• Liebe Carmen. Du bist eine treue Seele .Man bekommt immer gleich eine Antwort. Das mit der FlĂŒssigkeit ist wirklich immer ein großes Problem bei Ă€lteren Leuten. Das habe ich im Krankenhaus oft gesehen, wie schwer sich manche mit dem Trinken tun. Ich gehöre ja auch zu den genannten Ă€lteren Leuten. Ich habe mir das Trinken regelrecht angewöhnt. Ich habe mir gerade wieder meine erste Tagesration gemacht, bestehend aus 3 großen Tassen Tee und einer Tasse Kaffee. Ab Mittag geht es dann mit Mineralwasser weiter. Ich merke sofort, wenn ich nicht genug trinke. Da habe ich dann Probleme auf der Toilette. Die Nieren spĂŒlen durch das Trinken viel schĂ€dliche Substanzen aus. Gestern war ich zum Anpassen der Prothese ( Model) beim Zahnarzt. War 'ne ganz schöne Prozedur .Aber ich habe es geschafft. Der Fahrstuhl ist wieder in Ordnung und ich konnte mit meinem Rollator gehen. Ich glaube, er wird mich auch in Zukunft oft begleiten. Ich kann da alle meine Sachen und den Einkauf transportieren und ich laufe sicherer. Anfangs kam ich mir natĂŒrlich auch etwas komisch vor. Aber wegen anderer Leute sich etwas gutes nicht gönnen, wĂ€re doch mehr als dumm. Außerdem wird einem immer geholfen, und sei es nur ,eine TĂŒr zu öffnen. So,liebe Carmen, du bist ja auf deiner Arbeit. Komm gut ĂŒber die Runden.Alles Gute fĂŒr deine Familie. Ganz liebe GrĂŒĂŸe von Christine.

  • Liebe Christine gut das der Fahrstuhl wieder geht ...ich finde es mega praktisch mit dem Rollator mein Fred hatte auch einen und auch ich werde ein benutzen wenn es soweit ist...komm gut durch den Tag

    Am Ende des Regenbogen sehen wir uns wieder :*

    meine beiden tollen MĂ€nnerđŸ–€đŸ«¶đŸ–€

  • Liebe Carmen. Ich habe herausgefunden ,daß wir im Haus im Erdgeschoss einen Abstellraum fĂŒr FahrrĂ€der und Ă€hnliches haben. Da kann ich dann , sollte der Fahrstuhl mal wieder streiken, den Rollator abstellen. Ich muss dann zwar zu Fuß die Treppe hoch, aber das ĂŒbe ich ja in Zukunft etwas und schweren Einkauf muss ich ja nicht machen , dafĂŒr habe ich ja meinen Lieferdienst. So richte ich mir das Leben so gut wie möglich ein. Das ist enorm wichtig. Nun frage ich noch,wer ist denn Fred? Ich bin aber auch neugierig. Mach es jut.

  • Als er noch gesund war klar aber 4 Jahre LeukĂ€mie haben aus einem 50 jĂ€hrigen gesunden Menschen ein gebrechliches Menschenkind gemacht das mit 55 den Kampf verloren hat :13:

    Am Ende des Regenbogen sehen wir uns wieder :*

    meine beiden tollen MĂ€nnerđŸ–€đŸ«¶đŸ–€

  • ja der Guido Westerwelle...das war auch traurig...wir haben wie er und viele viele andere gehofft ,gekĂ€mpft..die schwere Chemo dann die Transplantation erst warten auf einen Spender usw ...war nicht einfach und du kannst mir glauben mehr als einmal wollte ich aufgeben ...und hab gefragt wofĂŒr und wozu ...auch heute frage ich mich das oft ....aber dann sag ich mir das unsere Lieben so gerne geblieben wĂ€ren....und versuche dann aus dem Loch zu kommen...:13:nicht jedrr Tag ist ein Kampf aber schon ganz schön viele

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  • Mein Liebeling ❀es ist ein leidiges Auf und Ab ...körperlich geht's ihm gut ...nun setzt der Kopf wieder aus ....mit randalieren, schreien usw...gestern hat er ganz schön bambule gemacht...Petra hat frĂŒh einen Termin...entweder er geht auf die Geri dort im Krankenhaus...aber er will nach Potsdam đŸ«€echt krass...ich hab heute frei...und fahre hoffentlich mit Florian zum Zahnarzt...und dann mal schauen was Petra berichtet...du siehst alles wie immer 😐😞bis spĂ€ter mein Schatz ❀ đŸ–€ ❀

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    meine beiden tollen MĂ€nnerđŸ–€đŸ«¶đŸ–€

  • Liebe Carmen. Ach Mensch, so ein Drama. Warum will er denn nach Potsdam in die Geriatrie?Deine Schwester kann einem ja echt leidtun. MĂ€nner können manchmal recht schwierig sein wie kleine Kinder. Ich wĂŒnsche dir einen angenehmen Tag. Liebe GrĂŒĂŸe von Christine.

