Meine Geschichte

  • hallo ihr drei,


    ich möchte euch von ganzen herzen für eure hilfe in den letzten tagen bedanken!!!!
    ohne euch hätte ich diese schweren tage bestimmt nicht so gut wieder in den griff bekommen.
    ich bin euch unendlich dankbar dafür.


    ihr hab mir eure hand gereicht und ich hab sie dankend angenommen, sie war der anker, bevor ich fast ertrunken wäre.
    ich war nicht alleine, dank euch.


    ich lass mich nicht so schnell unterkriegen und ich hab schon so viel erreicht, "man gibt nur einen brief auf und nicht sein leben.


    seit gestern scheint wieder die sonne [IMG:http://www.cosgan.de/images/midi/verschiedene/d020.gif] die wolken verziehen sich langsam wieder und ich bin mir sicher, dass ich auf dem richtigen weg bin.


    ich danke euch von ganzen herzen, für eure unterstützung und eure liebe art.
    ich bin so froh, dass es euch und dieses forum gibt!!!
    und ich hoffe, dass auch ich euch irgendwann meine hand reichen kann, wenn ihr sie braucht.


    alles liebe [IMG:http://www.cosgan.de/images/midi/liebe/n015.gif
    eure petra

    Und alles was bleibt ist Liebe, diese Liebe lässt euch niemals sterben.
    Mama & Papa - ich liebe euch!

  • Liebe Petra!


    Es gibt rein gar nichts, wofür Du Dich bei uns bedanken müsstest!


    Ich bin einfach nur froh, dass wir Dir ein kleiner Anker sein konnten,
    und bin auch mächtig beeindruckt, was Du gestern für Höchstleistungen
    beim Triathlon gezeigt hast! WOW!!!


    Ist doch manchmal schon irre, welch Kraft noch in einem steckt, obwohl
    man glaubt ertrinken zu müssen....


    Petra, Du schaffst alles und zwar ganz aus eigener Kraft - wir begleiten
    Dich nur ein Stück Deines Weges, wenn Du uns brauchst!


    Eine ganz feste Umarmung schickt Dir


    Kate

    Jan *03.08.2002 +13.03.2007
    Ich darf sein der ich bin, und werden der ich sein kann!

  • liebe petra,


    du glaubst gar nicht, wie froh ich bin, zu sehen bzw. zu lesen, dass es dir wieder besser geht und die sonne wieder scheint.


    ich bin immer für dich da und wünsche dir schöne tage, besonders mit deinem felix. ich weiß, dass du ihn sehr vermisst hast.


    alles liebe und einen festen drücker!
    deine andrea

  • Hallo Petra!


    Ich bin froh, dass es dir wieder besser geht und ein bissl Windstille und Sonnenschein dein Meer ausgleichen!


    Aber: *neugierig bin*, was haben denn die drei Mädels für einen Anker für dich geworfen? (Wenn ich fragen darf!?)


    Alles Liebe!


    Christine

  • hallo christine,


    na klar darfst du fragen :rolleyes: .


    die drei waren tag und nacht telefonisch für mich da und haben mir mit ihren gesprächen, tipps und ihren liebevollen worten beigestanden.
    es kam alles hoch und ich wusste keinen ausweg mehr, aber sie drei waren da.... das war dar für mich die größte hilfe, die ich je erhalten hab.
    ich bin ihnen unendlich dankbar und nur durch dieses forum hab ich so liebe menschen kennenlernen dürfen!
    alleine der gedanke "da ist jemand für mich da, ich brauch nur anzurufen", hat mir geholfen. teilweise hab ich kein wort mehr rausgebracht und nur zugehört,
    diesen "anker" hab ich gemeint!


    liebe grüße
    petra

    Und alles was bleibt ist Liebe, diese Liebe lässt euch niemals sterben.
    Mama & Papa - ich liebe euch!

  • Hallo ihr Lieben!


    Ich hab mich in den letzten Wochen ziemlich wenig hier blicken lassen, ich kämpfe immer noch mit mir.
    Um euch einen Eindruck zu erschaffen, möchte ich euch gerne ein paar Zeilen schenken und euch mitteilen, was in mir vorgeht.


