Posts by Nebelfrau

    Liebe Tigerlily,


    (ich kenne diesen Namen von der Band)...


    ich habe gerade deine wunderschöne Parte angesehen, wie liebevoll und poetisch du sie gestaltet hast...

    besonders berührt hat mich der Satz...



    "Der Tod bedeutet überhaupt nichts. Ich bin einfach in einen anderen Raum gegangen. Ich bin ich und du bist du. Was wir füreinander waren, sind wir noch"



    ...


    das ist so schön!


    Und die Parte ist so wunderschön!


    (einer meiner Onkel war auch Flieger und ist ebenfalls abgestürzt, auf seinem Grabstein steht "Fliegen war sein Leben"...ich glaube neben der Liebe zu dir war das bei deinem Hannes wohl auch so...)


    Ich weiß bei mir ist es so, dass tröstliche Gedanken manchmal sehr gut wirken, und dann wieder vergessen sind weil der Schmerz so unendlich groß ist. Ich hoffe, du kannst die Kraft dieses Satzes, der dir gleich einmal eingefallen ist für deinen geliebten Mann, nahe an dein Herz holen, so dass er dich schützt.


    Dass das Leben auch mal keinen Sinn macht gerade, ist normal.

    Falls die Gedanken zu stark werden gibt es Rund um die Uhr Hilfe, bitte denk dran.

    Und sonst wünsche ich dir einfach dass die Trauerwelle wieder sanfter wird.


    Gibt es etwas dass dir hilft, sie durch zu stehen?

    Wie Hedi geschrieben hat?



    Alles Liebe zu dir!,


    Malena <3

    Liebe Still Crazy,


    ich stelle mir das schwierig und aufreibend vor, diese Zerrissenheit...

    und ich hoffe Idie Erinnerungen an deine Mutter und ihre Zeit der Krankheit belasten dich nicht zu sehr.

    ich frage mich gerade...gibt es irgend eine Möglichkeit die Onkologie und das Palliativ-Team" an einen Tisch zu bringen"?

    Wie steht Rudi dazu? Meine Mutter wollte z.B. keine Opiate, sie hatte Angst davor.

    Bei Knochenschmerzen helfen die aber am besten...

    und ich denke auch dass das Palliativ-Team puncto Schmerz sich gut auskennt...ev. könntet ihr gemeinsam mit denen reden, und euch einen Rat holen was sie empfehlen, mit der Onkologin zu besprechen? Ich kann nicht verstehen warum sie die Schmerztherapie ablehnt...und ich habe das Gefühl dir geht es auch so...


    Wer denkst du dass dir und euch guten Rat geben kann, und in welcher Reihenfolge?


    Ach, du hast es gerade nicht leicht im Leben, und Rudi auch nicht.

    Ich freue mich mit dir und euch über Ruheinseln

    und wünsche dir und euch weiterhin viel Kraft

    und viel Liebe


    hast du jetzt das Lied für deine Freundin schon gesungen?


    m. <3

    Liebe Lea <3


    ja ich merke auch dass der Sommer zu Ende geht, das ist eine ganz eigenartige Stimmung an einem Tag noch das volle Leben und auf einmal wird es leiser und kälter...

    ich liebe ja diese Jahreszeit auch, das erste Feuer im Ofen, die Farben, auch den Nebel (siehe meinen Nick ;-)) das sich einkuscheln und lesen, die gemütlichen Abende...

    ich wünsche dir dass du bald wieder spürst dass deine Zweifel quälende Trugbilder sind - darf ich das so sagen? Ich kenne solche Momente auch, die "hätte ich was anders machen können" Momente...

    nicht sehr angenehm...

    die Idee mit der Kur / Reha finde ich sehr gut...

    ich drück dir die Daumen dass du die Kraft und Klarheit für dich findest

    und dass einfach gut auf dich schauen kannst


    sei gut zu dir


    alles Liebe <3

    Das ist sehr lieb von dir, Claudia Amitola,



    ja natürlich habe ich Tage da vermisse ich meine Mutter sehr, je länger die Zeit wird.