  • da ist seine Tochter und enkelchen seine Tochter arbeitet auf der geri aber fĂŒr Petra sind es 90 min fahren eine Tour...und ja im Moment ist er schlimmer als ein kleines Kind

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    meine beiden tollen MĂ€nnerđŸ–€đŸ«¶đŸ–€

  • Deine Schwester hat mein grĂ¶ĂŸtes MitgefĂŒhl! Er scheint nicht in der Lage zu sein, vernĂŒnftige Entscheidungen zu treffen. Dennoch... vielleicht wĂ€re der Abstand nicht das Schlechteste fĂŒr Petra. So kann man nur ein mal pro Woche legitim verlangen, dass sie dorthin fĂ€hrt. Und sie könnte sich erholen. Er wĂ€re ja in der direkten NĂ€he zu Familie.
    Liegt es an seinem Gesamtzustand, dass er so reagiert? Das musst du natĂŒrlich nicht beantworten.

    Unsere Toten sind nicht abwesend nur unsichtbar,

    sie schauen mit ihren Augen voller Licht in unsere Augen voller Trauer.

    Es gibt ein Wiedersehen auf einer anderen Ebene.

    Und die Seelen unserer Vorausgegangenen begleiten uns

    Aurelius Augustinus

  • Liebe Elster...die Ärzte erklĂ€ren es so das ab einem gewissen Alter die Angst vor dem Sterben mit jedem Krankenhaus stĂ€rker wird und sie schneller in ein Delir kommen...jedes Piepen der GerĂ€te, jede Pillendose birgt Gefahr...das sie ihn wie er sagt kalt machen wollen...es ist krass...und falls er wirklich nach Potsdam kommt wĂ€re es fĂŒr Petra noch krasser wĂŒrde jeden Tag fahren oder dort bleiben und sich dann auch noch um die MĂ€dels kĂŒmmern...keine Erholung...aber das kann ich nicht beeinflussen nur da sein

    Am Ende des Regenbogen sehen wir uns wieder :*

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  • Uff... Frauen ĂŒbertreiben es oft mit der FĂŒrsorglichkeit. Sie kann da wohl nicht aus ihrer Haut. Erst eine eigene Krankheit oder Verletzung könnte sie "ruhigstellen", zumindest körperlich. Diese getriebene ÜberfĂŒrsorglichkeit kenne ich noch aus der Zeit wo Feechen so krank war. Es ist so schmerzhaft nichts tun zu können, was einen echten Unterschied macht und so rödelt und rödelt man weiter, um ĂŒberhaupt etwas zu tun.

    Seine Angst ist ja auch echt. Delir hin oder her. Er hat Angst! Und das kann man ihm ja nicht absprechen.
    Was fĂŒr eine furchtbare Situation! Nein, natĂŒrlich kannst du das nicht beeinflussen. Da sein ist aber schon viel. Das musst du ja schließlich bei allem eigenen Leid auch noch irgendwie aushalten.

    Ich wĂŒnsche weiterhin fĂŒr alle das Beste!

    Unsere Toten sind nicht abwesend nur unsichtbar,

    sie schauen mit ihren Augen voller Licht in unsere Augen voller Trauer.

    Es gibt ein Wiedersehen auf einer anderen Ebene.