    Trauer. Wann hat sie begonnen? Wann hört sie wieder auf? Was ist Trauer eigentlich?
    Was sie NICHT ist, ist klar. Sie ist nicht gesellschaftsfähig, sie wird nicht akzeptiert. Man muss funktionieren.
    Vor drei Jahren, mein Leben war perfekt - zu perfekt.
    Mein Sohn wurde geboren, ein wunderschöner Moment, doch von da an wurde von mir sehr viel verlangt.
    Meine Mama ist 2 Monate drauf gestorben..... warum nur? Ja, sie war krank, aber ich brauche sie doch so sehr, sie fehlt mir.
    Einfach so, ich hab mich nicht mal verabschiedet, ihr geht es nun gut, sehr gut sogar. Doch mir? Ich vermisse sie. Doch ich habe keine Zeit zum Trauern,
    ich habe einen kleinen Sohn, der mich braucht. Ich habe einen Papa, der mich braucht, ich habe einen Familie, die mich braucht.
    Aber was brauche ich?


    Das Leben geht weiter, ohne darüber nachzudenken, es muss weiter gehen.
    Bis kurz drauf auch mein Papa stirbt. Warum denn nur?
    Eine Leere ist in mir..... ich habe keine Familie mehr, meine Vergangenheit wurde ausgelöscht. Meine Wohnung, in der ich groß wurde, räumte ich aus, ohne mit der Wimper zu zucken - einfach leer. Ich vermisse beide so sehr. Es zerreißt mir das Herz.


    Wo bin ich?
    Welche Aufgabe hab ich denn?
    Es scheint, als ob mir nichts mehr gelingt, alles entgleitet mir, wie Sand durch den Fingern.
    Und da ist wieder diese Trauer, der Halt, der mir fehlt. Die Zuversicht und diese Wärme, die einem nur die Mutter geben kann.
    Mein Halt ist meine Familie, mein Mann, mein Sohn. Doch die Last ist oft zu schwer, ich drohe zu zerbrechen. Oder werde ich stärker?
    Jeder Rückschlag macht einen stark, schöne Weisheit. Doch wo ist sie, meine Stärke?
    Ich sehne mich nach Gelassenheit, nach der Einfachkeit - nach dem Leben.
    Es sind so verdammt große Steine im Weg und wieder frage ich mich, wer die wohl für mich da hingelegt hat.
    Es kostet unendlich viel Kraft und einen Stein zu überwinden und schon liegt der nächste bereit und wartet auf mich.
    Doch ich hoffe so sehr, dass es irgendwann Kieselsteine werden und ich mit einer Leichtigkeit darüber springen werde.


    Mit diesen Felsen habe ich zu kämpfen, für einige kostet dies wahrscheinlich ein Lächeln, doch für mich unsbeschreibbar viel Energie.
    Was ich jedoch in den letzten 3 Jahren Trauer und Hoffnungslosigkeit gelernt habe, dass ich stärker bin, als ich mir je zugetraut hätte.
    Ich bin mir sicher, dass ich meine großen und kleine Felsen überwinden werde, auch wenn ich oft am Boden liege.
    Zurzeit bin ich erst am Anfang des Felsens, ganz unten und suche einen Weg,nur einen kleinen Hinweis, wie ich das alles bewältigen kann.
    Hoffnung? Ja, Hoffnung ist noch da, Hoffnung auf einen Funken, auf eine klitzekleine Sternschnuppe, die mir die Kraft gibt.


    In einem einzigen Leben - in meinem Leben - muss ich soviel durchleben, lernen und akzeptieren. Das braucht Zeit, viel Zeit.


    Alles Liebe
    eure Petra

    Und alles was bleibt ist Liebe, diese Liebe lässt euch niemals sterben.
    Mama & Papa - ich liebe euch!

  • Liebe Petra


    Schön, wieder von dir zu lesen und es tut mir leid wenn es dir nicht so gut geht.


    Ich kann dich sehr gut verstehen, wenn man mit diesen Felsen zu kämpfen hat und ich glaube hier kostet es keinem ein Lächeln, weil wir wissen wie schwer es ist die Trauer zu verarbeiten. Ganz egal wenn wir verloren haben.
    Es ist einfacher den anderen zu helfen, als zu erkennen was man selber braucht und einem gut tut, da schließe ich mich auch ein.