    Dieter hat es so tröstlich gesagt...es gibt Erinnerungen die wollen uns loslassen...und wir sie...und das Wesentliche bleibt...


    momentan kann ich gar nicht so richtig zurückdenken, oder ich will es nicht, es ist noch zu schmerzhaft

    aber ich spüre ganz zart und doch auch stark das Wesen meiner Mutter in meiner Seele.

    Ich habe es akzeptiert dass sie gestorben ist, und ich lebe das Leben, das sie mir geschenkt hat

    sehr bewusst...und voller Liebe...


    heute haben wir meine Schwiegermutter im Krankenhaus besucht...es wurde mir klar dass ich zum ersten Mal als Besucherin wieder in einem Krankenhaus bin seit meine Mutter gestorben ist...auch mein Kind...wir haben den Besuch sehr lebendig und schön gestaltet...auch für ihn.

    Es ist keine vergleichbare Situation, aber auf einmal war das Schmerzliche nahe.

    Wie gesagt ich denke nicht zurück.


    Ich bin überzeugt dass die liebe, die meine Mami mir geschenkt hat, bis an mein Lebensende reicht...

    und sie mich auf irgend eine Art begleitet.


    <3

    Lieb Claudia Amitola <3


    das kann ich sehr gut nachfühlen...du weißt ja dass ich Schlawunsch sehr gemocht habe obwohl ich ihn nur virtuell gekannt habe, seine liebe Art, sein strahlendes Fell, sein entzückender Namen, alles an ihm war besonders das habe ich so empfunden.

    Ich erinnere mich als wir Daisy gehen lassen mussten, das war unsere Seelenhündin die ich meiner Mutter nach dem Tod meiner Großtante geschenkt habe, sie war damals 11 Jahre als und aus dem Tierheim.

    Daisy hat meine Mutter aus einer ganz schlimmen Depression zurück ins Leben geholt. Meine Mutter hat ihre letzten Lebensjahre so genossen weil es Daisy gab, mit allem was dazugehört.

    Spaziergänge, Leute kennen lernen, sie beiden waren eine Einheit.


    Während der Krankheit meiner Mutter wurde Daisy immer schwächer, und dann versagten ihre Organe.

    Sie konnte kaum noch gehen, es ist wirklich so schlimm - Hunde sterben wirklich oft sehr schlimm, im Tierheim hatten sie uns gewarnt (wollen sie wirklich so einen alten Hund?) Sie verabschiedete sich noch ganz bewusst von dem Garten den sie so geliebt hat, dann in der selben Nacht kam ein sehr lieber Not-Tierarzt zu uns nach Hause und hat ihr auf die andere Seite geholfen.


    Wir haben sie dabei gehalten und gestreichelt. Mein kleiner Sohn hat zugesehen.

    Er war damals ca. 1 Jahr alt, und sein erstes Wort war "Licht"...gewesen...er war ganz still, am Arm meines Mannes und ich sagte "Daisy ist jetzt Licht" zu ihm.


    Ich kann sehr sehr gut nachfühlen wie es dir geht, nach so vielen Jahren mit deinem Seelenhund und ich bin auch froh für Schlawunsch dass er dich noch bis Schweden begleiten konnte, sein Geist nun hier bei euch ist, und er so ein schönes Leben hatte, und so einen gnädigen Tod.


    Ich weiß du hast ihn geliebt.

    Vielleicht magst du, wenn die Zeit reif ist, einmal seine Geschichte ein wenig erzählen?

    Wie er den Weg zu dir gefunden hat...wie eure Zeit war...all das?

    nur wenn du magst.


    Ich umarme dich...<3



    Ich habe eine Bekannte die hat ihre psychol. Bachelor-Arbeit über den Verlust von Haustieren bei Kindern geschrieben (hat übrigens selbst ihren Hund schmerzhaft als Kind verloren). Ich erinnre mich so genau an all die Tiere die mich in meinem Leben begleitet haben, die ich kennen durfte.

    Ich empfinde es so dass Tiere unsere Weg-Gefähren und Freunde sind, und es ist sicher ok auch hier um ein Tier zu trauern. Es geht um Verbindung, Emotion und ...wie hätte Dieter gesagt...

    Seele...Seele ist alles...


    ich glaube so hat er es gesagt.