    Und die Seelen unserer Vorausgegangenen begleiten uns

    Aurelius Augustinus

  • Liebe Carmen. Ich lag schon 2 mal in einer Geriatrie hier in Berlin. Das war schon eine Erfahrung wert.Ich konnte nach der HĂŒftgelenkprothese nicht alleine zu Hause bleiben. Und das andere mal wegen meiner Herzrythmusstörungen, die einfach nicht weggehen wollten.Ich hatte bis dahin keine Ahnung, was eine Geriatrie ist. Die Ärzte aus dem Krankenhaus rollten mit den Augen, sie tuschelten und ich fragte,warum.Sie meinten, das wĂ€re nichts fĂŒr mich,das ist fĂŒr schwerstkranke Patienten,denen man versucht noch etwas zu helfen, bevor sie entweder ins Heim oder gar nicht mehr rauskommen. Ich bin trotzdem gegangen. Ich könnte jetzt einen Roman schreiben, was ich da erlebt habe. Es sind immerhin 3Wochen die man dort mindestens bleibt. Kurz nur: ich habe dort gesehen, was es fĂŒr schlimme Krankheiten geben kann, ich habe dort liebevolle Mitpatienten erlebt, ich habe mich dort eingebracht, indem ich meiner Zimmernachbarin Sachen von mir geschenkt habe ,weil sie nur im Nachthemd eingeliefert wurde und niemanden hatte,der ihr was bringen könntet, ich habe erlebt, wie meine andere Zimmernachbarin einen kĂŒnstlichen Darmausgang hatte und nach jedem Essen aufstand,um aufs Klo zu gehen, weil das Essen sofort fast unverdaut wieder rauskam ,ich habe unsere Zimmer geschmĂŒckt mit Lichterketten und Blumen, die mir mein Enkel immer vorbeibrachte,ich habe mein schönes ParfĂŒm benutzt, meine Tochter schickte mir eine kleine Katze aus Gummi,die im dunklen immer leuchtete ........... Warum schreibe ich das?Ich bin nach 3 Wochen entlassen worden, beide male in einem besseren Zustand. Man konnte dort viel differenzierter mich behandeln. Das Personal bestand zwar aus vielen AuslĂ€ndern ,aber die waren sehr fleißig und kompetent.Das Essen war Spitze. Die Geriatrie hatte eine eigene KĂŒche. Im Gegensatz zu den meisten anderen Patienten war ich ein leichter Fall. Die Schwestern kamen gerne in unser Zimmer. Ich habe auch mit dafĂŒr gesorgt, dass es ordentlich war. Das soll kein Eigenlob sein.Ich weiß aber, daß es dazu beitragen kann,dass es einem besser geht. Ich habe heute noch Kontakt zu den beiden Damen aus meinem Zimmer. Das VerrĂŒckte war,dass ich beim 2..Mal in dieselbe Geriatrie kam und mich das Personal wiedererkannte.Wir hatten auch manchmal Spaß. Zum Beispiel empfing mich beim ersten Mal der Pfleger mit den Worten, ob ich eine Kreuzfahrt machen will. Ich war mit einem großen Koffer gekommen. FĂŒr mich stand fest dass, ich nicht die ganze Zeit im Bett liegend verbringen muss. Also brauchte ich doch Kleidung. Liebe Carmen. Es gibt im Leben Dinge, die vergisst man nie. Noch zu bemerken ist, daß ich von dort zeitnah in eine Reha beide male gekommen bin.

  • Liebe Elster und liebe Christine gerade kam von meiner Sister das W.nun auf die Innere Geri kommt er hat zugestimmt fĂŒr ein zwei Tage ...nachher fahren wir wieder hin ...ich kann mich gut daran erinnern wie ich agiert habe als Fred krank wurde ...ich glaube das sind wir Frauen...ich hab damals auch immer das Zimmer von Fred schön gemacht oft konnte ich ja mit im Zimmer bleiben die Schwestern sagten immer das sie uns die Suite herrichten...ich hab ihnen dann immer die Pflege abgenommen...hab mein Schatz gewaschen ,gefĂŒttert war ja 24 stunden da ...

    Am Ende des Regenbogen sehen wir uns wieder :*

    meine beiden tollen MĂ€nnerđŸ–€đŸ«¶đŸ–€

  • Liebe Christine


    ja hab ich gelesen, wĂ€re auch nicht mein Satz aber manchmal ist es eben ein MomentgefĂŒhl auch wenn ich das selber nicht kenne und es ist oft auch nicht so krass gemeint sondern eher die Situation und das man sein Leben wieder haben möchte.


    Vlg. Linchen


    Liebe Carmen,


    meine GĂŒte es geht hoch und runter Deine Petra tut mir richtig leid aber auch W. es ist richtig schlimm.

    Ihr schafft das Du bist da aber ja sie brÀuchte dringend Ruhe.


    Vlg. Linchen