    Du hast deine Mama ja auch verloren, wo du sie so dringend gebraucht hättest. Nach der Geburt meines Sohnes war meine Mutti immer diejenige, die ich als erstes um Rat gefragt habe und auch als erstes erzählt habe, welch Fortschritte er schon wieder gemacht hat.
    Das alles konntest du nicht.


    Ich wünsche dir viel Kraft und das deine Felsen bald nur mehr Kieselsteine sind.


    Liebe Grüße
    Chrisi

  • ..... heute ist ein ganz besonderer Tag - der Tag an dem alle Gräber wunderschön geschmückt sind, der Tag, wo wir an unsere Lieben besonders denken.
    Ich war heute morgen am Friedhof und war wie jedes Jahr fasziniert, wieviel Menschen an diesem Tage dort sind. Die Sonne strahlt mit der ganzen Kraft und deutet auf ein besonderes Ereignis an. Nachmittag gibt es dann eine Messe am Grab, wo wir unseren Verstorbenen gedenken.


    Als Kind fand ich das immer nervig, eine ganze Stunde am Grab zu stehen. Heute bin ich stolz auf das Grab meiner Eltern, dass ich für sie ausgesucht habe und mit viel Liebe schmücke. Es ist der Ort, wo ich ihnen besonders nahe bin. Auch heute wieder, treibt es mir Tränen in die Augen, sie fehlen......


    Ich denke heute an jeden Einzelnen von euch.


    Alles Liebe
    Eure Petra

    Und alles was bleibt ist Liebe, diese Liebe lässt euch niemals sterben.
    Mama & Papa - ich liebe euch!

  • Hallo ihr lieben heute ist für mich auch ein sehr trauriger Tag, gehe um 14 Uhr zum Friedhof.Die Tochter meines Mannes hat gerade angerufen das sie krank ist und nicht mit kann zum Friedhof aber sie denkt ganz fest an uns.Werde wahrscheinlich mit meiner Tochter allein dort sein , da die Geschwister von meinen Mann mit Trauer nicht umgehen können. Aber ich werde das alles schaffen habe schon soviel geschafft. Mein Mann sagte immer : Was uns nicht umbringt macht uns nur noch stärker."


    Am 09.11. hätte er seinen 53 Geburtstag versuche alle Kinder einzuladen , es wird alles sehr weh tun aber ich finde man muß über die Trauer und den großen Schmerz reden.


    Werde an euch alle Denken


    Dagi

  • hallo nach langer zeit melde ich mich auch wieder,ich gehe zu allerheiligen nie seit mein vater gestorben ist ans grab.weil da kommen immer all die ,die das ganze jahr nie zeit haben.Ist das eigentlich der sinn ,dasss man nur an diesen tag zum friedhof geht???Ich gehe immer an seinen lieblingsplatz ,denn da weiß ich immer das er mir sehr nah ist.meinen verwandten paßt das nie.aber sie müßen mich halt so lassen.komme ja sonst fast jeden tag an seinen grab und zünde eine kerze an.


    lg aus hall(eva)

  • Liebe Petra, Dagi und Eva!


    Vielen Dank für Eure Zeilen, die verraten wie Ihr den heutigen Tag
    geplant habt und was Euch persönlich an diesem speziellen Tag besonders wichtig
    ist.
    Es zeigt, wie vielseitig man diesen Tag gestalten kann und dass man nicht
    nur streng nach Plan die öffentlichen Termine wahrnehmen muss...


    Ich habe heute für meinen Grabbesuch die Stille der Dunkelheit gewählt,
    weil ich die Stimmung der vielen Lichter am Friedhof genießen und
    ganz in Ruhe meinen "Dicken" besuchen wollte....da konnte ich ganz für mich
    ihm nahe sein - ohne Ablenkung und ohne den Massenansturm - denn
    am Urnenhain kann es mitunter dann ziemlich eng werden....
    Sein Teddybär trägt nun einen roten Schal - er ist also für die nahende Kälte
    gewappnet :) !


    @ dagi - was hast Du für den 53. Geburtstag Deines Mannes Besonderes
    geplant?


    @ eva - ich findes es schön, dass Du den Lieblingsplatz Deines Vaters an diesem
    Tag aufsuchst - möchtest erzählen, was für ein Platz das ist?


    Meine Gedanken waren heute auf jeden Fall auch ganz fest bei Euch!
    Noch einen ruhigen Abend wünscht Euch


    Kate

    Jan *03.08.2002 +13.03.2007
    Ich darf sein der ich bin, und werden der ich sein kann!

  • Hallo zusammen,


    vielleicht kann man "Allerseelen" auch so sehen: Die Tatsache, dass sich an dem Tag alle treffen, um an die Toten zu denken (weil man mit der Nase drauf gestoßen wird), führt auch dazu, dass die Familie zusammenkommt (wenn alles gut geht) und man in Gemeinschaft gedenkt und trauert. Das gibt Sicherheit.


    Ich habe Allerheiligen/Allerseelen immer sehr gerne gefeiert. Schon als Kind bin ich da sehr gern auf den Friedhof gegangen und hab mir die schrägen Friedhofswalzer der Rumer Bläser angehört ... (ich war wohl schon immer ein wenig eigen, was dieses Thema angeht ;-) Danach kam die Großfamilie zusammen. Das war dann immer nett mit meinen Tanten, Onkeln, Cousinen und Cousins.


    Gestern hab ich es nicht aufs Grab geschafft, weil ich beruflich unterwegs war und das ist mir richtig abgegangen!


    Liebe Grüße


    Christine

  • Etwas verspätet melde ich mich und auch ich möchte euch mitteilen, wie ich den gestrigen Tag verbrachte. Ich stand schon etwas schwermütig relativ früh auf, da ich mit meiner Schwester bereits um 8.00 morgens das Grab unserer Eltern besuchte. Wir haben heuer ein Gesteck in hellem lila gewählt und dazu besorgte ich einen kleinen Engel, der auf einem Herz sitzt und die Inschrift trägt "kurz ist das Leben - ewig die Erinnerung.


    Ich stand am Grab aber weinen mußte ich gestern erst abends. Am Nachmittag waren wir bei meiner Nichte zu Kaffee und Kuchen sprachen viel über unsere Eltern und am abend, als ich alleine zuhause saß, übermannten mich wieder die schrecklichen Bilder von damals.


    Für mich ist der Gang zum Friedhof immer schwer, aber da gibt es besondere Tage, wie eben Allerheiligen, Weihnachten, Jahrestage,Geburtstage da "geht" es gar nicht. Da komme ich auch heute noch aus dem Heulen kaum raus. Aber ich bin hier sicher nicht die einzige, der es so ergeht.


    Schön das es euch gibt und noch einen geruhsamen Abend wünscht euch allen


    Claudia

  • ...ich möchte kurz schildern:
    Wie ihr ja wisst,ist mein Onkel im April gestorben. Ich bin mit meinem 7 jährigen Sohn nach St.Johann gefahren,um das Grab zu besuchen.Yan, mein Sohn, war nie mit mir im KH, als es Onkel Loisl so schlecht ging...ich hab ihn auch nicht zur Beerdigung mitgenommen, weil ich es nicht für angebracht hielt. So hat Yan das im Grunde nie so wirklich realisiert. Er war zwar zwischendurch des Öfteren am Grab und hat auch geholfen es für Allerheiligen herzurichten.Yan ist es an diesem Tag sehr schlecht gegangen. Er hat fürchterlich geweint und gesagt, dass er Onkel am liebsten ausgraben würde. Bei ihm ist alles hochgekommen,was ja keineswegs schlecht ist! Mir hat er halt so furchtbar leid getan, weil er sich fast nicht mehr fangen konnte :(
    Ansonsten finde ich Allerheiligen recht schön! Die Stimmung... die Musikkapelle spielt... Alles drumherum einfach!


    Anbei möchte ich noch kurz erwähnen, dass heute um 24.30 Uhr, Mein Cousin Gestorben ist. Er war sterbenskrank - schon ewig lange - und ich bin heilfroh,dass er endlich gehen durfte!
    Als der Weg zu lang und der Hügel zu steil wurde, nahm Gott seine Hand und sprach: Komm Heim!


    Ich drücke euch ganz lieb :)

    Notwendig ist im Augenblick des Todes ein unbesiegbarer Glaube voll höchster geistiger Gelassenheit.