    Ich umarme dich,

    und Schlawunsch in Gedanken einen ganz lieben Streichler gebend


    deine Himbeermalena <3

    Liebe Hannah,<3


    so viel hast du schon getan, es klingt so liebevoll was du für deine Kinder alles tust, und mit ihnen.

    Christine und Claudia Amitola haben es so schön gesagt...es ist hier ein Raum wo du dich geborgen fühlen kannst, Tag und Nacht. Es ist virtuell, ja, aber man kann hier immer schreiben und man ist hier geschützt.

    Ich kann mich gut erinnern, wie es war das betretene Schweigen oder das gar nicht wahr haben meiner Situation...ich habe mich damals mit Menschen zusammengetan die ähnlich empfunden haben wie ich, die ebenfalls einen Verlust erlitten haben, und mittlerweile reagiere ich anders wenn mir jemand von seinem Verlust erzählt.


    Sei den Menschen nicht böse, bzw versuche dich nicht zu sehr zu kränken, sie meinen es nicht so.


    Ich wünsche dir weiter ganz viel Kraft und ein Verbundensein mit deinem Mann, das war ein Gefühl das mir geholfen hat mit meiner Mutter, zu spüren sie will dass es mir gut geht.

    Das hat mich aufrecht erhalten.


    Wie geht es dir so?

    Was hält dich aufrecht?


    Und einen möglichst guten Schlaf und Trauer-Ruhepausen dir,


    herzliche Grüße


    m. <3

    Liebe Amitola <3


    das ist ein sehr schöner und tröstlicher Text, danke...

    (den Rest den du dir denken kannst ist, dass ich natürlich auch in diesem Thread über zwei Menschen stolpere - liebevoll stolpere die ich hier sehr gern hatte - und habe...Rabelein und ja, Dieter...ich lese seine Texte immer wieder und immer wieder anders und denke mir verflixt, ich habs nicht kapiert wie klug er ist...damals...vielleicht kapier ichs nicht mal heute..hätt ich meinen Schnabel gehalten...ab und an..mir ein Stück Mondkäse in den Mund gesteckt..).aber eines weiß ich genau... Dieter hat uns allen, hat mir sehr, sehr viel gegeben und geholfen mit seinen wertvollen, sehr empfindsamen, wunderschönen, tiefsinnigen Gedanken. Es war ein besonderes Ereignis das er hier bei uns war. Danke dafür Dieter, ich hoffe es geht dir gut <3 Vermisse dich!

    liebe Hannah,


    lass dich erst einmal ganz lieb drücken - wenn du das magst <3


    Danke für deine Worte, bei mir ist der Tod meiner Mutter schon 2,5 Jahre her...etwas mehr...und sie war vorher auch 3 Jahre erkrankt...da ist es jetzt wirklich schon leichter, wesentlich leichter

    ich erinnere mich an die ersten Wochen, Monate...ich habe mich komplett "heraus katapultiert" gefühlt aus meinem normalen Leben... ich sagte einmal dazu... eine fremde Landkarte...der Kompass spielt verrückt..

    es hat sich oft wirklich so angefühlt als würde es mich zerreissen vor Schmerzen...

    in meiner Arbeit hatte ich ein neues Team die haben sich nicht so um mich gekümmert...

    die Arbeit war aber auch Struktur, Ablenkung...und am Weg im Auto zurück bin ich immer an einer bestimmten Stelle stehen geblieben und habe hemmungslos geweint, und geschrien wenn ich das wollte, habe mir dazu auch ganz laut Musik aufgedreht...so bin ich gestrickt...

    ich habe mir bewusst Zeit genommen am Tag um die Trauer zu zulassen, da war dann das Schreiben hier ganz entscheidend...ich wollte zunächst in eine Trauergruppe aber da hätte ich noch weniger Zeit für meinen Sohn gehabt logistisch also habe ich das Forum hier gefunden...das hat perfekt gepasst.. einerseits sind hier sehr besondere Menschen die schreiben, und eine gute Moderation...

    ich konnte hier immer schreiben, auch nachts, und lesen ... das hat mir sehr geholfen...es kann auch nicht zu lang sein oder zu wirr...das passt hier schon...


    ich hatte auch Kontakt zu der Therapeutin die meine Mutter begleitet hat, und immer wieder Kontakt aufzunehmen hat mir geholfen, und zu wissen dass die Therapeutin da ist hat mir auch oft geholfen, so als Notfallnetz.


