchte (sofern mir das vom Universum gewährt wird), so müssen wir mit den entsprechenden Entscheidungen unserer Liebsten (Familie/Freundinnen/Freunde) klarkommen.

    Entscheidungen, welche das "Schicksal" fällt und für uns nicht nachvollziehbar sind, lassen uns an UNS und DEM, was wir getan oder nicht getan haben, zweifeln...

    Wir laden uns Schuld auf, obwohl wir dafür NICHT verantwortlich sind ...


    In diesem Sinne - ich hoffe, es hilft ein wenig - mal die SCHWARZE Brille abnehmen und realisieren, dass wir nichts hätten ändern können - wir haben es ja versucht und sind keine Zauberwesen, welche mit dem Stab kurz kreisen und alles ist wieder gut <X

    :30:

    nun, ich bin Atheist ...

    wertvoll - für wen/was/.....?

    wie war das doch gleich - soll ich etwa dankbar sein, dass ICH noch lebe???

    ICH als ICH bin nicht wertlos aber das "Leben", welches sich mir darbietet, ist für MICH NICHT wertvoll - nur strapaziös und kraftraubend - ohne sichtbaren Sinn!

    DER SINN, den ICH für MEIN "Rest Leben" gesehen habe, erfüllt sich nicht!

    ICH gehöre trotzdem NICHT zu den Suizidgefährdeten aber Freude und/oder Spaß (BEIDES sollte im Leben vorhanden sein) empfinde ich nicht.

    Ich bin dem Tod schon mehrfach von der Schippe gesprungen und weiß wohl, dass man für sich danach das Leben neu definiert - aber irgendwann sollte man ankommen und DAS passiert bei mir NICHT

    zu ZWEIT waren wir groß und stark :!:

    JEDE/R hat /IHRE/SEINE Stärke in die Händer der/des Anderen gelegt, woraus eine unvergleichbar starke Verbindung entstanden ist - in DIESER Verbindung waren wir unglaublich STARK und haben uns geborgen gefühlt; nun fehlt die eine Hälfte der Stärke und die gesamte Geborgenheit - allein sind wir nur halb so stark und falls wir jemals an bedeutender Solo-Stärke gewinnen sollten, so werden wir niemals die Stärke dieser Verbindung erreichen oder die Geborgenheit wieder finden.

    ICH fühle mich noch immer NACKT - alle halten mich für STARK aber diese Stärke konnte ich nur aus unserer Verbindung ziehen.

    Unsere Partner/innen wollen/würden nicht wollen, dass wir unser Leben nach ihrem Tod wegwerfen - DIESE Stärke haben wir noch immer in uns und diese resultiert nur aus dieser/unserer Verbindung.

    aber sich nackt mitten im sibirischen Winter wiederzufinden, ohne zu wissen, in welche Richtung man gehen soll, ist schon mehr als nur eine Herausforderung; noch dazu, wenn man sich ersteinmal etwas zum Anziehen besorgen muss - woher - wo - wie?

    Es gibt "Wertvolles", welches sich in keinster Weise ersetzen oder aufwiegen lässt - wieviel/was sind wir, als Zurückgebliebene, "Wert" :?:

    Wie nutzlos und überflüssig wir uns doch fühlen - aber wieso sollte unsere Identität/das einzelne Individuum, jetzt weniger Wert haben?

    Ist sie nicht, hat es nicht - ABER - wir sehen es als wertlos - weil das Wertvollste für uns, alles, was das Leben für uns wertvoll gemacht hat, nicht mehr stofflich greifbar/sichtbar ist.

    All dieses Wissen macht es mir aber nicht einfacher, mit dem Verlust des Wertvollsten/dem Besten, was mir je passiert ist, klarzukommen.

    Die Erinnerungen/das Liebgewonnene - es schmerzt immer wieder auf's Heftigste

    Eigentlich sollte sich eine andere Tür öffnen aber jedes Mal, wenn ich auf eine Tür zugehe, wird diese extra noch verriegelt - ich komme existenziell einfach nicht weiter, die Abwärtsspirale dreht sich unaufhörlich und mir geht langsam die Kraft aus ...

    Seit August 2019 versuche ich, mir eine neue Existenz aufzubauen - ich bin (abgesehen von der Ausbildung) aber keinen Schritt voran gekommen.

    Da stellt sich mir dann wieder die Frage: ist es das wirklich Wert, sich völlig aufzureiben um überleben zu können?

    Wenn das Leben nur noch Kampf/Krampf bedeutet, ist es dann "wertvoll" :?: :95:

    da er als Gast agieren kann, könnte es ja sein, dass er sich mal meldet

    die letzten seiner Tage im Forum waren für ihn sicher alles andere als erfreulich - vielleicht sagt die Therapie auch, dass dadurch zu viel Negatives hervorgekramt würde ... wenn er sich hier meldet

    wie auch immer, hoffe ich für ihn, dass es ihm hilft, mit seinem Verlust einigermaßen zurechtzukommen und wieder in eine Spur zu driften, die "Leben" möglich macht


    :24:

    ja, Delphine sind noch viiiieeeel besonderer - und so wahnsinnig intelligent - ich bin ihnen mehrfach beim Tauchen begegnet - einfach unbeschreiblich, man muss es erlebt haben - mir fehlen die Worte, diese Empfindungen zu beschreiben 8o:8:8):S:):28:

    Außerdem sind Delphine auch wunderbare Begleiter in Therapien ...

    dieses Band wird niemals reißen!

    Hunde sind sooo ehrlich und treu - machmal habe ich mich gewundert/geärgert, wenn ich irgendwo geliefert habe und ein Hund vor der Tür in der Sonne angebunden war - 8 (ACHT) Sunden lang weil der Besitzer sich drinnen die Hucke hat volllaufen lassen - wenn er dann irgendwann rauskam, hat sich der Hund riesig gefreut - für mich völlig unverständlich, denn er hat in nur angeschnauzt!

    Ich habe mich dem Ladenbesitzer gegenüber mal dazu geäußert und der meinte, dass der Kerl schon diverse Anzeigen bekommen aber niemand tatsächlich etwas dagegen unternommen hat - seitens Veterinäramt/Polizei .....

    Sie haben unterschätzte Fähigkeiten, diese treuen Gefährten - wer weiß, was dieser Hund gespürt hat, warum er ihm trotzdem so treu war




    da war MEIN Schnuffel grad 8 Wochen alt/jung



    er mochte Blumen ...

    :2:


    vielleicht können WIR die Zeichen nur nicht wahrnehmen?

    Vieles in uns wird blockiert - durch unsere kreisenden Gedanken, Zweifel, Wut, Schmerz, die Mauer, die sich um uns aufbaut weil wir nicht wirklich wissen, wie wir uns vor den dumm-doofen Attacken des Umfeldes, vor unserer Angst, dem Schmerz, dem Verrücktwerden ... etc pp, schützen können/sollen.

    die Möglichkeit, dass da Zeichen sein könnten - es widerspricht unserer "normalen" Realität - einerseits sollen wir die Realität akzeptieren, dass unser/e Liebste/r nicht mehr bei uns ist, andererseits aber "Zeichen" als real annehmen :?:

    Das passt irgendwie nicht :(

    ich denke, es ist ein Prozess, der auch nur mit viel Arbeit an uns und unserem bisherigen Weltbild, in Gang gesetzt werden kann

    ich habe leider bisher auch kein Zeichen wahrnehmen können, wie es ihr geht :13:

    diese "Zeichen" wären SOOO WICHTIG - wenigstens zu wissen, dass es ihr/ihm, wo auch immer, gutgeht


    deshalb auch von mir ein sanftes :30: