Liebe Carmen. Du bist eine treue Seele .Man bekommt immer gleich eine Antwort. Das mit der FlĂŒssigkeit ist wirklich immer ein groĂes Problem bei Ă€lteren Leuten. Das habe ich im Krankenhaus oft gesehen, wie schwer sich manche mit dem Trinken tun. Ich gehöre ja auch zu den genannten Ă€lteren Leuten. Ich habe mir das Trinken regelrecht angewöhnt. Ich habe mir gerade wieder meine erste Tagesration gemacht, bestehend aus 3 groĂen Tassen Tee und einer Tasse Kaffee. Ab Mittag geht es dann mit Mineralwasser weiter. Ich merke sofort, wenn ich nicht genug trinke. Da habe ich dann Probleme auf der Toilette. Die Nieren spĂŒlen durch das Trinken viel schĂ€dliche Substanzen aus. Gestern war ich zum Anpassen der Prothese ( Model) beim Zahnarzt. War 'ne ganz schöne Prozedur .Aber ich habe es geschafft. Der Fahrstuhl ist wieder in Ordnung und ich konnte mit meinem Rollator gehen. Ich glaube, er wird mich auch in Zukunft oft begleiten. Ich kann da alle meine Sachen und den Einkauf transportieren und ich laufe sicherer. Anfangs kam ich mir natĂŒrlich auch etwas komisch vor. Aber wegen anderer Leute sich etwas gutes nicht gönnen, wĂ€re doch mehr als dumm. AuĂerdem wird einem immer geholfen, und sei es nur ,eine TĂŒr zu öffnen. So,liebe Carmen, du bist ja auf deiner Arbeit. Komm gut ĂŒber die Runden.Alles Gute fĂŒr deine Familie. Ganz liebe GrĂŒĂe von Christine.
111 Tage
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Liebe Christine gut das der Fahrstuhl wieder geht ...ich finde es mega praktisch mit dem Rollator mein Fred hatte auch einen und auch ich werde ein benutzen wenn es soweit ist...komm gut durch den Tag
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Liebe Carmen. Ich habe herausgefunden ,daĂ wir im Haus im Erdgeschoss einen Abstellraum fĂŒr FahrrĂ€der und Ă€hnliches haben. Da kann ich dann , sollte der Fahrstuhl mal wieder streiken, den Rollator abstellen. Ich muss dann zwar zu FuĂ die Treppe hoch, aber das ĂŒbe ich ja in Zukunft etwas und schweren Einkauf muss ich ja nicht machen , dafĂŒr habe ich ja meinen Lieferdienst. So richte ich mir das Leben so gut wie möglich ein. Das ist enorm wichtig. Nun frage ich noch,wer ist denn Fred? Ich bin aber auch neugierig. Mach es jut.
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ach Christine...Fred ist mein verstorbener Mann und Lars mein verstorbener Sohn
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Ach Mensch, ich bin manchmal auch ein Dussi. Du schreibst ja " hatte " .Dann hÀtte ich es mir denken können. Wer Lars ist ,weià ich .
.Ich hoffe, du kannst mir verzeihen.
Konnte dein Mann auch nicht so gut laufen ? -
Als er noch gesund war klar aber 4 Jahre LeukÀmie haben aus einem 50 jÀhrigen gesunden Menschen ein gebrechliches Menschenkind gemacht das mit 55 den Kampf verloren hat

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Liebe Carmen. Wo nimmst du die Kraft her,die du in deinem jetzigen Leben versprĂŒhst? Erst Fred,dann Lars,wie kann ein Mensch das ertragen? Ich bewundere dich.
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Ich habe das Buch von Guido Westerwelle gelesen. Ich war stark beeindruckt. Er ist dann, als er glaubte geheilt zu sein ,doch gestorben. Wie dankbar kann der Mensch sein,der von so einer heimtĂŒckischen Krankheit verschont bleibt.
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ja der Guido Westerwelle...das war auch traurig...wir haben wie er und viele viele andere gehofft ,gekĂ€mpft..die schwere Chemo dann die Transplantation erst warten auf einen Spender usw ...war nicht einfach und du kannst mir glauben mehr als einmal wollte ich aufgeben ...und hab gefragt wofĂŒr und wozu ...auch heute frage ich mich das oft ....aber dann sag ich mir das unsere Lieben so gerne geblieben wĂ€ren....und versuche dann aus dem Loch zu kommen...
nicht jedrr Tag ist ein Kampf aber schon ganz schön viele -
Das hast du schön gesagt. Genau, unsere Lieben wÀren gerne geblieben. Das Leben ist zu kostbar.

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