    Ich wurde mir also hier auch bewusst dass meine Trauer, mein nicht so funktionieren können, das Anstrengende, das Gereizt sein, der Schmerz, die Wut...dass das alles ok ist, dass das seine Berechtigung hat, und seinen Raum. Das allein hat schon gut getan!


    Hier sind Menschen die über den Tod sprechen können und wollen! Man muss sich nicht verstellen, "zusammenreissen".


    Alleine schon die klare Ansage: Trauer ist Schwerstarbeit!



    Oft wollte ich auch nicht zeigen dass ich trauere da ich so empfindlich war, wie eine einzige Wunde, dass jede irgendwie unpassende Antwort mich zutiefst verletzt hat...

    bei meinen Freundinnen habe ich dann geschaut, dass ich sie so nehme, dass wir uns gegenseitig gut tun...also habe dann das mit ihnen gemacht oder Kontakt gesucht auf einer Ebene die gepasst hat... ich habe akzeptiert dass mir niemand den Schmerz abnehmen kann oder so da sein kann wie ich es brauche, aber dass ich mir suchen kann wer was wann wo kann was ich brauche.


    Was mein Kind anbelangt...ich habe mich erst mal über kindliche Trauer informiert , auch hier. Das hat mir geholfen mich nicht so unter Druck zu setzen. Ich habe meine totale Verzweiflung nicht gezeigt (toben, brüllen) aber natürlich über die Trauer mit ihm gesprochen, und versucht da zu sein, ließ ihn auch meine Tränen sehen. Mir hat der Gedanke sehr geholfen dass Kinder "Trauerpfützen" haben also sich aus dem Thema auch wieder raus nehmen rein springen und raus springen, wenn es ihnen zu viel wird. Darauf habe ich geachtet.


    Ich habe hier auch viel Gutes gelesen, z.B. MarSue hat hier auch geschrieben, und habe auch einen Thread Kind und Trauer angelegt...ich habe hier Freundschaften gefunden... es gibt hier Texte von sehr unterschiedlichen Menschen in allen möglichen Situationen so dass man etwas für sich finden kann...<3 und es tat und tut gut mich hier wieder zu finden...hier darf es sein...hier ist es ok.


    Vor allem aber habe ich geschaut dass es Menschen gibt die gut auf mein Kind geschaut haben, damit ich einmal Ruhe habe, und Raum einfach nur für mich sein zu können, auch mit der Trauer. Ich habe mich dadurch wirklich entlastet gefühlt mein Kind jemandem anzuvertrauen der es gut betreut hat, liebevoll, der nicht so tief in der Trauer war, und ich war entlastet.

    Er hat nicht so sehr getrauert, bei deinen Kindern ist das bestimmt anders da es ja ihr Papa ist, der jetzt körperlich nicht mehr da ist. Hätte mein Sohn intensiver getraut, hatte ich mich informiert über spezielle Therapieangebote bei Verlusten für Kinder.

    Also - privat und im öffentlichen Raum delegieren, sich ansehen...wer kann mir wie nützlich sein?

    Die Leute haben ihre Stärken, und sie wollen da sein, wenn man sie lässt...Hilfe annehmen...



    Ich habe mir Strategien überlegt wie ich eben über die Trauer mit meinem Sohn rede. Und wie ich möchte dass darüber gesprochen wird. Habe Bücher zum Vorlesen bestellt... aber das alles erst nach längerer Zeit...nach so kurzer Zeit wie bei dir habe ich einfach einmal geschaut dass ich Tag für Tag schaffe, und ausreichend Schlaf finde.


    Wenn ich wenig Energie hatte oder meinen Sohn angefaucht habe habe ich das (tue ich heute noch) genau so gesagt...lieber Sohn, es tut mir leid dass ich dich angeschrien hab/ dass ich heute nicht mit dir so spielen kann...ich bin so traurig weil die Nonna gestorben ist und vermisse sie so, und deshalb kann ich meine Gefühle nicht so kontrollieren wie ich will...ich habe dich lieb und es tut mir leid dass ich dich ungerecht behandelt habe...


    das hilft mir auch, der Gedanke der "good enough" Mama...


    und erwachsene Menschen gesucht die es auch mal aushalten dass ich sie anfauche, weil sie wissen dass das jetzt so ist...



