• Liebe Carmen,

    Endlich kann ich wieder schreiben. Aspetos macht jedes Jahr das Gleiche mit mir. Jetzt weiß ich aber was ich machen muß.

    ....."untergehen lassen" was sollen solche Aussagen. Menschen ohne jegliche GefĂŒhle sind das in meinen Augen. Es sind jene die meinen.....bei uns gibt es sowas nicht. Ich schreibe nicht was sich von solchen Leuten halte.

    Du bist so eine tolle, liebe Mama. Hast auch schon soviel durchstehen mĂŒssen. Viel mehr als in ein Leben passt. Machst einen tollen Job. Ein Beruf der einem viel abverlangt. Und hattest so viele Verluste.

    Wie schreibt Elster so lieb "es reicht jetzt". Sie hat bestimmt schon was "beantragt". 😊

    Carmen, er wird sich fangen. Ich wĂŒnsche es ihm und dir sehr. Und er kann sich deiner Hilfe sicher sein. Nur gehen muß er seinen Weg alleine. Wie oft hab ich Christoph gesagt das er zum Arzt gehen muss.

    1.90 m. groß....das wird schon wieder, Mama...😱

    Wenn er seine Schmerzen nicht mehr ertragen kann, muß er als Notfall in ein Krankenhaus.

    Ach Mensch....đŸ«¶

  • Liebe Carmen,


    natĂŒrlich lĂ€sst man sein Kind als Mutter nicht im Stich! Ich glaube, dass es eher mangelnde Erfahrung und Unbedachtheit sind, die Menschen so etwas sagen lassen. Wenn man solche Erfahrungen nicht gemacht hat, hat man schlicht einfach keine Ahnung, was das bedeutet. Geht uns als Trauernde auch nicht anders. Die Not, die man als Mutter hat, die Verzweiflung und Ohnmacht, wenn die Kinder sich nicht helfen lassen wollen oder können. Das ist schlimm und jede normale Mutter hilft, wo sie nur kann. Das war bei meiner Mutter in Bezug auf meinen kranken Bruder auch nicht anders. Und auch ich als Schwester fĂŒhle diese Ohnmacht und Hilflosigkeit. Man wĂŒrde gerne helfen aber man kann nicht (oder nur in bestimmten Punkten).

    Es tut mir so leid, dass Du das auch noch als Herausforderung hast, Du hast doch schon genug mitgemacht. Aber leider nimmt das Leben keine RĂŒcksicht darauf



    Ich drĂŒcke Dir die Daumen, dass Dein Sorgenkind sich bald behandeln lĂ€sst und einen neuen Job findet. Dass es fĂŒr ihn besser wird und auch Du mal Kraft schöpfen kannst
.


    lg CathrinđŸ«‚đŸ˜˜

  • Liebe Carmen


    Kann den anderen nur beipflichten.

    Ahnte nicht was du noch fĂŒr Sorgen hast.
    Und was du dir "anhören" musst :cursing:
    Also bitte.


    Zahnarztangst kenne ich noch wie erwÀhnt moderat.


    Wenn ich etwas ausbreite:
    Da gab es auch andere Zeiten.
    Erfahrungen als Kind.
    Bis auf einen einzigen Zahn fielen bei mir alle mit Karies aus.
    (wÀhrend bei meinem Sohn alle bis auf einen ohne Karies ausfielen, vier ZÀhne mit wenig Karies geflickt.
    Seit Schulalter soweit alles OK, ZĂ€hne sind auch gerade)


    Mit 15 habe ich dann nicht mehr den Mund aufgemacht beim letzten Termin.
    Fast fĂŒnf Jahre nicht mehr beim Zahnarzt gewesen.
    In meinem Mund zog es an vielen Stellen.
    NatĂŒrlich machte sich meine Mutter auch Sorgen.
    Aber wirklich erreichbar war ich in den jugendlichen Jahren nicht. Habe verdrÀngt.


    Habe nach den Jahren einen sympathischen Zahnarzt gefunden (den meines Bruders) und alles flicken lassen. 13 Löcher.
    Da war ich dann einige Jahre Àlter und wusste dass ich mal wirklich Probleme bekommen werde wenn ich nicht mehr zum Zahnarzt gehe.
    (was bei extremen Angstpatienten nicht mehr funktioniert stelle ich mir vor. Wie eine Blockade)


    Hatte GlĂŒck dass sich das damals nicht tiefer ausgebreitet hat.
    Leider habe ich ca. alle zwei Jahre mindestens ein Loch. Ist geblieben.
    Einmal Wurzelbehandlung. Leider bis hinein ausgebreitet.

    Einzig vier Jahre lang hatte ich mal kein Karies.
    Da habe ich fĂŒnf Mal pro Tag geputzt, fĂŒnf Mal Zahnseide, fĂŒnf Mal gespĂŒhlt. Extrem.
    Das schaffe ich so auch nicht (mehr) wirklich.
    Und die sauren GetrÀnke sind eben auch so ein Punkt etc.
    Mit Extra-Fluor putze ich regelmÀssig.


    Meine Mutter hatte in meinem Alter (und jĂŒnger) kaum mehr ZĂ€hne.
    Sie hatte auch keine guten ZĂ€hne und man hat gezogen.
    Recht frĂŒh hatte sie dann ein kĂŒnstliches Gebiss.


    Bin jeweils sehr angespannt bis ein Zahnarzttermin fertig ist.
    Aber so selten ist Zahnarztangst meine ich nicht.


    Wenn auch extreme Angst noch eine andere Höhe ist.
    Nicht so einfach.


    Hoffe es klappt mit der Klinik und einem schnellen Termin.


    LG
    Simon