  • Liebe Chris :D
    Ich konnte heute leider nicht zur Beerdigung fahren ... aber meine Schwester und mein Bruder sind gegangen und haben auch mich vertreten :))
    Gedanklich war ich natürlich in St.Johann - das kann ich nicht abstreiten.
    Ja, er war noch sehr, sehr jung; aber er war sterbenskrank! Er war sowas von arm! Die Wunden sind schon bis zu den Knochen gegangen usw. Er hatte ARGE Schmerzen, konnte nicht mehr reden uvm. Ich möchte da jetzt nicht tiefer ins Detail gehen, weil es so grausam ist!
    Ich war nicht wirklich in Kontakt mit ihm, hab ihn vor ca.2 Jahren das letzte Mal gesehen .... meine Mutter ist einmal die Woche zu ihm gefahren, meine Schwägerin auch ^^
    Jedoch ist es mir trotzdem sehr nahe gegangen, aber wie gesagt, ich hab´s ihm gegönnt. Auch seine Mutter! Sie hat zu der meinen gesagt, dass sie ihn jetzt loslassen kann, dass sie bereit ist, wenn Loisei geht.
    Es war recht interessant, weil des NAchts um 12.30 läutete im elterlichen Schlafzimmer der Wecker, welcher aber NICHT gestellt wurde ... die Eltern rannte sofort ins Haus nebenan, wo Loisei wohnte und als sie zu ihm kamen, schlief er ein :(


    Ja, dieses Loslassen ... das habe ich auch erst lernen müssen; und ich bin mir sicher, dass leidende Personen, welche dem Tod schon sehr nahe sind, spüren wenn man sie loslassen kann; dann ist es auch für diese Personen einfach "zu gehen".
    So denke ich :D

    Notwendig ist im Augenblick des Todes ein unbesiegbarer Glaube voll höchster geistiger Gelassenheit.

  • Hallo ihr Lieben,


    ich hoffe, die ein oder andere kann sich noch an mich erinnern :S , ich war leider schon länger nicht mehr hier.
    Darum dachte ich mir, es ist an der Zeit mich endlich wieder zu melden.


    Mir geht es soweit gut. Weihnachten und Sylvester hab ich gut rumgebracht - es war so stressig, dass ich nicht eine Minute zum Nachdenken hatte.
    So ging es mir bis gestern....... schon komisch. Das passt mir nun auch wieder nicht. Die Trauer ist anders geworden, ich hab keine Zeit zum denken und dann überfällt es mich wieder wie aus heiterem Himmel - davor hab ich auch ein wenig Angst.


    Meine Schwiegermutter war nun 3 Wochen hier bei uns, morgen fährt sie wieder nach Hause. Ich hab mich schon sehr an sie gewöhnt, es war wieder jemand für mich da. Ich hab mir nie gedacht, dass ich das jemals fühle und denke, aber in einer klitzekleinen Weise ist sie für mich eine Mutter geworden. Wir verstehen uns, was leider nicht immer so war, darum genieße ich das jetzt umso mehr. Aber sie wohnt ja leider 800 km weit weg und kommt dann erst zu Ostern wieder. Die letzten Tage haben wir die erste Jahresmesse ihres Mannes geplant, das war schön. Sie hat sich schöne Sprüche ausgesucht und wir haben sehr viel über ihren Mann gesprochen. Es hat uns beide sehr gut getan.


    Tja und dann fängt der Alltag wohl wieder am Montag an.


    Ich hoffe, euch geht's allen recht gut, da ich leider so lange nicht hier war, begrüße ich alle neuen Mitglieder von ganzen Herzen. Ich werde es leider nicht schaffen, mir alle Beiträge durchzulesen, aber es tut gut zu sehen, wie groß unsere Gemeinde mittlerweile geworden ist.


    Alles Liebe
    Eure Petra

    Und alles was bleibt ist Liebe, diese Liebe lässt euch niemals sterben.
    Mama & Papa - ich liebe euch!

  • schön von dir wieder zu hörren,wie geht es dir sonst so,es ist schön das du ein gutes verhältnis zu deiner schw,,,mutter hast..ja jetzt kommt der altag wieder und wieder neue sorgen und probleme aber das ist das leben,,hoffe wir lesen uns jetzt öfters wieder,,liebe grüße sili

    Arme kleine Seele leid und Schmerz warn diese Welt.


    Kommt ein Engel nun vom Himmel,sanft im Arm,er dich jetzt hält.