    ... und ich habe geschaut was mich stärkt, mir hilft...Lieblingsfilme, gutes Essen...und Bücher die mich gestärkt haben bei meiner Frage nach dem Sinn...


    für große Vorhaben...wie Geburtstagsfeier... Weihnachten...habe ich mir lange vorher Pläne gemacht...

    und wie gesagt, den Druck raus nehmen, zu wissen es ist ok sich genau so zu fühlen

    das war auch einfach ganz wichtig und gut für mich.

    Das habe ich auch wirklich hier erfahren.



    so ich hoffe, ich habe dich nicht zugetextet...ich wünsche dir wirklich so viel Kraft wie du brauchst

    und Ruheinseln in der Trauer - Trauer kommt in Wellen...

    ein Gedanke für mich war der Vergleich Trauer ist wie eine Geburt...

    irgendwo her nimmt man die Energie es zu schaffen...jetzt wenn ich von Wellen spreche


    was denkst denn du das dich stärken kann?

    gibt es Menschen die dich entlasten?


    Du bist hier wirklich gut aufgehoben, du kannst hier alles schreiben, vor allem abends und in der Nacht.


    Vielleicht magst du einfach von dir erzählen...

    von deinem Mann...

    wie lange ihr zusammen ward...wie eure Ehe war...eure Liebe...

    der Gedanke dass die Beziehung nicht aufhört...sich nur verändert ... hat mir auch geholfen...

    vielleicht magst du von deinen Kindern sprechen...wie es ihnen geht, dir mit ihnen...

    über deine Sorgen

    und das was dir hilft, was dir gut tut...


    das wünsche ich dir von ganzem Herzen...

    Inseln zum Durchatmen... etwas das dir gut tut


    du kannst wirklich sehr stolz auf dich sein jeden Tag den du geschafft hast

    den du durch gestanden hast

    es ist Schwerstarbeit <3


    Alles Liebe zu dir,


    Malena <3

    PS das Gereizt sein hatte ich auch, und auch das mich absolut unverstanden fühlend...auch das Gefühl dass die Freunde das nicht so erfassen können...ich alleine damit dastehe....

    es ist wirklich sehr hart das auszuhalten...ist aber auch berechtigter Teil der Trauer...

    vll. kannst du hier das alles raus lassen...den ganzen Frust etc. man kann das hier schreiben...


    was denkst du?


    alles Liebe <3

    Liebe Hannah <3


    auch dir von ganzem Herzen mein aufrichtiges Mitgefühl...


    ich kann das was du schreibst so gut nachfühlen, wie ich bei Moncherie schrieb...ich kam auch als trauernde Mama hierher ... trauerte um meine Mama und war entsprechend "aus der Bahn geworfen"... habe mich gefragt ob ich denn für mein Kind so da bin, da sein kann... und ich kann mir sehr gut vorstellen wie unfassbar und erschütternd es ist den Mann an seiner Seite zu verlieren.

    Es tut mir so leid für dich.


    Ich wünsche auch dir dass du dich geborgen fühlst hier, verstanden

    dass du hier du sein kannst mit deinem Schmerz und dadurch

    das Leben ein wenig leichter wird für dich


    du hier aufgefangen wirst und begleitet.


    Ich wünsche dir ganz viel Kraft

    und ja, der Gedanke der mich "über Wasser gehalten hat". .. dass der geliebte Vorausgegangene Mensch nicht will dass man verzweifelt...

    was auch immer dir hilft...

    was dir deine Situation erträglich macht...

    Atempausen...


    alles Liebe,

    Malena <3

    Liebe Katharina,


    mein tief empfundenes Mitgefühl zu deinem schmerzhaften Verlust, dem Tod deines Mannes und des Vaters deiner Tochter <3 Ich kann mir vorstellen wie schwer da ist, auch weil ihr ja so jung seid, und euer Kind bei dir ist und du dir bestimmt alles ganz anders vorgestellt hast, das Leben vollkommen Kopf steht und...und ... und...


    ich hoffe dass du auch hier Kraft und Trost findest, dich geborgen fühlst... <3


    gibt es Menschen die dir beistehen, Kraft geben?


    als ich hierher kam um meine Mutter zu trauern hatte ich auch ein kleines Kind (habe ich noch) und fühlte mich oft gar nicht in der Lage einen Platz für Trauer zu finden wo ich hemmungslos über all das erzählen kann, was mir weh tut. Hier zu schreiben hat mir geholfen, meine Trauer zu artikulieren, ausdrücken zu können...zu würdigen...und auch die Trauer meines Kindes zu verstehen und mir da nicht so hilflos zu fühlen. <3 Es hat vieles leichter gemacht...


    Es wäre sehr schön wenn du dich hier wohl fühlst, und einen Anker findest...

    das wünsche ich dir <3


    derweil von Herzen alles Liebe, und dass es dir so gut als möglich geht

    in dieser schweren Zeit

    Ruhepausen, Inseln zum Erholen vom Schmerz

    zu spüren dass dein Mann dir und euch beisteht, sich für euch wünscht dass es euch gut geht...<3

    tröstliche Gedanken...und, was anfangs einfach so schwer ist...liebevolles Verbundensein

    neben dem tobenden Vermissen...



    alles Liebe,

    Malena <3

    eine spannende Diskussion <3


    ein großes Thema, so global formuliert tu ich mir schwer...

    ich versuch es mal für mich zu formulieren.


    die Situation die ich oben beschrieben habe, vielleicht ist sie ja jene die mit dem "Paradies" gemeint sein könnte...und wenn man uns Menschen als Spezies so ansieht dürften wir (derzeit) so konzipiert sein (oder uns so verstehen), dass wir uns aus unterschiedlichen Gründen immer wieder Leid zuzufügen... Traumatisierung ist ja auch keine Entschuldigung, macht nicht schuldunfähig...wenn ist es eine Erklärung, ...

    als Schuldunfähig bzw zurechnungsunfähig gelten ja in unserem Kulturkreis Menschen eben die z.B. eine schwere Erkrankung haben, oder andere Umstände durch die sie Unrecht von Recht nicht unterscheiden können bzw. was eben die Gemeinschaft, der sie (mehr oder weniger) angehören darunter versteht...


    Für mich persönlich ist es so...dass es um Verantwortung geht, für mich - Verantwortung für das, was ich tue, zu übernehmen(wenn ich jemandem Leid angetan habe, das zu erkennen, erkennen zu wollen und ändern zu wollen, auch wieder gut zu machen), und für mich selbst wenn mir etwas angetan worden ist dass ich es sage, mich schütze - mich nicht selbst beschuldige - und falls das nicht möglich ist die nötige Hilfe um das zu schaffen (in beiden Fällen).

    Es gibt genügend Dinge die Menschen einander so antun, wo ich mir schwer tue mit "Akzeptant"...wo ich ganz im Gegenteil finde es ist äußerst wichtig Widerstand zu leiden, Kritik zu äußern, sich für Rechte einzusetzen (Menschenrecht, Tierrecht, Umweltschutz)...und zu sagen, das ist nicht ok, das darf so nicht sein, nicht länger passieren. Das akzeptiere ich ganz und gar nicht, da bin ich nicht abgestumpft, gleichgültig.


    Im Großen wie im Kleinen.


    Dafür ist es notwendig zu sagen (sagen zu können) "das war/ist Unrecht" , "dir/mir ist Unrecht widerfahren"... oder ... ich habe jemandem Unrecht getan... und was tun wir jetzt?


    Was fällt mir noch ein? Es gibt z.B. was Schuld und Strafe anbelangt Untersuchungen die zeigen dass ein "Täter-Opfer Ausgleich bei gewissen Verbrechen (die nichts mit Sadismus, Willkür zu tun haben sondern aus dem Affekt passieren) für beide Seiten mehr bringt als alleinige (monetäre u. Freiheitsentzugs)Bestrafung, also eine ehrliche/aufrichtige Entschuldigung, ein sich Treffen in einem anderen Kontext als der Tat... sich wahrnehmen als Mensch, als Gegenüber...eine Versicherung dass das, was angetan wurde, nicht mehr passieren wird... und ich denke so würde ich es auch für mich wollen, und ich kann ja in dieser Frage nur mal für mich sprechen.

    ( momentan bin ich in der glücklichen Lage alles verzeihen zu können, was mir an Leid widerfahren ist und hoffentlich auch über das Leid Bescheid zu wissen, dass ich verursacht habe, und es wieder gut gemacht zu haben...)


    Für das alles sind für mich Begriffe wie


    Vergebung

    Verzeihung

    Opfer

    Täter


    Gerechtigkeit

    Recht und Unrecht


    schon notwendig, finde ich.


    Wie gesagt, ich finde Friedensforschung faszinierend, und ich würde mir wünschen man würde all das Geld der Waffenindustrie dorthin investieren, auch wenn das jetzt naiv klingen mag.

    Und insofern sind Gedanken wie deine und die Diskussion, sehr spannend denn ich bin überzeugt es gibt Wege, die noch nicht gedacht wurden, und wie sagte /frei nach/ Einstein...

    man muss einfach die richtige Frage stellen, damit man zur Lösung kommt.


    • "Der Mensch ist ein Teil des Ganzen, das wir Universum nennen, ein in Raum und Zeit begrenzter Teil. Er erfährt sich selbst, seine Gedanken und Gefühle als abgetrennt von allem anderen - eine Art optische Täuschung des Bewußtseins. Diese Täuschung ist für uns eine Art Gefängnis, da sie uns auf unsere eigenen Vorlieben und auf die Zuneigung zu wenigen Nahestehenden beschränkt. Unser Ziel muß es sein, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir den Horizont unseres Mitgefühls erweitern, bis er alle lebenden Wesen und die gesamte Natur in all ihrer Schönheit umfaßt." - aus: Ideas and Opinions

    (weitere inspirierende Zitate...http://www.quotez.net/german/albert_einstein.htm)

    Liebe Still Crazy,


    oh das tut mir leid für dich und euch, das ist natürlich eine Hammer-Nachricht - und ich wünsche dir und euch viel Kraft dafür ... wie geht es dir und euch denn jetzt?


    Mit großem Interesse habe ich deinen letzten Eintrag gesehen, wie du davon schreibst das "Highlight-Tagebuch" zu führen...und dann weiter überlegst die Highlights weiter zu "kartographieren"...ich finde das ist eine so gute Idee, und so unmittelbar wie du das beschreibst hat das etwas sehr inspirierendes, ansteckendes... sehr hilfreiches ... danke dir fürs Teilen <3


    Heute habe ich viel an dich gedacht deshalb, noch vor deiner zweiten Nachricht... mein Mann wollte mit mir zu einer Burg fahren - ich hatte nicht sonderlich Lust...wäre am liebsten faul zu Hause geblieben an meinem freien Tag...und dann hat so eine Burg für mich auch etwas morbides, das mag ich nicht immer so...und plötzlich entdecke ich am Straßenrand ein Atelier...wir haben gehalten...dort ein junger Künstler der kleine Skulpturen herstellt wie Giacometti...ich durfte sein Atelier besichtigen, das hat mir so gut gefallen, ein Künstler der direkt vor mir steht und mit ihm seine philosophisch anmutenden Werke...definitiv ein Highlight!

    Er hat einen so lebendig aussehenden Esel als kleine Bronzeskulptur gegossen, hat mir das erzählt und dann gegen die kleine Skulptur geschlagen so dass ein Klang entstand...


    beim Weiterfahren hatte ich den Klang noch ganz lang in den Ohren...es hat mich so gefreut...

    und dann dachte ich also an dich und deine Anregung, Highlights zu kartographieren, aufzuzeigen...

    was für eine schöne Inspiration das ist...


    habe dann auch Giacometti nachgehschlagen...

    der sagt

    "man macht nur Fortschritte wenn man nicht mehr weiter weiß"...


    und da kehre ich zurück zu dir, neben dem dass ich dir einfach danke dafür sagen will, dass du so offen über deine guten Strategien sprichst mit Leid und einer sehr kritischen Lebenssituation umzugehen

    und immer wieder so viel Optimismus vermittelst schätze ich dich auch so ein dass du eine Frau bist, die auch wieder weiter weiß nachdem sie nicht mehr weiter wusste...


    ich hoffe ich darf das so sagen und ich hoffe auch du und ihr habt den heutigen Tag soweit gut überstanden<3

    und dass du weiter deine Highlights findest...

    und gute Momente habt, die die ängstigenden erträglich machen


    alles Liebe und danke dir,


    ES IST SCHÖN DASS DU DA BIST


    m <3

    Liebe Still Crazy,


    wahrscheinlich ist es so dass in der Bar einige Menschen sind, die Sorgen haben und krank sind

    und auf der Onkologie sind einige Menschen, die wieder gesund werden.

    Trotzdem, es ist so schwer auszuhalten, dieses Damoklesschwert, so habe ich es empfunden... ich kann mich gut erinnern wie viel Kraft das kostet, wie fertig es einen macht. Immer wieder diese Frage...wo stehen wir, einen geliebten Menschen so leiden zu sehen, einfach nur da zu sein...das ist schon so viel...

    Ich erinnere mich das ich auch Auszeiten gebraucht habe, und wie befreiend das war.




    Ich wünsche dir und euch zwischen all den Untersuchungen, Befunden, Arztterminen

    Zeit die du genießen kannst, die ihr genießen könnt.


    Und das du jetzt mal richtig Kraft sammeln kannst...


    wie geht es dir?


    Liebe Grüße...

    Gerade hat irgendwer das Thema angesehen, es erschein unter "Mitglieder...und angesehene Themen"...


    Das Forum hat mir viel gegeben, ich schätze es und seine Moderatorinnen, das Engagement, es ist ein guter Ort für (meine) Trauer (gewesen)...aber in diesem einen Punkt tu ich mir schwer, jedes Mal wenn ich dich lese...


    vermisse ich dich, Dieter, und deine Poesie sehr.

    Deine philosophische Ader.

    Deine Worte haben mich getröstet, herausgefordert ... inspiriert, und immer wieder habe ich mir gedacht wie schön es ist daran Teil haben zu können. Danke.


    Seitdem du das Papageno-Schloss erhalten hast, ist es einfach nicht mehr das Gleiche.

    Vielleicht war es gut für dich, aber die Art wie es passiert ist, war es für mich nicht.

    Du fehlst mir sehr, und ich hoffe es geht dir gut. <3

    Ich vermisse dich, lieber Freund.

    Liebe Claudia Amitola, liebe Katarina,


    ich finde es einfach schön wie ihr euer gemeinsames Leben gestaltet, wie alles Gestalt annimmt...ich freue mich sehr mit euch.


    Alles liebe nach Sverige, und welch ein Glück dass die Bedrohung durch die Feuer vorbei ist.


    <3

    Danke liebe Still Crazy,

    danke liebe Amitola "Maude"...


    ich mag das Bild weil ich aus ihren Erzählungen weiß, dass sie in diesem Moment ganz und gar "sie selbst" war, glücklich und frei, und das sehe und spüre ich wenn ich das Bild ansehe.


    Ein wenig erkenne ich ihr Lächeln auch in meinem Lächeln wieder...


    ich vermisse sie diese Tage gerade wieder sehr, viel Hektik, öfter mal wäre es schön ihren Rat zu hören, und wenn sie einfach mit uns gemeinsam genießen könnte. Aber, ich bin überzeugt, dass sie das auf irgend eine Art tut, dass sie bei mir, bei uns ist.


    Wenn ich andere Menschen sehe mit ihren Großmüttern, ihren betagteren Müttern dann werde ich ein wenig wehmütig, weil ich mir das auch so sehr gewünscht habe, und das halt für mich einfach vorbei ist.


    Aber, ich habe gelernt zu akzeptieren, dass das Leben ganz anders gekommen ist als geplant.

    Und ich behalte meine Mutti eben in liebevoller Erinnerung.


    <3

    ein Bild von dir jetzt in meinem Profil...ein Moment in dem du ganz und gar glücklich warst, ganz und gar du selbst...hast einem jungen Mann in die Kamera gelächelt der sehr in dich verliebt war...er hat dich fotografiert nach einer schönen und langen Bergtour...


    es freut mich dich so zu sehen, mich an dich zu erinnern

    so ganz frei, so ganz du, so voller Freude in diesem Moment

    ganz lebendig lachst du mich an


    ich hab dich so lieb

    und ich vermisse dich so



    <3